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	<title>Dörnigheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:11:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Dörnigheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Maintal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Maintal-Dörnigheim.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Stadt Dörnigheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/8/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/50/36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 102&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.85&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 17161 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/8f74b2a02acb46276bfde4edaf30666b99276/Einwohnerzahlen_Stand_30.06.2024.pdf|titel=Einwohnerzahlen |werk=maintal.de |hrsg=Stadt Maintal |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240831205053/https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/8f74b2a02acb46276bfde4edaf30666b99276/Einwohnerzahlen_Stand_30.06.2024.pdf |archiv-datum=2024-08-31 |zugriff=2024-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63477&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06181&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Mainfaehre maintal doernigheim.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ehemalige [[Mainfähre Mühlheim|Mainfähre]] vor Dörnigheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dörnigheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der größte Stadtteil von [[Maintal]] und liegt im [[Hessen|hessischen]] [[Main-Kinzig-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Dörnigheim liegt am rechten [[Main]]ufer auf einer Höhe von 103 m über [[Normalnull|NN]]. Die Stadt [[Frankfurt am Main]] liegt ca. 13 Kilometer westlich, die Stadt [[Hanau]] ca. 6 Kilometer östlich von Dörnigheim. Durch den Ort fließt der [[Braubach (Main)|Braubach]], der westlich von Dörnigheim in den Main mündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkungsfläche wird für 1961 mit 985 Hektar angegeben, davon 212 Hektar Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarstädte ===&lt;br /&gt;
Dörnigheim grenzt im Norden an den Stadtteil [[Hochstadt (Maintal)|Hochstadt]], im Nordwesten an [[Bischofsheim (Maintal)|Bischofsheim]], im Westen an [[Frankfurt-Fechenheim|Fechenheim]], im Osten an [[Hanau-Kesselstadt]] und – südlich des Mains gelegen – im Südwesten an den [[Offenbach am Main|Offenbacher]] Stadtteil [[Offenbach-Rumpenheim|Rumpenheim]] und im Süden an die Stadt [[Mühlheim am Main]] und deren Stadtteil [[Mühlheim-Dietesheim|Dietesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Dörnigheim stammt aus dem Jahr [[793]] und ist im [[Lorscher Codex]] verzeichnet. Ein &amp;#039;&amp;#039;Wolfbodo&amp;#039;&amp;#039; schenkte dem [[Kloster Lorsch]] seinen Besitz in Dörnigheim.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0192 | titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3452, 3. Februar 793 – Reg. 2417 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=186 | zugriff=2016-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1064 übergab König [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] dem [[Kloster St. Jakob (Mainz)|Kloster St. Jakob]] zu [[Mainz]] Dörnigheim als [[Königsgut]]. Die [[Vogt]]ei über den Klosterbesitz vergab es als [[Lehenswesen|Lehen]] den Grafen von [[Rieneck (Adelsgeschlecht)|Rieneck]]. Als die Linie Rieneck-Rothenfels 1333 erlosch, erbte [[Ulrich II. (Hanau)|Ulrich II.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]] über seine Mutter, [[Elisabeth von Rieneck]]-Rothenfels, auch die Vogtei über Dörnigheim.&amp;lt;ref&amp;gt;Uta Löwenstein: &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Hanau&amp;#039;&amp;#039;. In: Ritter, Grafen und Fürsten – weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900–1806 = Handbuch der hessischen Geschichte 3 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63. Marburg 2014. ISBN 978-3-942225-17-5, S. 196–230 (208).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herren von Hanau wiederum vergaben die Vogtei als After-Lehen an die [[Rüdigheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Rüdigheim]]. Über die [[Landeshoheit]] in Dörnigheim bestand ein langjähriger Streit zwischen dem Kloster St. Jakob und dem Haus Hanau. 1475 kam es zu einem [[Vergleich (Recht)|Vergleich]], durch den die Landeshoheit der [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]] anerkannt wurde. Diese ordnete das Dorf ihrem [[Amt Büchertal]] zu. Da das Kloster aber nicht bereit war, seine übrigen Rechte in Dörnigheim aufzugeben, kam es zu einem jahrhundertelangen Rechtsstreit, der sich bis ins 18. Jahrhundert hinein zog.&amp;lt;ref&amp;gt;Uta Löwenstein: &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Hanau&amp;#039;&amp;#039;. In: Ritter, Grafen und Fürsten – weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900–1806 = Handbuch der hessischen Geschichte 3 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63. Marburg 2014. ISBN 978-3-942225-17-5, S. 196–230 (203f).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kirchenpatronat]] lag zunächst bei der [[Kurpfalz]], die es im 16. Jahrhundert an die Grafen von Hanau-Münzenberg abgab.&amp;lt;ref&amp;gt;Aschkewitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Dörnigheim unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Turincheim (793)&lt;br /&gt;
* Turingeheim (um 850)&lt;br /&gt;
* Thurincheim (1064)&lt;br /&gt;
* Dorenheim (1258)&lt;br /&gt;
* Durnkeim (1282)&lt;br /&gt;
* Durinkeym (1288)&lt;br /&gt;
* Duringheim (1366)&lt;br /&gt;
* Dörnigheim (1554)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Die [[Reformation]] setzte sich in der Grafschaft Hanau-Münzenberg in der Mitte des 16. Jahrhunderts zunächst in ihrer [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] Ausprägung durch. In einer „zweiten Reformation“, wurde die [[Konfession]] der Grafschaft Hanau-Münzenberg erneut gewechselt: Graf [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II.]] verfolgte ab 1597 eine entschieden [[Calvinismus|reformierte]] Kirchenpolitik. Er machte vom &amp;#039;&amp;#039;[[Cuius regio, eius religio|Jus reformandi]]&amp;#039;&amp;#039; Gebrauch, seinem Recht als Landesherr, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft weitgehend als verbindlich durch, so auch in Dörnigheim. 1720 wurde die Kirchengemeinde von [[Hanau-Kesselstadt|Kesselstadt]] losgelöst und verselbständigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Aschkewitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736, erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Amt Büchertal mit Dörnigheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner günstigen Lage zwischen den Städten Hanau im Osten und Frankfurt im Westen florierte der Gaststätten- und Herbergsbetrieb, da Reisende gerne hier eine Rast einlegten. Viele der alten Gaststätten werden heute noch bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Geschichte ===&lt;br /&gt;
Während der [[napoleon]]ischen Zeit stand Dörnigheim von 1806 bis 1810 unter französischer Militärverwaltung und gehörte dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es an Hessen-Kassel, nunmehr „[[Kurfürstentum Hessen]]“ genannt, zurück. Hier kam es 1821 zu einer grundlegenden Verwaltungsreform: Das Amt Büchertal wurde dem neu gebildeten [[Landkreis Hanau]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem [[KZ-Außenlager]] [[KZ-Außenlager Frankfurt am Main|Katzbach]] in den [[Adlerwerke]]n in Frankfurt am Main wurden am 25. März 1945 von der [[Schutzstaffel|SS]] ca. 300 Häftlinge durch den Ort getrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-12 |url=http://www.kzkatzbach.de/mediapool/143/1434037/data/Flyer_R_ckseite_24_02_16_FC.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;24-29-3-45 Kollektive Performance (Flyer)&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2023-12-15 08:21:31 InternetArchiveBot}} In: Website über künstlerische Darstellungen des Gedenkens an das KZ Katzbach. Aufgerufen am 17. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ziel war die Stadt [[Hünfeld]], da sich die Amerikaner von Westen näherten. 11 der Gefangenen dieses [[Todesmarsch]]s wurden in Dörnigheim durch einen Genickschuss von den Wachen hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/rhein-main/main-kinzig-kreis/programm-todesmarsch-11277239.html &amp;#039;&amp;#039;Programm Todesmarsch&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. März 2013, aufgerufen am 17. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. August 1945 ereignete sich auf einem &lt;br /&gt;
Industriegelände in der Nähe des [[Bahnhof Maintal Ost|Bahnhofs Maintal Ost]], damals: „Hochstadt-Dörnigheim“, das als Durchgangslager für [[United States Army|amerikanische]] Soldaten, als Kriegsgefangenenlager und als Depot benutzt wurde, eine Explosion. Der Katastrophe fielen 24 Amerikaner und vier Dörnigheimer Feuerwehrleute zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 erhielt Dörnigheim [[Stadtrecht]]e. Zehn Jahre später, am 1. Juli 1974, wurde Dörnigheim mit [[Bischofsheim (Maintal)|Bischofsheim]], [[Hochstadt (Maintal)|Hochstadt]] und [[Wachenbuchen]] im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] kraft Landesgesetz zur neuen Stadt Maintal [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) |nr=9 |jahr=1974 |datum=1974-03-12 |seite=1 |seiten=149 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;2 |kbytes=2910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=367}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1587: || 43 Schützen, 10 Spießer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1632: ||38 [[Hausgesess]]e&amp;lt;ref&amp;gt;In den Jahren 1632, 1707 und 1754 wurde in der Grafschaft Hanau die Zahl der Einwohner ermittelt. Die Zahlen sind hier wiedergegeben nach [[Erhard Bus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Folgen des großen Krieges – der Westen der Grafschaft Hanau-Münzenberg nach dem Westfälischen Frieden&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hanauer Geschichtsverein 1844]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg in Hanau und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2011, {{OCLC|1073465042}}, S. 277–320 (289 ff.) (= Hanauer Geschichtsblätter 45)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1707: || 55 Familien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1753: || 105 Haushaltungen und 4 Juden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1812: || 100 Feuerstellen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Dörnigheim|width=450|float=none|maxEinwohner=15933&lt;br /&gt;
|640|744|917|868|898|962|1101|1151|1273|1343|1875|2167|2396|2746|3877|4259|5466|7073|14672&lt;br /&gt;
|vor1834=(1753,463)(1812,559)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,16302)(2006,15341)(2015,15933)(2018,16890)(2022,16970)(2024,17161)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Maintal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 1199 evangelische (= 94,19 %), 29 katholische (= 2,28 %), 45 jüdische (= 3,53 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 4844 evangelische (= 68,49 %), 1915 katholische (= 27,07 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Kirche Dörnigheim 03.jpg|mini|[[Evangelische Kirche (Dörnigheim)|Evangelische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
Bereits in der Urkunde von 793, der ältesten Erwähnung Dörnigheims, wird die heutige &amp;#039;&amp;#039;Alte Kirche am Main&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;[[Basilika (Bautyp)|basilica]] s. [[Maria (Mutter Jesu)|Marie]]&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Das [[Kirchenpatronat|Patronat]] lag zunächst bei der [[Kurpfalz|Pfalz]], seit dem 16. Jahrhundert bei Hanau. Kirchliche Mittelbehörde war vor der Reformation das [[Archidiakonat]] des [[Propst]]es von [[St. Maria ad Gradus (Mainz)|St. Maria ad Gradus]] in Mainz, [[Landkapitel Roßdorf]]. Danach war das [[evangelisch]]e [[Konsistorium]] der Regierung in Hanau die Aufsichtsbehörde. Die Kirche war bis 1720 eine [[Filiale]] der [[Friedenskirche (Hanau)|Kirche von Kesselstadt]], bevor sie selbständig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächennutzung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1885 (Hektar): 980, davon 500 Acker (= 51,02 %), 120 Wiesen (= 12,24 %), 240 Holzungen (= 24,49 %)&lt;br /&gt;
* 1961 (Hektar): 985, davon 212 Wald (= 21,52 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Dörnigheim.svg|mini|100px|Banner von Dörnigheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Maintal-Dörnigheim.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: „In Rot ein aus einem blauen Fluss aufsteigenden, silbernen, blaubewehrten Schwan, auf der Brust belegt mit einer schwarzen E-förmigen Ortsmarke.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Dörnigheim im Landkreis Hanau |fundstelle=Punkt 79 |nr=4 |jahr=1957 |datum=1957-01-09 |seite=6 |seiten=78 |kbytes=2630}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der Stadt Dörnigheim im damaligen [[Landkreis Hanau]] am 9. Januar 1957 durch das [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessische Innenministerium]] genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker [[Heinz Ritt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss im Schildfuß symbolisiert den Main, an dem Dörnigheim liegt. Der Schwan stammt aus dem Wappen der [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Grafen von Hanau]], deren Helmzier ein Schwan war. Er symbolisiert also die Zugehörigkeit zur [[Grafschaft Hanau]]. Das E ist die seit dem 17. Jhd. Bekannte [[Gemarkung#Kennzeichnung der Gemarkung|Ortsmarke]] von Dörnigheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde der Gemeinde am 7. August 1968 durch das Hessische Innenministerium genehmigt und wird wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zwischen schmalen roten Seitenbahnen eine breite silberne Mittelbahn, im oberen Drittel belegt mit dem Stadtwappen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung einer Flagge der Stadt Dörnigheim im Landkreis Hanau, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 955 |nr=34 |jahr=1968 |datum=1968-08-07 |seite=2 |seiten=1246 |kbytes=5422}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Dörnigheim ist durch die Lage im [[Rhein-Main-Gebiet]] und der direkten Nähe zu Frankfurt und Hanau, ein günstig gelegener Wirtschaftsstandort. Im Osten und im Norden grenzen zudem die Gewerbegebiete Maintal-Ost und Maintal-Mitte an den Stadtteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dörnigheim liegt verkehrsgünstig. Der [[Bahnhof Maintal Ost]] liegt im Norden des Stadtteils an der [[Bahnstrecke Frankfurt–Hanau]] und wird von Regionalzügen der Relation Frankfurt–Maintal–Hanau(–Aschaffenburg) angefahren. Geplant ist der Anschluss an die [[Nordmainische S-Bahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesautobahn 66|A 66]] mit der Anschlussstelle Maintal-Dörnigheim / Maintal-Hochstadt verläuft nördlich des Stadtteils, die [[Bundesstraße 8|B 8]] mitten durch den Ortskern entlang des [[Main]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dörnigheimer bzw. am gegenüber liegenden Mainufer verlaufen mehrere [[Radwanderweg]]e:&lt;br /&gt;
* Der [[Hessischer Radfernweg R3|Hessischen Radfernweg R3]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhein-Main-Kinzig-Radweg&amp;#039;&amp;#039;) führt unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des [[Spätlesereiter]]s&amp;#039;&amp;#039;. entlang von [[Rhein]], [[Main]] und [[Kinzig (Main)|Kinzig]] über [[Fulda]] nach [[Tann (Rhön)|Tann]] in der [[Rhön]].&lt;br /&gt;
* Der [[Main-Radweg]] führt von den Quellen des [[Weißer Main|Weißen-]] und [[Roter Main|Roten Mains]] bis nach [[Mainz]] zur Mündung in den [[Rhein]].&lt;br /&gt;
* Die [[D-Route]] 5 (Saar-Mosel-Main) von Saarbrücken über Trier, Koblenz, Mainz, Frankfurt am Main, Würzburg und Bayreuth bis zur tschechischen Grenze (1.021 km).&lt;br /&gt;
* Die [[RheinMain Rundroute|Regionalpark Rundroute]] führt über 190&amp;amp;nbsp;km durch die vielseitige Landschaft der [[Rhein-Main-Gebiet|RheinMain Region]].&lt;br /&gt;
* Der regionale Themenradweg [[Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Max Aschkewitz: Pfarrergeschichte des Sprengels Hanau („Hanauer Union“) bis 1986, Teil 1 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 33. Marburg 1984, S. 118.&lt;br /&gt;
* Gerhard Kleinfeldt, [[Hans Weirich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation im oberhessisch-nassauischen Raum&amp;#039;&amp;#039; = Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau 16 (1937). ND 1984, S.&amp;amp;nbsp;40.&lt;br /&gt;
* Heinrich Lapp: &amp;#039;&amp;#039;Dörnigheim am Main, Die Geschichte eines Dorfes&amp;#039;&amp;#039;, 1952&lt;br /&gt;
* Heinrich Lapp: &amp;#039;&amp;#039;Dörnigheim in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Hanau 1964.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen.&amp;#039;&amp;#039; Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 14, 1926 S.&amp;amp;nbsp;95.&lt;br /&gt;
* Werner Jung: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Dörnigheim: 793 – 1993&amp;#039;&amp;#039;. Dörnigheim 1993.&lt;br /&gt;
* Bernd Salzmann u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Keiner will es gewesen sein: Dörnigheim im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, 1991&lt;br /&gt;
* Ingeborg Schall: &amp;#039;&amp;#039;Daten der Dörnigheimer Geschichte im Spiegel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag 1992.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Schall: &amp;#039;&amp;#039;Grenzen und Fluren der Dörnigheimer Gemarkung&amp;#039;&amp;#039; = Dörnigheimer Geschichtsblätter 3. 1997.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Schall: &amp;#039;&amp;#039;Dörnigheim in alten Bildern&amp;#039;&amp;#039;. 1998.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Schall: &amp;#039;&amp;#039;Dörnigheim-Chronik bis 1974&amp;#039;&amp;#039;. Dörnigheim 2010.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;793–1993 . 1200 Jahre Dörnigheim&amp;#039;&amp;#039;, Zeltgemeinschaft 1200 Jahre Dörnigheim, Dörnigheim 1993&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116318724}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.maintal.de/seite/130191/stadtportrait.html |titel=Leben in Maintal |werk=Internetauftritt |hrsg=Stadt Maintal |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.peterheckert.org/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=109&amp;amp;Itemid=122 |titel=Dörnigheim |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.peterheckert.org | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08-13}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435019020|titel=Dörnigheim, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=435019020|titel=Dörnigheim, Main-Kinzig-Kreis| datum=2018-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Stadtteile von Maintal}}&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=g|GND=4293673-1}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Dornigheim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Maintal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Main-Kinzig-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
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