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	<title>Düppel-Denkmal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:43:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BCppel-Denkmal&amp;diff=2670967&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-05-24T13:08:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:E-1 - Düppel (2NO) 2, Siegesdenkmal.jpg|mini|Siegesdenkmal von 1864 auf einer Ansichtskarte (1915)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Düppel55.jpg|mini|Die vier Reliefs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klinke223.jpg|mini|[[Carl Klinke|Pionier Klinke]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Düppel-Denkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein 22 Meter hohes preußisches Sandsteindenkmal, das 1872 auf dem Fundament der Schanze 2 der [[Düppeler Schanzen]] errichtet wurde und zusammen mit dem [[Arnkiel-Denkmal]] an die preußischen Truppen und ihren Sieg im [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] erinnerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung ==&lt;br /&gt;
1864 nach dem [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] regte [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm I.]] eine Denkmalsetzungen auf dem Schlachtfeld, wie auch in Berlin an. Mit der Durchführung aller Projekte wurde der Hofbaurat [[Heinrich Strack (Architekt)|Heinrich Strack]] beauftragt. Dafür wurden 1867 Gelder in Höhe von 330.000 [[Vereinstaler|Thaler]] bewilligt. Für das Düppel-Denkmal und das [[Arnkiel-Denkmal]] waren nach etwa zwei Jahren Bauzeit 38.652 bzw. 33.300 Thaler angefallen. Für die [[Siegessäule (Berlin)|Siegessäule]] in Berlin blieben somit nur noch 258.000 Thaler übrig.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Alings: Monument und Nation: Das Bild vom Nationalstaat im Medium Denkmal - zum Verhältnis von Nation und Staat im deutschen Kaiserreich 1871-1918 (Beiträge zur Kommunikationsgeschichte, Band 4), De Gruyter;13. Mai 1996, ISBN 3-11-014985-0, S. 89–91&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Einem königlichen Erlass vom 18. Dezember 1864 folgend, wurde am 21. April 1865 im Beisein zahlreicher Ehrengäste feierlich der [[Grundstein]] für das Siegesdenkmal bei Düppel gelegt. Den Entwurf zum Denkmal erstellte der Berliner [[Oberbaurat]] [[Heinrich Strack (Architekt)|Heinrich Strack]]. Der [[Deutscher Krieg|Deutsche Krieg]] verzögerte den Baubeginn bis ins Jahr 1868. Nach der [[Deutsche Reichsgründung|deutschen Reichsgründung]] wurde das 20&amp;amp;nbsp;m hohe Denkmal im August 1871 in der Form einer [[Gotik|gotischen]] [[Fiale]] vollendet. An der Spitze des aus [[Granit]] und [[Obernkirchener Sandstein]] geschaffenen Denkmals war ein Reliefmedaillon von [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] zu sehen. Die feierliche Enthüllung des Siegesdenkmals wurde am 30. September 1872 vom preußischen Regierungskommissar vollzogen. Ein zweites, ganz ähnliches Siegesdenkmal entstand bei Arnkiel auf [[Alsen]], das sogenannte [[Arnkiel-Denkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Eckfiguren des Sockels stellen zwei Infanteristen im Sturmanzug, einen Pionier ([[Carl Klinke]]) und einen Artilleristen dar. Zwischen den Figuren befindet sich jeweils ein Relief:&lt;br /&gt;
# Kriegsrat mit [[Friedrich Karl Nikolaus von Preußen|Prinz Friedrich Karl]], [[Friedrich von Wrangel]] und dem Artilleriegeneral [[Gustav Eduard von Hindersin]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Ingenieurobrist Mertens, der mit Pionieren einen Laufgraben ausschachtet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Gruppe Stürmender mit Feldwebel Probst, der unter der Fahne fällt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Relief mit der Inschrift: „Den bei der Erstürmung der Düppler Schanzen am 18. April 1864 siegreich Gefallenen zum fortdauernden Andenken“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
Seit der Abtretung [[Nordschleswig]]s im Jahr 1920 lag das Denkmal in Dänemark. Im Mai 1945, acht Tage nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und der [[Dänemark unter deutscher Besatzung|deutschen Besatzung Dänemarks]], sprengten Dänen das Denkmal. Im Juni 1945 folgte das [[Arnkiel-Denkmal]]. Die Trümmer der Denkmäler wurden in eine nahegelegene Mergelgrube geschüttet. Ein Gerichtsbeschluss untersagte den damaligen und zukünftigen Besitzern der Grube, die Trümmer jemals wieder auszugraben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;drkultur&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/nordschleswig-grenzziehungen-und-grenzgaenge.1001.de.html?dram:article_id=282966 Nordschleswig – Grenzziehungen und Grenzgänge. Denkmäler und ihre Geschichte im deutsch-dänischen Grenzgebiet (Deutschlandradio Kultur 2014)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhalten blieb ein Sockelrelief, das im Museum Schloss Sonderburg ausgestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsch-dänisches Versöhnungsdenkmal ==&lt;br /&gt;
Der dänische Bildhauer [[Kenn André Stilling]] schlug 2011 vor, an der Stelle ein Versöhnungsdenkmal zu errichten. Im gleichen Jahr lief die Diskussion über die Aufstellung des [[Idstedt-Löwe]]n, zu deren Aufstellung es ja auch kam. Dazu sollte der deutsche Bildhauer [[Anselm Kiefer]] bis zum Jubiläumsjahr 2014 eine Skulptur in der Form eines versöhnlichen deutsch-dänischen Händedrucks schaffen. Doch eine Lawine von Leserbriefen an die dänischen Tageszeitungen [[Jydske Vestkysten]] und [[Jyllands-Posten]] zeigte den Initiatoren bald, wie aussichtslos dieser Vorschlag war: {{Zitat|Düppel symbolisiert nicht nur eine dänische Niederlage, sondern auch einen dänischen Willen, dänisches Recht zu verteidigen, das Recht auf Schleswig|  Gastbeitrag eines Vorstandsmitglieds der Randershofener Volkhochschule [[Rønshoved Højskole]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/nej-tak-zum-symbolischen-haendedruck-id1721236.html SHZ vom 12. Oktober 2011 (abgerufen am 25.02.2020]&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Nach dem Vorsitzenden des Grenzvereins in Sonderburg, Christian Kronika, bedarf es keiner Versöhnung in Düppel. Man wolle Düppel vielmehr als rein dänisches Gedenken an die Schlacht bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Preußisches Düppel-Denkmal|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/dueppeldenkmal/ Düppeldenkmal bei Sonderburg, Nordschleswig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Inge Adriansen: &amp;#039;&amp;#039;Erindringssteder i Danmark. Monumenter, mindesmærker og mødesteder&amp;#039;&amp;#039;, Museum Tusculanum, Kopenhagen 2011, ISBN 978-87-635-3173-3.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Pflug: &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsch-Dänische Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Rockstuhl, Bad Langensalza 1865/2009, ISBN 978-3-86777-090-3.&lt;br /&gt;
* Gerd Stolz: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsch-dänische Schicksalsjahr 1864.&amp;#039;&amp;#039; Husum, Husum 2010, ISBN 978-3-89876-499-5.&lt;br /&gt;
* {{Gartenlaube |Wikisource=Der deutschen Nordmark Ehrenwacht |Autor= |Jahr=1872 |Heft=44 |Seite=728–730}}&lt;br /&gt;
* Harald Schmid: Gedächtnisräume: Geschichtsbilder und Erinnerungskulturen in Norddeutschland, V&amp;amp;R unipress; Auflage: 1 (18. Juni 2014), ISBN 3-8471-0243-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Preußisches Düppel-Denkmal|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duppel Denkmal}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Strack (Architekt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Deutsch-Dänischen Kriegs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dänisch-deutsche Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1940er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Denkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sønderborg Kommune]]&lt;br /&gt;
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