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	<title>Dürnbucher Forst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:58:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BCrnbucher_Forst&amp;diff=746503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 20. Dezember 2025 um 11:41 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-20T11:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Gemeindefreies Gebiet&lt;br /&gt;
|Name              = Dürnbucher Forst&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/44/0/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/44/0/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dürnbucher Forst in KEH.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Niederbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kelheim&lt;br /&gt;
|Höhe              =&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09273451&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dürnbucher Forst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zum Großteil [[gemeindefreies Gebiet]] im [[Niederbayern|niederbayerischen]] ([[Landkreis Kelheim]]), teilweise auch oberbayerischen Teil der [[Hallertau]] (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Duernbucher Forst.jpg|mini|Blick über die Fischweiher im westlichen Teil]]&lt;br /&gt;
Das gemeindefreie Gebiet ist mit einer Gesamtfläche von rund 44,74&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.statistikdaten.bayern.de/genesis/online?sequenz=tabelleDownload&amp;amp;format=csv&amp;amp;selectionname=11111-003 |abruf=2020-06-03 |titel=GENESIS-Tabelle: 11111-003|hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik}} (Stand 1. Januar 2019)&amp;lt;/ref&amp;gt; eines der größten Bayerns, ist deckungsgleich mit der gleichnamigen [[Gemarkung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/download/uebersichten.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |datum=2020-07-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210202235317/https://www.ldbv.bayern.de/service/download/uebersichten.html |archiv-datum=2021-02-02 |abruf=2021-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://geolytics.de/gemarkungen/096017 |titel=Gemarkung Dürnbucher Forst |abruf=2022-02-06 |werk=geolytics.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und liegt im westlichen Teil des Landkreises [[Landkreis Kelheim|Kelheim]]. Die Fläche zum Gebietsstand 1. Oktober 1966 betrug 47,6029&amp;amp;nbsp;km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;BzSB_Heft276&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Sammelwerk=Beiträge zur Statistik Bayerns |Band=Heft=276 |Datum=1966-11 |Titel=Amtliches Verzeichnis der gemeindefreien Gebiete Bayerns  |Online=[https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/BYMonografie_derivate_00001007/01%20Amtliches%20Verzeichnis%20der%20gemeindefreien%20Gebiete%20Bayerns%201966%20Heft%20276.pdf Digitalisat] |Seiten=17 |Herausgeber=Bayerisches Statistisches Landesamt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das im Zusammenhang bewaldete Gebiet erstreckt sich über das gemeindefreie Gebiet hinaus,&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--im Uhrzeigersinn:&lt;br /&gt;
    Neustadt an der Donau: Gemarkungen Schwaig, Geibenstetten, Neustadt an der Donau, Mühlhausen&lt;br /&gt;
    Siegenburg&lt;br /&gt;
    Train: Gemarkungen Staudach, Train&lt;br /&gt;
    Elsendorf: Gemarkungen Ratzenhofen, Appersdorf&lt;br /&gt;
    Aiglsbach: Gemarkungen Berghausen, Aiglsbach&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
im Westen auch über die Kreisgrenze in das Stadtgebiet von [[Vohburg an der Donau]] ([[Gemarkung]] Oberwöhr) und das Gemeindegebiet von [[Münchsmünster]] im [[Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird von den Bundesstraßen [[Bundesstraße 16|16]] und [[Bundesstraße 299|299]] im Norden begrenzt, im Osten und im Süden von den Bundesstraßen [[Bundesstraße 300|300]] und [[Bundesstraße 301|301]] sowie der [[Bundesautobahn 93]]. Die Orte [[Geibenstetten]] und [[Umbertshausen]] liegen auf Rodungsinseln im Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forst gibt es zahlreiche [[Quelle]]n, aus deren Abläufen folgende Bäche entstehen: Wolfsgraben, Schallerbach, Kaltenbrunner Bach, Schrannenbach.&lt;br /&gt;
An fast allen dieser Bäche findet man kleinere Fischteiche, die vornehmlich zur Forellenzucht genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im äußersten Westen befindet sich das Teichgebiet &amp;#039;&amp;#039;Einberger Weiher&amp;#039;&amp;#039;, welches im allgemeinen Sprachgebrauch auch &amp;#039;&amp;#039;Straßberger Weiher&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dürnbucher Forst Mariahilfkapelle.JPG|mini|links|Mariahilf-Kapelle]]&lt;br /&gt;
Der Dürnbucher Forst befand sich ausgehend vom 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Besitz des jeweiligen Herrscherhauses. Seine Größe und Geschlossenheit hat er der Tatsache zu verdanken, dass seine Nutzung im Verlaufe der Jahrhunderte „außerhalb des öffentlichen Gebrauchs gestellt war“ (=&amp;amp;nbsp;Einforstung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner&amp;quot; /&amp;gt; Den Anwohnern wurden zur Befriedigung ihres alltäglichen Bedarfs zwar verbriefte Holzentnahmerechte gewährt, Rodungen waren aber nach Ende der [[Bajuwaren|bajuwarischen]] Landnahme im Grundsatz verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erste Eigentümer traten die [[Agilolfinger]] in Erscheinung. Nach dem Sturz von Herzog [[Tassilo III.]] im Jahre 788 fiel der Forst an [[Karl der Große|Karl den Großen]]. 1180 erhielten die [[Wittelsbach]]er, welche dort in den nachfolgenden Jahrhunderten immer wieder gerne aufwändige Jagden veranstalteten, den Forst zunächst als Lehen. Im Jahre 1806 wurden die Holzentnahmerechte abgelöst und die „[[Holzrechtler|Rechtler]]“ erhielten als Entschädigung Waldflächen zu Eigentum. 1923 ging im Zuge der Ablösung der [[Königreich Bayern|Monarchie]] die westliche Hälfte an den [[Wittelsbacher Ausgleichsfonds]]. Die östliche Hälfte wurde [[Staatsforst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Vorherrschend sind mit 80 % Anteil Nadelbäume, vorwiegend Kiefern und Fichten. Der Rest sind Buchen- und Mischwälder. Auf einem 291&amp;amp;nbsp;ha großen ehemaligen [[Siegenburg Range|NATO-Trainingsplatz]] für Bombenabwürfe im Norden bei [[Siegenburg]] sowie östlich davon im Kleinprivatwald befinden sich [[Binnendüne]]n. Im Süden befinden sich die Streuwiesen des 260 Hektar großen &amp;#039;&amp;#039;Forstmooses&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südlich der Donau sehr seltene [[Bechsteinfledermaus]] ist im Dürnbucher Forst nachgewiesen. In den dauerfeuchten, quelligen Tälern im Forst kommen auch Amphibien vor, so zum Beispiel die [[Erdkröte]] und der [[Teichmolch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SeligerBauerGedenksäule DürnbucherForst.JPG|mini|hochkant|Seliger-Bauer-Gedenksäule]]&lt;br /&gt;
Dürnbuch bedeutet so viel wie mit Buchen bestückter Wald auf wasserarmen Grund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wagner&amp;quot;&amp;gt;Hans Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Chronik Mühlhausen, Landpfarrei zwischen Herzogsforst und Donaumoos.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Pfarrei Mühlhausen, 1989, S.&amp;amp;nbsp;397ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Verbindungsstraße zwischen [[Elsendorf]] und [[Münchsmünster]] befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;Mariahilf-Kapelle&amp;#039;&amp;#039;. Dort wurde um 1745 ein Krämer von Räubern überfallen und durch die Anrufung der Muttergottes gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Meter neben der heutigen B&amp;amp;nbsp;300 erinnert eine fünf Meter hohe Gedenksäule an den [[Vohburg an der Donau#Der selige Bauer|„Seligen Bauern von Vohburg“]], auch „Seliger Bauer von Griesham“ genannt, welcher im Dürnbucher Forst als [[Einsiedler]] lebte und 1471 ermordet wurde. Die Inschrift lautet: „Der selige Bauer, der 200 Meter westlich dieser Stelle als Einsiedler seine Hütte bewohnte, starb dort im Jahre 1471 durch Mörderhand“.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter M. Busler:  &amp;#039;&amp;#039;Die Hallertau – Porträt einer urbayerischen Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; W.&amp;amp;nbsp;Ludwig Buchverlag, Pfaffenhofen 1990, ISBN 3-7787-3365-6, S.&amp;amp;nbsp;39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Forst wird von der Forstdirektion des [[Wittelsbacher Ausgleichsfonds]] in Ingolstadt, den [[Bayerische Staatsforsten|Bayerischen Staatsforsten]], dem Geschäftsbereich [[Bundesforst]] der [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]] sowie sehr vielen Kleinprivatwaldbesitzern bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2014 wurde das 2,3 km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; große Gebiet des ehemaligen [[Siegenburg Range|Luft-Boden-Schießplatzes Siegenburg]] in das Gemeindegebiet des Marktes [[Siegenburg]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amtsblatt |Herausgeber=Regierung von Niederbayern |Band=53. Jahrgang |Nummer=16 |Ort=Landshut |Datum=2013-12-20 |Seiten=120 |Zitat=Verordnung zur Änderung des gemeindefreien Gebiets Dürnbucher Forst |Online=https://regierung.niederbayern.bayern.de/mam/service/veroeffentlichungen/amtsblatt/rabl_rnb_2013_16.pdf |Abruf=2022-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bodendenkmäler im Dürnbucher Forst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.openstreetmap.org/relation/956654 Ausdehnung des Gemeindefreien Gebietes in OpenStreetMap] (Abgerufen am 18. November 2017)&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Dürnbucher Forst |ID= ODB_A00002171 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Kelheim}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1121688977|VIAF=5323148209312000460004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Durnbucher Forst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dürnbucher Forst| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Kelheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallertau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindefreies Gebiet in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnendüne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Niederbayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Kelheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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