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	<title>Dünsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:05:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-21T22:24:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Dünsen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/55/40/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/38/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dünsen in OL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Oldenburg&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Harpstedt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 32&lt;br /&gt;
|PLZ               = 27243&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04244, 04224&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03458004&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DYN&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Amtsfreiheit 1&amp;lt;br /&amp;gt;27243 Harpstedt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.duensen.de/ www.duensen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hartmut Post&lt;br /&gt;
|Partei            = Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dünsen Ortseingang.JPG|miniatur|Begrüßungsschild am Ortseingang]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dünsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in der [[Samtgemeinde Harpstedt]] im [[Landkreis Oldenburg]] in [[Niedersachsen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dünsen liegt mitten im [[Naturpark Wildeshauser Geest]], gut 20&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von [[Bremen]]. Ein großer Teil der Gemeinde ist von Waldgebiet umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dünsen grenzt im Norden an die Gemeinde [[Groß Ippener]], im Osten an die Gemeinde [[Kirchseelte]], im Süden an [[Hollwedel]], Stadt [[Bassum]], im Südwesten an die Gemeinde [[Beckeln]] und im Westen an den Flecken [[Harpstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüsse ===&lt;br /&gt;
Der [[Dünsener Bach]] durchströmt den Ort von Süden nach Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Ortschaft wurde Dünsen urkundlich 1189 als &amp;#039;&amp;#039;dunnessen&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Haubold: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Oldenburg: Menschen, Geschichte, Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, Holzberg, 1992, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überregional bekannt wurde Dünsen durch den „Dünsener Dichterkreis“. Dieser Kreis schloss sich zu einem Dachverband mit den Autorenkreisen Bergisches Land (Wuppertal) und [[Autorenkreis Ruhr-Mark|Ruhr-Mark]] (Hagen) unter dem Namen Die Weggefährten e.&amp;amp;nbsp;V. zusammen. Zum Präsidenten wurde der ehemalige ostpreußische Lehrer Rolf Wilke aus Dünsen gewählt,&amp;lt;ref&amp;gt;Welt und Wort 20 (1965), S. 321.&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1960 hier den Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Notweg des Friedrich Wilhelm Bärenbrot. Die romanhafte Chronik eines bitteren Jahrzehnts&amp;#039;&amp;#039; schrieb,&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Wilke: &amp;#039;&amp;#039;Der Notweg des Friedrich Wilhelm Bärenbrot. Die romanhafte Chronik eines bitteren Jahrzehnts&amp;#039;&amp;#039;, Das Viergespann, Bad Homburg 1960.&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem er seine ersten Jahre in Bremens ländlicher Umgebung schilderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins Jahr 1977 gehörte Dünsen, wie auch die anderen Mitgliedsgemeinden der [[Samtgemeinde Harpstedt]], dem [[Landkreis Grafschaft Hoya]] an. Im Zuge der Gebietsreform und der damit verbundenen Auflösung des Landkreises Grafschaft Hoya, wurde Dünsen, wie auch die restlichen sieben Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde, Teil des Landkreises Oldenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* [[Zweiter Weltkrieg]]: knapp 200 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1946: 554 Flüchtlinge, Vertriebene und 283 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1950: 451 Flüchtlinge, und 386 Einheimische&lt;br /&gt;
* 1958: 500 Neubürger nach Gründung der [[Munitionsanstalt|Muna]]&lt;br /&gt;
* 2001: 1252 Menschen – die zweithöchste Einwohnerzahl der [[Samtgemeinde Harpstedt]]&lt;br /&gt;
* 2008: 1195 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Funkturm Dünsen.jpg|miniatur|hochkant|Der Funkturm in Dünsen steht im Gebiet der ehemaligen Muna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Muna Dünsen ===&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde ab 1935 bei Dünsen die [[Luftmunitionsanstalt Harpstedt|Luftmunitionsanstalt Dünsen]] (Luftmuna) errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.doatrip.de/images/pictures/deutschland/harpstedt(duensen)_luftmunitionsanstaltduensen/001.jpg Foto der Muna Dünsen] auf doatrip.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bunkerruinen als Zeitzeugen, S. 15, [[Weser-Kurier]] vom 3. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.relikte.com/duensen/index.htm Muna Dünsen auf &amp;quot;Relikte&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage mit 120 erdbedeckten Bunkern wurde in einem 155 Hektar großen Waldgebiet nördlich der Ortschaft im Baßmerhooper Wald errichtet. Es wurde dort [[Munition]] produziert und gelagert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zufluchtskirche Dünsen.jpg|mini|Zufluchtskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zufluchtskirche ===&lt;br /&gt;
Ein besonderes Bauwerk der [[Evangelische Landeskirche|Evangelischen Landeskirche]] ist die so genannte „[[Zufluchtskirche]]“ für Vertriebene, ein Bauwerk aus dem Jahr 1967, das wegen mangelnder Akzeptanz in ein [[Kulturzentrum]] umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|JAHRNEU=2021|PARTEI2=SPD|ERGEBNIS2=0|PARTEI3=DBL|ERGEBNIS3=30.2|PARTEI1=WGD|ERGEBNIS1=69.8|ERGEBNIS4=0|PARTEI4=Grüne|JAHRALT=2016|ERGEBNISALT1=57.3|ERGEBNISALT2=22.8|ERGEBNISALT3=15.2|ERGEBNISALT4=4.6|FARBE1=8A2BE2|FARBEHELL1=e7d4f9|FARBE3=3399ff|FARBEHELL3=d6eaff|ANMERKUNG1=[[Wählergemeinschaft]] Dünsen|ANMERKUNG3=Dünsener Bürgerliste}}Der Rat der Gemeinde Dünsen besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer [[Samtgemeinde]] mit einer Einwohnerzahl zwischen 1.001 und 2.000 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://voris.wolterskluwer-online.de/browse/document/a1d880a6-599d-35f7-bd9f-147e0b642079 |titel=§ 46 NKomVG, Zahl der Abgeordneten |sprache=de |abruf=2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die elf Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1.&amp;amp;nbsp;November 2021 und endet am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;30%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; |Partei&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; |2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/034585401/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2508 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; |2016&amp;lt;ref name=&amp;quot;wahl&amp;quot;&amp;gt;[http://wahlen.kdo.de/content.php?kunde=sg_harpstedt&amp;amp;wahlverz=sg_harpstedt/web/201609_K__Gemeinderatswahl_D_ue_nsen_2016_11.09.2016&amp;amp;datei=index.html&amp;amp;wahlname=Gemeinderatswahl_D_ue_nsen_2016_11.09.2016 Ergebnis der Gemeinderatswahl Dünsen vom 11. September 2016], abgerufen am 21. Januar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Wählergruppe|Wählergemeinschaft Dünsen (WGD)]] || 8 || 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Wählergruppe|Dünsener Bürgerliste (DBL)]]|| 3 || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]|| - || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || - || 0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
!11 Sitze&lt;br /&gt;
!11 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
!58,24 %&lt;br /&gt;
!59,71 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Hartmut Post (Wählergemeinschaft Dünsen) zum [[ehrenamt]]lichen [[Bürgermeister]] für die aktuelle Wahlperiode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde zeigt jeweils einen goldenen Linden- und Eichenstamm auf rotem Grund im Schildfuß. Im nichtheraldisch linken oberen Geviert befindet sich ein schwarzes Kreuz auf silbernem Grund, im anderen Geviert gelb-rote Querstreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Dünsen|Liste der Bodendenkmale in Dünsen}}&lt;br /&gt;
* [[Hofanlage Meyerholz]] 2, von 1753, 1790, um 1800 und aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Wohn- und Wirtschaftsgebäude Dorfstraße 9]] von 1922&lt;br /&gt;
* Ehemalige Zufluchtskirche, heute  Kulturzentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jan Harpstedt in Dünsen.jpg|miniatur|Halt der Museumseisenbahn „Jan Harpstedt“ in Dünsen]]&lt;br /&gt;
Dünsen liegt an der Landesstraße 338 zwischen [[Harpstedt]] und [[Kirchseelte]]. Durch die Gemeinde führt die [[Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn]] mit der [[Museumsbahn|historischen Kleinbahn]] „Jan Harpstedt“, die auch in Dünsen hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rolf Wilke]] (* 1899; † 1973), Schriftsteller aus Pommern, lebte nach dem Zweiten Weltkrieg in Dünsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kerstin Bendix-Karsten: &amp;#039;&amp;#039;Bunkerruinen als Zeitzeugen&amp;#039;&amp;#039; in [[Weser-Kurier]] vom 3. Januar 2021, S. 15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Oldenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dunsen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dünsen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oldenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1189]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Munitionsanstalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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