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	<title>Döberitzer Heide - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D%C3%B6beritzer_Heide&amp;diff=727030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Linkspam</title>
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		<updated>2026-04-02T14:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkspam&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Döberitzer Heide - Karte.jpg|mini|Militärtopographische Karte von 1980 zur Zeit der Nutzung durch die [[Rote Armee]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Döberitzer Heide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 5000 [[Hektar]] großes, weitgehend im [[Havelland]] gelegenes Gebiet, das zum südöstlichen Teil der Landschaftseinheit [[Nauener Platte]] gehört. Das Gebiet, das zwei [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]] beinhaltet, umfasst im Wesentlichen den ehemaligen [[Truppenübungsplatz Döberitz]]. Die Heinz Sielmann Stiftung hat auf gut 3600 Hektar ein europaweit einmaliges Naturschutzprojekt umgesetzt. Die [[Heide (Landschaft)|Heidelandschaft]] liegt westlich der [[Berlin]]er Stadtgrenze und südlich der [[Bundesstraße 5]] und zieht sich bis an die Grenze der Landeshauptstadt Potsdam heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die militärische Nutzung des Geländes begann 1713 mit ersten Truppenübungen unter [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] 1753 führte [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] ein erstes Großmanöver mit rund 44.000 Soldaten durch. Offiziell begann der Aufbau des [[Truppenübungsplatz Döberitz|Truppenübungsplatzes Döberitz]] erst 1892 unter [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] In den Jahren 1903 bis 1911 wurde die [[Heerstraße (Berlin)|Heerstraße]] als Verbindung zwischen dem Truppenübungsplatz und dem [[Berliner Schloss]] auf der [[Spreeinsel]] gebaut. 1910 wurde der zugehörige [[Flugplatz Döberitz]] eröffnet. 1936 wurde die Döberitzer Heide während der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spiele]] zur Durchführung einzelner militärischer Wettkämpfe genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1991 wurde das Gebiet intensiv durch die [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|Rote Armee]] genutzt, die die Landschaft maßgeblich prägte. Nach dem [[Aufenthalts- und Abzugsvertrag|Abzug der sowjetischen Truppen]] übernahm die [[Bundeswehr]] im Süden der Döberitzer Heide eine Fläche von etwa 550 ha als [[Standortübungsplatz]] für in [[Berlin]] und [[Potsdam]] stationierte Einheiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.doeberitzerheide.de/nsg-doeberitzer-heide/ &amp;#039;&amp;#039;NSG „Döberitzer Heide“&amp;#039;&amp;#039;.] Website des Naturschutz-Fördervereins Döberitzer Heide, abgerufen am 28. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet und Naturlandschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20231211 Karte SNL DH-2023.jpg|mini|Karte der Döberitzer Heide]]&lt;br /&gt;
Das 1997 eingerichtete&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-211903 |titel=Verordnung über das Naturschutzgebiet „Döberitzer Heide“ |abruf=2021-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG) Döberitzer Heide (etwa 3415&amp;amp;nbsp;ha) bildet zusammen mit dem 1996 festgesetzten NSG Ferbitzer Bruch (etwa 1155&amp;amp;nbsp;ha) große Teile der rund 3600&amp;amp;nbsp;ha großen &amp;#039;&amp;#039;Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide&amp;#039;&amp;#039;. Dabei handelt es sich bei den Gebieten des NSG Döberitzer Heide überwiegend um die höher und trockener gelegenen, während das NSG Ferbitzer Bruch tiefere und feuchtere Gebiete umfasst. Die Naturlandschaft besteht aus einer inneren &amp;#039;&amp;#039;Kernzone&amp;#039;&amp;#039; und einer äußeren &amp;#039;&amp;#039;Naturerlebnis-Ringzone&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet wurde bis 1991 über 95 Jahre lang ununterbrochen militärisch genutzt und blieb so weitgehend von einer Bewirtschaftung verschont. Dadurch entstanden wertvolle Offenlandschaften mit [[Heide (Landschaft)|Heiden]], [[Sandbank|Sandflächen]] und [[Trockenrasen]] – die Lebensräume für viele zum Teil sehr seltene Tier- und Pflanzenarten sind. Durch den hohen Munitionsverdacht blieb das Gelände aber zunächst noch Sperrgebiet. Die Döberitzer Heide ist nach der europäischen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Döberitzer Heide wurden fast 6.700 Pflanzen-, Pilz- und Tierarten nachgewiesen, darunter nahezu 1000 Arten verschiedener Farne und Blütenpflanzen wie die vom Aussterben bedrohten Spezies [[Sumpf-Knabenkraut]], [[Lungen-Enzian]] und die [[Lederblättrige Rose]]. Außerdem kommen dort etwa 1762 verschiedene Käferarten sowie mindestens 212 Wespen-, 177 Bienen-, 197 Vögel-, 312 Spinnen-, 1.223 Schmetterlings- und 52 Säugetierarten vor. Die Döberitzer Heide bietet unter anderem einen Lebensraum für die seltenen [[Seeadler (Art)|Seeadler]] und [[Fischotter]]. Es sind auch Vorkommen der beiden Urzeitkrebse &amp;#039;&amp;#039;[[Branchipus schaefferi]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Triops cancriformis]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Fürstenow, Detlef Knuth: &amp;#039;&amp;#039;Monitoring zum Vorkommen der beiden Kiemenfußkrebsarten Branchipus schaefferi und Triops cancriformis&amp;#039;&amp;#039;. In: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Workshop Monitoring Döberitzer Heide&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fachbeiträge des LUGV&amp;#039;&amp;#039;. Heft 123), 2011, S. 76–78 [http://www.lugv.brandenburg.de/media_fast/4055/doeberitz_fb_123_web.pdf (PDF; 4,4&amp;amp;nbsp;MB)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. Baron, U. Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Zum Vorkommen von Triops cancriformis (BOSC, 1801) und Branchipus schaefferi (FISCHER, 1834) auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Döberitzer Heide (Crustacea, Branchiopoda)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Entomologische Nachrichten und Berichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 50, 2006, S. 167–168.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März 2024 lädt ein Natur-Erlebniszentrum nahe [[Elstal]] Besucher ein, sich über die Döberitzer Heide und deren Artenvielfalt zu informieren. Durch Umweltbildungsangebote zu verschiedenen Themengebieten wird Wissen an Firmen, Schulklassen und interessierte Privatpersonen in geführten Wanderungen vermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sielmann-stiftung.de/news/detail/sielmanns-natur-erlebniszentrum-doeberitzer-heide-eroeffnet |titel=Natur-Erlebniszentrum Döberitzer Heide feierlich eröffnet |datum=2024-03-15 |sprache=de |abruf=2024-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernzone ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Doeberitzer heide.jpg|mini|Elektrozäune der Kernzone]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Przewalski döberitz.jpg|alternativtext=Przewalski Pferde in der Kernzone|mini|Przewalski-Pferde in der Kernzone]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Doeberitzer Heide asv2019-07 img05.jpg|alternativtext=Wisent in der Kernzone|mini|Wisent in der Kernzone]]&lt;br /&gt;
Die Kernzone hat eine Größe von 1860&amp;amp;nbsp;ha (inkl. Eingewöhnungszone) und ist zum Schutz der Tiere und Menschen mit einem dreifachen Zaun (einem Maschendrahtzaun und zwei elektrischen Zäunen von 1,5&amp;amp;nbsp;m bzw. ca. 2&amp;amp;nbsp;m Höhe) umgeben. In der Kernzone sorgen seit 2010 große Pflanzenfresser für den Erhalt des wertvollen Offenlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Kernzone eingebrachten Tiere wie [[Rothirsch]]e, [[Wisent]]e und [[Przewalski-Pferd]]e leben hier wie wild und weitestgehend vom Menschen unbeeinflusst. Sie sollen durch ihr Fressverhalten u.&amp;amp;nbsp;a. offene und halboffene Lebensräume erhalten und vor einer Wiederbewaldung bewahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;siel2010&amp;quot; /&amp;gt; Im Januar 2008 wurden die ersten Przewalski-Pferde, im März die ersten Wisente in die Eingewöhnungszone entlassen, die mittlerweile direkt mit der Kernzone verbunden ist. Daneben diente das Projekt dem Erhalt der seltenen Wisente und Przewalski-Pferde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand September 2023 lebten rund 130 Wisente, zwei Dutzend Przewalski-Pferde und 100 Rothirsche in der Kernzone.&amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20230929140025/https://www.sielmann-stiftung.de/natur-erleben/erholungsorte/doeberitzer-heide&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;siel2010&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sielmann-stiftung.de/de/helfen/Aktuelle_Projekte/2010/Doeberitzer_Heide_Umfriedung.php | archive-is=20120913 | text=&amp;#039;&amp;#039;20 Millionen Quadratmeter für Wisent und Wildpferd.&amp;#039;&amp;#039; Heinz Sielmann Stiftung, 31.&amp;amp;nbsp;Mai 2010}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind ganz auf sich gestellt; u.&amp;amp;nbsp;a. werden sie weder gefüttert noch geimpft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;In einem Land vor unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; [[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]] vom 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2015, S.&amp;amp;nbsp;66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturerlebnis-Ringzone ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Konikpferde Döberitzer Heide 2017 MJung.jpg|mini|[[Konik]]pferde des Fördervereins in der Naturerlebnis-Ringzone]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussichtsturm Finkenberg-02.jpg|mini|Aussichtsturm am Finkenberg]]&lt;br /&gt;
Die Kernzone wird von der sogenannten Naturerlebnis-Ringzone (kurz &amp;#039;&amp;#039;Nerz&amp;#039;&amp;#039;) umschlossen: Diese umfasst eine Fläche von etwa 1800 ha. Hier erfolgen Pflege und Erhaltung der vielfältigen naturschutzrelevanten Flächen durch den Einsatz von landwirtschaftlichen Nutztieren wie Ziegen, Schafen, Pferden, unterschiedlichen Rinderrassen, Wasserbüffeln und Eseln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Nitschke |Hrsg=Bundesamt für Naturschutz |Titel=Das Wildnisgroßprojekt Döberitzer Heide - Offenlandmanagement mit Przewalskipferden und Wisenten in der Döberitzer Heide, in &amp;quot;Offenlandmanagement außerhalb landwirtschaftlicher Nutzflächen&amp;quot; |Ort=Bonn - Bad Godesberg |Datum=2009 |ISBN= |Seiten=38}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Besagte Flächen sind an lokale Akteure verpachtet, die diese Weideprojekte realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Naturerlebnis-Ringzone ist durch verschiedene Wanderwege erschlossen, die punktuell um Rast- und Aussichtspunkte ergänzt wurden. Entlang der Wege können [[Galloway (Rind)|Galloway]]- und [[Heckrind]]er, verschiedene Schaf- und Ziegenrassen, Sardische [[Hausesel]] sowie [[Konik]]pferde beobachtet und erlebt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronologie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ereignis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992&lt;br /&gt;
|Aufgabe der militärischen Nutzung und Abzug der russischen Truppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Oehlschläger, Wolfgang Beier, Petra van Dorsten, Richard Harnisch, Arne Hinrichsen, Okka Tschöpe, Irene Zierke |Hrsg=Kenneth Anders, Jadranka Mrzljak, Dieter Wallschläger, Gerhard Wiegleb |Titel=Das Naturschutzgebiet Döberitzer Heide, in &amp;quot;Handbuch Offenlandmanagement am Beispiel ehemaliger und in Nutzung befindlicher Truppenübungsplätze&amp;quot; |Verlag=Springer |Ort=Berlin/Heidelberg |Datum=2004 |ISBN=978-3-642-18645-5 |Seiten=188}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1992&lt;br /&gt;
|Gründung des Naturschutz-Fördervereins Döberitzer Heide durch lokale Naturwissenschaftler und Naturschützer, mit dem Ziel, das naturräumlichen Potential der Flächen zu erhalten und zu entwickeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 1996&lt;br /&gt;
|Mit der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über das Naturschutzgebiet „Ferbitzer Bruch“&amp;#039;&amp;#039; vom 16. April 1996 wurden die westlichen Teile des ehemaligen Truppenübungsplatzes Döberitz zum rund 1155&amp;amp;nbsp;ha großen NSG Ferbitzer Bruch erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-211894 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über das Naturschutzgebiet „Ferbitzer Bruch“&amp;#039;&amp;#039;] vom 16. April 1996 (GVBl.II/96, [Nr. 35], S. 722). Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, abgerufen am 28. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1996&lt;br /&gt;
|Überlassung von 3850&amp;amp;nbsp;ha der Döberitzer Heide der Brandenburgischen Boden Gesellschaft an den Naturschutz-Förderverein Döberitzer Heide mit einem Nutzungsüberlassungsvertrag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.301899.de |titel=Umweltpreis 1998 | hrsg=Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg |zugriff=2017-03-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170316204809/http://www.mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.301899.de |archiv-datum=2017-03-16 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1997&lt;br /&gt;
|Mit der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über das Naturschutzgebiet „Döberitzer Heide“&amp;#039;&amp;#039; vom 24. November 1997 wurden rund 3415&amp;amp;nbsp;ha als NSG Döberitzer Heide festgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bravors.brandenburg.de/de/verordnungen-211903 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung über das Naturschutzgebiet „Döberitzer Heide“&amp;#039;&amp;#039;] vom 24. November 1997 (GVBl.II/97, [Nr. 35], S. 882). Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, abgerufen am 28. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998&lt;br /&gt;
|Verleihung des Umweltpreises 1998 vom Land Brandenburg an den Förderverein für die „herausragende Arbeiten beim Biotop- und Artenschutz, in der Landschaftspflege, bei der Konversion und im Konfliktmanagement“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1998&lt;br /&gt;
|In einem ersten Abschnitt wurde ein etwa 12&amp;amp;nbsp;km langer Wanderweg eröffnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2000&lt;br /&gt;
|Ein zweiter Abschnitt mit einem 9&amp;amp;nbsp;km langen Wanderweg wurde freigegeben.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|Offizielle Eröffnung des Naturschutzzentrums des Fördervereins mit einer Ausstellung zum Naturschutz und zur Geschichte der Döberitzer Heide&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.doeberitzerheide.de/chronik-der-doeberitzer-heide-und-des-naturschutz-foerdervereins/ |titel=Chronik – Naturschutz-Förderverein „Döberitzer Heide“ e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2017-03-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170316113749/http://www.doeberitzerheide.de/chronik-der-doeberitzer-heide-und-des-naturschutz-foerdervereins/ |archiv-datum=2017-03-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juli 2004&lt;br /&gt;
|Die [[Heinz Sielmann Stiftung]] kaufte für etwa 2,3 Millionen Euro 3442 Hektar der Döberitzer Heide.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mai 2006&lt;br /&gt;
|In der Nähe von Elstal wurde ein 31&amp;amp;nbsp;ha großes Schaugehege eröffnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
|Ein 55&amp;amp;nbsp;ha großes Eingewöhnungsgehege wurde zum Zweck einer späteren Auswilderung der Tiere in die Kernzone der Döberitzer Heide eröffnet. Zunächst sollten dort vier Pferde und drei Wisente auf das Leben in der freien Wildbahn vorbereitet werden, unter Beobachtung, jedoch ohne Zufütterung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
|Seit September wird in der Döberitzer Heide eine Fledermausnacht durchgeführt, bei der [[Wasserfledermaus|Wasserfledermäuse]] beobachtet werden können.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 2008&lt;br /&gt;
|Die ersten Wisente wurden in die Eingewöhnungszone entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sven Rosig |url=https://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article102650465/Sielmann-Stiftung-entlaesst-Wisente-in-Wildnis-Gehege.html |titel=Sielmann-Stiftung entlässt Wisente in Wildnis-Gehege |werk=Berliner Morgenpost |datum=2008-03-28 |zugriff=2008-03-28 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|September 2008&lt;br /&gt;
|Ein 8,2&amp;amp;nbsp;km langer Abschnitt des Rundwanderwegs wurde zwischen Elstal und Fahrland für die Öffentlichkeit freigegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steffi Pyanoe |url=http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11309196/61759/Inge_Sielmann_eroeffnete_neuen_Wanderweg_in_Doeberitzer_Heide.html |titel=Inge Sielmann eröffnete neuen Wanderweg in Döberitzer Heide |werk=Märkische Allgemeine Zeitung |datum=2008-09-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20080930040147/http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11309196/61759/Inge_Sielmann_eroeffnete_neuen_Wanderweg_in_Doeberitzer_Heide.html |archiv-datum=2008-09-30 |zugriff=2008-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mai 2010&lt;br /&gt;
|Seit Anfang Mai 2010 leben elf Wisente und sieben Przewalski-Pferde in der vollständig umzäunten Kernzone.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mai 2011&lt;br /&gt;
|Auf dem Finkenberg wird ein 15 Meter hoher [[Aussichtsturm]] eröffnet, der auf einem früheren Bunker errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article104953123/Aussichtsturm-fuer-Sielmanns-Doeberitzer-Heide.html Aussichtsturm für Sielmanns Döberitzer Heide] in der Berliner Morgenpost vom 30.&amp;amp;nbsp;April 2011, abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 2014&lt;br /&gt;
|Neben dem Schaugehege wurde der Freizeitpark [[Karls Erlebnis-Dorf]] Elstal eröffnet.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|Der Naturschutz-Förderverein verkaufte Teile des Naturschutzzentrums an die [[Heinz Sielmann Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sielmann-stiftung.de/news/detail/heinz-sielmann-stiftung-kauft-naturschutzzentrum-doeberitzer-heide |titel=Heinz Sielmann Stiftung kauft Naturschutzzentrum Döberitzer Heide |datum=2017-03-14 | abruf=2024-07-29 |hrsg=[[Heinz Sielmann Stiftung]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 2016&lt;br /&gt;
|Schließung des Schaugeheges der Heinz Sielmann Stiftung auf unbestimmte Zeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sielmann-stiftung.de/news/detail/schaugehege-in-elstal-ab-sonntag-2442016-geschlossen |titel=Schaugehege in Elstal ab Sonntag 24.4.2016 geschlossen |datum=2017-03-14 | abruf=2024-07-29 |hrsg=Heinz Sielmann Stiftung }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|17 Konikpferde aus dem niederländischen Projekt &amp;#039;&amp;#039;Free Nature&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Foundation for Restoring European Ecosystems&amp;#039;&amp;#039; wurden in die Obhut des Naturschutz-Fördervereins Döberitzer Heide übergeben und können nun in der Naturerlebnisringzone beobachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=17 koniks van Grensmaas naar Berlijn |Sammelwerk=ARK Natuurontwikkeling |Datum=2016-02-03 |Online=https://www.ark.eu/nieuws/2016/17-koniks-van-grensmaas-naar-berlijn |Abruf=2017-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 2024&lt;br /&gt;
|Eröffnung des Natur-Erlebniszentrums Döberitzer Heide, einer Bildungseinrichtung mit multimedialer Ausstellung über die Artenvielfalt der Döberitzer Heide.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sielmann-stiftung.de/news/detail/sielmanns-natur-erlebniszentrum-doeberitzer-heide-eroeffnet |titel=Natur-Erlebniszentrum Döberitzer Heide feierlich eröffnet |datum=2024-03-15 |sprache=de |abruf=2024-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berlin - Mai 2015 - Döberitzer Heide.jpg|Landschaft&lt;br /&gt;
Datei:DoeHeide03.jpg|[[Rothirsch]]e&lt;br /&gt;
DoeHeide02.jpg|[[Przewalski-Pferd]]e&lt;br /&gt;
DoeHeide05.jpg|[[Skudde]]n&lt;br /&gt;
Doeberitzer Heide asv2019-07 img07.jpg|[[Wisent]]e&lt;br /&gt;
Datei:Ginsterblüte in der Döberitzer Heide.jpg|Landschaft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sielmann-stiftung.de/natur-erleben/erholungsorte/doeberitzer-heide Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide]&amp;#039;&amp;#039; auf der Website der [[Heinz Sielmann Stiftung]]&lt;br /&gt;
* [https://www.doeberitzerheide.de/ &amp;#039;&amp;#039;Döberitzer Heide&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des Naturschutz-Fördervereins Döberitzer Heide&lt;br /&gt;
* Martin Conrath (Hrsg.): [http://www.mc-mk.de/GdDH/geschichte.html &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Döberitzer Heide&amp;#039;&amp;#039;] auf der privaten Website von Marion Kreißler und Martin Conrath&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Potsdam-Mittelmark}}&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in der Stadt Potsdam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/29/53.69885/N|EW=13/2/44.080811/E|type=landmark|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doberitzer Heide}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Havelland)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Important Bird Area in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1997]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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