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	<title>Dünschede - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:12:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BCnschede&amp;diff=2333217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seemannssonntag: Begriffsklärungshinweis</title>
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		<updated>2025-07-23T07:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Begriffsklärungshinweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Regisseur siehe [[Tim Dünschede]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Attendorn&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/08/10.26&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/58/37.44&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 314&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 684&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.attendorn.de/index.php?object=tx,3521.3&amp;amp;ModID=6&amp;amp;FID=3521.2052.1|titel=Einwohner-Statistik vom 30. Juni 2024 |hrsg= Hansestadt Attendorn |abruf=2024-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 57439&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02721&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Attendorn-Dünschede.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dünschede&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Attendorn-Dünschede, Tafel Heidenstraße.jpg|mini|Dorfplatz mit Brunnenstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Martin Dünschede.JPG|mini|Kirche St. Martin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dünschede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Attendorn]] im [[Kreis Olpe]] ([[Nordrhein-Westfalen]]) und hat 684 Einwohner (Stand 30. Juni 2024).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2024&amp;quot; /&amp;gt; Nordöstlich des Ortes liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Dünscheder Heide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dünschede liegt an der früheren [[Heidenstraße]]. Diese Lage hat die frühe Missionierung durch fränkische Mönche begünstigt. Die Existenz einer Kirche lässt sich bis in das 11. Jahrhundert zurückverfolgen (s. Folgeabschnitt). Die Ortsbezeichnung Dünschede leitet sich ab von dem [[Kaplan]] &amp;#039;&amp;#039;Dietrich von Dusenschuren&amp;#039;&amp;#039; (um 1270). Die besitzreichen Ritter von Dusenschuren übten in dem Zeitraum 1227–1457 großen Einfluss in der Gegend aus. Warum sie später nicht mehr in Erscheinung traten, ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;s.auch Informationstafel an der Dorfkirche, eingesehen im Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ableitung des Ortsnamens Dünschede aus dem Personennamen Dusenschuren (beispielhaft werden im 13. Jahrhundert genannt: 1225 &amp;#039;&amp;#039;Conradus de Thusentschuren&amp;#039;&amp;#039;, 1259 &amp;#039;&amp;#039;Helmicus de Dusentscuren&amp;#039;&amp;#039;, 1310 &amp;#039;&amp;#039;Heydenrico de Dusentscure&amp;#039;&amp;#039;) erscheint unstrittig. Eine Deutungsmöglichkeit für Dusenschuren ergibt sich aus dem Wortbestandteil „-schuren“ als [[Scheune]] (althochdeutsch „sciura“) bzw. Gebäude und dem mittelhochdeutschen Begriff „dusent“ (tausend) als Ausdruck für eine größere Anzahl. Motiv für die Personen- bzw. Ortsbezeichnung könnte demnach eine stattliche Anzahl von Gebäuden am Ort sein, die möglicherweise im Besitz der [[Adel]]sfamilie waren.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Michael Flöer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen im Kreis Olpe.&amp;#039;&amp;#039; Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2014, S. 82–84, Digitalisat [https://rep.adw-goe.de/bitstream/handle/11858/00-001S-0000-002D-B584-F/WOB%208%20Die%20Ortsnamen%20des%20Kreises%20Olpe.pdf?sequence=2&amp;amp;isAllowed=y]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungefähre frühe Anhaltspunkte über die Größe von Dünschede ermöglicht das [[Schatzungsregister]] (diente der Erhebung von Steuern) von 1543. Demnach gab es in &amp;#039;&amp;#039;Dünscher&amp;#039;&amp;#039; (Dünschede) 16 Schatzungspflichtige, deren Zahl vermutlich mit vorhandenen Häusern gleichzusetzen ist.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.heimatbund-finnentrop.de/historie/SchatzungsRegister1543-V1.00.pdf |wayback=20111003192112 }}, Seite 42{{Abrufdatum |1=2024-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schatzungsregister enthält auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Hoiffnagel&amp;#039;&amp;#039;, offensichtlich handelt es sich hier um Vorfahren des [[Josef Hufnagel (NS-Opfer)|Josef Hufnagel]], der von den Nationalsozialisten wegen Wehrkraftzersetzung am 5. Juni 1944 ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dünschede wurde 1897 von Helden [[Abpfarrung|abgepfarrt]] und zu einer eigenen [[Pfarrei]] erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoeffer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1969 gehört Dünschede zur Hansestadt [[Attendorn]]. Durch die Nähe zu dieser Stadt mit umfangreichen Industrieansiedlungen sind günstige Beschäftigungsmöglichkeiten für die Einwohner gegeben. In dem Zeitraum 1996 bis 1999 wurden einige Neubaugebiete in Dünschede erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoeffer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1536|| 85*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1543|| 90–100*&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1783|| 75&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1817|| 172&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 1839|| 186&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2012|| 643&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | 2015|| 654&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|698&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;*) aufgrund von Häuserzahlen geschätzte Werte&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion und Kirche ==&lt;br /&gt;
Der weitaus überwiegende Teil der Dünscheder bekennt sich zum [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sehenswürdigkeit ist die mitten im Dorf stehende katholische Kirche [[St. Martin (Dünschede)|St. Martin]]; in ihr befindet sich eine [[Spätromanik|spätromanische]] kleinräumige Halle mit einer sehenswerten Wandmalerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Walder: &amp;#039;&amp;#039;Sehenswertes im Südlichen Sauerland zwischen Biggesee und Rothaargebirge&amp;#039;&amp;#039;. Walder Verlag, Kreuztal 2004, {{Google Buch|BuchID=QXIiAAAACAAJ |Seite=13 |Linktext=S. 12–14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Schutzpatron|Patronat]] des [[Martin von Tours|Hl. Martin]] spricht für eine frühe Kirchengründung, die möglicherweise schon im 11. Jahrhundert erfolgte. Hierfür sprechen auch Hinweise aus Grabungen im Jahr 1974, die im Zusammenhang mit der Erneuerung des Fußbodens vorgenommen wurden. Die erste Kirche bestand aus einem saalartigen Bau mit einem rechteckigen Chor. Ein Neubau wurde im [[Romanik|romanischen]] Stil im 13. Jahrhundert vorgenommen. Mit Ausnahme des im Jahr 1924 entfernten baufälligen Turmes blieb der romanische Bau komplett erhalten. Bemerkenswert sind die erwähnten romanischen Wandmalereien, die in verschiedenen Szenen u. a. den Kirchenpatron St. Martin, die Flucht der [[Heilige Familie|Hl. Familie]] nach Ägypten und die [[Verkündigung Mariens]] u. a. darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die romanische Kirche zu klein wurde, entschloss sich die Gemeinde im Jahr 1924 zu einer Erweiterung. Sowohl im äußeren Erscheinungsbild wie auch im Innenraum passt sich der Neubau der ursprünglichen romanischen Kirche an. In den 1990er Jahren wurde die Kirche mit großem Aufwand renoviert. Dabei wurden im Altarraum auf einem Wandgemälde die [[Pfingsten|Pfingstszene]], der Kirchenpatron Hl. Martin und die Dorfpatronin [[Agatha von Catania|St. Agatha]] dargestellt; sie wurden von den Leverkusener Künstlern [[Paul Weigmann]] und Werner geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hoeffer&amp;quot;&amp;gt;Ralf Breer und Otto Höffer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen in Attendorn, Lennestadt und Kirchundem&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem, Attendorn 1999, S. 36,37&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde St. Martinus Dünschede gehört zum [[Pfarrverband|Pastoralverbund]] [[Attendorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Dünschede hat wie viele Sauerländer Orte ein reiches Vereinsleben. Die St. Sebastianus [[Schützenbruderschaft]] veranstaltet jährlich ihr Schützenfest in der eigenen Schützenhalle. Das Dorf besitzt außerdem einen eigenen [[Tambourcorps]]. Der Ort hat weiter einen Kunstrasen-Fußballplatz, der von den Sportfreunden Dünschede genutzt wird. Ein fester Bestandteil im Dünscheder Dorf- und Vereinsleben ist auch der Musikverein „Harmonie“ Dünschede 1874 e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Josef Hufnagel (NS-Opfer)|Josef Hufnagel]] (1903–1944), Landwirt, Opfer der NS-Justiz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dünschede}}&lt;br /&gt;
* [https://www.duenschede.nrw/ Dorfportal] der Orte Dünschede, Röllecken, St. Claas, Silbecke und Borghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Attendorn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7644962-2|VIAF=243229412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dunschede}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Attendorn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seemannssonntag</name></author>
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