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	<title>Düppel-Kaserne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T23:38:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BCppel-Kaserne&amp;diff=1485902&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-41306-86: /* Geschichte */ https://kulturstaatsminister.de/service/kontakt/kontaktadressen</title>
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		<updated>2025-12-17T09:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; https://kulturstaatsminister.de/service/kontakt/kontaktadressen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bonn Dueppelkaserne BMI 20080217a.jpg|mini|Bundesministerium des Innern in der ehemaligen Düppel-Kaserne]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Düppel-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemalige Artillerie- und Infanteriekaserne im [[Bonn]]er Ortsteil [[Bonn-Castell]], die zusammen mit umliegenden Gebäuden heute vom [[Bundesministerium des Innern]] sowie weiteren Bundesbehörden genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Liegenschaft Düppel-Kaserne liegt im Norden von Bonn-Castell an der Graurheindorfer Straße (Hausnummer 198) direkt an der [[Bundesautobahn 565|A&amp;amp;nbsp;565]], die die Grenze zu [[Graurheindorf]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kaserne wurde nach der Schlacht um die [[Düppeler Schanzen]] in [[Dänemark]] im Jahre 1864 benannt. Sie wurde 1913 als letzter Kasernen-Neubau vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begonnen. Sie war für die I. Abteilung des [[3. Rheinisches Feldartillerie-Regiment Nr. 83|(3. Rheinischen) Feldartillerieregiments Nr. 83]] der [[Preußische Armee|preußischen Armee]] vorgesehen, die jedoch wegen des Kriegsbeginns 1914 nicht mehr einzog. Erst 1915 wurde die Kaserne fertiggestellt. Nach 1918 wurde sie von der [[Freistaat Preußen|preußischen Landespolizei]] genutzt, für die 1927 ein Neubau entstand. Ab 1936 waren das I. Bataillon Infanterieregiment 77 und zeitweise die I. Abteilung des Artillerieregiments 6  der [[Wehrmacht]] hier stationiert. 1938 wurde an der Straßenfront südlich mit dem Anbau eines „Doppelmannschaftshauses“ begonnen, das aber erst nach 1949 fertiggestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 wurde die ehemalige Düppel-Kaserne mit dem später hinzugekommenen Gebäude, deren Angebot an Büroräumen die Entscheidung zugunsten von Bonn als vorläufigem [[Regierungssitz]] der Bundesrepublik Deutschland mitbeeinflusst hatte, Hauptsitz des Bundesministeriums des Innern. Ende der 1950er-Jahre ließ der Bund die verschiedenen Gebäude baulich miteinander verbinden, 1968/69 ein zwölfgeschossiges Hochhaus durch die [[Aareal Bank#Tochtergesellschaften|Deutsche Bau- und Grundstücks-AG]] und 1977–79 durch die [[Bundesbaudirektion]] ein Kantinen- und Sitzungssaalgebäude (mit begehbarem [[Gründach]]) anbauen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau|Der Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau]] (Hrsg.); Wolfgang Leuschner: &amp;#039;&amp;#039;Bauten des Bundes 1965–1980&amp;#039;&amp;#039;. C. F. Müller, Karlsruhe 1980, ISBN 3-7880-9650-0, S. 41–43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ingeborg Flagge]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur in Bonn nach 1945: Bauten in der Bundeshauptstadt und ihrer Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Ludwig Röhrscheid, Bonn 1984, ISBN 3-7928-0479-4, S.&amp;amp;nbsp;54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Denk]], Ingeborg Flagge: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Bonn&amp;#039;&amp;#039;. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mitte der 1980er-Jahre wurde ein Erweiterungsbau fertiggestellt. Seit 1999 ist die Liegenschaft aufgrund der [[Hauptstadtbeschluss|Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin]] nur noch zweiter Dienstsitz des Bundesinnenministeriums – nach dessen Etablierung 2021 zunächst auch des [[Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen|Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/bundesministerien/bundesministerium-fuer-wohnen-stadtentwicklung-und-bauwesen |titel=BMWSB: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen - Kontakt {{!}} Bundesregierung |abruf=2022-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das in den Jahren danach zum [[Robert-Schuman-Platz]] umzog.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/service/anfahrt/bonn/bonn.html?nn=17382552 |titel=Anfahrtsskizze zum Dienstsitz Bonn |werk=Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen |abruf=2025-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem sind hier [[die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien]] (bis 2024), eine Außenstelle des [[Statistisches Bundesamt|Statistischen Bundesamts]] sowie das [[Bundesinstitut für Sportwissenschaft]] ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst am Bau ==&lt;br /&gt;
Auf dem Platz vor dem Kantinen- und Sitzungssaalgebäude wurden einige Werke bildender Künstler als [[Kunst am Bau]] aufgestellt, darunter 1979 als Bodenplastik vier auf der Rasenfläche verteilte Kupferplatten von [[Erich Reusch]] sowie 1982 die Bronzeplastik &amp;#039;&amp;#039;Hellas VIII/66 (Königsfigur)&amp;#039;&amp;#039; (1966/78) von [[Gerson Fehrenbach]], &amp;#039;&amp;#039;Kubische Verwinklung&amp;#039;&amp;#039; (1974) von [[Friedrich Gräsel]] aus Edelstahlblech, &amp;#039;&amp;#039;Großes Epitaph für Zwei V/4&amp;#039;&amp;#039; (1980) von [[Fritz Koenig]] aus Eisen und &amp;#039;&amp;#039;Mit Schleppe&amp;#039;&amp;#039; (1971) von [[Heinz-Günter Prager]] aus Stahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Zabel-Zottmann: &amp;#039;&amp;#039;Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn – Aufgestellt von 1970 bis 1991&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Bonn 2012, Teil 2, S. 59–63. ([https://bonndoc.ulb.uni-bonn.de/xmlui/bitstream/handle/20.500.11811/5238/3025-2.pdf online PDF]; 5,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Innenhof im Eingangsbereich schuf der Bildhauer [[Gottfried Gruner]] die Wasserplastik &amp;#039;&amp;#039;Aquamobil&amp;#039;&amp;#039; (1979), die den Kreislauf des Wassers darstellen soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.bbr.bund.de/nn_21468/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Online/2012/ON252012.html |wayback=20171230115613 |text=Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes seit 1950}}&amp;#039;&amp;#039;, BMVBS-Online-Publikation Nr. 25/2012, Dezember 2012, S. 256–258. ({{Webarchiv|url=http://www.bbr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Online/2012/DL_ON252012.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 |wayback=20171230115728 |text=online PDF}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Innern des Gebäudes befinden sich weitere 1978–79 im Zuge des Neubaus entstandene Arbeiten: eine Holzplastik von [[Ursula Sax]], die &amp;#039;&amp;#039;Fünf Steinobjekte&amp;#039;&amp;#039; als Reliefbilder von [[Mary Bauermeister]] im Foyer, drei in die Wandvertäfelung als bleiüberzogene Reliefs eingelassene Objekte im großen Sitzungssaal (&amp;#039;&amp;#039;Der Dialog&amp;#039;&amp;#039;) von [[Wolf Vostell]] sowie die Installation &amp;#039;&amp;#039;Drei-Fenster-Flügel&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinz Mack]] aus Aluminium und Plexiglas.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau|Der Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau]] (Hrsg.); Wolfgang Leuschner: &amp;#039;&amp;#039;Bauten des Bundes 1965–1980&amp;#039;&amp;#039;. C. F. Müller, Karlsruhe 1980, ISBN 3-7880-9650-0, S. 222–226.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung]] (Hrsg.); Martin Seidel, Johannes Stahl: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BBSROnline/2014/ON132014.html Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes von 1980 bis 2010]&amp;#039;&amp;#039;. BBSR-Online-Publikation 13/2014, Dezember 2014, S. 131–142. ([http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BBSROnline/2014/DL_ON132014.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=5 online PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Arbeiten entstanden bereits 1955 im Rahmen von Direktvergaben an Künstler, am damaligen Eingangs- bzw. Kassenraum der Bundeshauptkasse ein [[Mosaik]] des Heidelberger Malers [[Willi Sohl]] (1906–1969) sowie im Außenbereich ein Brunnen mit einer Bärenskulptur von [[Fritz Melis]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung]] (Hrsg.); Claudia Büttner, Christina Lanzl: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BBSROnline/2014/ON122014.html?nn=415910 Kurzdokumentation von 200 Kunst-am-Bau-Werken im Auftrag des Bundes von 1950 bis 1979]&amp;#039;&amp;#039;, BBSR-Online-Publikation 12/2014, Dezember 2014, S. 127–132. ([http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BBSROnline/2014/DL_ON122014.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 online PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz van Kaldenkerken]], Oberstadtdirektor Bonn (Hrsg.); [[Friedrich Busmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausbau der Bundeshauptstadt. 10 Jahre Hauptstadtvereinbarung 1975 – 1985&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1986, S. 100–102.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ursel und Jürgen Zänker |Titel=Bauen im Bonner Raum 49–69. Versuch einer Bestandsaufnahme |Reihe=Kunst und Altertum am Rhein. Führer des [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseums in Bonn]] |HrsgReihe=[[Landschaftsverband Rheinland]] |NummerReihe = 21 | Verlag=Rheinland-Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1969 |Seiten=144}}&lt;br /&gt;
* [[Bundesministerium des Innern]] (Hrsg.); Hans Atzler: &amp;#039;&amp;#039;Von der Kaserne zum Bundesministerium: zur Geschichte der Liegenschaft (Grau-)Rheindorfer Str. 198 in Bonn. 1913–2013&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 2012. [noch nicht für diesen Artikel ausgewertet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wegderdemokratie.de/orte/16.htm Eintrag] beim &amp;#039;&amp;#039;[[Weg der Demokratie]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.museum-der-1000-orte.de/liegenschaften/liegenschaft/bundesministerium-des-innern-und-fur-heimat Bundesministerium des Innern und für Heimat, Bonn], Museum der 1000 Orte ([[Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.750575|EW=7.091788|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duppel-Kaserne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standort der Exekutive in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graurheindorfer Straße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesministerium des Innern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesbauministerium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistisches Bundesamt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kasernenanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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