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	<title>Dünsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:58:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BCnsberg&amp;diff=343115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feirefis: /* Keltisches Oppidum */Komma getilgt</title>
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		<updated>2025-02-13T15:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Keltisches Oppidum: &lt;/span&gt;Komma getilgt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME= &lt;br /&gt;
| BILD= Dünsberg von Burg Gleiberg.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Blick vom Bergfried der [[Burg Gleiberg]] nach Nordwesten zum Dünsberg, rechts neben dem Windrad im Hintergrund der Fernseh-Sender-Turm [[Angelburg (Berg)|Angelburg]]&lt;br /&gt;
| HÖHE= 497.7&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| LAGE= bei [[Fellingshausen]]; [[Landkreis Gießen]], [[Hessen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
| GEBIRGE= [[Gladenbacher Bergland]]&lt;br /&gt;
| DOMINANZ= 13.9&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE= 194&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG= [[Schönscheid]] ({{Höhe|498.0}}, [[Zollbuche (Naturraum)|Zollbuche]])&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Dominanzwert setzt voraus, dass die in alten [[Messtischblatt|Messtischblättern]] ([https://www.landkartenarchiv.de/vollbild_messtischblatt.php?q=blatt91011 &amp;#039;&amp;#039;Blatt Oberscheld von 1936&amp;#039;&amp;#039;], Landkartenarchiv.de) mit 498,0&amp;amp;nbsp;m angegebene, nicht neuer vermessene Schönscheid tatsächlich höher als 497,7&amp;amp;nbsp;m ist. Wäre sie es nicht, so betrüge die Dominanz des Dünsbergs sogar 15,4&amp;amp;nbsp;km (zu &amp;#039;&amp;#039;Hülsberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ebersberg&amp;#039;&amp;#039; in den südöstlichen [[Bottenhorner Hochflächen]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| SCHARTE= &amp;#039;&amp;#039;Erbhof&amp;#039;&amp;#039; zwischen [[Frankenbach (Biebertal)|Frankenbach]] und [[Wilsbach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;domprom&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Scharte am Erbhof liegt nach Höhenlinien über 302.5&amp;amp;nbsp;m und unter 305&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;/ref&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 50.650607&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= 8.580569&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
| GESTEIN= [[Radiolarit]] &lt;br /&gt;
| ALTER= &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN= – [[Ringwallanlage Dünsberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Dünsbergturm]] ([[Aussichtsturm|AT]])&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Fernmeldeturm Dünsberg]]&lt;br /&gt;
| BILD1= Mk Giessen Stadt.jpg&lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG= Blick von Gießen vorbei an den Burgen [[Burg Vetzberg|Vetzberg]] (links) und [[Burg Gleiberg|Gleiberg]] (rechts) nordwestwärts zum Dünsberg&lt;br /&gt;
| BILD2= Dünsberg (002).jpg&lt;br /&gt;
| BILD2-BESCHREIBUNG= Blick aus Richtung Südsüdosten von einem Fahrweg zwischen [[Fellingshausen]] und [[Rodheim-Bieber]] zum Dünsberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Duensberg Giessen 2002-03-28.JPG|mini|[[Ringwallanlage Dünsberg]] auf dem früher von Kelten besiedelten Dünsberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dünsbergfund Silbermuenze.jpg|mini|Dünsbergfund: [[Kelten|keltische]] Silbermünze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Duensberg und Steinkopf vom Koppeturm (Elop).jpg|mini|Sicht vom [[Koppeturm]] nach Süden mit Blick auf den Dünsberg, dahinter links der [[Steinkopf (Taunus)|Steinkopf]] im Taunus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dünsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit {{Höhe|497.7|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} der höchste [[Berg]] in der Umgebung von [[Gießen]] und [[Wetzlar]]. Er liegt bei [[Fellingshausen]] im [[Hessen|hessischen]] [[Landkreis Gießen]]. Auf ihm befinden sich Reste der [[Ringwallanlage Dünsberg]], der [[Dünsbergturm]] und der [[Fernmeldeturm Dünsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Dünsberg erhebt sich im Südosten des [[Gladenbacher Bergland]]es. Sein Gipfel liegt 1,5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich des [[Biebertal]]er Ortsteils [[Fellingshausen]], 9,7&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Kernstadt von [[Gießen]] und 12&amp;amp;nbsp;km nordöstlich jener von [[Wetzlar]]. Flächenmäßig gehört der größte Bergteil zum Biebertaler Ortsteil Königsberg, der sich 3,2&amp;amp;nbsp;km (jeweils [[Luftlinie]]) westsüdwestlich des Berggipfels ausbreitet. Der Biebertaler Kernort [[Rodheim-Bieber]] liegt südlich des Berges; nordnordwestlich befindet sich [[Frankenbach (Biebertal)|Frankenbach]] und nordnordöstlich [[Krumbach (Biebertal)|Krumbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]] des stark bewaldeten Dünsbergs gegenüber dem &amp;#039;&amp;#039;Schönscheid&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|498.0}}) im Höhenzug [[Zollbuche (Naturraum)|Zollbuche]] ({{Höhe|502.4}}) beträgt 14&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Dünsberg bildet in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Westerwald (Naturraum)|Westerwald]] (Nr.&amp;amp;nbsp;32) –&amp;amp;nbsp;nahe dem Südostrand der Haupteinheit [[Gladenbacher Bergland]] (320), in der Untereinheit [[Gladenbacher Bergland#Naturräumliche Gliederung|Lahn-Dill-Bergland]] (320.0) und im Naturraum [[Krofdorf-Königsberger Forst]] (320.05) gelegen&amp;amp;nbsp;– eine inselartige Erhebung in ansonsten flachwelliger Landschaft, eine [[Singularität (Geographie)|Singularität]] 4.&amp;amp;nbsp;bis 7.&amp;amp;nbsp;Ordnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 124&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fließgewässer ===&lt;br /&gt;
Durch das direkt westlich des Dünsberges gelegene Tal fließt der Dünsbergbach als linker Quellbach der [[Bieber (Lahn)|Bieber]], in welche die auf der Ostflanke des Berges entspringende [[Kehlbach (Bieber)|Kehlbach]] mündet. Die Bieber fließt in Richtung Südsüdosten in die [[Lahn]], die in weitem Bogen südöstlich und südwestlich des Berges durch Gießen und Wetzlar verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Hang entspringt der [[Krumbach (Vers)|Krumbach]], der nach Nordosten durch den gleichnamigen Ort fließt und in die [[Vers (Fluss)|Vers]] mündet, die schließlich der [[Salzböde]] zufließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der [[Kegel (Geometrie)|kegelförmige]] Dünsberg besteht überwiegend aus [[Radiolarit]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Kieselschiefer&amp;#039;&amp;#039; genannt), das im [[Karbon]] vor etwa 360&amp;amp;nbsp;bis 300&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Westlich vorbei am Dünsberg ziehen sich im Dünsbergbachtal Teile des [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Auenverbund Lahn-Dill&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;378403; 1996 ausgewiesen; 67,2893&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß). Bis auf die Südwestflanke des Berges mit dortigem &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus am Dünsberg&amp;#039;&amp;#039; reichen Teile des sich durch dasselbe Bachtal ziehenden [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiets &amp;#039;&amp;#039;Grünland und Wälder zwischen Frankenbach und Heuchelheim&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;5317-305; 4,9973&amp;amp;nbsp;km²).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Südhang des Dünsberges befinden sich Grabhügel mit Funden aus dem [[Neolithikum]] und der [[Bronzezeit]]. Daher ist eine Besiedlung bereits in der vorkeltischen Epoche wahrscheinlich. Systematische Befestigungen der Kuppe sind seit der [[Urnenfelderkultur|Urnenfeldzeit]] (8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.) nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] wurde, Herbst 1759 oder März 1761, von [[Frankreich|französischen Truppen]] auf dem Dünsberg eine [[Schanze (Festungsbau)|Schanze]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung gehörte bis zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1977 zum Altkreis Wetzlar; zuvor von 1867 bis 1932 zum ehemaligen [[Landkreis Biedenkopf]], zum [[Hessisches Hinterland|Hessischen Hinterland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keltisches Oppidum===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ringwallanlage Dünsberg}}&lt;br /&gt;
Die auf dem Berg befindliche [[Kelten|keltische]] [[Ringwallanlage Dünsberg]] erreichte während der [[La-Tène-Zeit]] (etwa 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.) die höchste Blüte. Von der Siedlung ([[Oppidum (Kelten)|Oppidum]]) zeugen noch heute drei konzentrische [[Ringwall|Ringwälle]] als Reste. Die Ringe erreichen eine Höhe bis zu 10&amp;amp;nbsp;Meter. Der äußere Ring umschließt ein Areal von 90&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]. Schätzungen gehen von bis zu 2000 Einwohnern aus. Durch Nutzung regionaler [[Eisen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;vorkommen erreichte der Ort eine wirtschaftliche Blüte. Im Verlauf der [[Drusus-Feldzüge]] (12 bis 8&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr.) wurde die Anlage von den Römern erobert. Der Dünsberg ist ein Fundort [[Ubier|ubischer]] Münzen. Im 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. setzte der Niedergang der Siedlung ein. Die genauen Gründe sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alamannische Höhensiedlung===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Keltensiedlung wurde der Dünsberg wegen seiner strategisch günstigen Lage dennoch weiter als befestigter Ort genutzt. So sind Waffenfunde aus dem 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bekannt. Funde am Osthang des Berges werden als Reste einer [[Alamannen|alamannischen]] Burg des 4.&amp;amp;nbsp;oder 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts angesehen. Zu dieser Zeit hatte höchstwahrscheinlich ein alamannischer &amp;#039;&amp;#039;regulus&amp;#039;&amp;#039;, ein Kleinkönig, seinen Sitz auf dem Berg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der [[Merowinger]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;zeit sind ebenfalls Funde vom Dünsberg überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frühgeschichtlicher Höhenweg===&lt;br /&gt;
Direkt am Dünsberg vorbei zog einst ein vermutlich schon frühgeschichtlicher Höhenweg, aus südlicher Richtung kommend - vom Glauberg oder vom Schiffenberg (heute Gießen)? -, der auf der „Lahn-Dill-Wasserscheide“ bzw. [[Aar (Dill)]]-[[Salzböde]]-[[Wasserscheide]] weiter zur [[Angelburg (Berg)|Angelburg]] (Keltensiedlung) führte, einem bedeutenden Kreuzungspunkt frühgeschichtlicher und mittelalterlicher Fernwege im [[Schelderwald]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Angelburg befand sich auch ein vorchristliches (keltisches?) [[Naturheiligtum]] als zentrale [[Kultstätte]], die heutigen [[Wilhelmsteine]]. Der Weg hieß später [[Westfalenweg]], weil man über ihn nach [[Westfalen]] gelangen konnte. Ab Gießen bis zur [[Zollbuche]] hat die heutige [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3047 seine Nachfolge angetreten. Sie verläuft nahezu auf der gleichen Trasse. Ab der Einmündung der L&amp;amp;nbsp;3047 in die [[Bundesstraße 255|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;255]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Zollbuche&amp;#039;&amp;#039; zieht die Trasse nordwestlich weiter als Forstweg auf der &amp;#039;&amp;#039;Aar-Salzböde-Wasserscheide&amp;#039;&amp;#039; über den &amp;#039;&amp;#039;Günteroder Sattel&amp;#039;&amp;#039;, westlich an Hartenrod und Schlierbach vorbei bis in den Schelderwald zu den Wilhelmsteinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türme ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gipfelbereich des Dünsbergs stehen nahe beieinander zwei Türme:&lt;br /&gt;
=== Dünsbergturm ===&lt;br /&gt;
Der 1899 errichtete &amp;#039;&amp;#039;Dünsbergturm&amp;#039;&amp;#039; ist ein gemauerter [[Aussichtsturm]] mit daran angegliederter [[Gaststätte]]. Er war ursprünglich etwa 14&amp;amp;nbsp;m hoch. 1934 wurde er um 4&amp;amp;nbsp;m erhöht und zum Schutz mit einer hölzernen Haube versehen, 1987 folgte eine weitere Erhöhung auf 24&amp;amp;nbsp;m. Im Innern des Turms steht ein historischer Vermessungsstein, der ein Eckpunkt der [[Gradmessungskommission|mitteleuropäischen Gradmessung]] 1867 war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH05092014&amp;quot; /&amp;gt; Die Aussicht vom Turm reicht unter anderem bis zum [[Kellerwald]] (Nordnordosten), [[Knüllgebirge]] (Nordosten), [[Vogelsberg]] (Ostsüdosten), [[Taunus]] (Südwesten) und [[Westerwald]] (Westsüdwesten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernmeldeturm Dünsberg ===&lt;br /&gt;
Bereits von 1964 bis 1966 wurde auf dem Dünsberg ein Stahlgitterturm erbaut. Dieser wurde von 1974 bis 1978 von der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]] durch den 108&amp;amp;nbsp;m hohen [[Fernmeldeturm Dünsberg]] ersetzt. Das markante Bauwerk ist weithin sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fernmeldeturm Dünsberg.JPG|Der Fernmeldeturm auf dem Dünsberg&lt;br /&gt;
Datei:Aussichtsturm Dünsberg.JPG|Dünsbergturm (2008)&lt;br /&gt;
Dünsberg -Türme.jpg|Fernmelde- und Aussichtsturm&lt;br /&gt;
Datei:Duensberg1904k.jpg|Aussichtsturm (1904)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Der Dünsberg ist sowohl als Landschafts- als auch als Kulturdenkmal von Bedeutung: In der Gemeindeverwaltung in Rodheim sind im [[Museum KeltenKeller]] zahlreiche Originalfunde aus den Ausgrabungen zu besichtigen. Seit 1999 finden dort umfangreiche Ausgrabungen statt. Um die Lebensweise der Kelten zu demonstrieren, wurden vom &amp;#039;&amp;#039;Dünsberg-Verein&amp;#039;&amp;#039; ein Keltentor sowie weitere Bauwerke einer Keltenstadt errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Über die Nordostflanke des Dünsberges verläuft von [[Frankenbach (Biebertal)|Frankenbach]] vorbei an [[Fellingshausen]] nach [[Krofdorf-Gleiberg]] in Nordnordwest-Südsüdost-Richtung die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3047. Als höchster Berg der Gegend ist der Dünsberg beliebtes Ziel bei Radfahrern und Wanderern. Erwandern lässt er sich zum Beispiel auf einem asphaltierten Zufahrtsweg (gesperrt für den öffentlichen Straßenverkehr) und über mehrere Pfade und Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;domprom&amp;quot;&amp;gt;TK 25 liefert eine niedrigere Dominanz als in  {{Webarchiv|text=Dominanzen und Prominenzen |url=http://www.thehighrisepages.de/bergtouren/na_rang1.htm |wayback=20141019012455}} (auf highrisepages.de) angegeben, wo offenbar bis zum [[Hirschhohl]] ({{Höhe|503}}) gemessen wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 124&amp;quot;&amp;gt;Heinz Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;124]] Siegen.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1972. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/124.pdf Online-Karte] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH05092014&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mittelhessen.de/lokales/region-wetzlar_artikel,-Duensberg-diente-der-Vermessung-_arid,335332.html |wayback=20160304051411 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dünsberg diente der Vermessung&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-11-30 09:54:06 InternetArchiveBot }}, vom 5.&amp;amp;nbsp;September 2014, abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2014, auf &amp;#039;&amp;#039;mittelhessen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Schulze-Forster: &amp;#039;&amp;#039;Die latènezeitlichen Funde vom Dünsberg.&amp;#039;&amp;#039; Berichte der Kommission für Archäologische Landesforschung in Hessen 13, 2014/2015. Rahden 2015, ISBN 978-3-89646-197-1.&lt;br /&gt;
* Dünsberg-Verein Biebertal e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Dünsberg und das Biebertal.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Brühlsche Universitätsdruckerei Gießen 1989, ISBN 3-9800654-1-3.&lt;br /&gt;
* Claudia Nickel; Archäologie im Gleiberger Land e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Dünsberg bei Biebertal, Kreis Gießen – Archäologische Ausgrabungen in einer keltischen Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Archäologie im Gleiberger Land, Biebertal 2006, ISBN 3-00-018809-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Günter Leicht |Titel=Der Dünsberg, ein Berg mit Geschichte |Verlag=Eigenverlag |Ort=Biebertal |Jahr=2013 |ISBN=978-3-00044-212-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Michael Losse |Titel=Die Lahn Burgen und Schlösser |Verlag=Imhof Verlag |Ort=Petersberg |Jahr=2007 |ISBN=978-3-86568-070-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christoph Schlott |Titel=Dünsberg. Keltenmetropole an der Lahn |Verlag=Terra Incognita Institut |ISBN=9783980975131 |Ort=Usingen |Jahr=2008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Dünsberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.duensberg.de/ Ausgrabungen am Dünsberg], auf duensberg.de&lt;br /&gt;
* [http://www.archaeologie-im-gleiberger-land.de/ Archäologie im Gleiberger Land e.&amp;amp;nbsp;V.], auf archaeologie-im-gleiberger-land.de&lt;br /&gt;
* [http://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=25690 Panorama vom Dünsbergberturm] (Beschriftung von Sichtzielen zuschaltbar), auf panorama-photo.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4013232-8|VIAF=244520279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dunsberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Biebertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Mittelhessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Gladenbacher Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alamannische Höhensiedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Merowingerzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Gießen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feirefis</name></author>
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