<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=D%C3%BClken</id>
	<title>Dülken - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=D%C3%BClken"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BClken&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T10:39:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BClken&amp;diff=109593&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WAH: Änderungen von ~2026-16570-66 (Diskussion) auf die letzte Version von Orpheusas zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%BClken&amp;diff=109593&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-16T18:22:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16570-66&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16570-66&quot;&gt;~2026-16570-66&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-16570-66&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-16570-66 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Orpheusas&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Orpheusas (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Orpheusas&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Viersen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Duelken COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Altes Wappen von Dülken&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/15/3/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/19/51/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 54 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 53&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 58&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 24.97&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 20566&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-03-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 41751&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02162&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Dülken-marketsquare.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Marktplatz in Dülken&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dülken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Südniederfränkisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Dölke&amp;#039;&amp;#039;, {{nlS|Dulken|Audio=nl-Dulken.ogg}}) ist mit gut 20.000 Einwohnern nach Alt-Viersen der zweitgrößte Stadtteil von [[Viersen]] ([[Nordrhein-Westfalen]]). Der Ort liegt am Südrand des [[Niederrheinische Tiefebene|Niederrheinischen Tieflandes]]. Das Stadtgebiet grenzt an die Viersener Stadtteile [[Boisheim]], [[Süchteln]], [[Alt-Viersen]] und an [[Amern]], einen Stadtteil von [[Schwalmtal (Niederrhein)|Schwalmtal]]. Im Süden grenzt es an das Stadtgebiet von [[Mönchengladbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dülken entspringt die [[Nette (Niers)|Nette]], ein Nebenfluss der [[Niers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
Dülken besteht aus den Ortsteilen:&lt;br /&gt;
* Bistard&lt;br /&gt;
* Schirick&lt;br /&gt;
* Busch&lt;br /&gt;
* Nord&lt;br /&gt;
* Nette&lt;br /&gt;
* Waldnielerstraße&lt;br /&gt;
* [[Mackenstein]]&lt;br /&gt;
* Hausen&lt;br /&gt;
* [[Bergerstraße]]&lt;br /&gt;
* Ransberg&lt;br /&gt;
* Loosen&lt;br /&gt;
* Landwehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Stadtbezirke und Ortsteile von Viersen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Duelken.png|mini|Ehemaliges Stadtwappen von Dülken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Duelkener Gewerbebank 1902.jpg|mini|alternativtext=Aktie der Dülkener Gewerbebank über 300 Mark, ausgestellt am 1. Juli 1902 in Dülken, unterschrieben von dem Dülkener Unternehmen Felix Tonnar, Bruder von August Tonnar. Gegründet 1887 zur Weiterführung der bis dahin als Genossenschaft geführten Gewerbebank.|Aktie der Dülkener Gewerbebank über 300 Mark, ausgestellt am 1. Juli 1902 in Dülken, unterschrieben von dem Dülkener Unternehmen Felix Tonnar, Bruder von [[August Tonnar]]. Gegründet 1887 zur Weiterführung der bis dahin als Genossenschaft geführten Gewerbebank.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert kamen Stadt und Kirspel Dülken über die Attinenz zum Amt [[Brüggen]] an die [[Herzogtum Jülich|Jülicher Grafschaft]] und verblieb dort bis zur französischen Besatzung. In dieser Zeit war Dülken eine der vier gräflichen (später herzoglichen) Münzstätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;&amp;gt;Hugo Doergens: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Dülken&amp;#039;&amp;#039;, Kap. 4, Seite 41ff: &amp;#039;&amp;#039;Die Landesfürstlichen Rechte, mit besonderer Berücksichtigung der Geschichte der Dülkener Kameralmühlen&amp;#039;&amp;#039;; 1925; ohne ISBN&amp;lt;/ref&amp;gt; 1400 Bruchtor („Broichportzen“) an der heutigen Venloer Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1506 errichtete Tränk(en)mühle und die 1556 errichtete Hochmühle (oder Höchmühle) waren die herrschaftlichen [[Mühlenzwang|Kameralmühlen]]. Bei mangelndem Wind musste in der [[Brüggener Mühle|Brüggener Wassermühle]] gemahlen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1553 fiel ein Drittel der Häuser einem großen Brand zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dülkener Narrenakademie|Narrenakademie]] wurde vermutlich 1554 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) wurde Dülken 1624 von spanischen Truppen besetzt. In den 1630er Jahren grassierte die [[Pest]]; durchziehende fremde Truppen trugen zu ihrer Verbreitung bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leo Peters]] (2020): [https://rp-online.de/nrw/staedte/nettetal/schon-vor-corona-gab-es-zahlreiche-epidemien-in-nettetal_aid-50201615 &amp;#039;&amp;#039;Beistand in schlimmen Zeiten&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dülken kirche.jpg|mini|Kirche St. Cornelius]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Herbst 1794 bis etwa 1804 besetzten französische Truppen Dülken. Von 1798 bis 1814 war der Ort als [[Mairie]] (Bürgermeisterei) im [[Kanton (Frankreich)|Canton]] Bracht des [[Département de la Roer]] (Rur) dem französischen Staatsgebiet eingegliedert. 1801 wurde das linke Rheinufer offiziell französisch ([[Friede von Lunéville]] 9. Februar 1801).&lt;br /&gt;
Die [[Franzosenzeit]] endete nach der Niederlage Napoleons. Dülken gehörte seit 1816 zum [[Kreis Kempen]] in der [[Rheinprovinz]] des [[Königreich Preußen|Königreichs Preußen]] und bildete eine Bürgermeisterei, zu der neben der eigentlichen Stadt auch das sogenannte Kirchspiel Dülken mit den umliegenden Dörfer und Weiler gehörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;viebahn97&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johann Georg von Viebahn |titel=Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf |url=https://books.google.de/books?id=dF9MAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA120#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |seiten=120 |datum=1836 |abruf=2022-11-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 1857 erhielt Dülken die [[Rheinische Städteordnung]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/6294592?query=D%C3%BClken Amtsblatt der Regierung zu Düsseldorf 1857, S. 596]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürgermeisterei wurde dadurch aufgespalten in eine Stadtbürgermeisterei für die Stadt Dülken und eine Landbürgermeisterei für die Gemeinde [[Dülken-Land]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=mQUBAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA1008#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Otto v. Mülmann: Statistik des Regierungsbezirks Düsseldorf , 1867, S. 1008]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;g1871&amp;quot;&amp;gt;[http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV014917055/ft/bsb11182553?page=94 Volkszählung 1871]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1857 wurde auch die evangelische Kirchengemeinde gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ekduelken.de/wir-ueber-uns/geschichte-der-gemeinde/ ekduelken.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 wurde die Karnevalsgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Orpheum&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.orpheum.de/ www.orpheum.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1874 entstand der bis 1916 genutzte neue [[jüdischer Friedhof|jüdische Friedhof]] am Kampweg&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|O-12254-20110615-10| Jüdischer Friedhof am Kampweg in Dülken| zugriff=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Jahr 1898&amp;lt;ref&amp;gt;[https://cms.jewish-places.de/de/node/15483]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde eine [[Synagoge]] an der Martin-Luther-Straße eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|KLD-345920| Synagoge Dülken| zugriff=2023-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese wurde am [[Reichspogromnacht|9. November 1938]] von [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in Brand gesetzt und kurz danach abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://virtuelle-gedenkstaette-viersen.de/ehemalige-synagoge/ virtuelle-gedenkstaette-viersen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Zwei [[Tora|Thorarollen]] und die Kultgegenstände wurden gerettet und bis zur Befreiung 1945 versteckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sie befinden sich heute in der [[Krefeld]]er Synagoge: [[Rheinische Post]] 9. November 2018: [https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/am-9-november-1918-brannte-in-viersen-duelken-die-synagoge_aid-34370923 &amp;#039;&amp;#039;Als die Synagoge in Dülken brannte&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert gab es wie überall in Deutschland ein [[Demogafie|starkes Bevölkerungswachstum]]; um die Mitte des Jahrhunderts wanderten mehrere Familien nach [[Missouri]] (USA) aus. 1903 hatte Dülken 10.000 Einwohner. Das Kaiser-Friedrich-Bad, eine klassische [[Badeanstalt]] der Kaiserzeit, eröffnete 1903.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.viersen.de/de/denkmal/kaiser-friedrich-bad/ viersen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es schloss, als um 1980 das Sportzentrum Ransberg (mit Schwimmbad&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.new.de/baeder/baeder-uebersicht/bad-ransberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;) eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 bekam Dülken einen Straßenbahnanschluss bis Mönchengladbach. Die Bahnen verkehrten im 20- bzw. 30-Minuten-Takt. Das Gladbacher Gleisnetz reichte bis weit ins Hinterland und nach Krefeld. Endpunkt der Strecke quer durch Dülken war die [[Narrenmühle]]; Dülken hatte ein eigenes Straßenbahndepot.&lt;br /&gt;
1906 gründete sich der erste Fußballclub, der Dülkener FC.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 hatte Dülken bis auf einige Außengebiete flächendeckend Anschluss an das Stromnetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erste Weltkrieg (1914–1918) brachte deutliche Einschnitte. Die Wirtschaft stagnierte; viele [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Preise stiegen]] und über 450 Dülkener [[Gefallener|fielen]]. Ein 1934 errichtetes [[Kriegerdenkmal]] erinnert an sie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.viersen.de/de/denkmal/kriegerdenkmal-duelken-7387025/ viersen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1919 begann die [[alliierte Rheinlandbesetzung]]; 1930 zogen die Truppen wieder ab. Das geräumte Rheinland sollte anschließend [[Entmilitarisierte Zone]] bleiben. [[Hitler]] ließ es im März 1936 wieder besetzen ([[Rheinlandbesetzung (1936)| Rheinlandbesetzung]]). Anschließend begannen auch im Rheinland [[Aufrüstung der Wehrmacht|Vorbereitungen für den Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dülken-Land wurde am 1. Juli 1927 die Stadt Dülken eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Juni 1940 (einen Monat nach Beginn des [[Westfeldzug]]s) fiel die erste [[Sprengbombe]] auf Dülkener Gebiet. Bei einem Luftangriff am 3. Dezember 1944 warfen US-Bomber Bomben auf Dülken. Das Heim der [[Hitlerjugend]] (am Neumarkt) wurde getroffen; 42 Jugendliche darin starben. Insgesamt starben 53 Menschen und 43 wurden verletzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rheinischer-spiegel.de/aus-den-archiven-winterliche-erinnerungen-an-den-duelkener-neumarkt/ &amp;#039;&amp;#039;Winterliche Erinnerungen an den Dülkener Neumarkt&amp;#039;&amp;#039;] auf rheinischer-spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Februar 1945 rückten Truppen der [[US Army]] im Rahmen der [[Operation Grenade]] (23. Februar bis 11. März 1945) Richtung Dülken vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Hügen: &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg geht zu Ende: Niederrheinische Berichte zur Operation Grenade 1945&amp;#039;&amp;#039;. (Schriftenreihe des Kreises Kempen-Krefeld 18), 1975. Band 37, 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1. März 1945 früh morgens&amp;lt;!--- 6 Uhr ---&amp;gt; nahmen Soldaten der [[84. US-Infanteriedivision]], nachdem sie in der Nacht zuvor [[Boisheim]] eingenommen hatten, Dülken gegen geringen Widerstand ein. Zuvor hatten [[Wehrmacht]]-Soldaten etwas südlich – bei Ungerath, Steeg, Hochfeld und Eicken – Widerstand geleistet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Hans Kaiser: &amp;#039;&amp;#039;Vom Rathaus aus den GIs entgegen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Rheinische Post]] (Lokalteil Viersen) 21. Februar 2015, Seite C6. Der Vormarsch erfolgte im Rahmen der [[Operation Grenade]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1945 war Dülken Teil einer großen Täuschungskampagne der US-Armee (Operation Viersen, [[Ghost Army]]), die deutschen Verbänden die Überquerung des Rheins bei Düsseldorf vorgaukelte, während tatsächlich Richtung Wesel angegriffen wurde ([[Operation Varsity]] am 24. März 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dülken erinnern vierzig [[Liste der Stolpersteine in Viersen#Dülken|Stolpersteine]] an deportierte und ermordete jüdische Mitbürger und an den [[Holocaust]]. &lt;br /&gt;
In den [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegsjahren]] kamen zahlreiche [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Heimatvertriebene]] aus [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Ostgebieten des Deutschen Reiches]]. Zahlreiche Straßennamen erinnern an ihre Herkunftsstädte.&amp;lt;!--- zB Tilsiter Straße, Stettiner Straße, Danziger Straße ----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 1906 wurde die 13 km lange [[Straßenbahn Mönchengladbach#Vereinigte Städtebahn|Straßenbahnstrecke M. Gladbach Markt – Viersen – Dülken]] eröffnet. 1955 wurde der Straßenbahnbetrieb eingestellt; seitdem fahren Busse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 1968 beschloss der Dülkener Rat mit 17 gegen 14 Stimmen die Bildung der Dreistadt Viersen-Dülken-Süchteln. Im Rahmen der [[Gebietsreform|kommunalen Neugliederung]] wurde Dülken am 1. Januar 1970 ein Stadtteil von Viersen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Jahr=1970 |Seiten=115}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 begann die Erschließung des [[Mackenstein#Gewerbegebiet|Industriegebiet Mackenstein]]. 1976 wurde das Wasserwerk modernisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.niederrheinwasser.de/wasserwerke/duelken/ www.niederrheinwasser.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Alte Waisenhaus am Eligiusplatz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.viersen.de/de/denkmal/altes-waisenhaus/ viersen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1973&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.viersen.de/C125704A003091F1/files/stadtfuehrer_1.3.pdf/$file/stadtfuehrer_1.3.pdf?OpenElement PDF Seite 6]&amp;lt;/ref&amp;gt; zu einem Veranstaltungs- und Bibliotheksgebäude umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde der Neubau des Altenheims Bodelschwinghwerk-Dülken eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bodelschwinghwerk-duelken.de/chronik/geschichte/gruendung/ www.bodelschwinghwerk-duelken.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 fand die erste &amp;#039;&amp;#039;Dülkener Bierbörse&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.nachtwaechter-duelken.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 beschloss die Stadt Viersen zusammen mit Mönchengladbach, das [[Gewerbegebiet Mackenstein]] zu erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrzeichen ==&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Den alten Stadtkern überragt die 1871 nach dem Entwurf von [[Heinrich Wiethase]] erbaute Katholische Pfarrkirche [[St. Cornelius (Dülken)|St. Cornelius]], eine der wenigen fünfschiffigen Kirchen am Niederrhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche [[St. Ulrich (Dülken)|St. Ulrich]] wurde 1967 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Narrenmühle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Narrenmühle dülken.jpg|mini|hochkant|Narrenmühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wahrzeichen von Dülken ist die [[Narrenmühle]]. Sie ist Sitz der 1554 gegründeten [[Narrenakademie]]. Im Zentrum ist noch heute der ellipsenförmige [[mittelalter]]liche Grundriss („Dülkener Ei“) gut erkennbar. Aus dieser Zeit sind Reste der alten [[Stadtbefestigung|Befestigungsanlage]] mit Wall und ein [[Wehrturm]] („Gefangenenturm“) erhalten. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch das 1934 von dem Bildhauer [[Willy Meller]] geschaffene Kriegerehrenmal („Siegfried“). Jeweils am Aschermittwoch findet der [[Dülkener Schöppenmarkt]] statt, zu dem über 100.000 Besucher strömen. An der Einmündung der Blauensteinstraße in die Langestraße steht die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Tien Anton&amp;#039;&amp;#039;, die an das Dülkener Original Peter Anton Stams alias &amp;#039;&amp;#039;Tien Anton&amp;#039;&amp;#039; (1836–1895) erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.duelken.de/Geschichte/Tien_Anton/Tien_anton.htm | wayback=20130601053031 | text=Tien-Anton-Denkmal Dülken}}; angefertigt vom Aachener Bildhauer [[Hubert Löneke]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserturm Dülken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dülken windrose.JPG|mini|hochkant|Wasserturm zwischen Dülken und Viersen, 55 m hoch]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wasserturm Dülken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 55&amp;amp;nbsp;m hohe Wasserturm Dülken steht ostnordöstlich des Zentrums von Dülken am Südrand des Stadtgartens, etwa 750&amp;amp;nbsp;m westlich der [[Bundesautobahn 61|A&amp;amp;nbsp;61]]. Von 1970 bis 2007 befand sich im Turm das Panoramarestaurant &amp;#039;&amp;#039;Windrose&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wz-newsline.de/lokales/kreis-viersen/viersen/duelken-restaurant-im-wasserturm-1.134050 Dülken: &amp;#039;&amp;#039;Restaurant im Wasserturm&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;wz-newsline&amp;#039;&amp;#039; vom 27.&amp;amp;nbsp;Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Alter Wasserturm Dülken|alte Wasserturm]] ist ein Baudenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im 15. bis 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung aus verschiedenen Gründen. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Leinwand-, Sammtweberei, eine Zwirnfabrik, Flachsbau und einen [[Pferdemarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/nid/20003308294 Dülken], Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1854, Band 2, S. 463.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Januar 1866 erhielt Dülken [[Bahnstrecke Viersen–Venlo|einen Eisenbahnanschluss]]. Am 1. Oktober 1890 wurde die [[Bahnstrecke Dülken–Brüggen]] eröffnet. 1906 wurde die Eisengießerei Güsken gegründet; sie bestand bis 2016. In den 1970er Jahren gab es rund 30 Eisengießereien in und um Dülken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/nach-109-jahren-ist-nun-der-ofen-aus_aid-18333311 &amp;#039;&amp;#039;Nach 109 Jahren ist nun der Ofen aus&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Industriezeitalter dominierte in Dülken wie auch in anderen Orten der Region die [[Textilindustrie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Nähe zu den Ballungszentren an Rhein und [[Ruhrgebiet|Ruhr]] und zu den Niederlanden macht Dülken zu einem gut positionierten Wirtschaftsstandort. Neben alteingesessenen Unternehmen im Ortsgebiet existiert das Gewerbegebiet Mackenstein mit einer Fläche von 113&amp;amp;nbsp;ha. Im nördlichen Bereich soll das Gewerbegebiet um weitere 16&amp;amp;nbsp;ha erweitert werden. &amp;lt;!--- Stand wann ? ist es 2013 schon erweitert ?----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mackenstein haben sich regionale und auch überregional operierende Unternehmen angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gmg-viersen.de/gewerbe/gewerbegebiet-mackenstein.html |titel=Mackenstein – zukunftsorientierter Gewerbe-Standort im Grünen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111117110147/http://www.gmg-viersen.de:80/gewerbe/gewerbegebiet-mackenstein.html |archiv-datum=2011-11-17 |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Buntmetall]]werk der [[Otto Fuchs KG]] ist einer der größten Arbeitgeber in Dülken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.otto-fuchs.com/de/unternehmen/otto-fuchs-gruppe/otto-fuchs-duelken-gmbh-co-kg.html |titel=OTTO FUCHS Dülken GmbH &amp;amp; Co. KG |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161018164512/http://www.otto-fuchs.com/de/unternehmen/otto-fuchs-gruppe/otto-fuchs-duelken-gmbh-co-kg.html |archiv-datum=2016-10-18 |abruf=2016-10-18 |zitat=ca. 420 Mitarbeiter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Dülken gibt es drei Gymnasien: das [[Clara-Schumann-Gymnasium Dülken|Clara-Schumann-Gymnasium]], das [[Albertus-Magnus-Gymnasium Viersen-Dülken|Albertus-Magnus-Gymnasium]] und das [[Weiterbildungskolleg des Kreises Viersen (Abendgymnasium)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mundart ==&lt;br /&gt;
In Dülken wird &amp;#039;&amp;#039;Dölker Plott&amp;#039;&amp;#039; gesprochen, eine [[südniederfränkisch]]e Mundart, die große Ähnlichkeiten zu vielen anderen Dialekten der Region und der benachbarten niederländischen Provinz [[Provinz Limburg (Niederlande)|Limburg]] aufweist. Typisch für den Dialekt der Region ist die Tendenz zur [[Rundung (Phonetik)|Rundung]] des Kurzvokals [a] und [[Velarisierung]] des auslautenden -nd (z. B. hd. &amp;#039;&amp;#039;Lampe&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Lomp&amp;#039;&amp;#039;, Hd. &amp;#039;&amp;#039;Hand&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Honk&amp;#039;&amp;#039;, Hd. &amp;#039;&amp;#039;Brand&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Bronk&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Frings: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Dialektgeographie des Niederrheins zwischen Düsseldorf und Aachen.&amp;#039;&amp;#039; N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, [[Marburg]] 1913, S. 8 &amp;amp; 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitverbreitet ist auch der J-Anlaut, der aus dem [[Ripuarisch]]en stammt (Hd. &amp;#039;&amp;#039;Grab&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Jraf&amp;#039;&amp;#039;, Hd. &amp;#039;&amp;#039;Garten&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Jart&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Frings, &amp;#039;&amp;#039;Dialektgeographie des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dülkener Platt wird heutzutage nur noch von der älteren Generation gesprochen (und verstanden).&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Cornelissen: &amp;#039;&amp;#039;Meine Oma spricht noch Platt: Wo bleibt der Dialekt im Rheinland?&amp;#039;&amp;#039; Greven Verlag, [[Köln]] 2008, S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird in Mundartzirkeln gepflegt. An [[#Karneval|Karneval]] (Fastelovend) werden auch Lieder und Büttenreden auf Platt vorgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://rheinischer-spiegel.de/doelker-plott-die-amtsprache-des-karnevals/|titel=Dölker Plott – Die „Amtsprache des Karnevals“|autor=Leo Dillikrath|datum=2019-10-26|abruf=2022-04-23|archiv-url=https://web.archive.org/web/20211027041847/https://rheinischer-spiegel.de/doelker-plott-die-amtsprache-des-karnevals/|archiv-datum=2021-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karneval ==&lt;br /&gt;
[[Karneval]] wird in Dülken ganz besonders gepflegt. Einer der größten [[Rosenmontagszug|Rosenmontagszüge]] am linken Niederrhein findet in Dülken statt. Dieser wird vom Vaterstädtischen Verein e.&amp;amp;nbsp;V. veranstaltet. Die 1554 gegründete „Narrenakademie“ hat in der &amp;#039;&amp;#039;Narrenmühle&amp;#039;&amp;#039; ihren Sitz. Die Karnevalsgesellschaft „Orpheum“ wurde 1869 gegründet. In jedem Jahr werden von den etwa 90 Mitgliedern – allesamt Männer – elf Sitzungen im Bürgerhaus veranstaltet. Es handelt sich dabei um Kabarett, Theater und Gesang &amp;#039;&amp;#039;ohne&amp;#039;&amp;#039; Büttenreden. Daneben gibt es noch andere Karnevalsgesellschaften wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Dülkener-Karnevals-Gesellschaft „DÜ-KA-GE“, „de Üüle“, die „KKG-Dülken“, die „Dölker Crazy Kids“ sowie die „Dölker Jonges“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Zur festen Veranstaltung des Dülkener Kalenders hat sich die jährliche Bierbörse entwickelt, bei der jedes Jahr mehr als 200 Biersorten aus aller Welt verkostet werden. Auch die Schützenfeste gehören zum festen Bestandteil des Dülkener kulturellen Lebens. Sie werden von den ortsansässigen Schützenbruderschaften (St. Cornelius, St. Georg, St. Donatus, St. Matthias und St. Udalricus) gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Dülken liegt an den Bundesautobahnen [[Bundesautobahn 61|61]] und [[Bundesautobahn 52|52]] und ist über vier Anschlussstellen (Mackenstein, Viersen / Dülken, [[Süchteln]], [[Mönchengladbach-Hardt]]) zu erreichen. Die früher durch Dülken verlaufende [[Bundesstraße 7]] wurde zur L 29 herabgestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Flughäfen sind der [[Flughafen Düsseldorf]], der [[Verkehrslandeplatz Mönchengladbach]] und der [[Flughafen Niederrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Dülken.jpg|mini|Empfangsgebäude des Bahnhofs Dülken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Bahnhof}}Dülken hat einen [[Haltepunkt]] mit [[Überleitstelle]] an der [[Bahnstrecke Viersen–Venlo]]. Dieser wird vom [[Regionalexpress]] RE&amp;amp;nbsp;13 stündlich in Richtung Venlo und Hamm bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 1X|3}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Umbau im Rahmen des Anschlusses der Strecke an ein [[elektronisches Stellwerk]] im Jahr 2005 war der heutige Haltepunkt ein [[Bahnhof]]. Die Überleitstelle Dülken bildet den Übergang vom zweigleisigen Streckenabschnitt aus Richtung Viersen auf den eingleisigen Streckenabschnitt bis zum [[Bahnhof Kaldenkirchen]]. Das Streckenteilstück von Viersen über Dülken nach Kaldenkirchen ging am 29. Januar 1866 in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://nrwbahnarchiv.bplaced.net/strecken/2510.htm Streckenbeschreibung Viersen–Kaldenkirchen] im NRWbahnarchiv von André Joost (abgerufen am 26. Februar 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner war der Bahnhof Dülken von 1890 bis 1998 Ausgangspunkt der [[Bahnstrecke Dülken–Brüggen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2018 wurde eine Busverknüpfung am Bahnhof Dülken mit [[Parken und Reisen|Park-and-Ride]]-Parkplatz fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/bahnhof-duelken-das-lange-warten-aufs-parken-ist-vorbei_aid-23574533 &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Dülken: Das lange Warten aufs Parken ist vorbei&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
Folgende Persönlichkeiten sind in Dülken geboren oder sind durch ihre Tätigkeit mit Dülken verbunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Valentin Schertle - Gustav von Mevissen, 1848.jpg|mini|hochkant|[[Gustav Mevissen|Gustav von Mevissen]] (1815–1899)]]&lt;br /&gt;
* [[Gustav Mevissen]], ab 1884 Gustav von Mevissen (1815–1899), Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Franz Wilhelm Koenigs (Fabrikant)|Franz Wilhelm Koenigs]] (1819–1882), Kaufmann und Fabrikant&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Leopold Cornely]] (1824–1885), Notar und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Koenigs]] (1851–1906), deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
* [[Richard Koenigs]] (1853–1921), Verwaltungsbeamter und Regierungsvizepräsident&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Koch (Admiral)|Reinhard Koch]] (1861–1939), deutscher Marineoffizier, zuletzt [[Admiral]] der Kaiserlichen deutschen Marine, zeitweise Chef der &amp;#039;&amp;#039;Marinestation Ostsee&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Joseph Dommers Vehling]] (1879–1950), Koch, Autor, Übersetzer, Kochbuchhistoriker und Sammler&lt;br /&gt;
* [[Max Kölges]] (1880–1973), Kreishandwerksmeister und Politiker&lt;br /&gt;
* Dominik Janssen (1881–1961), Braumeister, Künstler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Theodor Frings]] (1886–1968), Germanist und Sprachwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Jean Hauptmanns]] (1886–??), Ringer&lt;br /&gt;
* [[Otto Ekelmann]] (1890–1973), Baptistenpastor, Verleger, Buchhändler und Buchautor&lt;br /&gt;
* [[Paul Weyers]] (1890–1972), Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dortans]] (1898–1976), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Albert Vigoleis Thelen]] (1903–1989), Schriftsteller und Übersetzer&lt;br /&gt;
* [[Hilde Bruch]] (1904–1984), Ärztin, Psychoanalytikerin und Spezialistin für Essstörungen&lt;br /&gt;
* [[Adolf Bex]] (1907–2001), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Hans Otto Janssen]] (1924–1995), Grafiker, Zeichner und Maler&lt;br /&gt;
* [[Werner Schriefers]] (1926–2003), Maler, Designer und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Peter Schütt (Politiker, 1927)|Peter Schütt]] (1927–2021), Politiker (CDU), Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Gerhardt]] (1930–2010), Sportjournalist und Fußballfunktionär&lt;br /&gt;
* [[Hans-Josef Roth]] (1934–2006), Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
* [[Erik Martin]] (1936–2017), Autor, Publizist und Liedermacher&lt;br /&gt;
* [[Heinz Henschel (Maler)|Heinz Henschel]] (1938–2016), Maler&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Kluth]] (1950–2020), Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
* [[Dieter Bongartz]] (1951–2015), Kinder-, Jugend- und Drehbuchautor sowie Filmemacher&lt;br /&gt;
* [[Joachim Brohm]] (* 1955), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Achim Hölter]] (* 1960), Literaturwissenschaftler; Professor für Komparatistik an der Universität Wien&lt;br /&gt;
* [[Andreas Hensel (Tiermediziner)|Andreas Hensel]] (* 1961), Hochschullehrer und Präsident des [[Bundesinstitut für Risikobewertung|Bundesinstituts für Risikobewertung]]&lt;br /&gt;
* [[Michael Antwerpes]] (* 1963), Sportmoderator&lt;br /&gt;
* [[Mirja Boes]] (* 1971), Komikerin&lt;br /&gt;
* [[Diana Menschig]] (* 1973), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Dominik Heringer]] (* 1979), deutscher katholischer Priester, Theologe und Professor für Kirchengeschichte an und Geschäftsführer der [[KHKT]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Bonus, Eleonore Föhles: &amp;#039;&amp;#039;Geselliges Leben in Dülken. Schankwirtschaften, Gasthöfe und Restaurationen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv, Viersen 1991, ISBN 3-928298-02-X.&lt;br /&gt;
* Hugo Doergens: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Dülken&amp;#039;&amp;#039;. Dülken 1925.&lt;br /&gt;
* Walther Föhl: &amp;#039;&amp;#039;Sechs Jahrhunderte Stadt Dülken&amp;#039;&amp;#039;. Stadtverwaltung, Dülken 1964.&lt;br /&gt;
* René Franken: &amp;#039;&amp;#039;St. Cornelius Dülken&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 1994.&lt;br /&gt;
* René Franken: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenbau, Kulturkampf und Vatikanum. Eine Bau- und Entwicklungsgeschichte der Pfarrkirche St. Cornelius in Viersen Dülken&amp;#039;&amp;#039;. Pfarrgemeinde St. Cornelius Viersen Dülken, Viersen 2008, ISBN 978-3-00-024935-8.&lt;br /&gt;
* Karl L. Mackes: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinischer Städteatlas]]: Dülken&amp;#039;&amp;#039;. Habelt, Bonn 1979, ISBN 3-7927-0477-3.&lt;br /&gt;
* Klaus Marcus: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Tage Viersen Dülken, Süchteln. Bericht über die Einnahme von Viersen, Dülken, Süchteln und Boisheim durch die 9. US-Armee am 1. März 1945&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, 1984.&lt;br /&gt;
* Arie Nabrings: &amp;#039;&amp;#039;Dülken einst und jetzt. Ein Bild- und Textband zur Geschichte der Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv, Viersen 1993, ISBN 3-928298-04-6.&lt;br /&gt;
* Arie Nabrings: &amp;#039;&amp;#039;Die Dülkener Narrenmühle und das Museum. Narrenakademie Dülken&amp;#039;&amp;#039;. 2002.&lt;br /&gt;
* [[Peter Norrenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Dülken. Ihre Geschichte und ihr Volksleben&amp;#039;&amp;#039;. Baedeker’s Verlag, Viersen / Dülken 1874. ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-25349 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]])&lt;br /&gt;
* Albert Pauly (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tien Anton&amp;#039;&amp;#039;. Kunstkreis Viersen, Viersen 1980.&lt;br /&gt;
* Werner Mellen: &amp;#039;&amp;#039;Viersen-Dülken&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten&amp;#039;&amp;#039;, Band ###.) Köln 1987, ISBN 3-88094-587-X.&lt;br /&gt;
* Michael Sartingen: &amp;#039;&amp;#039;Dölker Plott&amp;#039;&amp;#039;. Dülkener Narrenakademie, Dülken 1996.&lt;br /&gt;
* Gunnar Schirrmacher: &amp;#039;&amp;#039;Der Siegfried. Annäherung an ein Denkmal in Dülken&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Viersen, Beiträge zu einer Stadt, Band 24.&amp;#039;&amp;#039; Viersen 2002, ISBN 3-9805339-6-4.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=André Schmitz |Titel=Napoleon in Dülken: Nachtwächtergeschichten von André Schmitz |Verlag=Kater |Ort=Viersen |Datum=2014 |ISBN=978-3-944514-10-9}}&lt;br /&gt;
* André Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Narrentheater - Wie das Leben so spielt&amp;#039;&amp;#039;. Aat Dölker Stöckskes. Kater Literaturverlag 2018. ISBN 978-3-944514-16-1&lt;br /&gt;
* André Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Narrenschauspiel - Verrückt ist noch nicht  blöd genug.&amp;#039;&amp;#039; Aat Dölker Stöckskes. Kater Verlag &amp;amp; Medien 2020. ISBN 978-3-944514-35-2&lt;br /&gt;
* André Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Narrenkomödie - Noch nicht Schluss mit Lustig.&amp;#039;&amp;#039; Aat Dölker Stöckskes. BoD - Books on Demand GmbH 2024. ISBN 978-3769310238&lt;br /&gt;
* Klaus H.S. Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Juden in Dülken während der Franzosenzeit&amp;#039;&amp;#039;, in: Heimatbuch des Kreises Viersen 1975, 26. Folge, Oberkreisdirektor Viersen (Herausgeber), S. 182–200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.viersen.de/de/denkmal/stadtmauer-duelken/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtmauer Dülken&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.duelkenbuero.de/wp-content/uploads/2017/02/01_Gefangenenturm.pdf &amp;#039;&amp;#039;Stadtbefestigung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://duelken.info/duelken/geschichte-duelken/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Dülkens&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Navigationsleiste Stadtteile von Viersen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2154249-1|LCCN=n94085053|VIAF=136198546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dulken}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk von Viersen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Viersen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung im 14. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WAH</name></author>
	</entry>
</feed>