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	<title>Dörscheid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Verkehr */ Tippfehler</title>
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		<updated>2024-11-12T00:02:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Dörscheid COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/06/25/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 07/45/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dörscheid in EMS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Lahn-Kreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Loreley&lt;br /&gt;
|Höhe              = 340&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56348&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06774&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07141031&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Dolkstraße 3&amp;lt;br /&amp;gt;56346 St. Goarshausen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.xn--drscheid-n4a.info/ www.dörscheid.info]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Oliver Rink&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:doerscheid-ortsansicht.jpg|mini|Ortsansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doer-Rheinblick.jpg|mini|Der [[Rhein]] von einem Dörscheider Aussichtspunkt aus gesehen (im Hintergrund mitten im Rhein zu erkennen: Die Zollburg [[Pfalzgrafenstein]] bei [[Kaub]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doerscheid-von-Bornich-aus.jpg|mini|Blick auf Dörscheid aus Richtung [[Bornich]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dörscheid Evangelische Kirche (02).jpg|mini|Die evangelische Kirche in Dörscheid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dörscheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Rhein-Lahn-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Loreley]] an, die ihren Verwaltungssitz in [[Sankt Goarshausen|St. Goarshausen]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Dörscheid liegt im westlichen [[Hintertaunus]], [[rechtsrheinisch]] auf {{Höhe|340|DE-NHN|link=1}} hoch über den Steilhängen des [[Rhein]]tals, der nur 750 Meter entfernt vorbei strömt, auf den [[Taunus]]höhen oberhalb von [[Kaub]]. Die Entfernung zum [[Loreley]]felsen beträgt etwa vier Kilometer (Luftlinie). Zu Dörscheid gehören auch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Grube Kreuzberg, Urbachsmühle und Weingut Sonnenhang.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2022|Seiten=63}} Zur Gemarkung Dörscheid gehört ferner als Exklave der &amp;#039;&amp;#039;Kreuzwald&amp;#039;&amp;#039;, im Osten gelegen jenseits des [[Tiefenbach (Wisper)|Tiefenbachs]] zwischen [[Weisel (Rhein-Lahn-Kreis)|Weisel]] und dem hessischen [[Ransel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
[[Kaub]] liegt einen Kilometer entfernt im Süden, [[Weisel (Rhein-Lahn-Kreis)|Weisel]] drei Kilometer weiter östlich und nach [[Bornich]] sind es zwei Kilometer Luftlinie Richtung Norden. Dadurch, dass der Dörscheider Gemeindewald als Exklave östlich von Weisel liegt, hat Dörscheid noch [[Lipporn]] und [[Lorch (Rheingau)|Lorch]] zum Nachbarn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Um das 9. Jahrhundert wurde die landschaftlich exponierte Rheinhöhe gegenüber dem alten [[Oberwesel]] besiedelt. Hieraus entwickelte sich das heutige Dörscheid. Sein Name blieb durch die Jahrhunderte kaum verändert, denn schon um 1250 wird es als „Derscheid“ urkundlich erwähnt. Der Name wechselte von &amp;#039;&amp;#039;Derscheid&amp;#039;&amp;#039;, nach &amp;#039;&amp;#039;Niedern-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Obernderscheit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Obernderst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Niedernderst&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nidder-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Altdörscheid&amp;#039;&amp;#039; (1640), danach nur noch ein Ort: &amp;#039;&amp;#039;Derscheid(t)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dörschied&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dörscheid&amp;#039;&amp;#039; (s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf gehörte zum Besitz der Herrn von [[Falkenstein (Hessisches Adelsgeschlecht)|Falkenstein]], den [[Ludwig der Strenge|Ludwig II.]], Kurfürst von der Pfalz, im Jahr 1277 erwarb. Damit entstand jene, bis 1803 existierende kurpfälzische Exklave auf dem rechten Rheinufer, die als &amp;#039;&amp;#039;Unteramt Kaub&amp;#039;&amp;#039; auch [[Sauerthal]], Weisel, und „beide Dörscheid“ umfasste. Im [[Mittelalter]] bestanden zwei Ortsteile, die 1359 als &amp;#039;&amp;#039;Niedern&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Obernderscheit&amp;#039;&amp;#039;, 1452 als &amp;#039;&amp;#039;Obernderst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Niedernderst&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Einem Kartographen, der statt eigener Ortskenntnis wohl nur eine veraltete Landkarte zur Vorlage hatte, ist das Kuriosum zu verdanken, dass auf seiner Darstellung des Überfalls der Franzosen auf die [[Burg Rheinfels|Festung Rheinfels]] von 1758 noch einmal beide Dörscheid eingezeichnet sind, denn im Jahr 1640 wurde letztmals von einer vereinigten Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Nidder&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Altdörscheid&amp;#039;&amp;#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Toben des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] hatte seinen Tribut unter den ohnehin dezimierten Dörscheidern gefordert. Bereits 1597 hatte die [[Pest]] 89 Einwohner hinweggerafft. 1612 kehrte die Seuche wieder und forderte weitere 80 Opfer, so dass beide Dörscheid im Jahre 1620 nur noch 56 Einwohner zählte. Von Hungersnot und nochmaligem Wüten der Pest im Jahr 1622 betroffen, konnten die wenigen Überlebenden wohl nur noch ein Dörscheid aus den Ruinen entstehen lassen. Nach dem Kriegsende wandten sie sich an ihren Landesherren, den Pfalzgrafen, mit einer Bittschrift, da die Kirche „durch unterschiedliche Feldläger und Durchzüge, auch andere begebende Sturmwinde gänzlich an Dach und Stühlen ruiniert worden“, und sie „auch durch das langwierige, hoch schädliche Kriegswesen so gar erschöpft und verarmt“, dass außer &amp;#039;&amp;#039;Fuhr- und Handfron&amp;#039;&amp;#039; nichts zur Wiederherstellung beitragen könnten. Die Kirche aus dem frühen 14. Jahrhundert wurde denn 1668 auch wiederhergestellt, wobei man die noch heute sichtbaren Rundbogenfenster in das Mauerwerk brach, und das wohl zerstörte Kreuzgewölbe des Schiffs durch eine Flachdecke ersetzte. Der spitzbogig gewölbte [[Chor (Architektur)|Chor]] blieb auch bei späteren Renovierungen erhalten, nur der Turm wurde wegen Baufälligkeit im Jahre 1897 in seinem oberen Teil verändert. So besitzt Dörscheid mit seiner fast 700-jährigen Kirche, die seit 1822 auch über eine Orgel verfügt, eines der ältesten Gotteshäuser der Region. Bis zur Reformation war Dörscheid nach [[Weisel (Rhein-Lahn-Kreis)|Weisel]] eingepfarrt, dann meldet das Kirchenbuch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Jahre des Heils 1591 unter Pfalzgraf [[Johann Kasimir (Pfalz-Simmern)|Johann Casimir]], Der 30jährige Krieg ist dis Gemeind, welche zuvor nur eine Schul hat, zur Pfarr und Schul angeordnet worden, und dominus Johan. Pistorius ist der erst diaconus und Schulmeister zu Derscheit gewesen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die meisten Pfarrherren hielt es nicht lange auf der schlecht dotierten Stelle und in einem Pfarrhaus, in dem sie selbst noch den Schulunterricht halten mussten. Das erforderliche Kapital zur Errichtung eines neuen Pfarrhauses im Jahr 1738 brachte der damalige Pfarrer Abegg zusammen, indem er vor allem in Holland predigend über Land zog, und um milde Gaben für sein Vorhaben bat. So wundert es wenig, dass mancher Pfarrer sich wenigstens des Lehreramts entledigte. Da ohnehin nur von [[Martinstag|Martini]] bis [[Fastnacht]] unterrichtet wurde, warben sie für die deshalb so genannte &amp;#039;&amp;#039;Dingschule&amp;#039;&amp;#039; Gehilfen an, oftmals „ausgediente Soldaten, verdorbene Handwerksleute“, oder Personen, die wegen körperlicher Gebrechen keine sonstigen Arbeiten verrichten konnten. „Was mag das für ein Unterricht gewesen sein!“ schreibt rückblickend Lehrer Reichard im Jahre 1846. Außerdem berichtet er von [[Analphabetismus]] und weit verbreitetem Aberglauben unter den Dörscheidern, die noch immer „geheime Künste“ fürchteten und bei Krankheiten alte Weiber mit ihren Sprüchen heranzögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Karl Wilhelm Pfarrius, zweiter der in drei Generationen in Dörscheid amtierenden Pfarrer, erreichte die endgültige Trennung von Schul- und Pfarramt, und „unter dem 12. Dezember 1810 hat ein [[Herzogtum Nassau|herzoglich-nassauisches]] hochwürdiges Consistorium in Wiesbaden für gut befunden, die bisherige Winterschule in Derscheidt zu einer beständigen Schule umzuschaffen“. Dazu erwarb die Gemeinde für 450 Gulden von dem Kauber [[Amtmann]] ein Haus, in dem Schulsaal und Lehrerwohnung untergebracht wurden. Aus Platzgründen mussten die 40 Schüler ab 1860 in das drei Jahre vorher erbaute Rathaus umziehen, was zu mancherlei Verdruss führte, da der Gemeindesaal auch für nichtschulische Veranstaltungen gebraucht wurde. Als die Schülerzahl in den 1920er Jahren auf über 60 anwuchs, beschloss man zwar einen Schulbau, der jedoch wegen der Finanzlage verschoben wurde. So erhielt Dörscheid erst 1964 das lang ersehnte Schulhaus für seine 46 Schüler. Dies war die letzte durch den Kreis errichtete „Zwergschule“. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;August 1972 besuchen alle Kinder die Loreleyschule in [[St. Goarshausen]]-Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl Dörscheids wuchs von 268 im Jahr 1808 kontinuierlich auf 409 im Jahre 1895. Diese Zahl hat die Gemeinde nach einem zwischenzeitlichen Rückgang auch heute wieder erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Wappenbuch der Verbandsgemeinde Loreley&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Dorfschmiede Dörscheid.jpg|mini|Alte Dorfschmiede in Dörscheid]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doer-Sonnenaufgang.jpg|mini|Sonnenaufgang im Winter (in der Bildmitte: die Kirche)]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Dörscheid besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Timo Napp (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/437/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000043045899-OL-437-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Dörscheid am 9. Juni 2024 |werk=Loreley-Echo – Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Loreley, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-19 |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde Martin Lübke mit einem Stimmenanteil von 60,85 % gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1410000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |kommentar=siehe Loreley, Verbandsgemeinde, fünfte Ergebniszeile |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Wirkung zum 31.&amp;amp;nbsp;Juli 2020 legte er sein Amt nieder,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Lübke |url=https://ol.wittich.de/titel/437/ausgabe/28/2020/artikel/00000000000022666162-OL-437-2020-28-28-0 |titel=Amtsniederlegung |werk=Infos aus der Verbandsgemeinde Loreley, Ausgabe 28/2020 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2020-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; womit eine Neuwahl erforderlich wurde. Da sich kein Bewerber für eine Urwahl fand, oblag die Entscheidung gemäß Gemeindeordnung dem Rat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Schmidt |url=https://ol.wittich.de/titel/437/ausgabe/36/2020/artikel/00000000000023203330-OL-437-2020-36-36-0 |titel=Amtliche Bekanntmachung des Wahlleiters für die Wahl der Ortsbürgermeisterin / des Ortsbürgermeisters der Ortsgemeinde Dörscheid |werk=Infos aus der Verbandsgemeinde Loreley, Ausgabe 36/2020 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2020-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser wählte am 29.&amp;amp;nbsp;September 2020 den früheren Ortsbürgermeister Donald Thomas erneut ins Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Donald Thomas |url=https://ol.wittich.de/titel/437/ausgabe/41/2020/artikel/00000000000023587042-OL-437-2020-41-41-0 |titel=Gemeinderatssitzung |kommentar=Einladung 29.&amp;amp;nbsp;September 2020 |werk=Infos aus der Verbandsgemeinde Loreley, Ausgabe 41/2020 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH |abruf=2020-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde Oliver Rink als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 68,5 % zum künftigen Ortsbürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1410903100 |titel=Dörscheid, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Dörscheid |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtseinführung auf der [[Konstituierende Sitzung|konstituierenden Sitzung]] war am 29.&amp;amp;nbsp;August 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Donald Thomas |url=https://ol.wittich.de/titel/437/ausgabe/27/2024/artikel/00000000000043141341-OL-437-2024-27-27-0 |titel=Konstituierende Sitzung des Gemeinderates Dörscheid |werk=Loreley-Echo – Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Loreley, Ausgabe 27/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-26 |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Liste der Bürgermeister====&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|liste=&lt;br /&gt;
* 1826–1848: Schultheiß Vogel&lt;br /&gt;
* 1848–1866: Bürgermeister Vogel&lt;br /&gt;
* 1866–1883: Peter Wilhelm Thomas&lt;br /&gt;
* 1883–1897: Arnold Jakob Huth&lt;br /&gt;
* 1897–1906: Anton Volk&lt;br /&gt;
* 1906–1912: Peter Napp&lt;br /&gt;
* 1912–1924: Heinrich Jakob Thomas&lt;br /&gt;
* 1924–1940: Adolf Volk&lt;br /&gt;
* 1940–1945: Otto Volk&lt;br /&gt;
* 1945–1948: Wilhelm Federhen&lt;br /&gt;
* 1948–1950: Karl Napp&lt;br /&gt;
* 1950–1962: Ewald Weise&lt;br /&gt;
* 1962–1975: Napp&lt;br /&gt;
* 1975–1989: Adolf Lenz&lt;br /&gt;
* 1989–1999: Karl Loos&lt;br /&gt;
* 1999–2004: Klaus Linkenbach&lt;br /&gt;
* 2004–2019: Donald Thomas&lt;br /&gt;
* 2019–2020: Martin Lübke&lt;br /&gt;
* 2020–2024: Donald Thomas &lt;br /&gt;
* seit 2024: Oliver Rink&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Schild durch silbernen Flachsparren geteilt; oben gespalten; oben [[Heraldisch rechts|rechts]] von Blau und Silber schräg rechts gerautet, oben links in Blau ein rotbewehrter und -gezungter rotgekrönter goldener Löwe, von goldenen Schindeln begleitet; unten in Grün eine silberne Weintraube mit zwei silbernen Blättern und einem waagerechten Wellenband.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = In der oberen [[Wappen]]hälfte verweisen einerseits die blau-silbernen Rauten auf die über 500-jährige Zugehörigkeit Dörscheids zur [[Kurpfalz]], andererseits der Löwe auf das [[Herzogtum Nassau]], das während seiner 60-jährigen Landeshoheit das ganze „Ländchen“ prägte. Das Motiv der unteren Wappenhälfte charakterisiert Dörscheid als Weinbau treibende Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 28. Juni 1985 genehmigt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Wie überall haben die traditionell vorherrschenden Erwerbszweige Landwirtschaft und Weinbau an Bedeutung verloren. Neben vier Gewerbebetrieben wirtschaften nur noch zwei Vollerwerbslandwirte in Dörscheid. Auch der Weinbau auf rund 20 [[Hektar]] flurbereinigter Anbaufläche wird überwiegend im Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit 1868 in der [[Grube Kreuzberg]] im &amp;#039;&amp;#039;Kreuzwald&amp;#039;&amp;#039; betriebene [[Schiefer]]bergbau wurde 1980 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt derzeit drei gastronomische Betriebe im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Dörscheid liegt am [[Rheinsteig]] und wird daher gerne von Wanderern besucht. Von mehreren Aussichtspunkten aus hat man einen herrlichen Blick auf den [[Hunsrück]] und auf die [[Verbandsgemeinde Loreley]]. Eine Besonderheit ist die 349 Meter hohe „Schwedenschanze“, ein Höhenrücken nahe Dörscheid, der Aussicht bietet auf 34 Ortschaften in Hunsrück, [[Taunus]] und [[Mittelrhein|Rheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über ein Dorfgemeinschaftshaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.xn--drscheid-n4a.info/dorfgemeindschaftshaus/ |titel=Dorfgemeinschaftshaus |hrsg=Ortsgemeinde Dörscheid |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ort wird durch die [[Liste der Kreisstraßen im Rhein-Lahn-Kreis#K 99|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;99]] als Stichstraße an das Straßennetz angeschlossen. Kurz außerhalb des Ortes zweigt von ihr die [[Liste der Kreisstraßen im Rhein-Lahn-Kreis#K 100|K&amp;amp;nbsp;100]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Burg Herzogenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Dörscheid]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturdenkmale in Dörscheid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vgloreley.de/html/cs_6723.html Ortsgemeinde Dörscheid auf den Seiten der Verbandsgemeinde Loreley]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/doerscheid.html Geschichtliche Informationen zu Dörschied bei regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14109031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4819553-4|VIAF=240565001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dorscheid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1250]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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