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	<title>Dättwil - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leyo: Abrufdatum in Vorlage integriert, wie vorgesehen</title>
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		<updated>2026-01-10T20:51:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abrufdatum in Vorlage integriert, wie vorgesehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Dättwil&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Dattwil.jpg&lt;br /&gt;
| BILD = Dättwil Autobahnauffahrt.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Autobahnausfahrt Baden-West, im Hintergrund das Segelhof-Quartier&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Baden (Aargau)|Baden]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Baden AG|Baden]]&lt;br /&gt;
| PLZ = 5405&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.45259&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.28515&lt;br /&gt;
| HÖHE = 438&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.44&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 5342&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 1999&lt;br /&gt;
| WEBSITE =    &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Dättwil 1961.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 1962]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dättwil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Kanton Aargau]] in der [[Schweiz]]. Es liegt an einer [[Seitenmoräne]] zwischen dem [[Reuss (Fluss)|Reusstal]] und dem Westhang des [[Heitersberg]]s. Ab 1804 bildete Dättwil mit den drei [[Exklave]]n Münzlishausen, [[Rütihof]] und Segelhof eine eigenständige [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]]. Seit 1962 gehört Dättwil zur Stadt [[Baden AG|Baden]]. 2017 zählte das Dorf knapp 3500 Einwohner,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chronikgruppe.ch/pdf/Kurzportrait%20Daettwil%2004_19.pdf |titel=Dättwil - Einwohnerzahl 2017 |hrsg=Chronikgruppe Dättwil |datum=2019 |abruf=2020-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist Standort zahlreicher Industrie- und Gewerbebetriebe. In den letzten Jahrzehnten fand in Dättwil eine enorme Bautätigkeit statt. Dättwil ist nicht zu verwechseln mit dem homophonen Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Dätwil&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Andelfingen ZH|Andelfingen]] im Kanton Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend um Dättwil war wahrscheinlich bereits während der [[Bronzezeit]] besiedelt, wie ein im Jahr 1924 bei Ausgrabungen gefundenes Beil beweist.&amp;lt;ref&amp;gt;Mittler, Band 1, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa im 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert rodeten [[Alamannen|alemannische]] Siedler den Wald und liessen sich nieder. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Tetwiler&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 924. Der aus vier Höfen bestehende Ort diente ab dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als [[Thing|Dingstätte]]. Die [[Blutgerichtsbarkeit]] lag bei den jeweiligen Landesherren; es waren dies zunächst die [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]], ab 1173 die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]] und ab 1273 die [[Habsburg]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1351 zogen Zürcher Truppen durch den Ostaargau. Ihr Vorhaben, die Einnahme der Stadt Baden, misslang. Sie brannten aber die Bäder nieder und plünderten die umliegenden Dörfer. In der [[Schlacht bei Dättwil]] konnten sie sich den Rückweg gegen habsburgische Truppen freikämpfen und die Beute in Sicherheit bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mittler, Band 1, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Dättwil lag fortan in der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. In der Nähe des Dorfes stand der [[Galgen]] der Grafschaft. Dem [[Meier]] in Dättwil unterstanden auch die Bauern in [[Rütihof]] und Münzlishausen, die keiner Dorfgemeinschaft angehörten. Der Wald rund um Dättwil war ausschliesslich im Besitz der Stadt Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1740 siedelten sich zwei reformierte Bauernfamilien im katholisch gebliebenen Dättwil an. Sie bildeten den Anfang der reformierten Kirchgemeinde Badens (Reformierte durften sich in Baden selbst erst ab 1798 frei niederlassen, obschon dort bereits seit 1714 ein [[Reformierte Kirche Baden|reformiertes Kirchengebäude]] existierte). Die Behörden der von [[Erste Französische Republik|Frankreich]] eingesetzten [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] schufen am 17.&amp;amp;nbsp;Mai 1798 aus Dättwil, Rütihof, Segelhof und Münzlishausen die [[Munizipalität]] Dättwil, die aus vier nicht miteinander verbundenen Gebieten bestand (siehe Karte).&amp;lt;ref name=&amp;quot;satellit&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.chronikgruppe.ch/artikel_01.html |wayback=20160305081823 |text=Badens Satellit wurde dreimal gegründet}}, Chronikgruppe Dättwil&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Inkrafttreten der [[Mediation (Geschichte)|Mediationsakte]] mussten im August 1803 in allen Aargauer Gemeinden die Gemeinderäte gewählt werden. Nur in Dättwil kam keine Wahl zustande, da die Orte sich untereinander zerstritten hatten und eine Vereinigung mit Baden anstrebten. Nach mehreren gescheiterten Vermittlungsversuchen ordnete der [[Regierungsrat des Kantons Aargau|Kleine Rat]] am 12.&amp;amp;nbsp;September 1804 den Zusammenschluss Dättwils und der drei Exklaven zu einer eigenständigen Einwohnergemeinde an.&amp;lt;ref&amp;gt;Mittler, Band 2, S. 172–173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Versehentlich waren auch der Weiler Muntwil und der Hof Eschenbach der neuen Gemeinde zugeschlagen worden, obwohl diese eigentlich zu [[Birmenstorf]] gehörten; dieser Fehler wurde anfangs 1805 korrigiert. Erst auf massivem Druck des Kleinen Rates wählte die Gemeinde Dättwil am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 1805 den ersten Gemeinderat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;satellit&amp;quot;/&amp;gt; In den folgenden Jahrzehnten wuchs die in vier Teile gespaltene Gemeinde nur langsam, woran auch die Eröffnung der Bahnlinie der [[Schweizerische Nationalbahn|Schweizerischen Nationalbahn]] im Jahr 1877 wenig änderte. Im Jahr 1805 betrug die Einwohnerzahl 229; bis 1960 stieg sie auf 604 an (etwas mehr als die Hälfte davon in Rütihof).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1940er Jahren gab es Bestrebungen, Dättwil nach Baden einzugemeinden. 1959 erhielt der Badener Stadtrat von der [[Gemeindeversammlung]] den Auftrag, eine entsprechende Vereinbarung auszuarbeiten. Die Gemeindeversammlung von Baden stimmte dem Fusionsvertrag mit deutlicher Mehrheit zu, in der Gesamtgemeinde Dättwil gab es eine Mehrheit von 96 zu 32 Stimmen. Die Zustimmung variierte jedoch stark: Während es in den Ortsteilen Münzlishausen und Rütihof fast keine Gegenstimmen gab, sprach sich eine knappe Mehrheit des grössten Ortsteils Dättwil dagegen aus und wurde folglich überstimmt. Nach der formellen Bestätigung des Ergebnisses durch den [[Grosser Rat (Aargau)|Grossen Rat]] erfolgte die Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1962.&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte Baden.&amp;#039;&amp;#039; S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motivation für den Zusammenschluss waren insbesondere auf Seiten Badens die sich daraus ergebenden baulichen Entwicklungsmöglichkeiten. Das spätere Wachstum der Stadt erfolgte danach fast ausschliesslich in den eingemeindeten Stadtteilen. 1967 entstanden im Segelhof das Forschungszentrum der damaligen [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.]] und 1978 in Dättwil das [[Kantonsspital Baden|Kantonsspital]].&amp;lt;ref&amp;gt;Furter et al.: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte Baden.&amp;#039;&amp;#039; S. 294–296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Begünstigt durch die Eröffnung der Autobahn im Jahr 1970 wurden mehrere neue Wohnquartiere errichtet, die Einwohnerzahl vervielfachte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Grösster Arbeitgeber ist das [[Kantonsspital Baden]]. In Dättwil befindet sich die ausgedehnte Industrie- und Gewerbezone &amp;#039;&amp;#039;Täfern&amp;#039;&amp;#039;, die neben dem drei Kilometer nordöstlich gelegenen Stadtzentrum einen von zwei wirtschaftlichen Brennpunkten Badens bildet. Hier befindet sich unter anderem die Schweizer Niederlassung von [[Brother Industries|Brother]]. Segelhof ist Standort des Forschungszentrums des Elektrotechnikkonzerns [[ABB (Unternehmen)|ABB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Dättwil liegt am Westportal des [[Bareggtunnel]]s und ist seit 1970 über den Anschluss Baden West an die Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]] zwischen [[Zürich]] und [[Bern]] angebunden. Ebenfalls durch das Dorf führen die Hauptstrassen von Baden nach [[Lenzburg]] und [[Bremgarten AG|Bremgarten]]. Diese gute Verkehrsanbindung und die Nähe zu Zürich sind Gründe für das starke Wachstum Dättwils seit den 1970er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erschliessung im öffentlichen Verkehr erfolgt durch mehrere Buslinien: Die Linien 6 und 7 der [[Regionale Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen|RVBW]] verbinden das Dorf mit Baden, [[Birmenstorf]] und Rütihof. Ausserdem führen [[Postauto]]linien vom [[Bahnhof Baden]] nach Bremgarten (über [[Stetten AG|Stetten]] bzw. [[Mellingen AG|Mellingen]]), [[Mägenwil]] und [[Berikon]]-[[Widen]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über Dättwil und Mellingen nach Bremgarten. Von 1877 bis 2004 besass Dättwil einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Zofingen–Wettingen|Eisenbahnlinie]] [[Zofingen]]–Lenzburg–[[Wettingen]]–[[Winterthur]]; der Personenverkehr wurde aufgegeben, seither findet sporadisch Güterverkehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Baden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dättwil Dorf01.jpg|Das alte Schulhaus von Dättwil&lt;br /&gt;
Dättwil KSB2.jpg|Kantonsspital Baden&lt;br /&gt;
Baden Daettwil Ennetbaden.png|Karte der alten Gemeindegrenzen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ambros Speiser]] (1922–2003), erster Forschungsleiter der Firma [[Brown, Boveri &amp;amp; Cie.]] (BBC, heute ABB). Plante und entwickelte das neue Forschungszentrum Segelhof in Dättwil.&lt;br /&gt;
* [[Robert Obrist (Architekt)|Robert Obrist]] (1937–2018), Architekt&lt;br /&gt;
* Salvatore Mainardi (* 1954), Maler und Grafiker, wohnt in Dättwil&amp;lt;ref&amp;gt;{{SIKART|4026968|Salvatore Mainardi |Abruf=20. Januar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mainart.ch/inhalt/lebenslauf.php |wayback=20160120085652 |text=Salvatore Mainardi |archiv-bot=2024-11-30 07:32:23 InternetArchiveBot }} in mainart.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Ann Gerber]] (* 1981), Miss Schweiz, in Dättwil geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|3145|Dättwil|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Fabian Furter, [[Bruno Meier]], Andrea Schaer, Ruth Wiederkehr |Titel=Stadtgeschichte Baden |Verlag=[[Hier und Jetzt, Verlag für Kultur und Geschichte|hier+jetzt]] |Ort=Baden |Datum=2015 |ISBN=978-3-03919-341-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Otto Mittler]] |Titel=Geschichte der Stadt Baden |Band=Band 1 – Von der frühesten Zeit bis um 1650 |Verlag=Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1962}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Otto Mittler |Titel=Geschichte der Stadt Baden |Band=Band 2 – Von 1650 bis zur Gegenwart |Verlag=Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1965}}&lt;br /&gt;
*Chronikgruppe Dättwil: 14 Dokumente zur Geschichte und Entwicklung Dättwils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Archivquelle|sammlung=Gemeindearchiv Dättwil|signatur=C|institution=Stadtarchiv [[Baden AG]]|datum=1773–2002|link=https://baden.docuteam.ch/fr/units/4-c-gemeindearchiv-dattwil-1773-2002}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dorfverein-daettwil.ch/ Dorfverein Dättwil]&lt;br /&gt;
* [http://www.chronikgruppe.ch Chronikgruppe Dättwil]&lt;br /&gt;
* [http://www.ig-daettwil.ch IG Dättwil]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Baden Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4548989-0|LCCN=n92116770|VIAF=123299241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dattwil}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1962]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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