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	<title>Dürscheid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BCrscheid&amp;diff=619934&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trollflöjten: /* Geschichte */ die gemeinte topgrafische Aufnahme unmaskiert, der General ist für hiesigen Artikel a) völlig irrelevant, b) die Bezeichnung scheint TF und v.a. ist sie c) leicht verwechselbar mit der Uraufnahme Gesamtpreußens, die von vornherein durch Müffling geleitet wurde</title>
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		<updated>2025-08-07T21:31:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; die gemeinte topgrafische Aufnahme unmaskiert, der General ist für hiesigen Artikel a) völlig irrelevant, b) die Bezeichnung scheint TF und v.a. ist sie c) leicht verwechselbar mit der &lt;a href=&quot;/index.php/Preu%C3%9Fische_Uraufnahme&quot; title=&quot;Preußische Uraufnahme&quot;&gt;Uraufnahme Gesamtpreußens&lt;/a&gt;, die von vornherein durch Müffling geleitet wurde&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil von Kürten in Nordrhein-Westfalen. Zur deutschen Linguistin siehe [[Christa Dürscheid]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kürten&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/0/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/13/4/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 170 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.86&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 51515&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02207&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland NRW Kürten&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kürten Dürscheid 02 ies.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ortsmitte – Kreuzung mit Blick auf den &amp;#039;&amp;#039;Dürscheider Hof&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dürscheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Kürten]] im [[Rheinisch-Bergischer Kreis|Rheinisch-Bergischen Kreis]]. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Dürscheid&amp;#039;&amp;#039; leitet sich ab von &amp;#039;&amp;#039;Dur&amp;#039;&amp;#039; (alte Bezeichnung für Wasser) und &amp;#039;&amp;#039;Scheid&amp;#039;&amp;#039; (Scheide/Grenze), also die Grenze, die durch den Bach markiert wird. Mundartlich wird von &amp;#039;&amp;#039;Dü‘esched&amp;#039;&amp;#039; gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.kuerten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/PDF/strassennamen_kuerten.pdf|titel=Straßennamen der Gemeinde Kürten – Herkunft und Bedeutung|autor=|hrsg=Geschichtsverein für die Gemeinde Kürten und Umgebung e. V.|werk=|datum=|sprache=|zugriff=2017-03-14|archiv-url=https://web.archive.org/web/20211029171300/https://www.kuerten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/PDF/strassennamen_kuerten.pdf|archiv-datum=2021-10-29|offline=ja|archiv-bot=2023-12-15 09:34:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach unbelegten Quellen beschenkten [[Pipin von Heristal]] und [[Plektrudis]] um das Jahr 700 das freiadelige Damenstift von [[St. Maria im Kapitol]] unter anderem mit dem &amp;#039;&amp;#039;Hof Dursten&amp;#039;&amp;#039; (auch Dursen), der als Ursprung des heutigen Dürscheids gilt. 1217 bestätigt [[Adolf III. (Berg)|Graf Adolf III. von Berg]], dass aus seinem Besitz die Mühle zu &amp;#039;&amp;#039;Dursgeidhe&amp;#039;&amp;#039; (Dürscheid) an den Johanniterorden gelangen soll. Damit wird Dürscheid erstmals urkundlich erwähnt. Wo die Mühle genau gelegen haben könnte, die im Laufe der Jahre untergegangen ist, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Möglicherweise war ihr Standort an der Stelle, wo sich seit 1770 die [[Dürscheider Hütte]] befindet. In der [[Topographische Aufnahme der Rheinlande]] von 1824 ist dort jedenfalls ein Mühlensymbol eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Boelen-Theile: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bergischen gegen die „Ungläubigen“ – Der Ort Dürscheid wird 800 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; in: [[Bergische Landeszeitung]] Nr. 61, vom 13.&amp;amp;nbsp;März 2017, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens ab 1363 ist Dürscheid als Sitz einer Gerichtsbarkeit ([[Dingstuhl]]) urkundlich nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brendler&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Albrecht Brendler|Titel=Auf dem Weg zum Territorium. Verwaltungsgefüge und Amtsträger der Grafschaft Berg 1225–1380.|Hrsg=|Sammelwerk=|Band=|Nummer=|Auflage=|Verlag=Dissertation Universität Bonn|Ort=|Datum=2015|Seiten=|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Lehnsgericht]] am Hof Dursen hatte 1555 100 lehnspflichtige Höfe. Das Lehnsgericht wurde 1809 durch eine Verordnung von [[Napoleon]] aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;August Haasbach: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre selbständige Pfarre Dürscheid&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Rheinisch-Bergischer Kalender]] 1966, Heimatjahrbuch für den Rheinisch-Bergischen Kreis, 36. Jahrgang, Bergisch Gladbach, S. 29&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Topographia Ducatus Montani]] des [[Erich Philipp Ploennies]] belegt, dass Dürscheid zum [[Amt Porz]] gehörte. Am Ortsrand begann seinerzeit das [[Amt Steinbach (Berg)|Amt Steinbach]], zu dem schon der Nachbarort [[Steeg (Kürten)|Steeg]] gezählt wurde. Aus der &amp;#039;&amp;#039;Charte des Herzogthums Berg&amp;#039;&amp;#039; 1789 von [[Carl Friedrich von Wiebeking]] geht hervor, dass das Kirchspiel Dürscheid zu dieser Zeit Teil des [[Dekanat]]s Deutz in der [[Erzbistum Köln|Diözese Köln]] war. Es war dem Obergericht Bensberg im Amt Porz zugeordnet. Es umfasste eine Fläche von 887 ha.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fabricius2&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde das Amt Porz aufgelöst und Dürscheid wurde politisch der Mairie Bensberg im [[Arrondissement Mülheim am Rhein]] zugeordnet. 1816 wandelten die [[Preußen]] die [[Mairie]] zur [[Bürgermeisterei Bensberg]] im [[Kreis Mülheim am Rhein]] um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;restorff&amp;quot;&amp;gt;Friedrich von Restorff: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin und Stettin, 1830&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Aufstellung des Königreichs Preußens für die Volkszählung 1885 wurde Dürscheid als Wohnplatz der Landgemeinde Bensberg im Kreis Mülheim am Rhein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindelexikon1888&amp;quot;&amp;gt;Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band XII), Berlin 1888.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit wurden 15 Wohnhäuser mit 104 Einwohnern gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Gebietsreform]] wurde aufgrund des [[Köln-Gesetz]]es die damalige Stadt [[Bensberg]] am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 aufgelöst. Dürscheid wurde in die Gemeinde Kürten eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchspiel Dürscheid ===&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung nicht nur in kirchlicher, sondern auch in verwaltungsrechtlicher Sicht kamen im [[Bergisches Land|Bergischen Land]] den Kirchspielen zu, so auch dem Kirchspiel Dürscheid. Diese Wirkung als Struktur der einzelnen Wohnplätze kann man bis zum heutigen Tag feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1250–1320 wurde der heute noch stehende Kirchturm errichtet. 1351 wurde das [[Kirchspiel]] Dürscheid erstmals in einer Urkunde erwähnt. 1413 wurde Dürscheid dann der Pfarrei [[Herkenrath]] zugeordnet. Das Kirchspiel Dürscheid war in der frühen Neuzeit zugleich [[Honnschaft|Honschaft]] im [[Amt Porz]] und Teil des [[Dekanat]]s Deutz in der [[Erzbistum Köln|Diözese Köln]]. In der [[Wiebekingsche Karte|Wiebekingschen Karte]] von 1789 sind die Grenzen der [[Honschaft Dürscheid]] dargestellt; es entspricht in etwa der heutigen [[Gemarkung]] Dürscheid und der [[Flurstück|Flur]] 011 der Gemarkung Herkenrath. Im Jahr 1816 wurde Dürscheid eine selbständige Pfarre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/pfarrverband_kuerten/Duerscheid/Kirche_Geschichte/|titel=Geschichte|sprache=de|zugriff=2017-03-14|archiv-url=https://web.archive.org/web/20171017042138/http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/pfarrverband_kuerten/Duerscheid/Kirche_Geschichte/|archiv-datum=2017-10-17|offline=ja|archiv-bot=2019-04-07 16:23:04 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Rheinprovinz]] im Jahr 1845 gehörten folgende Wohnplätze zum Kirchspiel Dürscheid: [[Bölinghoven]], [[Broich (Dorpe)|Broich]], [[Broichhausen (Kürten)|Broichhausen]], Dahl ([[Unterthal (Bergisch Gladbach)|Unterthal]]), [[Dorpe]], Dürscheid, [[Hove (Kürten)|Hove]], [[Jähhardt]], [[Keller (Kürten)|Keller]], [[Oberblissenbach]], [[Obersteinbach (Bergisch Gladbach)|Obersteinbach]], [[Rottland (Bergisch Gladbach)|Rottland]], [[Schmillenburg]], [[Siefer Hof|Siefen]], [[Spitze (Kürten)|Spitze]], [[Steintor (Kürten)|Steintor]], [[Trotzenburg]], [[Unterblissenbach]] und [[Untersteinbach (Bergisch Gladbach)|Untersteinbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebersicht&amp;quot;&amp;gt;Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln : nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. / hrsg. von der Königlichen Regierung zu Cöln [Köln], [1845]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit sind einige der Wohnplätze durch Zusammenwachsen der Siedlungen nicht mehr einzeln wahrnehmbar. So bildet Dürscheid mit Steintor, Steeg und [[Winterberg (Kürten)|Winterberg]] sowie Spitze mit Dorpe, Broich, Bölinghoven und Trotzenburg jeweils ein zusammenhängendes Siedlungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* [[St. Nikolaus (Dürscheid)|Kirche St. Nikolaus]], neogotische Kirche von 1895 mit romanischem Turm von 1280&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
Schon im 18. Jahrhundert hat man in der Umgebung von Dürscheid auf der [[Grube Luther]], besonders im [[Grube Luther#Grubenfeld Katharinaglück|Grubenfeld Katharinaglück]], in größerem Umfang Bergbau betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Honschaft Dürscheid]]&lt;br /&gt;
* [[Dürscheider Hütte]]&lt;br /&gt;
* [[Dürschbach]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Dürschbachtal]]&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Kalkbuchenwald zwischen Hove und Weyermühle]]&lt;br /&gt;
* [[Tag der Rheinisch-Bergischen Geschichte#2013 Kürten|Tag der Rheinisch-Bergischen Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Kürten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Bendel]], &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein, Geschichte und Beschreibung, Sagen und Erzählungen&amp;#039;&amp;#039;, Köln-Mülheim 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kürten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7695066-9|VIAF=236617777}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Durscheid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Kürten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1217]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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