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	<title>Dün - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Dün (Band)]] bzw. [[Dhün]] und [[Dhünn]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Dün&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD= Hüpstedt Dünwald im Abendlicht.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Ausgedehnte Buchen-Plenterwälder prägen den mittleren Dün&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= Landkreise [[Landkreis Eichsfeld|Eichsfeld]], [[Landkreis Nordhausen|Nordhausen]], [[Unstrut-Hainich-Kreis|Unstrut-Hainich]] und [[Kyffhäuserkreis]] in [[Thüringen]] in [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Ringgau–Hainich–Obereichsfeld–Dün–Hainleite]], [[Thüringer Becken (mit Randplatten)]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= Teil der Haupteinheit&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= Kuppe im &amp;#039;&amp;#039;[[Keulaer Wald]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 522.3&amp;lt;!--{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/21/57/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 10/14/59/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-TH&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= 35&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP= Schichtstufengebirge&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 270&amp;lt;ref name=&amp;quot;FläMess&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dünwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein bis {{Höhe|522.3|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher, rund 270&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;FläMess&amp;quot; /&amp;gt; großer Höhenzug der [[Ringgau–Hainich–Obereichsfeld–Dün–Hainleite|Nordwestlichen Randplatte des Thüringer Beckens]]. Er liegt im Nordwesten [[Thüringen]]s in den Landkreisen [[Landkreis Eichsfeld|Eichsfeld]] und [[Landkreis Nordhausen|Nordhausen]] sowie im [[Unstrut-Hainich-Kreis]] und [[Kyffhäuserkreis]]. Der Höhenzug ist etwa zur Hälfte bewaldet und besteht aus [[Muschelkalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Dün liegt im Städtedreieck von [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]] (Landkreis Eichsfeld) im Nordwesten, dem etwas vom Höhenzug entfernten [[Bleicherode]] (Landkreis Nordhausen) im Nordosten und dem ebenfalls etwas entfernten [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]] (Unstrut-Hainich-Kreis) im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die steile Nordflanke des Höhenzugs erstreckt sich in einem knapp 40&amp;amp;nbsp;km langen, erst südöstlich und dann nordöstlich geneigten Bogen entlang der rund 200&amp;amp;nbsp;m tiefer gelegenen Täler von [[Leine (Aller)|Leine]] und [[Wipper (Unstrut)|Wipper]]. Sie reicht von (jeweils südlich der genannten Orte) Heiligenstadt im Westen vorbei an [[Leinefelde-Worbis|Leinefelde]] und die [[Eichsfelder Pforte]] bei [[Sollstedt]] bis [[Großlohra]] im Ostnordosten. Von dieser Linie aus dacht der Höhenzug allmählich nach Südosten zum [[Thüringer Becken]] zwischen Mühlhausen und [[Ebeleben]] ab. Von Heiligenstadt bis zum Rand des [[Volkenroder Wald]]es erstreckt sich die Abdachung nach Südosten auf etwa 33&amp;amp;nbsp;km Länge, weiter östlich deutlich weniger (je nach Stelle und Grenzziehung etwa 11 bis 15&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem westlich der [[Bundesstraße 247|B&amp;amp;nbsp;247]] liegenden Westteil des Höhenzugs breiten sich Teile des [[Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal|Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgrenzung zum Oberen Eichsfeld ===&lt;br /&gt;
Die Südwestgrenze zum [[Oberes Eichsfeld|Oberen Eichsfeld]] folgt im Südosten der oberen Unstrut flussaufwärts von [[Dachrieden]] bis [[Dingelstädt]] und im Nordwesten der [[Geislede]] von [[Kreuzebra]] über [[Geisleden]] bis Heiligenstadt. Am [[Bergsattel|Sattel]] südöstlich Kreuzebras beträgt die Geländehöhe knapp 470&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgrenzung zur Hainleite ===&lt;br /&gt;
Das mittlere [[Helbetal]] der [[Helbe]] von seinem nördlichsten Punkt aus südostwärts bis [[Wiedermuth]] nördlich [[Ebeleben]]s bildet eine vergleichsweise scharfe südliche Ostgrenze zur [[Hainleite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Norden verwischt diese Grenze etwas; von Nord nach Süd verläuft die Grenze von [[Großlohra]] bis zur Helbe wie folgt: &amp;#039;&amp;#039;Renkgraben&amp;#039;&amp;#039; mit [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;1016, &amp;#039;&amp;#039;Wurzelweg&amp;#039;&amp;#039; (L&amp;amp;nbsp;1033), &amp;#039;&amp;#039;Kaltes Tal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Martinsgrund&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grenzziehung entspricht insbesondere den Benennungen von Schutzgebieten; so verläuft entlang des Wurzelweges und des Renkgrabentals die Grenze vom &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsschutzgebiet Dün–Helbetal&amp;#039;&amp;#039; zum &amp;#039;&amp;#039;Naturschutzgebiet Westliche Hainleite&amp;#039;&amp;#039;. Auch entspricht sie den Bezeichnungen auf Karten. Der [[Bergsattel]] zwischen beiden Höhenzügen liegt hiernach auf gut 410&amp;amp;nbsp;m am Wurzelweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet um Sollstedt wird landläufig üblicherweise ein etwas anderer Grenzverlauf angenommen, siehe den entsprechenden [[Hainleite#Abgrenzung zum Dün|Abschnitt im Hainleite-Artikel]], insbesondere den folgenden Unterabschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Nach der Einteilung des [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands|Handbuchs der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD-6&amp;quot; /&amp;gt; nebst &amp;#039;&amp;#039;Blatt Kassel&amp;#039;&amp;#039; (1969)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-112&amp;quot; /&amp;gt; ist der Dün wie folgt zugeordnet:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(zu 47/48 [[Thüringer Becken (mit Randplatten)]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039; (zu 483 [[Ringgau–Hainich–Obereichsfeld–Dün–Hainleite]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** 483.0 &amp;#039;&amp;#039;Dün und Hainleite&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NatNr483&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bundesamt für Naturschutz]] (BfN) hat eine etwas abweichende Gliederung entsprechend den Landschaftssteckbriefen erstellt:&lt;br /&gt;
* 48301 &amp;#039;&amp;#039;Dün und Hainleite&amp;#039;&amp;#039; (für die überwiegend bewaldeten nördlichen Anteile des Dün)&amp;lt;ref name=&amp;quot;StBrief48301&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 48300 &amp;#039;&amp;#039;Ringau Obereichsfeld sowie Südabdachung von Dün und Hainleite&amp;#039;&amp;#039; (für die überwiegend unbewaldete Südabdachung des Dün)&amp;lt;ref name=&amp;quot;StBrief48300&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie]] (TLUG) verfügt über ein etwas gröberes naturräumliches System, wonach der Dün in der Einheit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hainich–Dün–Hainleite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt.{{GeoQuelle|DE-TH|LUG|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge und Erhebungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vollenborn.jpg|miniatur|Blick aus Richtung des [[Deuna#Zementwerk Deuna|Zementwerks Deuna]] ostwärts nach [[Vollenborn]] am Dün]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eichsfelder Landschaft (Dün).jpg|miniatur|Blick zum westlichen Dün mit dem Heiligenberg bei Wingerode]]&lt;br /&gt;
Zu den Bergen und Erhebungen des Dün und seiner Südabdachung gehören&amp;amp;nbsp;– sortiert nach Höhe in [[Meter]] (m) über [[Normalhöhennull]] (NHN):{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
* Kuppe im [[Keulaer Wald]] (522,3 m), auf der Gemarkung und 3&amp;amp;nbsp;km nordnordwestlich [[Keula (Helbedündorf)|Keulas]], 600&amp;amp;nbsp;m südwestlich des [[Keulaer Rondel]]s und nur 700&amp;amp;nbsp;m südlich [[Vollenborn]]s; [[Kyffhäuserkreis]] ([[Landkreis Eichsfeld|EIC]]-Grenznähe)&lt;br /&gt;
* [[Hockelrain]] (515,4 m), nordöstlich von [[Kreuzebra]], [[Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
* Köhlerberg (504,7 m), nördlich von [[Hüpstedt]], Landkreis Eichsfeld&lt;br /&gt;
* [[Schönberg (Dün)|Schönberg]] (498,2 m), bei [[Rehungen]], [[Landkreis Nordhausen]] ([[Kyffhäuserkreis|KYF]]- und [[Landkreis Eichsfeld|EIC]]-Grenznähe)&lt;br /&gt;
* Abraumhalde (497,5 m), bei [[Menteroda]], [[Unstrut-Hainich-Kreis]]&lt;br /&gt;
* [[Heiligenberg (Dün)|Heiligenberg]] (493,6 m), bei [[Beuren (Eichsfeld)|Beuren]], Landkreis Eichsfeld&lt;br /&gt;
* Hellborn (493,2 m), nördlich von [[Beberstedt]], Landkreis Eichsfeld&lt;br /&gt;
* [[Sollstedter Warte]] (487,1 m), westlich [[Kleinkeula]], Unstrut-Hainich-Kreis&lt;br /&gt;
** Kalter Berg (475,6 m) – Südwestausläufer&lt;br /&gt;
* Kriegsberg (&amp;#039;&amp;#039;Katzenstein&amp;#039;&amp;#039;; 485,2 m), östlich von Rehungen, Landkreis Nordhausen&lt;br /&gt;
** Mittelberg – Ostsporn&lt;br /&gt;
* [[Burg Scharfenstein (Eichsfeld)|Burg Scharfenstein]] (480,3 m), südwestlich [[Leinefelde]]s, Landkreis Eichsfeld&lt;br /&gt;
* Katzenburg (476,6 m), südlich [[Obergebra]]s, Landkreis Nordhausen&lt;br /&gt;
** Reinhardberg – äußerster Ostnordostsporn und nordöstlichster Rücken des Dün&lt;br /&gt;
* Harnisch (463,8 m), westlich Menterodas, Unstrut-Hainich-Kreis&lt;br /&gt;
* Kirchberg (447,0 m), nordöstlich von [[Kallmerode]], Landkreis Eichsfeld&lt;br /&gt;
* Feldberg (436,6 m), nordöstlich von [[Holzthaleben]], Kyffhäuserkreis&lt;br /&gt;
* Dün&amp;lt;ref name=&amp;quot;BergGebirge&amp;quot; /&amp;gt; (435,3 m), äußerster westlicher Rand, östlich von [[Heilbad Heiligenstadt]], Landkreis Eichsfeld&lt;br /&gt;
* Forstberg (395,4 m), Südrand; südwestlich [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]]-Saalfelds, Unstrut-Hainich-Kreis&lt;br /&gt;
* Urbacher Berg (365,1 m), Südostrand; nördlich des Urbachtals westlich [[Holzsußra]]s, Kyffhäuserkreis ([[Unstrut-Hainich-Kreis|UH]]-Grenznähe)&lt;br /&gt;
* [[Volkenroder Wald]] (364,1 m), Südrand; nordöstlich [[Volkenroda]]s, Unstrut-Hainich-Kreis&lt;br /&gt;
* Herrenrode (338,4 m), äußerster südlicher Ostrand; östlich [[Helbedündorf]]-Tobas, Kyffhäuserkreis&lt;br /&gt;
* Heimberg (&amp;#039;&amp;#039;Große Hardt&amp;#039;&amp;#039;; 334 m), Südostrand; südlich des Urbachtals westlich Holzsußras, Kyffhäuserkreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hüpstedt Teufelslöcher.jpg|miniatur|links|Felsabbruch im Dün: Die &amp;#039;&amp;#039;Teufelslöcher&amp;#039;&amp;#039; bei Hüpstedt]]&lt;br /&gt;
Der oberflächennahe geologische Untergrund im Dün wird fast ausschließlich von den Kalken und Mergeln sowie tonigen Zwischenlagen des [[Unterer Muschelkalk|Unteren Muschelkalks]] gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steilhang des Dün ist als [[Schichtstufe]] ausgebildet. Hauptstufenbildner ist der Obere [[Wellenkalk]] und im Speziellen die sogenannte Schaumkalkzone, ein Abschnitt des Unteren [[Muschelkalk]]s. Am Mittelhang stehen die plattigen Wechsellagen des Unteren Wellenkalks an. Der Fuß des Stufenhangs wird von den Roten Schiefertonen und vom Gips des Oberen [[Buntsandstein]]s ([[Röt-Formation|Röt]]) gebildet. Dieser sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Rötsockel&amp;#039;&amp;#039; ist in der Regel meist nicht bewaldet. Die Schaumkalkstufe verläuft fast geradlinig und wird allenfalls durch den Worbiser Graben jäh gestört, eine parallel zum [[Leinegraben]] verlaufende [[Verwerfung (Geologie)|Grabenverwerfung]], die bei Kallmerode von Norden in den Dün eingreift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Süden und Südwesten schließt sich an die Steilstufe die schwach geneigte Dün-Hochfläche an. In Richtung auf das Thüringer Becken werden die Gesteine des Muschelkalks von [[Löss|Löß]] überlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Gesteinen von Muschelkalk und Buntsandstein stehen Stein- und [[Kalisalz]]e des [[Zechstein]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Deuna wird in einem großflächigen Tagebau [[Kalkstein]] abgebaut, der im nahe gelegenen Zementwerk [[Deuna]] als Grundstoff für die [[Zement]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;herstellung verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Waldgebiete ==&lt;br /&gt;
Größere Waldgebiete innerhalb des Dün mit Eigennamen sind Geisledener und Beurener Wald sowie der Dingelstädter Stadtwald im westlichen Dün, Dünholz, Beberstedter und Hüpstedter Wald im mittleren Dün sowie Keulaer, [[Holzthaleben]]er, Niedergebraer und Obergebraer Wald bzw. Mittelwald im östlichen Dün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder des Dün unterliegen einer intensiven [[Forstwirtschaft|forstlichen Nutzung]]. Verbreitet sind [[Plenterwald]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;bewirtschaftung in den Privatwäldern der Laubgenossenschaften Holzthaleben, Keula (u.&amp;amp;nbsp;a.). Landeswaldflächen und Kommunalwälder werden überwiegend als Altersklassenwälder genutzt. Hauptbaumart ist die Rotbuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der ansonsten weniger bewaldeten Südabdachung des Dün befinden sich noch die Waldgebiete [[Mühlhäuser Hardt]] und [[Volkenroder Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Auf dem Westteil des Dün westlich der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;247]] liegen Teile des [[Landschaftsschutzgebiet]]s (LSG) &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaftsschutzgebiet Obereichsfeld|Obereichsfeld]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;390325; 2009; 384,7677&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]]), auf östlichen Teilen liegt das LSG &amp;#039;&amp;#039;[[Dün–Helbetal]]&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;320473; 1963; 55,9256&amp;amp;nbsp;km²).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1980er Jahre war die Einrichtung des Landschaftsschutzgebietes &amp;#039;&amp;#039;Mittlerer Dün&amp;#039;&amp;#039; durch die Organe der [[DDR]] vorgesehen, welches sich vom Stausee Birkungen, über den Wingert, die Alte Burg und den Sonder bis zum Dünwald südlich von Kleinbartloff erstrecken sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Baumgarten, Bernhard Pusch: &amp;#039;&amp;#039;Der mittlere Dün soll Landschaftsschutzgebiet werden.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimathefte 29. Jg., Heft 1 (Seiten 44–52) und Heft 2 (Seiten 131–146)&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Unterschutzstellung erfolgte schließlich nach 2004 durch den Freistaat Thüringen als [[FFH-Gebiet]] Nr. 199 &amp;#039;&amp;#039;[[Mittlerer Dün]]&amp;#039;&amp;#039; (DE 4628-30).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://natura2000.thueringen.de/fileadmin/00_tlubn/Naturschutz/Dokumente/9_natura2000/FFH_Gebiete_MaP/ffh_199_map_ab.pdf FFH-Gebiet Mittlerer Dün].pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Höhenzug und Randlagen liegen diese [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] (NSG; mit CDDA-Nr., Jahr der Ausweisung und Größe [[Quadratkilometer|km²]]/[[Hektar|ha]]), der Größe nach geordnet:{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
* NSG [[Keulaer Wald]] (14482; 1961; 2,9725 km²) rund um den höchsten Gipfel an der Nordflanke, nördlich [[Keula (Helbedündorf)|Keulas]]&lt;br /&gt;
* NSG &amp;#039;&amp;#039;[[Flachstal]]&amp;#039;&amp;#039; (163091; 1999; 1,8761 km²), im Südwesten, östlich [[Dachrieden]]s&lt;br /&gt;
* NSG &amp;#039;&amp;#039;Feuerkopf&amp;#039;&amp;#039; (163091; 1961; 61,14 ha) im Nordosten, östlich [[Friedrichsrode]]s&lt;br /&gt;
* NSG [[Volkenroder Wald]] (166089; 1961; 26,6 ha), im Süden, nordöstlich [[Volkenroda]]s&lt;br /&gt;
* NSG &amp;#039;&amp;#039;Mehlisch Hölzchen&amp;#039;&amp;#039; (164597; 1961; 3,95 ha), zentral, südöstlich [[Holzthaleben]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Zu den [[Sehenswürdigkeit]]en im Dün gehören:&lt;br /&gt;
* [[Wasserburg Deuna]] (jetzt Altenheim), in [[Deuna]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Reifenstein]] (jetzt Teil des Eichsfeld Klinikums), in [[Reifenstein (Niederorschel)|Reifenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Scharfenstein (Eichsfeld)|Burg Scharfenstein]], südsüdwestlich von [[Beuren (Eichsfeld)|Beuren]]&lt;br /&gt;
* Gut [[Beinrode]], nördlich von [[Kallmerode]]&lt;br /&gt;
* [[Dünkreuz Deuna]] &amp;#039;&amp;#039;(St. Josef-Heinrich-Kreuz)&amp;#039;&amp;#039;, südlich von Deuna&lt;br /&gt;
* Bergbaumuseum, in Menteroda; siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Menteroda#Bergbaugeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Komturhof Utterode]], ehemaliger Vierseithof bei [[Rehungen]]&lt;br /&gt;
* [[Mühlhäuser Landgraben]], zwischen [[Zella (Dingelstädt)|Zella]] und [[Sollstedt (Unstruttal)|Sollstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Abbruchkante des Dün ergeben sich vielerorts herausragende Fernsichten auf die Täler von Leine und Wipper, das Eichsfeld, sowie die dahinter angeordneten Höhenzüge von Ohmgebirge, Bleichröder Bergen und [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]. Folgende Aussichtspunkte zählen zu den Attraktionen des Dün:&lt;br /&gt;
* [[Keulaer Rondel]], oberhalb von [[Vollenborn]] (Ausblick in den [[Eichsfelder Kessel]] und unter anderem zum [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]])&lt;br /&gt;
* Terrasse der Burg Scharfenstein, bei Beuren (Ausblick ins [[Unteres Eichsfeld|Untere Eichsfeld]] und unter anderem zum Harz)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schöne Aussicht&amp;#039;&amp;#039;, oberhalb von [[Heilbad Heiligenstadt]] am Westhang des Düns (Ausblick ins westliche Eichsfeld und das obere Leinebergland)&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste von Burgen und Befestigungsanlagen auf dem Dün}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Dün ist eine überwiegend durch Land- und Forstwirtschaft geprägte Landschaft. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es mit der Errichtung von zahlreichen Kalischächten zu einer gewissen Industrialisierung. Folgende Schachtanlagen existierten am und auf dem Dün:&lt;br /&gt;
* Schacht Neusollstedt bei [[Rehungen]]&lt;br /&gt;
* Schacht Volkenroda bei [[Menteroda]]&lt;br /&gt;
* Doppelschachtanlage Pöthen bei Menteroda&lt;br /&gt;
* Doppelschachtanlage [[Hüpstedt]]/[[Beberstedt]]&lt;br /&gt;
* Schacht Felsenfest bei [[Hüpstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größerer Industriebetrieb betreibt seit 1975 das Zementwerk [[Deuna]] einen großen Tagebau zur Gewinnung von Kalkstein am nördlichen Rand des Düns.&lt;br /&gt;
Dort werden jährlich etwa 2 Millionen Tonnen Kalkstein abgebaut. Die Erweiterungen des Tagebaus sorgten im Sommer 2014 für Unruhen und Proteste in der Bevölkerung der Anliegergemeinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RSchmalzl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Der Steilabfall des Düns bildet ein Hindernis für die Verkehrsentwicklung. Der Höhenzug befindet sich daher abseits großer Verkehrswege und wird von nur wenigen Straßen gequert. Als wichtigste Straßenverbindung überquert ihn die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;247]] zwischen [[Dingelstädt]] und [[Leinefelde-Worbis|Leinefelde]], etwas östlich verläuft die [[Bahnstrecke Gotha–Leinefelde]] zwischen [[Unstruttal|Dachrieden]] und [[Birkungen]]. Die mit den Kalischachtanlagen errichteten Bahnstrecken der [[Obereichsfelder Kleinbahn]] (von Silberhausen nach Hüpstedt) und [[Greußen-Ebeleben-Keulaer Eisenbahn]] (von Ebeleben nach Keula) sind mit dem Ende der Kaliindustrie stillgelegt worden. Durch den Dün führt unter anderem der Rundweg [[Eichsfeld-Wanderweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Aulepp: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen und alten Straßen des Dün.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimathefte, Heft 1/1985 Seiten 65–74 und Heft 2/1985 Seiten 144–151&lt;br /&gt;
* Rolf Aulepp: &amp;#039;&amp;#039;Die Schanze auf dem Schönberg des Düns und die Katzenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen 17 (1992), Seiten 52–57&lt;br /&gt;
* Helmut Heiland: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkundliche Geologie des Eichsfeldes (7). Der Dün.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimatzeitschrift. 59. Jg. (2015), Heft 6, Seiten 210–212&lt;br /&gt;
* Gerhard Baumgarten, Bernhard Pusch: &amp;#039;&amp;#039;Der mittlere Dün soll Landschaftsschutzgebiet werden.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimathefte 29. Jg., Heft 1 (Seiten 44–52) und Heft 2 (Seiten 131–146)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FläMess&amp;quot;&amp;gt;Messung über [http://geographie.giersbeck.de/duen-uebersicht.kmz Geopfade], nach naturräumlichen Grenzen; ohne Helbetal sowie ohne Unstrut- und Geisledetal (kmz; 7&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-112&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Klink: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;112]] Kassel.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/112.pdf Online-Karte] (PDF; 6,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HNGD-6&amp;quot;&amp;gt;[[Emil Meynen]], [[Josef Schmithüsen]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (6.&amp;amp;nbsp;Lieferung, 1959&amp;amp;nbsp;– Haupteinheitengruppen 39–57; Östliche Mittelgebirge nebst Vorland, Niederrhein und Nordwestfalen); Seiten 609–882&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NatNr483&amp;quot;&amp;gt;Der östliche Dün und die Hainleite lagen bereits östlich außerhalb des Blattes Kassel. Da zum Zeitpunkt der Erstellung von &amp;#039;&amp;#039;Blatt Kassel&amp;#039;&amp;#039; (1969) keine ostdeutschen Kartenblätter mehr geplant waren, wurde keine tiefergehende Nummerierung des Naturraumes 483.0 vorgenommen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StBrief48301&amp;quot;&amp;gt;Landschaftssteckbrief {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?landschaftid=48301 |text=Dün und Hainleite |archivebot=2018-04-07 12:05:34 InternetArchiveBot}}, auf bfn.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;StBrief48300&amp;quot;&amp;gt;Landschaftssteckbrief {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?landschaftid=48300 |text=Ringgau Obereichsfeld sowie Südabdachung von Dün und Hainleite |archivebot=2018-04-07 12:05:34 InternetArchiveBot}}, auf bfn.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BergGebirge&amp;quot;&amp;gt;Der Dün ist ein Berg- und Gebirgsname nach: → {{Webarchiv|url=http://www.sprachwissenschaft.uni-jena.de/germsprach_multimedia/Downloads/meineke/Die_Mikrotoponyme_der_Gemarkung_Heiligenstadt.pdf |wayback=20160304073647 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Mikrotoponyme der Gemarkung Heiligenstadt&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-04-17 18:56:13 InternetArchiveBot }}, auf sprachwissenschaft.uni-jena.de (PDF; 3,5&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RSchmalzl&amp;quot;&amp;gt;Reiner Schmalzl: Kompromiss zum Kalkstein-Tagebau in Zaunröden überwiegend begrüßt. In: Mühlhäuser Allgemeine vom 20.&amp;amp;nbsp;Februar 2015, S.&amp;amp;nbsp;TAMU2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GeoPfad|http://geographie.giersbeck.de/duen-uebersicht.kmz}} des Dün mit Grenzen und den wichtigsten Erhebungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4803547-6}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dun}}&lt;br /&gt;
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