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	<title>Dødheimsgard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%B8dheimsgard&amp;diff=1321423&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-12T20:18:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Band&lt;br /&gt;
|Logo         = DHG logo.svg&lt;br /&gt;
|Bild         = Dodheimsgard @ Complexity Fest 2018-02-24 114.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Dødheimsgard auf dem Complexity Fest, Haarlem 2018&lt;br /&gt;
|Herkunft     = [[Oslo]], [[Norwegen]]&lt;br /&gt;
|Gründung     = 1994&lt;br /&gt;
|Auflösung    = &lt;br /&gt;
|Neugründung  = &lt;br /&gt;
|Genre        = [[Black Metal]], [[Progressive Metal]]&lt;br /&gt;
|Website      = &lt;br /&gt;
|Gründer1a    = Björn „Aldrahn“ Dencker Gjerde &amp;lt;small&amp;gt;(bis 2003)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gründer1b    = [[Gesang]], [[E-Gitarre]]&lt;br /&gt;
|Gründer2a    = [[Vicotnik|Yusaf „Vicotnik“ Parvez]]&lt;br /&gt;
|Gründer2b    = [[Schlagzeug]]&lt;br /&gt;
|Besetzung1a  = Yusaf „Vicotnik“ Parvez&lt;br /&gt;
|Besetzung1b  = Gitarre, Gesang&lt;br /&gt;
|Besetzung2a  = Tom „Thrawn“ Kvålsvoll&lt;br /&gt;
|Besetzung2b  = Gitarre&lt;br /&gt;
|Besetzung3a  = Kristian „Clandestine“ Eidskrem&lt;br /&gt;
|Besetzung3b  = Bass&lt;br /&gt;
|Besetzung4a  = D’arn&lt;br /&gt;
|Besetzung4b  = Schlagzeug&lt;br /&gt;
|Besetzung5a  = Ole „Jormundgand“ Teigen&lt;br /&gt;
|Besetzung5b  = [[Soundeffekt]]e, Synthesizer&lt;br /&gt;
|Ehemalige1a  = [[Fenriz|Gylve „Fenriz“ Nagell]] &amp;lt;small&amp;gt;(1994–1995)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige1b  = Bass, Gesang&lt;br /&gt;
|Ehemalige2a  = Jonas Alver &amp;lt;small&amp;gt;(1996)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige2b  = Bass&lt;br /&gt;
|Ehemalige3a  = [[Ole Jørgen Moe|Ole Jørgen „Apollyon“ Moe]] &amp;lt;small&amp;gt;(1996–1999)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige3b  = Gitarre, Schlagzeug, Gesang&lt;br /&gt;
|Ehemalige4a  = Svein Egil „Hologram“/„Mr. Magic Logic“/„Zweizz“ Hatlevik &amp;lt;small&amp;gt;(1998–2003)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige4b  = [[Keyboard]], [[Piano]]&lt;br /&gt;
|Ehemalige5a  = Thomas Rune „Galder“ Andersen &amp;lt;small&amp;gt;(1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige5b  = Gitarre&lt;br /&gt;
|Ehemalige6a  = Stine Lunde &amp;lt;small&amp;gt;(1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige6b  = Violine&lt;br /&gt;
|Ehemalige7a  = Kai „Cerberus“ Halvorsen &amp;lt;small&amp;gt;(1998)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige7b  = Bass&lt;br /&gt;
|Ehemalige8a  = [[Carl-Michael Eide|Carl-Michael „Czral“ Eide]] &amp;lt;small&amp;gt;(1999–2003)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige8b  = Schlagzeug, Gitarre&lt;br /&gt;
|Ehemalige9a  = Mathew „Kvohst“ McNerney &amp;lt;small&amp;gt;(2006–2008)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Ehemalige9b  = Gesang&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dødheimsgard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Norwegen|norwegische]] [[Metal]]-Band aus [[Oslo]]. Sie wurde 1994 von Björn „Aldrahn“ Dencker und [[Vicotnik|Yusaf „Vicotnik“ Parvez]] als reine [[Black Metal|Black-Metal-Band]] gegründet, änderte jedoch ihren Stil mit dem 1999 erschienenen Album &amp;#039;&amp;#039;666 International&amp;#039;&amp;#039; unter Einbezug von [[Avantgarde#Avantgarde in der Musik|avantgardistischen]] Elementen und Elementen aus dem [[Industrial Metal]] zu experimentellem progressiven Metal mit diversen Einflüssen. Der Name der Band bedeutet in etwa ‚Heim der Toten‘ oder einfach ‚[[Totenreich]]‘. Seit dem Jahr 2000 verwenden Dødheimsgard zur Selbstbezeichnung das Kürzel &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;DHG&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1994 nahm die Band eine [[Demoaufnahme|Demokassette]] mit drei Titeln auf, welche nicht veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 veröffentlichten Dødheimsgard über das deutsche Label Malicious Records, welches bis 1997 vor allem Bands des norwegischen Black Metal (wie z.&amp;amp;nbsp;B. auch [[Gorgoroth]] und [[Borknagar]]) vertrieb, ihr [[Debütalbum]] &amp;#039;&amp;#039;Kronet til konge&amp;#039;&amp;#039;. Aldrahn übernahm den Gesang und die Gitarre, Vicotnik das Schlagzeug. Den Bass spielte [[Fenriz|Gylve „Fenriz“ Nagell]] von [[Darkthrone]] und [[Isengard (norwegische Band)|Isengard]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachfolgealbum &amp;#039;&amp;#039;Monumental Possession&amp;#039;&amp;#039; erschien 1996 ebenfalls über Malicious Records. Auf diesem Album übernahm Jonas Alver von der Band [[Emperor (Band)|Emperor]] die Bassparts, die zweite Gitarre spielte der norwegische Multi-Instrumentalist [[Ole Jørgen Moe|Ole Jørgen „Apollyon“ Moe]] ([[Immortal]], [[Aura Noir]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde die [[Extended Play|EP]] &amp;#039;&amp;#039;Satanic Art&amp;#039;&amp;#039; über das norwegische Label [[Moonfog Productions]] veröffentlicht, welches von Sigurd „Satyr“ Wongraven ([[Satyricon (Band)|Satyricon]]) und Tormod Opedal gegründet wurde. Wie bei den Vorgängeralben sang Aldrahn und spielte Gitarre. Vicotnik übernahm auch einige Gesangsparts und spielte nun ebenfalls Gitarre, jedoch unter dem Pseudonym „Mr. Fixit“. Apollyon spielte diesmal nur Schlagzeug. Svein Egil Hatlevik von der Band [[Fleurety (Band)|Fleurety]] spielte unter dem Pseudonym „Hologram“ Keyboards und Piano ein. Thomas Rune „Galder“ Andersen von der Band [[Old Man’s Child]] spielte einige Gitarrenparts ein und Stine Lunde die [[Violine]] im Lied &amp;#039;&amp;#039;Traces of Reality&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte im Jahr 1999 das Album &amp;#039;&amp;#039;666 International&amp;#039;&amp;#039;, welches über Moonfog Productions veröffentlicht wurde. Aldrahn, Vicotnik, Apollyon und Hologram (diesmal unter dem Pseudonym „Mr. Magic Logic“) blieben Teil der Besetzung, hinzu kam [[Carl-Michael Eide|Carl-Michael „Czral“ Eide]] (er wirkte unter anderem bei Satyricon, [[Ved Buens Ende]] und [[Aura Noir]] mit). Er übernahm das Schlagzeug und Gitarrenparts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 verließ Aldrahn Dødheimsgard und es wurde still um die Band. Erst 2006 wurde Mat „Kvohst“ McNerney als neuer Sänger bekanntgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre nach der letzten Veröffentlichung erschien das Album &amp;#039;&amp;#039;Supervillain Outcast&amp;#039;&amp;#039; am 26. März 2007 in Norwegen und am 17. April 2007 weltweit über Moonfog Productions&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://moonfog.no/news.asp|titel=news|hrsg=[[Moonfog Productions]]|archiv-url=https://web.archive.org/web/20110724181749/http://moonfog.no/news.asp|archiv-datum=2011-07-24|zugriff=2017-12-09|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Bandbesetzung auf diesem Album hat sich im Vergleich zum vorherigen stark verändert. Lediglich Vicotnik, der neben der Gitarrenarbeit jetzt auch [[Sampling (Musik)|Sampling]] und [[Soundeffekt]]e programmierte und Czral am Schlagzeug blieben. Neben dem neuen Sänger Kvohst kamen Tom „Thrawn“ Kvålsvoll an der Gitarre, Kristian „Clandestine“ Eidskrem am Bass und Mort hinzu, welcher ebenfalls sampelte und programmierte. Kurz nach Czrals Schlagzeugaufnahmen wurde er Opfer eines Unfalls, bei welchem er aus dem Fenster stürzte und an beiden Beinen [[Lähmung|gelähmt]] wurde. Aus diesem Grund schied er auch aus der Band aus und musste ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. März 2015 erschien das Album &amp;#039;&amp;#039;A Umbra Omega&amp;#039;&amp;#039; über das britische Label [[Peaceville Records]]. Acht Jahre später erschien am 14. April 2023 das Studioalbum &amp;#039;&amp;#039;Black Medium Current&amp;#039;&amp;#039; über das gleiche Label.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
=== Konzept und Texte ===&lt;br /&gt;
Vicotnik, der sich selbst als [[Satanismus|Satanist]] bezeichnet&amp;lt;ref name=avantgarde-metal5&amp;gt;Oliver Side: [https://web.archive.org/web/20160303172112/http://avantgarde-metal.com/content/stories2.php?id=5 &amp;#039;&amp;#039;Vicotnik (dødheimsgard, Ved Buens Ende) - Part 1: An Odyssey Of Lost Teeth&amp;#039;&amp;#039;], 8. Juli 2007, abgerufen am 11. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach wie vor auf die Regeln der 1990er-Black-Metal-Szene beruft&amp;lt;ref name=metalpaths&amp;gt;Karagiannidis Panagiotis: [http://www.metalpaths.com/interviews/2011/02/19/dodheimsgard-vicotnik/ &amp;#039;&amp;#039;Dodheimsgard (Vicotnik)&amp;#039;&amp;#039;], 19. Februar 2011, abgerufen am 11. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;, betrachtet Liedtexte als essentiell.&amp;lt;ref name=coc&amp;gt;Yiannis Stefanis: [http://www.chroniclesofchaos.com/articles/chats/1-1001_dodheimsgard.aspx &amp;#039;&amp;#039;Experimental Musical Outcasts&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;CoC talks to Vicotnik of Dodheimsgard &amp;#039;&amp;#039;], 25. Mai 2007, abgerufen am 11. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sollten zum Lied, dem Album und zueinander passen und Kopien voneinander sein.&amp;lt;ref name=coc/&amp;gt; Ihm gehe es darum, dem Hörer über die Themen und Texte Fragen zu stellen und in ihrem Geist Gedanken und Visionen zu kreieren; er selbst bevorzuge Alben, die ihn in nichtmusikalischer Hinsicht ansprechen.&amp;lt;ref name=coc/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem ersten Album &amp;#039;&amp;#039;Kronet til konge&amp;#039;&amp;#039; befinden sich sowohl Lieder mit [[Norwegische Sprache|norwegischen]] als auch mit [[Englische Sprache|englischen]] Texten. Ab dem Nachfolgealbum &amp;#039;&amp;#039;Monumental Possession&amp;#039;&amp;#039; sind die Texte durchgehend in Englisch verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Album &amp;#039;&amp;#039;666 International&amp;#039;&amp;#039; enthält neun eigentliche Titel, der letzte ist &amp;#039;&amp;#039;Completion&amp;#039;&amp;#039;, jedoch befinden sich nach diesem noch weitere 59 [[Hidden Track]]s ohne Inhalt, sodass das Album dadurch 66 Titel enthält und eine Spielzeit von 66 Minuten und 6 Sekunden erreicht. Diese Konzeption unterstreicht den Titel des Albums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dødheimsgards Album &amp;#039;&amp;#039;Supervillain Outcast&amp;#039;&amp;#039;, auf Deutsch ‚ausgestoßener Superbösewicht‘, handelt vom Erkennen „mechanischer, gesichtsloser Strukturen“ und der Emanzipation von diesen, um einen „einsamen, dunklen Platz“ in sich selbst zu finden und von dort aus alles neu zu definieren; in diesem Prozess erkenne man seine Fähigkeiten. In einen biblischen Sinn übersetzt, bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Supervillain Outcast&amp;#039;&amp;#039; [[Satan]]: [[Luzifer]] hinterfragte die Strukturen seiner Umgebung und nahm die Rolle als Ausgestoßener an. In seinem eigenen Reich erfüllte er seine selbstgewählte Prophezeiung. Es geht hierbei um das Sprengen des Rahmens der eigenen Situation und die Evolution auf der anderen Seite.&amp;lt;ref name=metal1&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.metal1.info/interviews/interview-en.php?interview_id=281 |archive-is=20120904042632 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dodheimsgard&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-12-15 08:34:11 InternetArchiveBot }}, 24. Juli 2007, abgerufen am 11. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vicotnik legte bei diesem Album Wert auf tabu-orientierte Texte mit Spuren von Paradoxen und Ironie.&amp;lt;ref name=coc/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hellfest2017Dodheimsgard 04.jpg|mini|hochkant=1.2|DHG auf dem Hellfest 2017]]&lt;br /&gt;
Die Musik von Dødheimsgard wird von der Musikpresse und Werbung als &amp;#039;&amp;#039;Avantgarde Black Metal&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=metal1/&amp;gt; Das Vorhandensein eines eigenen Genres, das sich &amp;#039;&amp;#039;Avant-garde Metal&amp;#039;&amp;#039; nennt, ist jedoch umstritten, weshalb die Band meist dem [[Progressive Metal]], wegen der elektronischen Elemente dem [[Industrial Metal]] oder wegen der Wurzeln der Band in der norwegischen Black-Metal-Szene dem Black Metal zugeordnet wird. Eine genaue Zuordnung ist aufgrund der diversen Einflüsse nicht möglich. Vicotnik ordnet die Band dem Black Metal zu, der eher mental und weniger klanglich definiert sei.&amp;lt;ref name=metal1/&amp;gt; Karagiannidis Panagiotis von &amp;#039;&amp;#039;Metal Paths&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die Band selbst als „herausragendes Black-Metal-Genre“.&amp;lt;ref name=metalpaths/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musik des Debütalbums &amp;#039;&amp;#039;Kronet til konge&amp;#039;&amp;#039; ist klassischer Black Metal norwegischer Spielart mit eingängiger Schlagzeugspur, typischen melodischen Gitarrenlinien und rauem [[Gutturaler Gesang|Kreischgesang]] mit [[Nachhall|Hall]]-Effekt (Reverb). Im Nachhinein erntete das Album gute Kritiken, weil es besonders stilecht klingt, jedoch wurde vor allem auch das Fehlen neuer Elemente oder eines progressiveren Ansatzes bemängelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser progressive Ansatz kam mit der Nachfolgeveröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Monumental Possession&amp;#039;&amp;#039;. Auf diesem Album ließ die Band Elemente aus dem [[Thrash Metal]] im Stil von [[Bathory]] und avantgardistische Elemente einfließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch weiter ging die Band auf ihrer EP &amp;#039;&amp;#039;Satanic Art&amp;#039;&amp;#039;. Hier werden Keyboards und Piano verwendet und erstmals sind auch Soundeffekte und Samples zu hören. Die Sprachsamples aus &amp;#039;&amp;#039;Traces of Reality&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wrapped in Plastic&amp;#039;&amp;#039; stammen aus der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Twin Peaks]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Lied &amp;#039;&amp;#039;Traces of Reality&amp;#039;&amp;#039; ist zusätzlich eine Violine zu hören, die zum Kreieren der düsteren Atmosphäre beiträgt. Diese EP kann als erster Blick auf den starken musikalischen Wandel gesehen werden, den die Band mit &amp;#039;&amp;#039;666 International&amp;#039;&amp;#039; nur ein Jahr später einschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;666 International&amp;#039;&amp;#039; mischen Dødheimsgard Black Metal mit verschiedenen Elementen, vor allem aus dem [[Industrial Metal]] und [[Cybergrind]]. Es entsteht ein auf den ersten Blick unkonventioneller, chaotischer Sound in dem sich sehr eingängige rhythmische Stellen mit unwahrscheinlich schnellen Blast-Beat-Passagen abwechseln. Ein gutes Hörbeispiel ist der Titel &amp;#039;&amp;#039;Ion Storm&amp;#039;&amp;#039;, der zunächst mit fast gesprochenem Text vor elektronischem Hintergrundsound mit teilweise einsetzenden Gitarrenriffs beginnt und dann zunehmend Spannung aufbaut. Der Gesang auf dem Album ist sehr abwechslungsreich. Es handelt sich nicht mehr nur um den klassischen Kreischgesang des Black Metal, sondern wird meist geschrien, manchmal auch [[Growling|gegrowlt]].&lt;br /&gt;
Als Ursache für den krassen musikalischen Wandel kann unter anderem der Einfluss anderer norwegischer experimentell-avantgardistisch arbeitender Bands genannt werden, die ebenfalls über Moonfog Productions veröffentlichten und denen viele Mitglieder der Band entstammten, wie [[Ved Buens Ende]], [[Fleurety (Band)|Fleurety]] und [[Aura Noir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Supervillain Outcast&amp;#039;&amp;#039; stellt eine deutliche Weiterentwicklung der Band dar. Die Musik erscheint teilweise von [[Orient|morgenländischer]] Musik beeinflusst. Der Grund hierfür ist Vicotniks zur Hälfte [[Indien|indische]] Abstammung. Er versucht, seine kulturelle Herkunft in seiner Musik mitzuverarbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;metal1&amp;quot;/&amp;gt; Im Lied &amp;#039;&amp;#039;The Snuff Dreams Are Made Of&amp;#039;&amp;#039; hört man schräge Flötentöne, die sich mit einem [[Didgeridoo|didgeridooartigen]] Synthesizergeräusch abwechseln, wodurch ein treibender Rhythmus erzeugt wird. Auf dem Album werden durchgehend quietschende und rauschende elektronische Geräusche, aber auch durch [[Bending]] erzeugte „kreischende“ Gitarrentöne benutzt. Häufig wechselt das Tempo und die Struktur der Lieder. Der Gesang des neuen Sängers Kvohst ist ebenso vielfältig wie der Aldrahns auf dem Vorgängeralbum, jedoch wird sehr häufig klarer, meist mehrstimmiger Gesang im Hintergrund verwendet. Der Titel &amp;#039;&amp;#039;Secret Identity&amp;#039;&amp;#039; ist ein reiner [[A cappella|A-cappella]]-[[Kanon (Musik)|Kanon]]. Die Gesamtatmosphäre des Albums kann als verstörend, abwechselnd depressiv und wütend bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das folgende Album &amp;#039;&amp;#039;A Umbra Omega&amp;#039;&amp;#039; stellt erneut einen Bruch mit der auf dem Vorgänger eingeschlagenen Richtung dar. Mit Gitarrist und Sänger Björn „Aldrahn“ Dencker Gjerde kehrte ein Gründungsmitglied zurück in die Formation. Musikalisch war das Album geprägt durch eine Rückbesinnung auf frühere Werke wie &amp;#039;&amp;#039;666 International&amp;#039;&amp;#039; und fünf Kompositionen mit Spielzeiten über zehn Minuten, die mithilfe der Addition von Piano und [[Saxofon]] ein klangliches Spektrum von Black Metal bis [[Jazz]] ausloten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.metal-hammer.de/reviews/dodheimsgard-a-umbra-omega/ &amp;#039;&amp;#039;Dødheimsgard – A Umbra Omega&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 30. Dezember 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 veröffentlichte die Band unter lautem Beifall der Kritiker das Album &amp;#039;&amp;#039;Black Medium Current&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer erneuten Umbesetzung der Band übernahm Yusaf Parvez selbst den Gesang. Musikalisch wurde der Jazz-Einfluss zurückgefahren und der Stil der Band durch eine stärkere Fokussierung auf [[Electronica (Musik)|Electronica]] und Hard Rock ergänzt. Dadurch gewannen die Stücke an Zugänglichkeit, blieben aber progressiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.metal.de/reviews/dodheimsgard-black-medium-current-479622/ &amp;#039;&amp;#039;Dødheimsgard - Black Medium Current&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 30. Dezember 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
=== Demos ===&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Promo 1994&amp;#039;&amp;#039; (Demo)&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Promo 1995&amp;#039;&amp;#039; (Demo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studioalben ===&lt;br /&gt;
* 1995: &amp;#039;&amp;#039;Kronet til konge&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1996: &amp;#039;&amp;#039;Monumental Possession&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;666 International&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: &amp;#039;&amp;#039;Supervillain Outcast&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;A Umbra Omega&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Black Medium Current&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EPs und Singles ===&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Satanic Art&amp;#039;&amp;#039; (EP)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * 2005: &amp;#039;&amp;#039;Mørk skog&amp;#039;&amp;#039; (EP) — Kein offizielles Release, sondern ein Bootleg, bitte nicht mehr eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Compilation-Beiträge ===&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;Green Cave Float&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;[[Darkthrone Holy Darkthrone – Eight Norwegian Bands Paying Tribute]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;Haemorrhage – Era One Reconstructed&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;[[Moonfog 2000 – A Different Perspective]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Myspace|dodheimsgard}}&lt;br /&gt;
* {{MusicBrainz_Künstler|name=Dødheimsgard|id=fa6b8030-067f-4f80-8ba3-8585b9cb9cfd}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|235266}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dodheimsgard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Black-Metal-Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegische Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Progressive-Metal-Band]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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