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	<title>Döbern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%B6bern&amp;diff=280102&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rheinlausitzer: bildstau entfernt, klk.</title>
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		<updated>2025-10-06T16:09:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bildstau entfernt, klk.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Doebern.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/37/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 14/36/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Döbern in SPN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Spree-Neiße&lt;br /&gt;
|Amt               = Döbern-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 144&lt;br /&gt;
|PLZ               = 03159&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 035600&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12071044&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DBR&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Forster Straße 8&amp;lt;br /&amp;gt;03159 Döbern&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.doebern.de/ www.doebern.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Jörg Rakete&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Döbern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{dsbS|Derbno}}) ist eine amtsangehörige Stadt des [[Amt Döbern-Land|Amtes Döbern-Land]] im [[Landkreis Spree-Neiße]] im Südosten von [[Brandenburg]] (Deutschland). Die Stadt führt seit Dezember 2013 den offiziellen Namenszusatz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glasmacherstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Althaus, Anja Guhlan |url=https://www.lr-online.de/lausitz/forst/doebern-wird-offiziell-glasmacherstadt_aid-2995279 |titel=Döbern wird offiziell Glasmacherstadt. |werk=lr-online.de |hrsg=[[Lausitzer Rundschau]] |datum=2013-12-20 |abruf=2018-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Doebern Forster Strasse.jpg|mini|links|Döbern, Blick Forster Straße hinab Richtung Cottbus]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Entfernungen zu den [[Mittelzentrum|Mittelzentren]] [[Forst (Lausitz)]], [[Spremberg]] und [[Weißwasser/Oberlausitz|Weißwasser]] betragen jeweils etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer, zum [[Oberzentrum]] [[Cottbus]] etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoher Berg.JPG|mini|links|Döbern und der Hohe Berg mit Radarturm]]&lt;br /&gt;
Die Landschaft in und um Döbern ist leicht hügelig. Markanter Punkt ist der [[Hoher Berg (Döbern)|Hohe Berg]], die mit 184&amp;amp;nbsp;m höchste Erhebung der Gegend (dritthöchster Gipfel im Land Brandenburg). An seinen Nordausläufern entspringt die [[Malxe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bundesamt für Naturschutz |url=http://www.geodienste.bfn.de/schutzgebiete/#?centerX=3887681.843?centerY=5737843.157?scale=50000?layers=640 |titel=Lage der Malxe bei Döbern gem. Geodienste |titelerg=Schutzgebiete in Deutschland |abruf=2013-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Typisch für die Gegend um Döbern sind Kiefernwälder, in der Stadt selbst besteht ein umfangreicher Laubbaumbestand, welcher der Stadt ihr grünes Antlitz verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:DOEBERN nieder.svg|mini|links|Klimadiagramm von Döbern 1961 bis 1990]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Geologische Besonderheit ===&lt;br /&gt;
Die Gegend um die Stadt Döbern ist gekennzeichnet vom [[Muskauer Faltenbogen]]. Ein Gletscher formte durch gewaltigen Druck den deutlich erkennbaren Faltenbogen in Form eines Hufeisens, das sich in seiner Ausdehnung von Döbern über Weißwasser und [[Bad Muskau]] bis nach [[Trzebiel]] in Polen erstreckt. In seinem Bereich finden sich Sand-, Ton- und Kohleschichten. Sichtbar wird diese geologische Struktur durch Restseen der ehemaligen Braunkohlefördergebiete und durch so genannte Gieser (bis 50&amp;amp;nbsp;m lange, 20&amp;amp;nbsp;m tiefe sowie 30&amp;amp;nbsp;m breite Geländefurchen, teils mit Wasser gefüllt), die sich hufeisenförmig über den gesamten Faltenbogen ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
In Döbern herrscht [[Kontinentalklima]] mit einer größeren [[Amplitude]] zwischen Sommer und Winter. Pro Jahr fallen etwa 550&amp;amp;nbsp;mm Niederschlag, auch durch die Wirkung der [[Orographie]] (Einfluss von Erhebungen auf die Niederschlagsmenge, hier möglich durch den Muskauer Faltenbogen). Erheblichen Einfluss auf das regionale Klima haben auch umliegende Tagebaue. So wird durch großflächig vegetationsfreie Zonen eine besondere [[Thermik]] verursacht. Auch die Grundwasserabsenkung dieser Förderstellen bringt diverse Auswirkungen mit sich. Die Flutung der Lausitzer Seenlandschaft könnte über einen mittelfristigen Zeitraum eine neue Situation herbeiführen. Da es sich um eine große Fläche handelt, bleibt abzuwarten, wie das Gesamtklima sich verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgliederung ==&lt;br /&gt;
Zu Döbern gehören der Gemeindeteil [[Eichwege]] &amp;#039;&amp;#039;(Dubrawka)&amp;#039;&amp;#039; und die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Birkenhain &amp;#039;&amp;#039;(Brjazyna)&amp;#039;&amp;#039;, Döberner Grenze &amp;#039;&amp;#039;(Derbnojska Granica)&amp;#039;&amp;#039; und Döberner Mühle &amp;#039;&amp;#039;(Derbnojski Młyn)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://service.brandenburg.de/de/stadt_doebern/19814 |wayback=20201019162641 |text=Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Stadt Döbern |archiv-bot=2023-12-15 07:59:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Christuskirche.jpg|mini|hochkant=0.7|Evangelische Christuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Kirche Corpus Christi.jpg|mini|hochkant=0.7|[[Corpus-Christi-Kirche (Döbern)|Katholische Kirche Corpus Christi]]]]&lt;br /&gt;
Döbern, dessen Name vom altsorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;debṙ&amp;#039;&amp;#039; für Vertiefung oder Schlucht hergeleitet werden kann, liegt im äußersten Süden der [[Niederlausitz]]. Bei einer Befragung bezeichneten sich hier im Jahr 1850 noch 12 Prozent der 342 Einwohner als [[Sorben|wendisch]], 1867 kein einziger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das [[Königreich Böhmen]] im [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] das Markgraftum Niederlausitz 1635 an das [[Kurfürstentum Sachsen]] abgetreten hatte, wurde Döbern 1815 zusammen mit der Niederlausitz im Ergebnis des [[Wiener Kongress]]es zur preußischen [[Provinz Brandenburg]] geschlagen. Es lag von 1818 bis 1945 im [[Landkreis Sorau]], dessen westlicher Rumpf bis 1952 von der kreisfreien Stadt Forst aus verwaltet wurde. Danach gehörte Döbern zum neugebildeten [[Kreis Forst]] im DDR-[[Bezirk Cottbus]], der ab 1990 als Landkreis Forst im Land [[Brandenburg]] fortbestand und 1993 im Landkreis Spree-Neiße aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döbern erhielt mit Wirkung vom 3. Oktober 1969 [[Stadtrecht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Gründungsdatum aber bleibt ungewiss. Seit spätestens dem 15. Jahrhundert existiert Döbern als ein Vasallendorf der Herrschaft [[Forst (Lausitz)|Forst]], die bis 1667 im Besitz des Adelsgeschlechts [[Bieberstein (Adelsgeschlecht)|der Bieberstein]] war und danach, ehe sie ganz unter sächsische Hoheit kam, an das Herzogtum [[Sachsen-Merseburg]] fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb einer langen Reihe adliger Besitzerfamilien erwarb im Jahr 1838 Johann Wilhelm August von Friedrich das Döberner [[Rittergut]]. Er ließ 1850 auf seinem Land eine [[Braunkohle]]ngrube anlegen, eine der ersten in der Niederlausitz. Sie wurde schon 1852 wieder stillgelegt. Ebenfalls auf Gutsland wurde 1857 durch den neuen Besitzer Heinrich Bruhn die Grube &amp;#039;&amp;#039;Heinrich&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen, die bis 1870 arbeitete. Hinzu kam 1864 die bis 1934 betriebene und sehr ergiebige &amp;#039;&amp;#039;Providentia&amp;#039;&amp;#039;. Mit der immer größer werdenden Kohleproduktion, die vor allem in den Fabriken der umliegenden Städte abgesetzt wurde, hatte für das kleine, gärtnerisch geprägte Döbern, das zuvor nur eine Wassermühle, eine Ziegelei und eine Brauerei besaß, die Entwicklung zum Industrieort begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das galt erst recht, als in unmittelbarer Nähe der Grube im Jahr 1867 die [[Tafelglas]]hütte &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Hirsch&amp;#039;&amp;#039; ihre Arbeit aufnahm und 1882 die Glashüttenwerke &amp;#039;&amp;#039;Fettke &amp;amp; Ziegler&amp;#039;&amp;#039; gegründet wurden. Die Bevölkerungszahl von Döbern stieg stark an. Die Bebauung zu beiden Seiten der [[Chaussee]] nach [[Bad Muskau|Muskau]], einige hundert Meter abseits der Dorfstelle gelegen, verdichtete sich weiter. Vor und nach der Jahrhundertwende folgten den ersten beiden Glasbetrieben zahlreiche andere, begünstigt durch den 1891 mit der [[Bahnstrecke Weißwasser–Forst]] vollzogenen Anschluss an das Eisenbahnnetz. Es entstand eine [[Brikettfabrik]]. Um aufkommenden Absatzschwierigkeiten bei Tafelglas zu begegnen, begann die Produktion von [[Behälterglas]] eine größere Rolle zu spielen. Auch die Kristallschleiferei nahm zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bedeutendes Unternehmen war ab den 1930er Jahren auch die Destillation des Johann Kocemba, die zahlreiche Likörsorten, Fruchtsäfte, Sirups und Limonaden herstellte und bis in die 1950er Jahre eine reichhaltige Produktpalette aufwies. Das aufgelöste Firmenarchiv mit Hunderten Etiketten von ca. 1930 bis 1960 wurde später bei Internetauktionen angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cristalica Geschichte 4.jpg|mini|Verwaltungsgebäude des VEB Glaswerk Döbern (ca. 1970)]]&lt;br /&gt;
Kurze Zeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die größten Glasunternehmen enteignet, weitere aus Döbern und Umgebung traf es dann in den 1950er Jahren. Für diese Betriebe, die den [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Glashüttenwerk Döbern bildeten, errichtete man 1968 einen großen Hütten- und Verwaltungsneubau. In das Glashüttenwerk wurden 1972 auch noch die letzten privaten und [[Betrieb mit staatlicher Beteiligung|halbstaatlichen]] Betriebe eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döbern, das bis 1910 nach [[Groß Kölzig]] eingepfarrt war, erhielt 1908 eine [[Evangelische Christuskirche Döbern|eigene evangelische Kirche]]. Über die eigene Schule verfügte es bereits seit 1877. Die meist zugezogenen Einwohner katholischen Glaubens erhielten ihre Gemeindeschule 1902, ihre Kirche 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadt Döbern gehört seit 1974 die früher selbstständige Gemeinde Eichwege, die bis 1938 Dubraucke hieß und nach 1945 nicht mehr zurückbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döbern verfügt heute, von einigen Fabrikantenvillen und öffentlichen Gebäuden abgesehen, nur noch über eine bescheidene Zahl wertvoller baulicher Zeugnisse der Industrie- und Gemeindegeschichte. Das 1750 auf dem Gelände einer mutmaßlichen [[Wasserburg]] errichtete Gutshaus ist vernachlässigt, der Gutspark als solcher unkenntlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DoebernAmtsverwaltung.JPG|mini|Amtsverwaltung Döbern]]&lt;br /&gt;
;Verwaltungsgeschichte&lt;br /&gt;
Döbern gehörte seit 1816 zum [[Landkreis Sorau|Kreis Sorau]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Forst]] im DDR-[[Bezirk Cottbus]]. Seit 1993 liegt die Stadt im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Döbern hat keine eigene Verwaltung, sondern wird durch das [[Amt Döbern-Land]] verwaltet. Das Amt wurde mit Genehmigung des Innenministeriums des Landes Brandenburg am 31. Juli 1992 gebildet. Ihm gehörten anfänglich 14 Gemeinden an. Nach einer Gemeindegebietsreform reduzierte sich deren Gesamtanzahl durch Fusion auf acht. Diese Gemeinden bedienen sich der gemeinsamen Verwaltung, der Amtsverwaltung mit dem Sitz in Döbern und Hornow. Chef der Verwaltung ist der Amtsdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 || {{0}}462&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 || {{0}}684&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || 3 419&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 || 3 541&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 || 3 862&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 3 948&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 || 3 738&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 4 162&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 || 4 459&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971 || 4 597&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981 || 5 072&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 4 883&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 4 672&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 4 322&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 4 118&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3 895&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3 618&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 3 396&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 3 166&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 3 146&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 3 110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 3 100&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3 066&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-13_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Spree-Neiße&amp;#039;&amp;#039;]. S. 14–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtverordnetenversammlung ===&lt;br /&gt;
Die Stadtverordnetenversammlung von Döbern besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt aus 16 Stadtverordneten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-LKWGMVV3P60 |titel=Gesetz über die Wahlen im Land Mecklenburg-Vorpommern |titelerg=§ 60 |werk=landesrecht-mv.de |abruf=2024-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 65,2 % (2019: 58,3 %) zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120715102044.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe &lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2014&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/137e8f6ef6f093dc/c75d4183d5b7/SB_B07-03-04_2014j05_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 im Land Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2014, S. 98. Abgerufen am 11. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2014&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#71802044 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! Ergebnis&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Listenvereinigung [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], Wählergruppe Freunde des Sports, Wählergruppe St. Florian || – || – || – || – || 49,8 % || 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Haus- und Wohnungseigentümerschutzvereinigung || 12,0 % || 2 || 21,2 % || 3 || 27,1 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Matthias Krumpa || – || – || – || – || 14,2 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Roy Hoffmann || – || – || {{0}}5,5 % || 1 || {{0}}8,9 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 17,1 % || 2 || 39,6 % || 5 || – || – &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Alternative für Deutschland|AfD]] || {{0}}8,3 % || 1 || 17,4 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || 17,8 % || 3 || {{0}}9,5 % || 2 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Wählergruppe St. Florian || {{0}}3,4 % || – || {{0}}6,8 % || 1 || – || –  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 25,2 % || 3 || – || – || – || – &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] || 16,3 % || 3 || – || – || – || – &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wahl 2014 blieben zwei Sitze unbesetzt, da CDU und SPD jeweils einen Kandidaten weniger aufgestellt hatten, als ihnen Sitze zugestanden hätten. Nach der Wahl 2019 blieben drei Plätze unbesetzt, da die AfD nur einen und die SPD nur fünf Kandidaten zur Wahl gestellt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Wahl 2024 entsprachen die Stimmenanteile der beiden Einzelbewerber jeweils zwei Sitzen, daher bleiben zwei Sitze in der Stadtverordnetenversammlung unbesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1990–1994: Dieter Herrmann (CDU)&lt;br /&gt;
* 1994–2008: Eberhard Koch (FDP)&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Koch: &amp;#039;&amp;#039;Meine Zeit als Kommunalpolitiker.&amp;#039;&amp;#039; Döbern 2020, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2008: Jörg Rakete (SPD)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20201022151350/https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2008/SB_B7-3-6_j05-08_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008.&amp;#039;&amp;#039;] Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2008, S. 11. Abgerufen am 14. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rakete wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 30. Juni 2024 als Kandidat einer Listenvereinigung aus SPD und den Wählergruppen Freunde des Sports und St. Florian mit 62,5 % der gültigen Stimmen wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,3 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sslsites.de/bmwahl.amt-doebern-land.de/ergebnisse_gemeinde_120715102044.html &amp;#039;&amp;#039;Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 30. Juni 2024.&amp;#039;&amp;#039;] Wahlleiter des Landes Brandenburg, abgerufen am 1. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 7. Juli 1993 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau unter goldenem Schildhaupt mit quergelegter roter Hirschstange ein silberner Sparren, begleitet beiderseits von je zwei gekreuzten silbernen Berghämmern mit goldenen Stielen, im Winkel ein silberner Kelch.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Zur Stadt [[Rheinbach]] in Nordrhein-Westfalen bestehen seit 1990 partnerschaftliche Beziehungen. Weiterhin bestehen seit vielen Jahrzehnten partnerschaftliche Beziehungen zur polnischen Stadt [[Jasień]]. Die Zusammenarbeit mit Jasień ist seit dem 21. Februar 1999 in einem Partnerschaftsvertrag geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Döbern, Postamt.JPG|mini|Ehemaliges Postamt]]&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Baudenkmale in Döbern]] und in der [[Liste der Bodendenkmale in Döbern]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Glaswerk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Glaswerk Döbern 2017.jpg|mini|Glaswerk Döbern mit Verkaufspyramide (2017)]]&lt;br /&gt;
Das Glaswerk hatte als &amp;#039;&amp;#039;VEB Glaswerk Döbern&amp;#039;&amp;#039; im Kombinat Lausitzer Glas vor der Privatisierung im Zuge der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] zuletzt mehr als 1700 Beschäftigte. Als Produzent eines breiten Sortiments von Haushaltsglas und Bleikristall-Gefäßen galt es mit Kunden aus über 20 Ländern es als einer der leistungsstärksten Unternehmen in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pressglas-korrespondenz.de/aktuelles/pdf/pk-2011-1w-mauerhoff-doebern.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.doebern.de/texte/seite.php?id=59806 |titel=Döbern - Geschichte der Glasindustrie |abruf=2023-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Betrieb arbeiteten Glasgestalter und Glasgestalterinnen wie [[Rosemarie Koschnick-Chatterjee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Jahr 1990 fiel es dem Glaswerk zunehmend schwer, sich unter den veränderten wirtschaftlichen Bedingungen zu behaupten. Es kam zu Eigentümerwechseln. Die Beschäftigtenzahl begann immer stärker zu schrumpfen und fiel nach Insolvenzen auf einen Tiefpunkt. Seit Jahren arbeitet das Glaswerk, das unter dem neuen Namen „Cristalica“ firmiert, an der Überwindung seiner wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Belegschaft besteht gegenwärtig aus 55 Mitarbeitern, die Erhöhung auf 80 ist geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2013 wurde unter Anwesenheit des brandenburgischen Ministerpräsidenten [[Dietmar Woidke]] auf dem Firmengelände eine 17 Meter hohe, der Produktionspräsentation und dem Verkauf dienende Glaspyramide eröffnet. Als zusätzlicher Blickfang fungiert unmittelbar an der Forster Straße eine wuchtige Mauer mit exotischen Bildnissen und Arabesken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der [[Bundesstraße 115]] zwischen [[Forst (Lausitz)|Forst]] und [[Görlitz]]. Die [[Bundesstraße 156]] zwischen [[Spremberg]], [[Bad Muskau]] und [[Bautzen]] ist in 5&amp;amp;nbsp;km Entfernung erreichbar. Bis zur [[Bundesautobahn 15]] ([[Autobahndreieck Spreewald|Dreieck Spreewald]]–polnische Grenze) sind es über die Landesstraßen L482 und [[Landesstraße 48 (Brandenburg)|L48]] bis zur Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Roggosen&amp;#039;&amp;#039; ca. 15 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Döbern Bahnhof 2014 E.jpg|mini|Bahnhof Döbern]]&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Döbern (b Forst)&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Weißwasser–Forst]]. Sie wurde 1996 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird unter anderem durch den [[Landesbedeutsame Buslinie|PlusBus]] des [[Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg#PlusBus|Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg]] erbracht. Folgende Verbindungen führen, betrieben von der [[DB Regio Bus Ost GmbH|Spree-Neiße-Bus]], ab Döbern:&lt;br /&gt;
* Linie 849: Döbern ↔ [[Trebendorf (Wiesengrund)|Trebendorf]] ↔ [[Kathlow]] ↔ [[Cottbus]]&lt;br /&gt;
* Linie 851: Döbern ↔ [[Groß Kölzig]] ↔ [[Simmersdorf (Groß Schacksdorf-Simmersdorf)|Simmersdorf]] ↔ Forst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Neben dem Sitz der Amtsverwaltung des Amtes Döbern-Land verfügt die Stadt über eine Bibliothek und eine Heimatstube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Badesee Eichwege gibt es einen Badestrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
1929 errangen die Fußballer der [[FT Döbern]] den Vizemeistertitel im Wettbewerb um die deutsche Meisterschaft des [[Arbeiter-Turn- und Sportbund]]es. Sie verloren das im [[Stadion Hoheluft|Stadion des SC Victoria Hamburg]] ausgetragene Endspiel gegen den einheimischen [[FTSV Lorbeer Rothenburgsort#SC Lorbeer 06|SC Lorbeer 06]] knapp mit 4:5 Toren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fußballmannschaft von [[Chemie Döbern]] wurde im Jahr 1983 Bezirksmeister und qualifizierte sich damit für die zweitklassige [[DDR-Liga]], der sie aber nur eine Spielzeit lang angehörte. Die Mannschaft des [[SV Döbern]] spielt in der Saison 2024/25 in der Landesliga Süd des [[Fußball-Landesverband Brandenburg|Fußball-Landesverbandes Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Germanus Theiß (Politiker)|Germanus Theiß]] (1898–1960), Politiker ([[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU]]), 1946–1950 Abgeordneter des [[Landtag Brandenburg (1946–1952)|Brandenburgischen Landtags]]&lt;br /&gt;
* [[Helmut Radochla]] (1913–1990), Turner&lt;br /&gt;
* [[Rainer Flieger]] (1941–2018), Gebrauchsgrafiker und Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Detlef Schmidt (Manager)|Detlef Schmidt]] (* 1944), Manager&lt;br /&gt;
* [[Birgit Radochla]] (* 1945), Geräteturnerin&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Honko]] (* 1948), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Schulze (Politiker)|Klaus-Peter Schulze]] (* 1954), Bürgermeister, Politiker (CDU), 2013–2021 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]&lt;br /&gt;
* [[Alexander Besch]] (* 1955), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung standen oder stehen ===&lt;br /&gt;
* [[Germanus Theiß (Glasmacher)|Germanus Theiß]] (1867–1945), Glasmacher und Glashüttenmeister, lebte in Döbern&lt;br /&gt;
* [[Michaela Andörfer]] (1928–2014), Ordensfrau, Generaloberin der Hedwigschwestern, wuchs in Döbern auf&lt;br /&gt;
* [[Rosemarie Koschnick-Chatterjee]] (1939–2018), Glasgestalterin, lebte in Döbern&lt;br /&gt;
* [[Kristian Pech]] (* 1946), Schriftsteller, lebt in Döbern&lt;br /&gt;
* [[René Rydlewicz]] (* 1973), Fußballspieler, begann seine Laufbahn bei [[Chemie Döbern]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Schiewer]] (* 1990), Radrennfahrer, wuchs in Döbern auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Döberner Kultur- &amp;amp; Heimatblatt&amp;#039;&amp;#039;. Herausgeber: Döberner Heimatfreunde e.&amp;amp;nbsp;V. Jahreshefte seit 2002.&lt;br /&gt;
* Kurt Mettke: &amp;#039;&amp;#039;Döbern N.-L. Seine Geschichte und Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. Forst 1939.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Döbern und seine Schulen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Reinhard Semmler, Cottbus 2002. ISBN 3-935826-27-3.&lt;br /&gt;
* Jobst von Schönfeldt,  Erwin Stein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Sorau N.-L.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kommunalverlag, Berlin-Friedenau 1925.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schossig, Manfred Kulke: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlenbergbau auf dem Muskauer Faltenbogen&amp;#039;&amp;#039;. (Beiträge zur Geschichte des Bergbaus in der Niederlausitz, Band 6). Cottbus 2006.&lt;br /&gt;
* Germanus Theiss, Konrad Theiss: &amp;#039;&amp;#039;Neues Glas und alter Glaube. Lebenserinnerungen des Glasmachers Germanus Theiss&amp;#039;&amp;#039;. St. Benno-Verlag, Leipzig 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.doebern.de/ Website der Stadt Döbern]&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-doebern-land.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=71590 Stadt Döbern beim Amt Döbern-Land]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv |url=http://www.amt-doebern-land.com/instanz_2/belege/20_satzung_000036.htm |text=Hauptsatzung der Stadt Döbern |wayback=20140224174941}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wappen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://service.brandenburg.de/lis/detail.php?template=wappen_text_d&amp;amp;id=19814 Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Spree-Neiße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4635187-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dobern}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rheinlausitzer</name></author>
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