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	<title>D/q-Transformation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:08:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D/q-Transformation&amp;diff=1999226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wdwd: Formulierung, Wikilinks.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=D/q-Transformation&amp;diff=1999226&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-25T10:22:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formulierung, Wikilinks.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{DISPLAYTITLE:d/q-Transformation}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d/q-Transformation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dq-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dq0-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Park-Transformation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, dient dazu, [[Dreiphasenwechselstrom|dreiphasige]] Größen wie bei einer [[Drehstrommaschine]] mit den Achsen U,V,W in ein zweiachsiges [[Koordinatensystem]] mit den Achsen &amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039; zu überführen.  Sie ist ein Teil der mathematischen Grundlagen zur [[Vektorregelung]] von Drehstrommaschinen und beschreibt eine von mehreren möglichen [[Raumzeigerdarstellung]]en. Im Gegensatz zur verwandten [[Clarke-Transformation]] rotiert das d/q-Koordinatensystem im stationären Fall mit dem Rotor und das Wertepaar d/q stellt dann zeitlich konstante Größen dar. Die Grundform der d/q-Transformation wurde erstmals 1929 von [[Robert H. Park]] formuliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;park1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Raumzeigerdarstellung.svg|miniatur|right|Anordnung der im Stator angebrachten Spulen im sogenannten statorfesten αβ-Koordinatensystem.]]&lt;br /&gt;
Ein Dreiphasensystem wird in der [[komplexe Ebene|komplexen Ebene]] durch drei Koordinaten &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;V&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;W&amp;lt;/math&amp;gt;, die jeweils um einen Winkel von 120° versetzt sind, beschrieben. Sie entsprechen den drei Spulen des ruhenden Stators einer Drehfeldmaschine, wobei definitionsgemäß die Achse &amp;lt;math&amp;gt;U&amp;lt;/math&amp;gt; mit der reellen Achse zusammenfällt, wie in der ersten Abbildung des statorfesten αβ-Koordinatensystems der Clarke-Transformation dargestellt. Durch diese Spulen fließende Ströme &amp;lt;math&amp;gt;I_U&amp;lt;/math&amp;gt;, &amp;lt;math&amp;gt;I_V&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;I_W&amp;lt;/math&amp;gt; sind bei einem symmetrischen Dreiphasensystem in Summe immer 0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Raumzeigerdarstellung koordinatensysteme.svg|thumb|right|Raumzeigerdarstellung im d/q-Koordinatensystem]]&lt;br /&gt;
Bei der d/q-Transformation wird das Koordinatensystem mit den aufeinander rechtwinkelig stehenden Achsen d und q mit der [[Kreisfrequenz]] &amp;lt;math&amp;gt;\Omega_\text{rotor}&amp;lt;/math&amp;gt; mit dem [[Rotor]] mitrotiert, wie in zweiter Abbildung dargestellt. Damit kann das Drehfeld bei konstanter Drehzahl in Form zweier zeitlich konstanter Größen d und q beschrieben werden. Der Wert d bildet die [[magnetische Flussdichte]] der [[magnetische Erregung|magnetischen Erregung]] im Rotor ab, und q ist ein Ausdruck für das vom Rotor erzeugte [[Drehmoment]]. Zeitliche Änderungen wie der Drehzahl oder Momentschwankungen resultieren in zeitlichen Änderungen von d bzw. q. Der Vorteil der Transformation besteht darin, dass Drehfeldmaschinen ähnlich einfach wie Gleichstrommaschinen mit einem [[PI-Regler]] geregelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das d/q-Koordinatensystem mit korrekter Winkelgeschwindigkeit und Phasenlage mit dem Rotor mitrotieren zu lassen, ist es notwendig, die genaue Lage in Form des Winkel &amp;lt;math&amp;gt;\theta&amp;lt;/math&amp;gt; des Rotors zu kennen. Diese für die Transformation wesentliche Information kann mit zusätzlich an der Maschine angebrachten Sensoren wie [[Hallsensor|Hall-]] oder optischen Sensoren, oder durch Rückkopplungen wie die Auswertung der [[Quellenspannung]] an der Statorwicklung gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Transformation ist nicht nur auf die elektrischen Ströme beschränkt, sondern kann für alle anderen elektrischen Größen wie die dabei auftretenden [[elektrische Spannung|elektrischen Spannungen]] oder die [[magnetischer Fluss|magnetischen Flussdichte]] analog angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gleichungen ==&lt;br /&gt;
Die amplitudeninvariante d/q-Transformation für symmetrische Dreiphasensysteme ist definiert als:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Binder&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{bmatrix}I_d\\I_q\end{bmatrix} =&lt;br /&gt;
\frac{2}{3}&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix} \cos(\theta)&amp;amp;\cos(\theta - \frac{2\pi}{3}) &amp;amp; \cos(\theta - \frac{4\pi}{3}) \\&lt;br /&gt;
                                   -\sin(\theta)&amp;amp; -\sin(\theta -\frac{2\pi}{3}) &amp;amp; -\sin(\theta - \frac{4\pi}{3})&lt;br /&gt;
                   \end{bmatrix}&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix}I_U\\I_V\\I_W\end{bmatrix}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die inverse d/q-Transformation lautet:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{bmatrix}I_U\\I_V\\I_W\end{bmatrix} = &lt;br /&gt;
\begin{bmatrix} \cos(\theta)                   &amp;amp; -\sin(\theta)                    \\&lt;br /&gt;
                                   \cos(\theta - \frac{2\pi}{3})  &amp;amp; -\sin(\theta - \frac{2\pi}{3})   \\&lt;br /&gt;
                                   \cos(\theta - \frac{4\pi}{3})  &amp;amp; -\sin(\theta - \frac{4\pi}{3})   &lt;br /&gt;
                   \end{bmatrix}&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix}I_d\\I_q\end{bmatrix}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einfachen [[Mikrocontroller]]n, insbesondere ohne [[Fließkomma-Arithmetik]], stellt die in Echtzeit auszuführende Berechnung der trigonometrischen Funktionen unter Umständen ein Laufzeitproblem dar. Aus Optimierungsgründen wird daher in praktischen Implementierungen die d/q-Transformation mit Hilfe einer [[Clarke-Transformation]] und den daraus gewonnenen Parametern &amp;lt;math&amp;gt;I_\alpha&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;I_\beta&amp;lt;/math&amp;gt; mit einer Rotation in Form einer [[Drehmatrix]] ausgeführt. Diese Drehmatrix reduziert sich dabei zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{bmatrix}I_d\\I_q\end{bmatrix} =&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix}  \cos(\theta) &amp;amp; \sin(\theta) \\&lt;br /&gt;
                                   -\sin(\theta) &amp;amp; \cos(\theta)&lt;br /&gt;
                   \end{bmatrix}&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix}I_\alpha \\I_\beta\end{bmatrix}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die trigonometrischen Berechnungen müssen so nur für einen Drehwinkel berechnet werden, und die gleichzeitige Berechnung der Werte von Sinus und Cosinus kann durch optimierte Routinen ausgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt; S. Okur, E. Cohen: [https://www.ti.com/lit/an/sprad27a/sprad27a.pdf Optimized Trigonometric Functions on TI Arm Cores]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erweiterung ==&lt;br /&gt;
Bei einem nicht im Gleichgewicht befindlichen Dreiphasensystem kann durch Hinzufügen eines dritten Parameters &amp;lt;math&amp;gt;I_0&amp;lt;/math&amp;gt; im Rahmen der Theorie der [[Symmetrische Komponenten|symmetrischen Komponenten]] die d/q-Transformation zu der dq0-Transformation erweitert werden. &amp;lt;math&amp;gt;I_0&amp;lt;/math&amp;gt; ist die Summe der drei Phasenströme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;I_0 = \frac{1}{3}(I_U + I_V + I_W)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit der dann auch die sich nicht im Gleichgewicht befindlichen Dreiphasensysteme durch die amplitudeninvariante dq0-Transformation beschreiben lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{bmatrix}I_d\\I_q\\I_0\end{bmatrix} =&lt;br /&gt;
\frac{2}{3} \begin{bmatrix} \cos(\theta)         &amp;amp;\cos(\theta - \frac{2\pi}{3}) &amp;amp; \cos(\theta - \frac{4\pi}{3}) \\&lt;br /&gt;
                                   -\sin(\theta)        &amp;amp;-\sin(\theta - \frac{2\pi}{3}) &amp;amp; -\sin(\theta - \frac{4\pi}{3}) \\&lt;br /&gt;
                                   \frac{1}{2}   &amp;amp;\frac{1}{2}            &amp;amp;\frac{1}{2}&lt;br /&gt;
                   \end{bmatrix}&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix}I_U\\I_V\\I_W\end{bmatrix}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die inverse dq0-Transformation lautet:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\begin{bmatrix}I_U\\I_V\\I_W\end{bmatrix} =&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix} \cos(\theta)                   &amp;amp; -\sin(\theta)                   &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
                      \cos(\theta - \frac{2\pi}{3})  &amp;amp; -\sin(\theta - \frac{2\pi}{3})  &amp;amp; 1 \\&lt;br /&gt;
                      \cos(\theta - \frac{4\pi}{3})  &amp;amp; -\sin(\theta - \frac{4\pi}{3})  &amp;amp; 1&lt;br /&gt;
\end{bmatrix}&lt;br /&gt;
\begin{bmatrix}I_d\\I_q\\I_0\end{bmatrix}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leistungsinvariante dq0-Transformation, und damit auch die vereinfachte dq-Transformation, beinhaltet den Vorfaktor &amp;lt;math&amp;gt;\sqrt{\tfrac{2}{3}}&amp;lt;/math&amp;gt; anstatt &amp;lt;math&amp;gt;\tfrac{2}{3}&amp;lt;/math&amp;gt;. Die Inversen zur Rücktransformation müssen im leistungsinvarianten Fall jeweils mit dem Faktor &amp;lt;math&amp;gt;\sqrt{\tfrac{2}{3}}&amp;lt;/math&amp;gt; multipliziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Padmaraja Yedamale |Titel=Feldorientierte Steuerung ohne Sensor - Leiser und effizienter per BLDC-Motor |Sammelwerk=elektronik industrie |Nummer=12 |Jahr=2008 |Seiten=38 bis 41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;park1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=R. H. Park |Titel=Two Reaction Theory of Synchronous Machines generalized Method of Analysis-Part I |Sammelwerk=AIEE Transactions |Band=Vol. 48 |Jahr=1929 |Seiten=716 bis 727 |DOI=10.1109/T-AIEE.1929.5055275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Binder&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Binder |Titel=Elektrische Maschinen und Antriebe |Verlag=Springer-Verlag |Jahr=2012 |Seiten=1016 f. |ISBN=978-3-540-71849-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theoretische Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektromaschinenbau]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Digitale Signalverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transformation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wdwd</name></author>
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