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	<title>Dörflingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T00:38:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RaveDog: /* Weblinks */ wiktionary</title>
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		<updated>2025-07-27T00:08:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; wiktionary&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Dörflingen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Dörflingen 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Dörflingen-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 2016-08-11 17-25-17 452.9 Switzerland Kanton Schaffhausen Dörflingen Dörflingen.JPG&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SH&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Reiat&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Reiat&lt;br /&gt;
| BFS = 2915&lt;br /&gt;
| PLZ = 8239&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.699996&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.716658&lt;br /&gt;
| HÖHE = 451&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.82&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = https://www.doerflingen.ch/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dörflingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] des [[Kanton Schaffhausen|Kantons Schaffhausen]] in der [[Schweiz]]. Die Gemeinde grenzt an zwei gegenüberliegenden Seiten an [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|deutsches]] Gebiet. Sie bildet einen Riegel von etwa 700–2000 Metern Breite, welcher [[Büsingen am Hochrhein]] vom übrigen deutschen Staatsgebiet trennt und es zur [[Exklave]] macht. Der Ortskern von Dörflingen ist im [[Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz]] (ISOS) aufgeführt und steht somit als Ensemble unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Dörflingen ist ein altes Bauerndorf, in dem früher insbesondere [[Ackerbau]] und [[Weinbau]] vorherrschten. 1875 nahmen [[Edle Weinrebe|Rebflächen]] 25 ha der Gemeindefläche ein. In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich der Ort immer mehr zur [[Pendlergemeinde|Wohngemeinde]] mit zahlreichen [[Pendler|Auspendlern]]. 2005 gab es noch 24 aktive landwirtschaftliche Betriebe vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort wurde bereits 1264 als &amp;#039;&amp;#039;Dorfelingen&amp;#039;&amp;#039; urkundlich genannt, als er an die [[Habsburg]]er fiel. 1535 wurde im Rahmen des &amp;#039;&amp;#039;Dörflinger Bildersturms&amp;#039;&amp;#039; die [[Reformation]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Schärli: &amp;#039;&amp;#039;Der Dörflinger Bildersturm vom 23. April 1535. Zur Einführung der Reformation in Dörflingen vor 450 Jahren,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;43–56.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1651 wurde die Gemeinde zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Die heute noch stehende Kirche wurde 1689 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Städtchen [[Stein am Rhein]] und den Gemeinden [[Ramsen SH|Ramsen]] und [[Hemishofen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Schaffhauser Magazin 02/1987: &amp;#039;&amp;#039;Die Grenzen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Steiner + Grüninger AG, Schaffhausen&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Dörflingen gegen den Willen der Bevölkerung 1798 in der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] dem Kanton Schaffhausen zugeteilt. Bis dahin gehörten sie zu [[Geschichte des Kantons Zürich|Zürich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1268|Dörflingen|Autor=Andreas Schiendorfer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dörflingen wurde gegen [[Ellikon am Rhein]] getauscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|7388|Schaffhausen (Kanton)|Autor=Markus Höneisen, Oliver Landolt, Roland E. Hofer, Eduard Joos, Markus Späth-Walter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dörflinger Pfarrer [[Karl Neck]] erregte 1948 landesweites Aufsehen durch die Publikation eines «flammenden Plädoyers für Hitlerdeutschland»,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roland Aegerter |Titel=Wie die Dörflinger ihren Nazi-Pfarrer disziplinierten |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2024-03-31 |ISSN=0376-6829 |Online=https://www.nzz.ch/feuilleton/wie-die-doerflinger-ihren-nazi-pfarrer-disziplinierten-ld.1822244 |Abruf=2024-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er Deutschland von der Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs reinsprechen wollte. Dennoch entschied die Dörflinger Kirchgemeinde mit 65 zu 20 Stimmen, Neck als Pfarrer im Amt zu belassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 erfolgte eine Kirchenrenovation. Dabei wurde die [[Metzler Orgelbau|Metzler]]-[[Orgel]] von 1941 abgebaut, ein neues Instrument der Stanser Firma [[Erni Orgelbau]] wurde 2007 eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgel-verzeichnis.de/doerflingen-reformierte-kirche/ |titel=Dörflingen – Reformierte Kirche – Orgel Verzeichnis – Orgelarchiv Schmidt |sprache=de-DE |abruf=2023-07-31 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Dörflingen-LBS H1-015130.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1953]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;In blau weisse, aufrechte Pflugschar, überhöht von frei schwebendem gleichschenkligem, weissem Kreuz.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Beleg für das Dörflinger Wappen findet sich auf einem Scheibenriss im [[Ashmolean Museum]] in [[Oxford]] und stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Es zeigt bereits eine [[Pflugschar]]e, über der ein gleichschenkliges Kreuz schwebt. Die Kenntnis über dieses Wappen ging im Laufe der Zeit verloren. Umso erstaunlicher ist es, dass das Wappen sich Anfang des 19. Jahrhunderts wieder auf dem [[Siegel]] der Gemeinde befindet. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der untere Balken des Kreuzes verlängert wurde und nun auf der Pflugschare steckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflugschare als Symbol weist auf die Ackerschaft hin. Das weisse Kreuz ist ein Beispiel für den in der [[Alte Eidgenossenschaft|alten Eidgenossenschaft]] verbreiteten [[Brauch]], ein weisses Kreuz als Erkennungsmal auf der Panzerung oder Kleidung zu tragen. Als Tinktur wurde 1951 diejenige von Zürich (blei-weiss) gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Berty Bruckner-Herbstreit: &amp;#039;&amp;#039;Die Hoheitszeichen des Standes Schaffhausen und seiner Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Reinach-Basel 1951, S.&amp;amp;nbsp;189–191.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1689 || 396&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1850 || 560&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1860 || 554&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 || 513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || 426&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 427&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || 418&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 458&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 469&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 492&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 582&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2006 || 797&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 857&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011 || 893&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012 || 907&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013 || 933&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Die [[Primarschule]] Dörflingen (1.–6. Klasse) besteht aus zwei kleinen Schulhäusern und einer Turnhalle, auch der [[Kindergarten]] gehört zu dem Schulareal. Ab der 5. Klasse kommen auch Schüler der deutschen Nachbargemeinde und [[Exklave]] Büsingen in die Dörflinger Schule, da sie nach der 4. Klasse entscheiden können, ob sie weiterhin eine deutsche Schule besuchen oder in das [[Bildungssystem in der Schweiz|Schweizer Schulsystem]] wechseln wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuerwehr ==&lt;br /&gt;
Die [[Feuerwehr]] Dörflingen ist eine [[Pflichtfeuerwehr]]. Das heisst, dass pro Generation pro Haushalt eine Person feuerwehrpflichtig ist. Die Feuerwehr stellt auch mehrere Kurse und Übungen zur Verfügung. Ungefähr jedes Quartal gibt es eine öffentliche Übung, an der die Bürger zuschauen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;feuerwehr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://feuerwehr-doerflingen.ch/ |titel=Website der Feuerwehr Dörflingen |abruf=2024-10-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Dörflingen gibt es mehrere [[Verein]]e. Die Schützengesellschaft, der Turnverein, die Männer- und Frauenriege und der Landfrauenverein sind ein wichtiger Bestandteil des Gemeindelebens. Des Weiteren gibt es den Sportclub, die Jagd- und Schützengesellschaft und den Verein &amp;#039;&amp;#039;mitenand&amp;#039;&amp;#039; (Setzt sich für die Altersvorsorge und das Wohlergehen der Bürger ein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Dörflingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|2009-05-29_Buck_03.jpg|1000|Panorama vom Buck}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|2008-05-02 Seeli Dörflingen 04.jpg|1000|Das Seeli, ein Eiszeitweiher zwischen Dörflingen und Randegg/D}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|2008-12-13 Seeli 06hdr.jpg|1000|Das Seeli im Winter}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|2007-04-22 Brägezenbuck, Dörflingen 2.jpg|1000|Ansicht von Dörflingen von Südwesten}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|2006-08-15 Rhein an der Loog.jpg|1000|Der Rhein an der Laag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Bryner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kirchgemeinde Dörflingen.&amp;#039;&amp;#039; Dörflingen 1989.&lt;br /&gt;
* Fritz Keller: &amp;#039;&amp;#039;Dörflingen. Vom Bauerndorf zur Wohngemeinde.&amp;#039;&amp;#039; In: Schaffhauser Magazin 18 (1995), No.&amp;amp;nbsp;3, S.&amp;amp;nbsp;9–49.&lt;br /&gt;
* Thomas Schärli: &amp;#039;&amp;#039;Der Dörflinger Bildersturm vom 23. April 1535. Zur Einführung der Reformation in Dörflingen vor 450 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte 62 (1985), S.&amp;amp;nbsp;43–56.&lt;br /&gt;
* Andreas Schiendorfer: &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Thayngen.&amp;#039;&amp;#039; Thayngen 1995, ISBN 3-905116-03-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dörflingen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.doerflingen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Dörflingen]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1268|Autor=Andreas Schiendorfer}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3029|Dörflingen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Bezirk Reiat Schaffhausen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kanton Schaffhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dorflingen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dörflingen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RaveDog</name></author>
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