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	<title>Dörzbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%B6rzbach&amp;diff=66238&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: WP-Relevanz besteht worin?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%B6rzbach&amp;diff=66238&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-31T15:29:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP-Relevanz besteht worin?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine deutsche Gemeinde. Zum deutschen Architekten siehe [[Otto Dörzbach]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Dörzbach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/23/00.92/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/42/20.64/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dörzbach in KÜN.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Hohenlohekreis&lt;br /&gt;
|Gemeindeverwaltungsverband= Krautheim&lt;br /&gt;
|Höhe              = 242&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74677&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07937&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 Ortsteile&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08126020&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DZB&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktplatz 2&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.doerzbach.de/ www.doerzbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andy Kümmerle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dörzbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Hohenlohekreis]] im [[Franken (Region)|fränkisch]] geprägten Nordosten [[Baden-Württemberg]]s. Sie gehört zum [[Regionalverband Heilbronn-Franken]] (bis 20. Mai 2003 &amp;#039;&amp;#039;Regionalverband Franken&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
{|align=right&lt;br /&gt;
|[[Datei:2020-09-20 Dörzbach 2.jpg|mini|300px|Dörzbach vom Altenberg gesehen (2020)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindefläche Dörzbachs liegt im [[Naturraum]] [[Kocher-Jagst-Ebenen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-162&amp;quot; /&amp;gt; auf Höhen zwischen 230 und {{Höhe|430|DE-NHN|link=1}} und wird vom großen Nordbogen der mittleren [[Jagst]] durchzogen. Die Siedlungsplätze liegen im Muschelkalktal des Flusses, in einigen Nebentälern sowie auf den umgebenden Randhöhen. Der namengebende Hauptort grenzt ans rechte Ufer der Jagst; am oberen Ortsrand mündet in sie der Bach aus der kurzen Eselklinge, am Rand des Ortskerns der aus dem etwas längerem Kiesgraben, im Ortskern dann der gut 5&amp;amp;nbsp;km lange [[Goldbach (Jagst, Dörzbach)|Goldbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Dörzbach besteht aus Dörzbach (1465 Einwohner) selbst, sowie aus den eingemeindeten ehemaligen Gemeinden [[Hohebach]] (646 Einwohner), Laibach (183 Einwohner) und Meßbach (170 Einwohner).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 184–187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:DEU Dörzbach COA.svg|50px|Wappen Dörzbach]] ||&lt;br /&gt;
* Zu Dörzbach das Dorf Dörzbach, die Wohnplätze Birkenhöfe und [[St. Wendel zum Stein]] sowie die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Albertshof, Dürrenhof und Rortal.&lt;br /&gt;
| [[Datei:2020-09-20 Dörzbach Goldbach 2.jpg|80px|Ortsdurchfahrt Dörzbach mit Goldbach im Dorf (2020)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Wappen Hohebach.png|50px|Wappen Hohebach]] ||&lt;br /&gt;
* Zu Hohebach das Dorf Hohebach, den Weiler Eisenhutsrot, die Wohnplätze Heßlachshof und Wendischenhof sowie die abgegangenen Ortschaften Lieboldsbronn, Eschbronnen und Ripperg.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Doerzbach-Hohebach von Norden 20070624.jpg|80px|Hohebach von Norden (2007)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Coats of arms of None.svg|50px|Wappen unbekannt]] ||&lt;br /&gt;
* Zu Laibach das Dorf Laibach und die abgegangenen Ortschaften Büchelich und Dacht.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Laibach (Dörzbach) mit Burg.jpg|80px|Laibach mit Burg (2013)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:Coats of arms of None.svg|50px|Wappen unbekannt]] ||&lt;br /&gt;
* Zu Meßbach das Dorf Meßbach und die abgegangene Ortschaft Niedermeßbach.&lt;br /&gt;
|[[Datei:Rathaus Meßbach (Dörzbach).jpg|80px|Altes Rathaus Meßbach (2013)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    3236_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend: 822_ha = 25,4_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:1929_ha = 59,6_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  37_ha =  1,1_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  11_ha =  0,3_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 124_ha =  3,8_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 255_ha =  7,9_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  56_ha =  1,7_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:25.4 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:25.4 till:85.0 color:Land&lt;br /&gt;
 from:85.0 till:86.1 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:86.1 till:86.4 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:86.4 till:90.2 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:90.2 till:98.1 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:98.1 till:99.8 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS126020 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Dörzbach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Prähistorische Funde, unter anderem aus der Jungsteinzeit, deuten darauf hin, dass Dörzbach und seine Teilorte bereits in der Zeit um 3500 v. Chr. besiedelt waren. Nachgewiesen ist, dass Dörzbach schon um 500 v. Chr. von [[Kelten]] besiedelt war. Sie legten ein Felsen- und Quellenheiligtum an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Stammesherzogtum|Stammesherzogtümer]] lag der Ort im [[Herzogtum Franken]]. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dörzbach an der Jagst im Jahre 1230 unter dem Namen Torzebach. Die ältesten noch vorhandenen Bauteile vom Schloss Eyb stammen aus dem 12. Jahrhundert. Bis zum 15. Jahrhundert hatte die Burg eine sehr wechselvolle Geschichte mit vielen Eigentümern bzw. Anteilseignern. Im späten 14. Jahrhundert erlangten die [[Herren von Berlichingen]] den Besitz der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Kaiser Rudolf II. hatte der Gemeinde Dörzbach im Jahr 1583 drei Marktrechte verliehen. Dies ist der geschichtliche Ursprung der heute noch abgehaltenen Frühjahrs- und Herbstpferdemärkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hohenlohekreis: {{Webarchiv|url=http://www.hohenlohekreis.de/index.php?id=348 |wayback=20141026035303 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hohenlohekreis: Dörzbach.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-11-30 09:15:16 InternetArchiveBot }} Online auf www.hohenlohekreis.de, abgerufen am 26. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1601 blieben die Herren von Berlichingen Besitzer der Burg-Schloss-Anlage. Seit dem Jahre 1601 ist die inzwischen zum Schloss ausgebaute Anlage in Besitz der [[Eyb (Adelsgeschlecht)|Familie von Eyb]]. Dörzbach lag im [[Fränkischer Ritterkreis|Fränkischen Ritterkreis]]. 1806 fielen alle Orte der heutigen Gemeinde an das [[Königreich Württemberg]] und wurden 1811 dem [[Oberamt Künzelsau]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1831 versuchte Dörzbach, Oberamtsstadt zu werden. Da der entsprechende Brief aber direkt an den württembergischen König Wilhelm I. gerichtet wurde und nicht über das zuständige Oberamt Künzelsau eingereicht war, wurde das Gesuch abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Dörzbach 1938 zum [[Landkreis Künzelsau]]. 1945 geriet Dörzbach in die amerikanischen Besatzungszone und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg]] wurden Laibach und Meßbach 1972 und Hohebach 1974 nach Dörzbach eingemeindet. Die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform von 1973]] führte zur Zugehörigkeit zum [[Hohenlohekreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Einwohnerentwicklug === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Dialekt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Christentum ===&lt;br /&gt;
==== Evangelische Kirchengemeinden ====&lt;br /&gt;
In Dörzbach bestehen zwei evangelische Gemeinden: Die [[Evangelische Dreifaltigkeitskirche (Dörzbach)|Dreifaltigkeitskirche]] in Dörzbach und die [[Evangelische Jakobuskirche (Hohebach)|Jakobuskirche]] in Hohebach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Katholische Kirchengemeinden ====&lt;br /&gt;
In Dörzbach gibt es die Kirchengemeinde [[Zwölf-Apostel-Kirche (Dörzbach)|Zwölf-Apostel-Kirche]], in Laibach die Kirchengemeinde [[St. Pius X. (Laibach)|St.-Pius-X.-Kirche]] der katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
==== Jüdische Gemeinde Dörzbach ====&lt;br /&gt;
In Dörzbach gab es von der Zeit des Dreißigjährigen Krieges bis 1907 eine [[Kehillah|jüdische Gemeinde]] mit einer [[Synagoge]], einer jüdischen Schule und einem [[Mikwe|rituellen Bad]]. Die Toten der Gemeinde wurden zunächst auf den jüdischen Friedhöfen in [[Jüdischer Friedhof Unterbalbach|Unterbalbach]], [[Jüdischer Friedhof Laibach (Dörzbach)|Laibach]] und [[Jüdischer Friedhof Berlichingen|Berlichingen]], nach 1852 in [[Jüdischer Friedhof Hohebach|Hohebach]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judentum_Dörzbach&amp;quot;&amp;gt;Alemannia Judaica: [http://www.alemannia-judaica.de/doerzbach_synagoge.htm &amp;#039;&amp;#039;Dörzbach (Hohenlohekreis) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge&amp;#039;&amp;#039;] Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 16. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jüdische Gemeinde Hohebach ====&lt;br /&gt;
Die jüdische Gemeinde Hohebach bestand seit dem Mittelalter bis zum Jahr 1942, in dem die letzten jüdischen Einwohner des Ortes deportiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judentum_Hohebach&amp;quot;&amp;gt;Alemannia Judaica: [http://www.alemannia-judaica.de/hohebach_synagoge.htm &amp;#039;&amp;#039;Hohebach (Gemeinde Dörzbach, Hohenlohe-Kreis) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge&amp;#039;&amp;#039;] Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 16. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1986 erinnert eine Gedenktafel am Gebäude der ehemaligen [[Synagoge Hohebach|Synagoge]] im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Hohebach&amp;#039;&amp;#039; an das Gotteshaus der [[Judentum|jüdischen]] Mitbürger, das beim [[Novemberpogrom 1938]] von [[Sturmabteilung|SA-Männern]] demoliert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judentum_Hohebach&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd. I, Bonn 1995, S. 31, ISBN 3-89331-208-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem [[Jüdischer Friedhof Hohebach|jüdischen Friedhof]] steht ein Gedenkstein für die letzten acht in den 1940er Jahren deportierten und getöteten jüdischen Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jüdische Gemeinde Laibach ====&lt;br /&gt;
An die jüdische Gemeinde des Ortsteils Laibach, die von der Zeit des Dreißigjährigen Krieges bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts bestand, erinnert der dortige [[Jüdischer Friedhof Laibach (Dörzbach)|jüdische Friedhof]], in dem noch 19 Grabsteine existieren. Außer dem jüdischen Friedhof besaß die Gemeinde einen Betsaal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Judentum_Laibach&amp;quot;&amp;gt;Alemannia Judaica: [http://www.alemannia-judaica.de/laibach_synagoge.htm &amp;#039;&amp;#039;Laibach (Gemeinde Dörzbach, Hohenlohekreis) Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge&amp;#039;&amp;#039;] Online auf www.alemannia-judaica.de. Abgerufen am 16. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Dörzbach wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat in Dörzbach hat nach der letzten Wahl 20 Mitglieder, er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08126020/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=6433&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-19012_id_29679 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|- bgcolor=#bcd&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2014&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | UWV&lt;br /&gt;
| align=left | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Unabhängige Wählervereinigung]]&lt;br /&gt;
| 52,48&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 52,0&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 55,9&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | CDU&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 47,52&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 48,0&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 44,1&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=left |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;70,08 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;66,5 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64,8 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2014 Andy Kümmerle. Am 16. Februar 2014 konnte er im ersten Wahlgang 68,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Am 6. Februar 2022 wurde er im ersten Wahlgang mit 87,6 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Dörzbacher Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;Über einem von Silber und Rot vierfach gestückten Balken in Silber drei (2:1) rote Muscheln, darunter in Schwarz ein fünfspeichiges silbernes Rad.&amp;#039;&amp;#039; Die Flagge der Gemeinde ist Rot-Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] verlieh Dörzbach am 27. Juni 1583 zugleich mit dem Marktrecht ein Wappen, das das Rad aus der [[Herren von Berlichingen]] mit dem Balken aus dem Wappen eines ausgestorbenen Ortsadelsgeschlechts verband. Nach dem Verkauf von Dörzbach an die [[Eyb (Adelsgeschlecht)|Herren von Eyb]] im Jahre 1601 ersetzten die Eybschen Muscheln (mit dem Gelenk aufwärtsgekehrt gezeigte [[Jakobsmuschel]]n) das Rad in der oberen Schildhälfte. 1931 nahm die Gemeinde das berlichingensche Rad zusätzlich in die untere (blaue) Schildhälfte auf. Falsche [[Tingierung]]en des Schildgrundes der Wappenfiguren Rad und Muscheln wurden später berichtigt. Die Flagge wurde der Gemeinde am 2. Februar 1970 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen, das Wappen bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Bardua: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1), S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kommunalwappen mit der Jakobsmuschel in Deutschland}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke und Kulturdenkmale ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Dörzbach}}&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Dörzbach gibt es insgesamt drei Schlösser:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloss Eyb&amp;#039;&amp;#039;: Ehemaliges Wasserschloss der [[Herren von Berlichingen]], die 1371 die ursprünglichen Herren von Torcebach als Ortsherrschaft ablösten. 1601 wurde das Schloss {{Coordinate|NS=49/22/57.45/N|EW=09/42/27.86/E|elevation=240|region=DE-BW|type=landmark|name=Schloss Eyb, Dörzbach|text=ICON0}} von den [[Eyb (Adelsgeschlecht)|Herren von Eyb]] gekauft, die es auch heute noch besitzen. Zur Schlossanlage gehört sowohl der von vier Seiten umrahmte innere Schlosshof als auch der größere von Wirtschaftsgebäuden umgebene äußere Schlosshof. Der Turm der evangelischen [[Evangelische Dreifaltigkeitskirche (Dörzbach)|Dreifaltigkeitskirche]] aus dem 13. Jahrhundert wurde ursprünglich als Wehrturm angelegt und war Bestandteil des Areals.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloss Messbach&amp;#039;&amp;#039; wurde vor 1750 von Johann Adam von Öhningen erbaut und kam später ebenfalls an die Eyb. 1832 kam es an die Freiherren von [[Palm (Adelsgeschlecht)|Palm]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Laibach]]&amp;#039;&amp;#039; war 1307 im Besitz der [[Aschhausen (Adelsgeschlecht)|Herren von Aschhausen]], ab 1422 der [[Berlichingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Berlichingen]] und wurde 1471 als [[Raubritter]]nest zerstört. Das Rittergut erwarben 1607 die [[Capler von Oedheim]] und 1615 der mainzischen Amtmann Erhard [[Muggenthal (Adelsgeschlecht)|von Muggenthal]]. 1775 wurde der letzte von Muggenthal ermordet. Über Brandenburg kam der Besitz 1777 an die [[Freiherren von Racknitz]], deren Nachfahren das Schloss noch besitzen. Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss zum Teil abgebrochen und von 1987 bis 1988 restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Schloss Eyb Eingang.jpg|Zugang zum Hof von Schloss Eyb&lt;br /&gt;
 Schloss Eyb.jpg|Schloss Eyb&lt;br /&gt;
 Schloß Meßbach 20130501.jpg|Schloss Meßbach&lt;br /&gt;
 20121230 Burg Laibach (Dörzbach) 3.jpg|[[Burg Laibach]]&lt;br /&gt;
 Dörzbach Kirche.jpg|Kirche in Dörzbach&lt;br /&gt;
 Dörzbach Kircheninschrift.jpg|Inschrift zur Renovierung durch Mitglieder der Familie von Eyb&lt;br /&gt;
 Dreifaltigkeitskirche Meßbach (Dörzbach).jpg|Dreifaltigkeitskirche Meßbach&lt;br /&gt;
 Dörzbach - Meßbach - Dreifaltigkeitskirche - Blick zum Altar - quer PKorr.jpg|Das Innere der Kirche in Meßbach&lt;br /&gt;
 Dörzbach - Meßbach - Dreifaltigkeitskirche - Deckenfresko.jpg|Deckenfresko der Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem rechten Talsporn über dem Ortsteil Laibach steht die [[Burg Laibach]] der [[Freiherren von Racknitz]]. Einstmals eine feste (Raubritter-)Burg, wurde sie 1621 durch Erhard von Muggenthal zu einem stattlichen Herrschaftssitz im Renaissance-Stil neu aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Meßbach liegt neben der 1776 erbauten, mit schöner Deckenmalerei ausgestatteten Rokokokirche [[Dreifaltigkeitskirche (Meßbach)|Zur Heiligsten Dreifaltigkeit]] das Schloss der Freiherren von [[Palm (Adelsgeschlecht)|Palm]]. {{Coordinate|NS=49/22/16.60/N|EW=09/41/41.87/E|elevation=330|region=DE-BW|type=landmark|name=Schloss Messbach|text=ICON0}} Es ist ein länglicher Viereckbau mit drei Stockwerken und vier runden gekuppelten Türmen an den Gebäudeecken. Das Schloss wurde wahrscheinlich vor 1750 erbaut, aber erst in späteren Jahren von den Herren von Eyb vollendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagstbruecke Doerzbach-Hohebach von Sueden 20070624 1.jpg|mini|Die Hohebacher Jagstbrücke]]&lt;br /&gt;
Als einziger Teilort besitzt Hohebach kein Baronenschloss, dafür aber eine Königsbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewaltige vierbogige Steinbrücke wurde 1808 bis 1810 von [[Karl August Friedrich von Duttenhofer]] auf Geheiß des Königs Friedrich I. von Württemberg gebaut, der dadurch seinen napoleonisch neu erworbenen nördlichen Landesteil Hohenlohe strategisch und verkehrstechnisch besser an das schwäbische Kernland anbinden wollte. Eine hohe Sandsteinsäule in der Brückenmitte trägt die römische Jahreszahl MDCCCX und das königliche Monogram &amp;#039;&amp;#039;FR&amp;#039;&amp;#039; mit Staatswappen. Laut Carl Julius Weber ist sie „die schönste Brücke im ganzen Königreich Württemberg“. Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die beiden nördlichen Brückenbögen gesprengt und 1947 wieder aufgebaut. 1996 bis 1998 wurde die Brücke, über die heute die [[Bundesstraße 19]] führt, unter Beibehaltung ihrer Bauweise instand gesetzt und verbreitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Landeswettbewerb &amp;#039;&amp;#039;Unser Dorf soll schöner werden&amp;#039;&amp;#039; errang Dörzbach 2001 die Goldmedaille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St. Wendel zum Stein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle St Wendel zum Stein 080406.jpg|mini|St. Wendel zum Stein]]&lt;br /&gt;
Zwischen Dörzbach und Hohebach steht vor einem Kalksinterfelsen die Kapelle [[St. Wendel zum Stein]] mit Mesnerhaus, mitten im gleichnamigen Naturschutzgebiet. In der Felswand sind Zeugnisse früherer Kapellen und eiszeitlich bewohnter Höhlen erhalten. In der Kapelle werden in jüngerer Zeit vermehrt Gottesdienste und Andachten gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2006 wurden im mittleren Jagsttal die &amp;#039;&amp;#039;Pfade der Stille&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht. Auf der Trasse liegt im Dörzbacher Streckenabschnitt die St.-Wendel-Kapelle, unmittelbar oberhalb der Kapelle führt der [[Kocher-Jagst-Radweg]]  über den &amp;#039;&amp;#039;Maifestplatz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Jagsttalbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Dörzbach 2019.jpg|mini|Bahnhof Dörzbach]]&lt;br /&gt;
In Dörzbach befindet sich der Ausgangsbahnhof der [[Jagsttalbahn]], einer früher regional wichtigen Schmalspurbahn. Die Jagsttalbahn (Spurweite 750 mm) war immer als Privatbahn betrieben worden. Die Ausführung der 1888 geplanten Dampfstraßenbahn-Strecke von [[Züttlingen]] über Dörzbach nach [[Bad Mergentheim]] wurde zu einer Schmalspurbahn modifiziert. Der entgegengesetzte Ausgangspunkt der Bahn wurde von Züttlingen ins größere [[Möckmühl]] verlegt, wo auch ein Anschluss an die Hauptstrecke [[Heilbronn]]–[[Lauda-Königshofen|Lauda]] bestand. Die Inbetriebnahme der Nebenstrecke erfolgte im Dezember 1900. Bis 1951 gab es Güter- und Personenverkehr. Personenverkehr (Schülertransport) wurde 1967 wieder vorübergehend aufgenommen. 1971 richtete die [[Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte]] (DGEG) in Zusammenarbeit mit der [[Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft|SWEG]] hier in den Sommermonaten einen der ersten Museumsbahn-Betriebe ([[Dampflokomotive]]n) in Deutschland ein. Am 23. Dezember 1988 wurde der Gesamtbetrieb wegen Oberbaumängeln eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestrebungen zur Wiederinbetriebnahme zwischen Dörzbach und [[Krautheim]] mündeten 2002 in der Gründung der kommunalen &amp;#039;&amp;#039;Jagsttalbahn AG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dörzbach ist der Verein der Freunde der Jagsttalbahn aktiv. Er betreibt einen Lokschuppen. Von diesem ausgehend wurde auf einem kleinen Teil der ehemaligen Strecke wieder ein Museumsbetrieb aufgenommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:20121230 Steinbruch Laibach (Dörzbach).jpg|mini|Steinbruch Laibach mit Schotterwerk, 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinbruch Laibach ===&lt;br /&gt;
Etwas nördlich des Dörzbacher Ortsteils Laibach befindet sich ein Muschelkalkbruch mit Schotterwerk im rechten Hanggewann Wanzenäcker des Laibachtals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Dörzbach liegt an der [[Bundesstraße 19]] (B&amp;amp;nbsp;19), die von [[Schwäbisch Hall]] im Süden über die Anschlussstelle [[Kupferzell]] an der [[Bundesautobahn 6]] (A&amp;amp;nbsp;6) nach Hohebach und Dörzbach und dann weiter nach [[Bad Mergentheim]] im Norden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Hauptverkehrsachse kreuzt sich in Dörzbach mit der landschaftlich reizvollen Jagsttalstraße. Diese beginnt ihren Lauf auf dem vorher weglosen Grund des oberen Tals zunächst als Kreisstraße K&amp;amp;nbsp;2542 bei [[Leofels (Ilshofen)|Leofels]] nordwestlich von [[Crailsheim]] und etwas westlich von [[Kirchberg an der Jagst]], das eine Anschlussstelle an der [[Bundesautobahn 6|A&amp;amp;nbsp;6]] hat, und setzt sich dann zu Füßen von [[Langenburg]] als Landesstraße L&amp;amp;nbsp;1025 über Hohebach und Dörzbach lange fort bis nach [[Möckmühl]] kurz nach der das Tal überspannenden Brücke der [[Bundesautobahn 81|A&amp;amp;nbsp;81]]. Auf der Randhöhe besteht Anschluss an diese Autobahn, während die Jagsttalstraße sich mit wechselnder Nummer als Landesstraße bis nach [[Bad Friedrichshall]]-Jagstfeld fortsetzt, wo sie auf die [[Bundesstraße 27|B&amp;amp;nbsp;27]] trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentliche Verkehrsmittel ====&lt;br /&gt;
Der Verkehrsbetrieb Dörzbach, eine Tochter der [[Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft|Südwestdeutschen Verkehrs AG]], gewährleistet mittels einiger Buslinien den [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]]. Es gilt der Tarif des [[Nahverkehr Hohenlohekreis|Nahverkehrs Hohenlohekreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radverkehr ====&lt;br /&gt;
Der [[Kocher-Jagst-Radweg]] verläuft als touristischer Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] durch Dörzbach. Er ist ein Rundkurs entlang der beiden Flüsse [[Kocher (Fluss)|Kocher]] und [[Jagst]] zwischen [[Bad Friedrichshall]] und einer Querverbindung zwischen den Tälern bei [[Aalen]] (Stadtteil Unterkochen) und [[Lauchheim]]. Außerdem verläuft der Württemberger Weinradweg&amp;lt;ref&amp;gt;[https://xn--wrttemberger-weinradweg-cpc.de/#/article/7afe6ac0-a02f-4070-b14c-857f864f4389 &amp;#039;&amp;#039;Württemberger Weinradweg&amp;#039;&amp;#039; auf einer Internetseite der Projektstelle Weinwege Württemberg, c/o Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg], abgerufen am 6. Mai 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; durch die Gemeinde. Von Krautheim kommend folgt er dem Kocher-Jagst-Radweg nach Dörzbach und zweigt dort ins Goldbachtal Richtung Bad Mergentheim ab. Insgesamt führt er von [[Rottenburg am Neckar]] nach [[Niederstetten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ultraleicht-Flugplatz ====&lt;br /&gt;
Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Hag&amp;#039;&amp;#039; am Wendischenhof südwestlich des Ortsteiles Hohebach betreibt der &amp;#039;&amp;#039;Ultraleicht-Verein Dörzbach e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; das [[Ultraleichtfluggelände Hohebach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Dörzbach ist eine [[Weinbau]]gemeinde, deren Lagen zur Großlage Kocherberg im Bereich Kocher-Jagst-Tauber gehören. Der Ort liegt an der [[Württemberger Weinstraße]]. Die Lage Altenberg wurde querterrassiert, um die Bewirtschaftung der [[Steillagenweinbau|steilen Weinberge]] zu verbessern. Die Weine werden über die [[Kochertalkellerei]]-Genossenschaft vermarktet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Behörden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildungseinrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Freizeit- und Sportanlagen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Röger]] (1883–1954), württembergischer Oberamtmann und Landrat&lt;br /&gt;
* [[Richard Ruoff]] (1883–1967), [[Offizier]], zuletzt [[Generaloberst]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], geboren in Meßbach&lt;br /&gt;
* [[Ilse Junkermann]] (* 1957), Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Künzelsau |Titel=Dörzbach |Seite=483–508 |Wikisource=Kapitel B 15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-162&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GeoQuelle|DE|BfL-162|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfade-der-stille.de/orte-der-stille/doerzbach/ Pfade der Stille, Abschnitt Dörzbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Hohenlohekreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4012618-3|VIAF=236783156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dorzbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dörzbach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hohenlohekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Jagst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1230]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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