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	<title>Dörtendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:23:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%B6rtendorf&amp;diff=495872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: +Fläche; Einleitung; weblinks</title>
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		<updated>2026-01-24T16:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Fläche; Einleitung; weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Zeulenroda-Triebes&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/42/08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/1/05/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 371 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 360&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 380&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.51&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/Dörtendorf |titel=Gemarkung 165614, Stadt Zeulenroda-Triebes |werk=GEOindex |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 185&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://goel.de/fileadmin/Projekte/11037_FNP_Zeulenroda-Triebes/ZR-TR-FNP-4.E___Anlage_1.1-Erl%C3%A4uterung.pdf |titel=Flächennutzungsplan der Stadt Zeulenroda-Triebes |seiten=8 |format=PDF; 1,32 MB |abruf=2025-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1999-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Triebes]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07950&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036622&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Steinbruch-Doertendorf-2003.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Diabas-Steinbruch bei Dörtendorf &amp;lt;br&amp;gt;(am Horizont die Stadt [[Hohenleuben]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dörtendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Thüringen|thüringischen]] Stadt [[Zeulenroda-Triebes]] im [[Landkreis Greiz]]. Der Ort wurde am 1. April 1999 nach Triebes eingemeindet, mit dem er seit dem 1. Februar 2006 zur Stadt Zeulenroda-Triebes gehört. Für den Ortsteil gibt es eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit einen [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/b977900ae6f9d027c9fd1924554ac8af69835/Lesefassung_der_Hauptsatzung_der_Stadt_Zeulenroda-Triebes_Hauptsatzung_Stand_Januar_2025.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 Abs.&amp;amp;nbsp;(2) |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Zeulenroda-Triebes |format=PDF; 201&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Dörtendorf liegt etwa zwei Kilometer nördlich des Zentrums von [[Triebes]]. Von [[Zeulenroda]] im Südsüdwesten ist es etwa sieben Kilometer und von der Kreisstadt [[Greiz]] im Ostsüdosten etwa vierzehn Kilometer in [[Luftlinie]] entfernt. Dörtendorf hat etwa 200 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt auf einer Anhöhe im [[Thüringer Schiefergebirge]] (größte Erhebung: &amp;#039;&amp;#039;Steinhügel&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|401.3|DE-NN}}). In seiner Nähe befindet sich die untere [[Weidatalsperre]]. Durch Dörtendorf führt die Landstraße 2332.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Landesvermessungsamt &amp;#039;&amp;#039;TK10 – Blatt 37-C-c-3 Triebes&amp;#039;&amp;#039;, Erfurt (1992).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreiherrenstein Hohenleuben (5).jpg|mini|Dreiherrenstein an der Flurgrenze zu Hohenleuben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Doberenndorf&amp;#039;&amp;#039; (slaw. &amp;#039;&amp;#039;dobry&amp;#039;&amp;#039; = gut) ist im Urkundenbuch der [[Vögte von Weida]] zu finden und stammt vom 2. Juni 1293.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schmidt |Titel=UB Vögte |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=135}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als „Dobertendorf“ erscheint es im Jahr 1356.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schmidt |Titel=UB Vögte |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=1 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=519}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort war namensgebend für eine Weidaer Bürgerfamilie. 1397 erscheint urkundlich ein Priester „Johannes Dobertendorf de Wyda“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Repertorium Germanicum online |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=2 |Nummer=3955 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1604 wurde [[Georg Kresse]], der &amp;#039;&amp;#039;Bauerngeneral&amp;#039;&amp;#039; des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]], in Dörtendorf geboren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dörtendorf 5.jpg|mini|Gedenkstein am Standort des abgegangenen Geburtshauses von Georg Kresse. Die Inschrift lautet: „Hier stand das Geburtshaus des Bauerngenerals Georg Kresse (1604-1641) Er war ein aufrechter Kämpfer für die Freiheit der Bauern des damals feudalistischen Zeitalters“&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Behr/Friedrich Wilhelm Trebge: Georg Kresse - Der Bauerngeneral. Eine Geschichte aus dem Dreißigjährigen Kriege von Otto Behr. Mit Erläuterungen von Friedrich Wilhelm Trebge. Hrsg.: Vogtländischer Altertumsforschender Verein zu Hoheleuben, Sigrun Voigt, zweite überarbeitete Auflage der Ausgabe von 1930 des Hermann-Schaffstein-Verlages Köln. Georg-Kresse-Geburtshaus-Gedenkstein (Foto)  in Dörtendorf S. 63&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Dörtendorf gehörte bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen]] bzw. [[Königreich Sachsen]] ([[Amt Weida]] im [[Neustädter Kreis]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Gumnior, Chemnitz 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;78&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Durch den [[Wiener Kongress]] wurde der Neustädter Kreis mit Dörtendorf an das Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] abgetreten, innerhalb dessen der Ort 1850 dem [[Neustädtischer Kreis|Verwaltungsbezirk Neustadt/Orla]] zugewiesen wurde. Nach einem großen Brand im Jahre 1847 wurde Dörtendorf nahezu komplett neu aufgebaut. Mit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] 1918 und der anschließenden Gründung der [[Weimarer Republik]] gelangte der Ort in den Hoheitsbereich des im selben Jahr gegründeten [[Freistaat Sachsen-Weimar-Eisenach|Freistaats Sachsen-Weimar-Eisenach]]. Am 1. Mai 1920 kam es dann zur Gründung des [[Land Thüringen (1920–1952)|Landes Thüringen]], dem Dörtendorf innerhalb des [[Landkreis Greiz (1922–1952)|Landkreises Greiz]] (seit 1922) angegliedert war. Bei der [[Kreisreformen in der DDR|Verwaltungsreform von 1952]] in der DDR wurde das Land Thüringen aufgelöst und der Landkreis Greiz aufgeteilt, wodurch Dörtendorf seitdem zum [[Kreis Zeulenroda]] im [[Bezirk Gera]] gehörte. Seit 1990 lag Dörtendorf im thüringischen Landkreis Zeulenroda, der 1994 im Landkreis Greiz aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1995 war Dörtendorf Mitglied in der [[Verwaltungsgemeinschaft Weidatal]]. Am 1. April 1999 wurde Dörtendorf zu [[Triebes]] eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1999.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Fusion von [[Zeulenroda]] und Triebes wurde Dörtendorf am 1. Februar 2006 Teil der neuen [[Städtefusion|Doppelstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2006.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 ehrte Dörtendorf seinen Sohn [[Georg Kresse]], genannt der Bauerngeneral, mit einer Gedenktafel. 1995 gestaltete ein Heimatverein die Tafel zu einem Denkmal für Georg Kresse um. Die Tafel wurde an einem Gedenkstein montiert. Aus der Zeit um 1914 ist ein Ortsfoto erhalten, welches auch das Kressehaus zeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Behr/Friedrich Wilhelm Trebge: Georg Kresse - Der Bauerngeneral. Eine Geschichte aus dem Dreißigjährigen Kriege von Otto Behr. Mit Erläuterungen von Friedrich Wilhelm Trebge. Hrsg.: Vogtländischer Altertumsforschender Verein zu Hoheleuben, Sigrun Voigt, zweite überarbeitete Auflage der Ausgabe von 1930 des Hermann-Schaffstein-Verlages Köln. S. 61–63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Steinbruch von Dörtendorf wurde bis vor wenigen Jahren [[Diabas]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwere Anstieg von [[Göhren-Döhlen]] nach Dörtendorf ist seit Jahren wichtiger Bestandteil der [[Internationale Thüringen-Rundfahrt der Frauen|Internationalen Thüringen-Rundfahrt der Frauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burgstall „Altes Schloss“ ===&lt;br /&gt;
Im Weidatal befindet sich oberhalb der ehemaligen Holzmühle ein wohl mittelalterlicher [[Burgstall]]. Er ist als „Altes Schloss“ oder „Großes Schloss“ bekannt. Die Anlage über der Weidaaue gegenüber der Holzmühle ist ein [[Bergsporn]] mit Halbkreis-[[Abschnittswall]] mit einer Ausdehnung von 20 × 30 m im Burginneren. Vor 1951 hatte es hier keine Ausgrabungen oder [[Lesefund]]e gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Auerbach: Die vor- u. frühgeschichtlichen Altertümer Ostthüringens. Jena 1930, Burgstall Dörtendorf (bei der Holzmühle im Weidatal) S. 180&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Radig]]: &amp;quot;Die Ausgrabung der Burgstätte von Staitz im Kreis Greiz&amp;quot;, in: Festschrift zur 125-Jahrfeier des Kreismuseums des Landkreises Greiz in Hohenleuben-Reichenfels. Heft 1. Hrsg.: Der Kreisrat des Kreises Greiz, Abteilung für Kunstangelegenheiten. Hohenleuben-Reichenfels 1951, S. 20-45 (mit Bildern, Lageplänen, Literaturquellen und Anmerkungen zu Funden anderer Burgställe der Gegend): Altes Schloß Dörtendorf S. 42-43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Th. (Thoß): &amp;quot;Der [[Georg Kresse|Dörtendorfer Bauerngeneral]]&amp;quot;, in: Volkswacht, Kreisausgabe Zeulenroda, 15. November 1952 (Zeitungsartikel)&lt;br /&gt;
* Franz Hauschild: &amp;quot;Der [[Georg Kresse|Rebell von Dörtendorf]]&amp;quot;, in: Heimatbote (Nr. 12), Greiz 1966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zeulenroda-triebes.de/seite/565295/ot-dörtendorf.html &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Dörtendorf&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Zeulenroda-Triebes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile Zeulenroda-Triebes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5103412-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dortendorf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zeulenroda-Triebes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Greiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1293]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1999]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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