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	<title>Czorneboh - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Czorneboh&amp;diff=1049916&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: /* Sonnenphänomen */ Bedingter Trennstrich</title>
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		<updated>2025-09-05T11:05:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonnenphänomen: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php/Bedingter_Trennstrich&quot; title=&quot;Bedingter Trennstrich&quot;&gt;Bedingter Trennstrich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Berg Czorneboh, für die Gottheit siehe [[Czorneboh (Gottheit)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| NAME             = Czorneboh&amp;lt;br /&amp;gt;Čornobóh&lt;br /&gt;
| BILD             = Czorne1.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Berggasthof mit Turm&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 556.8&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = DE-NHN&lt;br /&gt;
| HÖHE-ANMERKUNG   = {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Lausitzer Bergland]]&lt;br /&gt;
| DOMINANZ         = 15.4&lt;br /&gt;
| DOMINANZ-BEZUG   = [[Kottmar]]&lt;br /&gt;
| SCHARTENHÖHE     = &lt;br /&gt;
| SCHARTE          = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 51/7/11/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 14/31/30.7/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = DE-SN&lt;br /&gt;
| KARTE            = &lt;br /&gt;
| POSKARTE         = &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVKARTE  = &lt;br /&gt;
| TOPO-KARTE       = &lt;br /&gt;
| TYP              = &lt;br /&gt;
| GESTEIN          = [[Granodiorit]]&lt;br /&gt;
| ALTER            = &lt;br /&gt;
| LETZTE ERUPTION  = &lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG   = &lt;br /&gt;
| ERSCHLIESSUNG    = „Berggasthof Czorneboh“ mit [[#Aussichtsturm|Aussichtsturm Czorneboh]]&lt;br /&gt;
| NORMALWEG        = [[Wanderweg der Deutschen Einheit]] (West–Ost), [[Lausitzer Schlange]] (Nord–Süd)&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
| NEBENBOX         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Czorneboh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{hsbS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Čornobóh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist ein Berg zwischen [[Hochkirch]] und [[Cunewalde]] in der [[Oberlausitz]]. Auf seinem Gipfel liegt der „Berggasthof Czorneboh“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url = https://www.czorneboh-berggasthof.de/ |titel = Berggasthof Czorneboh, Restaurant-Website |autor = Elmar Ladusch |hrsg = |werk =  |datum =  |sprache =  |zugriff = 2023-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit [[Aussichtsturm]], der inzwischen der Stadt [[Bautzen]] gehört. Der Berg gehört zu der südöstlich von Bautzen gelegenen Czorneboh-Bergkette und ist mit einer Höhe von {{Höhe|556.8|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} der höchste Punkt dieses Ausläufers des [[Lausitzer Bergland]]es. Er leitet als Landschaftselement die wellige Granitlandschaft der Lausitzer Vorbergzone ein. Der Gipfel des Czorneboh liegt in der Gemarkung [[Meschwitz]] (Gemeinde Hochkirch), die Czornebohbaude jedoch in der Gemarkung [[Rachlau (Kubschütz)|Rachlau]] (Gemeinde [[Kubschütz]]) im [[Landkreis Bautzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh&amp;#039;&amp;#039; als Bezeichnung für die früher &amp;#039;&amp;#039;Schleifberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Praschwiza&amp;#039;&amp;#039; genannte höchste Erhebung des Höhenzuges zwischen den Gemeinden Cunewalde und [[Hochkirch]] ist wahrscheinlich eine Erfindung des 18. Jahrhunderts. Sie nimmt ihren Anfang in einer Erwähnung [[Helmold von Bosau]]s in seiner [[Chronica Slavorum|Slawenchronik]] um 1168, in der er vom Überfluss an heiligen Hainen und Göttern bei den [[Slawen]] berichtet. Über den Götterglauben schrieb er: „Sie glauben nämlich, alles Glück werde von einem guten, alles Unglück aber von einem bösen Gotte gelenkt. Daher nennen sie auch den bösen Gott in ihrer Sprache Diabol oder Zcerneboch, d.&amp;amp;nbsp;h. den schwarzen Gott.“&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik der Slawen von [[Helmold von Bosau|Helmoldus (Bosoviensis)]] nach Johann Christian Moritz Laurent. S. 109–110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der pirnaische Chronist und Dominikaner [[Johannes Lindner]] übertrug 1530 den Czorneboh-Kult auf die Sorben der Lausitz. Seine Chronik gilt jedoch als fehlerhaft und daher unzuverlässig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Petrus Albinus]]: &amp;#039;&amp;#039;Meisznische Land- und Berg-Chronica.&amp;#039;&amp;#039; 1589, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1690 verfasste der Konrektor des Bautzener Gymnasiums, Magister Martin Grünewald eine „Kurze historische Beschreibung der Oberlausitz“, in welcher er die Verehrung des Gottes Czorneboh und Reste von [[Altar|Altären]] auf verschiedenen Bergen in der Nähe von Bautzen erwähnte, ohne jedoch konkrete Berge zu benennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joh. Christian Gotthelf Budaeus, Singularia histor.-lit. Lusatica oder … Merkwürdigkeiten derer … Ober- und Niederlausitz, Bd. 1 (=1.-12. Sammlung), 1736, Martin Grünewalds &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung.&amp;#039;&amp;#039; 9, S. 228–269 und 11, S. 697–730.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ende des 17. Jahrhunderts meint der [[Sorben|sorbische]]  Pfarrer [[Michał Frencel]] aus [[Großpostwitz]] zwar zu wissen, dass die Sorben den &amp;#039;&amp;#039;Zernebog&amp;#039;&amp;#039; verehrten, kann dafür aber gleichzeitig keinerlei Hinweise mehr finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780–1806 entstanden die [[Meilenblätter von Sachsen|sächsischen Meilenblätter]], ein militärisches Kartenwerk. Darin wurde der Berg mit dem Doppelnamen „Schleifenberg / Zschernebog“ eingetragen. Felsen des Berggipfels trugen die Bezeichnung [[Hölle]] und Teufelssteine.&amp;lt;ref&amp;gt;Meilenblätter von Sachsen 1:12000, Freiberger Exemplar; F 358, F345.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Meschwitz (im Jahre 1885 94 % sorbische Bewohner) stammt ein Protokoll von 1804, in dem wird der Berg als Richtung eines Fahrweges ebenfalls bereits „Zschorna-Bogk“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lětopis.&amp;#039;&amp;#039; Jahresschrift des Instituts für Sorbische Volksforschung, Reihe C, Volkskunde Nr. 6/7, 1963/64, Paul Nedo: &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh und Bielebon – zwei angebliche slawische Kultstätten in der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Akten der Stadt Bautzen, in deren Besitz sich der Berg damals befand und bis heute befindet, finden sich noch bis ins 19. Jahrhundert lediglich die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Schleifberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Exanberg&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Finsterwald&amp;#039;&amp;#039;. Die älteste überlieferte slawische Bezeichnung für eine Steingruppe auf dem Berggipfel ist &amp;#039;&amp;#039;Caczca&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;kačka&amp;#039;&amp;#039;, „Ente“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Splósk.JPG|mini|links|Die Nordseite des Czorneboh mit dem Dorf [[Pielitz]]]]&lt;br /&gt;
Als Namen eines nicht näher bezeichneten Berges „bei [[Wuischke (Hochkirch)|Wuißke]]“ taucht die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Czernebog&amp;#039;&amp;#039; auch in Karl Gottlob Antons „Erste Linien eines Versuchs über der Alten Slaven Ursprung, Sitten, Gebräuche, Meinungen und Kenntnisse“ (Leipzig 1783) auf. Vollkommen unabhängig davon erwähnt Anton aber an einer anderen Stelle seines Werkes den &amp;#039;&amp;#039;Schleifberg&amp;#039;&amp;#039; sowie dessen slawischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Praschwiza&amp;#039;&amp;#039;. Sieben Jahre später wird das Wissen um einen vermeintlichen Berg &amp;#039;&amp;#039;Czernebog&amp;#039;&amp;#039; erstmals im „Lausizischen Wochenblatt“ erwähnt, auch hier als nicht näher bezeichneter Berg bei Wuißke und mit offensichtlicher Bezugnahme auf die Schrift Antons. 1791 ist schließlich im 6. Heft der „[[s:Neues Lausitzisches Magazin|Lausizischen Monatsschrift]]“ eindeutig der heutige Czorneboh als solcher bezeichnet. Antons Zeitgenosse [[Adolf Traugott von Gersdorff]] bezeichnete in seinen topographischen Zeichnungen den Berg erstmals 1789 als „Meschwitzer Berg oder Zschernebug“ und hielt an dieser Bezeichnung (später Tschernebog geschrieben) fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Běłobóh Čornobóh.JPG|mini|Die Südseite des Berges mit [[Cunewalde]] im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
Getragen vom Geist der [[Romantik]] setzt er sich nun bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als alleinige Bezeichnung für den Berg der Name &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh&amp;#039;&amp;#039; durch. Teufelssagen und [[Sage]]n um eine angebliche slawische Kultstätte auf dem Czorneboh werden mit dem neuen Namen in Verbindung gebracht oder möglicherweise neu erfunden. Karl Benjamin Preusker erwähnte in seinem Werk „Ober-Lausitzische Altertümer“ von 1828 verschiedene Sagen und „mancherlei [[Volksmärchen]]“, die sich um die Felsen des Czorneboh rankten. Wie zum Beispiel, über ein [[Orakel|Götterorakel]], Teufelsplätze, [[Wallfahrt]]en und [[Menschenopfer|Opfer]] der „[[Heidentum|heidnischen]] [[Wenden]]“, sowie Spekulationen über Zerstörungen und vergrabene „altertümliche Gegenstände“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Benjamin Preusker: &amp;#039;&amp;#039;Ober-Lausitzische Altertümer.&amp;#039;&amp;#039; 1928, S. 40–41.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem späteren umfangreicheren Werk von 1841 zeigt er sogar eine detaillierte Karte mit verschiedenen sagenhaften Plätzen, wie der Teufelskanzel, dem Teufelsfenster, der Hölle und dem Kessel (Opferkessel).&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Benjamin Preusker: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die Vaterländische Vorzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 von 1841, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten ausführlichen Sagen tauchten 1839 in [[Heinrich Gottlob Gräve]]s „Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz“ auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Gottlob Gräve]]: &amp;#039;&amp;#039;Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz.&amp;#039;&amp;#039; Bautzen 1839, S. 57 [https://books.google.de/books?id=DepHAAAAIAAJ&amp;amp;printsec=titlepage&amp;amp;source=gbs_summary_r&amp;amp;hl=de#PPA57,M1 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Mitte des Jahrhunderts gibt es dann bereits mehr als ein halbes Dutzend.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Theodor Grässe]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1855, S. 486 ff. [https://books.google.de/books?id=ChZ7zRjuKWwC&amp;amp;dq=Der+Sagenschatz+des+K%C3%B6nigreichs+Sachsen&amp;amp;pg=PA486&amp;amp;hl=de Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bautzener Pfarrer, Historiker und Chronist Dr. Erwin Wienecke kritisierte 1927: „Für ein fruchtloses ‚Beweisenwollen‘ interessierte man sich vor der Öffentlichkeit mehr als für ein folgerichtiges, endgültiges Totschlagen“. Er initiierte die Rückbenennung des Czorneboh in den urkundlich 1571 dokumentierten deutschen und damit aus seiner Sicht einzig richtigen Namen Schleifberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Wienecke: &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh und Bieleboh – Eine Quellenkritische Studie aus dem Gebiete der slawischen Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1927, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein nachdrückliches Drängen stieß bei den nationalsozialistischen Entscheidungsträgern auf offene Ohren und wurde im Zuge der [[Liste von Ortsumbenennungen in der Lausitz 1936/37|Eindeutschung von Ortsnamen]] verbindlich gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Wienecke: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Religion der Westslawen.&amp;#039;&amp;#039; 1940, Vorwort.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spannungsfeld der Umbenennung befragten 1937 Wladimir Schütze, Friedrich Sieber und [[Pawoł Nedo|Paul Nedo]] in einer von ihnen geheim gehaltenen Studie ältere Sorben im Umland des Czorneboh. Es zeigte sich, dass einige der Befragten „Na Čornyboh“ sagten und damit „auf den schwarzen Gott“ meinten, mitunter sagten sie jedoch auch „Na Čornyboku“ und meinten damit „auf der schwarzen Seite“ &amp;#039;&amp;#039;(čorny bok)&amp;#039;&amp;#039; des Berges im Sinne von Schattenseite bzw. Nordseite. Möglicherweise führte die Ähnlichkeit der Worte zu Verwechslungen. Der Begriff Schleifberg war allen befragten Sorben bis dahin gänzlich unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lětopis]].&amp;#039;&amp;#039; Jahresschrift des Instituts für Sorbische Volksforschung, Festschrift für Friedrich Sieber, Reihe C – Volkskunde, Nr. 6/7, 1963/64, Paul Nedo: &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh und Bieleboh zwei angebliche slawische Kultstätten in der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; S. 13–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Namensänderung in Schleifberg wurde nach 1945 zurückgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Aussichtsturm}} Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Czorneboh tower 101.JPG|mini|hochkant|Aussichtsturm auf dem Czorneboh]]&lt;br /&gt;
Auf dem Berg befindet sich ein 23&amp;amp;nbsp;m hoher [[Aussichtsturm]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://zittau.land-in-sicht.com/Sehenswertes/Sehenswertes-Ausflugsziele-von-A-Z/A-Z-Box/Aussichtsturm-auf-dem-Czorneboh |text=&amp;#039;&amp;#039;Aussichtsturm auf dem Czorneboh&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304102432}} auf der Webseite &amp;#039;&amp;#039;Naturpark Zittauer Gebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem 19. Jahrhundert und eine [[Gaststätte]] mit einem Biergarten. Der Bau wurde 1850 durch den Oberförster Walde aus [[Wuischke (Hochkirch)|Wuischke]] beim Stadtrat von Bautzen beantragt. Zunächst wurde der Turm nach dem Entwurf des Architekten Traugott Hobjan aus Bautzen durch den Malermeister Karl Traugott Eichler aus [[Lauba]] errichtet. Dieser wurde am 17. Mai 1851 vollendet und 1852 zusammen mit dem Wirtshaus eröffnet. Im Jahr 1856 wurde ein Brunnen fertiggestellt. Der steinerne Turm ist der älteste seiner Art in der Oberlausitz. Im Jahr 1928 erhielt der Turm einen hölzernen Aufbau, der jedoch am 19. Dezember 1944 abbrannte. Aufgrund seiner Nähe zu Bautzen und der guten Infrastruktur am Berg ist der Gipfel des Czorneboh ein beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaststätte war seit dem 1. Oktober 2013 vorübergehend geschlossen und wurde anschließend umfassend durch die Stadt Bautzen saniert. Dazu gehörten Dach, Wände, Fußböden, Heizung, Lüftung und die Sanitäranlagen. Zudem wurde die Küche komplett neu eingerichtet.&lt;br /&gt;
Seit dem 16. April 2016 steht die Czornebohbaude wieder Touristen und Wanderern zur Einkehr offen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katja Schäfer |Titel=Willkommen auf dem Czorneboh |Sammelwerk=[[Sächsische Zeitung]] |Datum=2016-04-13 |Online=[https://www.saechsische.de/willkommen-auf-dem-czorneboh-3372947.html online] |Abruf=2016-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Turm stand seit 1904 ein Bismarckdenkmal von [[Anton Schwarz (Bildhauer)|Anton Schwarz]], das 1950 von [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]-Aktivisten zerstört wurde. Am 6. Oktober 2021 stimmte der Hauptausschuss der Stadt Bautzen Plänen eines [[Alternative für Deutschland|AfD]]-nahen Vereins zu, das Denkmal wieder aufzubauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saechsische.de/bautzen/lokales/bautzen-baut-bismarck-denkmal-wieder-auf-5540954-plus.html |titel=Bautzen baut Bismarck-Denkmal wieder auf |werk=Sächsische Zeitung |datum=2021-10-07 |abruf=2021-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach scharfen Protesten gegen die Wiederaufbaupläne, unter anderem seitens des [[Sorbisches Institut|Sorbischen Instituts]] und der [[Domowina]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.saechsische.de/bautzen/lokales/bismarck-denkmal-sorbisches-institut-zeigt-sich-bestuerzt-ueber-bautzens-plaene-5544031.html |titel=Bautzen: Bautzen: Noch mehr Kritik an Bismarck-Denkmal |werk=Sächsische Zeitung |datum=2021-10-13 |abruf=2021-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einer von mehr als 1500 Menschen unterzeichneten Petition hob der Stadtrat den Beschluss am 24. November 2021 auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.saechsische.de/bautzen/lokales/bismarck-denkmal-bautzen-beschluss-stadtrat-kritik-5572402-plus.html |titel=Bautzen: Beschluss zum Bismarck-Denkmal gekippt |werk=Sächsische Zeitung |datum=2021-11-24 |abruf=2021-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöse Kultstätte ==&lt;br /&gt;
Bereits bevor der Czorneboh diesen mythologisch aufgeladenen Namen erhielt, verbanden sich mit der Steingruppe auf seinem Gipfel Vorstellungen von einer slawischen Kultstätte auf dem Berg. Der sorbische Pfarrer, Historiker und Sprachforscher [[Abraham Frencel]] nannte 1712 für die Nordseite des Berges die Bezeichnung „Prašwica“. Er leitete sie vom obersorbischen &amp;#039;&amp;#039;prašeć&amp;#039;&amp;#039; („fragen“) ab und übersetzte es als „Frageort“ bzw. „Frageberg“. Diese Deutung galt lange Zeit als Beleg eines einstigen Kultplatzes mit einem für die [[Slawische Mythologie|slawische Religion]] typischen [[Orakel]] auf dem Berggipfel. 1910 widersprach der sorbische Volkskundler Jan Awgust Jenč der Deutung Frencels, indem er eine Herleitung vom seltener verwendeten obersorbischen &amp;#039;&amp;#039;prašiwy&amp;#039;&amp;#039; annahm, was räudig, krätzig, schlecht, verkommen bzw. elend bedeutet. Heute favorisiert man diese Deutung und meint, dass damit das beschwerliche Besteigen des Berges bzw. die für die Steinbearbeitung unbrauchbaren Steine gemeint gewesen sein könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lětopis&amp;#039;&amp;#039; Jahresschrift des Instituts für Sorbische Volksforschung, Reihe C, Volkskunde Nr. 6/7, 1963/64, Paul Nedo: &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh und Bielebon – zwei angebliche slawische Kultstätten in der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; S. 5–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Cord Bote|Konrad Botho]] erwähnt 1492 in seiner [[Cronecken der Sassen|Sachsenchronik]] indirekt, dass bei der Götterverehrung der Slawen in der Lausitz Steine eine Rolle spielten, indem er über das Jahr 1116 von der Zerstörung des [[Abgott]]es „Flyns“ berichtet, der auf „einem Flynsstein“ stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Botho: &amp;#039;&amp;#039;Cronecken der Sassen.&amp;#039;&amp;#039; 1492, fol. 245.&amp;lt;/ref&amp;gt; Archäologisch konnten keinerlei Hinweise auf eine vermeintliche Funktion der auf natürliche Weise entstandenen Steingruppe auf dem Czorneboh festgestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Donat, Joachim Herrmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Corpus archäologischer Quellen zur Frühgeschichte auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik (7. bis 12. Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; 4. Band &amp;#039;&amp;#039;Bezirke Cottbus, Dresden, Karl-Marx-Stadt und Leipzig.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Czorneboh wurde lange mit dem [[Bieleboh]], dem [[Keulenberg]] bei [[Oberlichtenau (Pulsnitz)|Oberlichtenau]] und dem [[Hochstein (Elstra)|Sibyllenstein]] bei Elstra im gleichen Kontext vorchristlicher Religiosität gesehen. Im Sibyllenstein vermutete man ebenfalls einen Orakelort.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Bernhard Störzner]]: &amp;#039;&amp;#039;Was die Heimat erzählt.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, 1904, S. 238–244.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Osterhebung des Czornebohbergzuges trägt die Felsengruppe des [[Hochstein (Lawalde)|Hochsteins]] mit einer vorgeschichtlichen Wallanlage. In ihr vermutete Karl Benjamin Preusker 1841 einen [[Heidentum|heidnischen]] [[Opfer (Religion)|Opferplatz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Benjamin Preusker: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die Vaterländische Vorzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 von 1841, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Archäologie|Archäologische]] Untersuchungen um 1900 erbrachten eine slawische bzw. mittelalterliche Nutzung. Die Frage nach der Funktion der Anlage konnte nicht geklärt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahreshefte der Gesellschaft für Anthropologie und Urgeschichte der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band II. 1903–1913, S. 219–222.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1350 sollen die Felsen einer Räuberbande als Versteck gedient haben, weswegen der Ort auf alten Karten auch Raubschloss genannt wurde und auf Sorbisch bis heute diesen Namen &amp;#039;&amp;#039;(Rubježny hród)&amp;#039;&amp;#039; trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung des Czorneboh existieren die Reste von rund dreißig [[Liste der Burgwälle im Freistaat Sachsen|slawischen Burgwällen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Fund eines [[Steinbeil (Steinzeit)|Steinbeiles]] und slawischer Scherben in [[Halbendorf im Gebirge]], bronzezeitlichen Funden in [[Cunewalde|Köblitz]] sowie zahlreichen sorbischen Flurbezeichnungen im Cunewalder Tal schlussfolgert man, dass auch der Süden des Czorneboh bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindeverwaltung Cunewalde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mein Cunewalde – Aus der Geschichte der Cunewalder Talheimat.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 4; Klaus Richter: &amp;#039;&amp;#039;Das Dorfbuch – Historisches aus der Gemeinde Crostau und ihrer Ortsteile.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 61; Theodor Schütze: &amp;#039;&amp;#039;Werte der Deutschen Heimat – Um Bautzen und Schirgiswalde.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, 1967, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Schmoritz]], einem Westausläufer des Czornebohbergzuges, haben sich ebenfalls die Reste eines Ringwalls erhalten. Er diente vermutlich in slawischer Zeit als Eisenschmelzstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahreshefte der Gesellschaft für Anthropologie und Urgeschichte der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band II. 1903–1913, S. 125–130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Czornebohbergzug bildet zudem die südliche Grenze des Siedlungsgebiets der bronzezeitlichen „[[Lausitzer Kultur]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Dichte vorgeschichtlicher Zeugnisse auf und um den Bergzug lassen eine religiöse Bedeutung des Berges zumindest möglich erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
Obwohl der Czorneboh als vorgeschichtlicher Kultplatz archäologisch bisher nicht belegt und damit strittig ist, war er schon in der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] Projektionsfläche vielfältiger mythologischer Vorstellungen. Ihren Hauptgegenstand bildete die Felsgruppe auf dem Gipfel des Berges. In ihnen vermeinte man aufgeschichtete Altäre, mit Opferbecken, Fackelhaltern und „Frageloch“ zu erkennen. Auf dem nahegelegenen „[[Hromadnik]]“ sah man, des Namens wegen, eine alte slawische Versammlungsstätte. Verbunden mit dem Aufleben regionalgeschichtlichen Interesses und der Rezeption mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Historiographen, lag es dann nahe, im Finsterwald (&amp;#039;&amp;#039;ćěmny&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;čorny lěs&amp;#039;&amp;#039;) auch den Kult des schwarzen Gottes (&amp;#039;&amp;#039;čorny bóh&amp;#039;&amp;#039;), [[Czorneboh (Gottheit)|Czorneboh]], oder zumindest einer Nacht- und Todesgöttin Čornybóh-Pya zu verorten. Daneben finden sich auch klassische christliche Topoi, wie der „Teufelsfuß“, ein Stein mit einem Eindruck in Form eines Hufes, oder das „Teufelsfenster“ (gleichzeitig das besagte „Frageloch“) mit dazugehörender Sage vom „[[s:Das Teufelsfenster am Czorneboh|Teufelsfenster am Czorneboh]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Georg Theodor Grässe: &amp;#039;&amp;#039;Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1855, S. 488. [https://books.google.de/books?id=ChZ7zRjuKWwC&amp;amp;dq=Der+Sagenschatz+des+K%C3%B6nigreichs+Sachsen&amp;amp;pg=PA488&amp;amp;hl=de Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gegenpart zum Schwarzen Gott – Czorneboh steht der Weiße Gott – [[Bieleboh (Gottheit)|Bieleboh]]. Helmold von Bosau erwähnte diesen Gott indirekt als „Gott des Glücks“. Möglicherweise ist er identisch mit dem slawischen Sonnengott „[[Svantovit]]“. Auch dieser „Weiße Gott“ erhielt einen Berg in der Oberlausitz. Er befindet sich gegenüber dem Czorneboh am äußersten Rande des bisher bekannten Siedlungsgebietes der [[Milzener]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Werte der Deutschen Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Um Bautzen und Schirgiswalde.&amp;#039;&amp;#039; 1967, S. 187, (mittelslawische Funde in Halbendorf bei Cunewalde).&amp;lt;/ref&amp;gt; In den sächsischen Meilenblättern von 1780–1806 wurde er zeitgleich mit dem „Zschernebog“ als „[[Bieleboh|Der Pilobogg oder Beyersdorferberg]]“ eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meilenblätter von Sachsen „Berliner Exemplar“.&amp;#039;&amp;#039; 1804, Blatt 347 und &amp;#039;&amp;#039;Staatswissenschaft im Lichte unserer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 115, S. 917, &amp;#039;&amp;#039;Geographische Meridianbestimmung Sächsischer Orte.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1827, (bezeichnet als „Pilobogg oder Beyersdorferberg“).&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl Benjamin Preusker zeichnete 1841 eine mit Sagen behaftete Steinformation des Berggipfels, die er als „Bielybog-Altar“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Benjamin Preusker: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die Vaterländische Vorzeit.&amp;#039;&amp;#039; 1841, S. 189 und Tafel I, Nr. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inwieweit es sich bei der Heiligkeit der Örtlichkeit um bloße Spekulation oder tatsächliche Überlieferung handelt ist strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Czorneboh-Sagen sind zum Beispiel: „Die Koboldkammer auf dem Czornebog“,&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich-Gottlob Gräve: &amp;#039;&amp;#039;Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz.&amp;#039;&amp;#039; 1839, S. 57&amp;lt;/ref&amp;gt; „Das Teufelsfenster am Czorneboh“, „Das Veilchen vom Czorneboh“,&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Georg Theodor Grässe: &amp;#039;&amp;#039;Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; 1855, Nr. 648/649, S.&amp;amp;nbsp;488.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Das Teufelsbecken auf dem Czorneboh“,&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Nürnberger: &amp;#039;&amp;#039;Großes Oberlausitzer Sagenbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2002, S.&amp;amp;nbsp;113.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Der Goldkeller am Frageberg“, „Tschernebog und Bielbog“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch der Lausitz.&amp;#039;&amp;#039; 1862, S. 228 und S. 7/17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Czorneboh Teufelsfenster 101.JPG|Das „Teufelsfenster“ bzw. „Frageloch“&lt;br /&gt;
 Czorneboh Teufelsfuss 101.JPG|Der „Teufelsfuß“&lt;br /&gt;
 Czorneboh Opferbecken 101.JPG|Das „Opferbecken“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportveranstaltungen ==&lt;br /&gt;
=== Laufsport ===&lt;br /&gt;
Bis Ende der 2010er Jahre fand am Czorneboh ausgehend von Cunewalde der &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh-Lauf&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh-Trail&amp;#039;&amp;#039; als [[Trailrun|Geländelauf]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.czorneboh-lauf.de/ Website des Veranstalters], abgerufen am 7. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Radsport ===&lt;br /&gt;
Die Strecke über den Cunewalder Streitbuschweg und den Löbauer Weg bis zum Gipfel des Berges dient regelmäßig als Austragungsort des &amp;#039;&amp;#039;Bergfahrens am Czorneboh&amp;#039;&amp;#039; des sächsischen Landesverbands des [[Bund Deutscher Radfahrer]]. Die Veranstaltung ist Landesmeisterschaft im [[Einzelzeitfahren#Bergzeitfahren|Bergzeitfahren]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rad-net.de/rad-net-portal/rad-net-ausschreibungen.htm?url=%2Fmodules.php%3Fname%3DAusschreibung%26pgID_Veranstaltung%3D3%26ID_Veranstaltung%3D40157%26mode%3Dascr_detail%26typ%3Di Event 2024 beim Bund Deutscher Radfahrer], abgerufen am 7. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Sonnenphänomen ==&lt;br /&gt;
Seit 2008 untersucht die [[Sternwarte Sohland/Spree|Volks- und Schulsternwarte „Bruno-H.-Bürgel“]] in [[Sohland an der Spree|Sohland/Spree]], Fachgruppe [[Archäoastronomie]], verschiedene Felsen der Oberlausitz auf ihre Eignung für kalendarische Sonnenbeobachtungen.&lt;br /&gt;
Auf dem Czornebohgipfel wurden die Steinformationen „Ente“ und „Teufelskanzel von Rachlau“ (heute Teufelstisch) für kalendarische Sonnenbeobachtungen geeignet befunden und menschlicher Einfluss bei der Einrichtung der kalendarischen Sichtöffnungen für möglich gehalten. Das archäoastronomische Forschungsprojekt erhielt die Bezeichnung „Projekt [[Sora (Wilthen)|Götterhand]]“ und die Felsobjekte, welche das kalendarische Sonnenbeobachtungsphänomen aufweisen werden als „[[Sonnenheiligtümer der Oberlausitz]]“ angesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Infopack 2011, &amp;#039;&amp;#039;Sonnenheiligtümer der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Sternwarte „Bruno-H.-Bürgel“ Sohland/Spree; Ralf Herold: &amp;#039;&amp;#039;Sonnenheiligtümer der Oberlausitz – Der Geldkeller auf dem Löbauer Berg und sein wahrer Schatz.&amp;#039;&amp;#039; Oberlausitzer Verlag, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ente.jpg|„Ente“, Beobachtungs&amp;amp;shy;station der Sonnen&amp;amp;shy;wenden Sonnenauf- und -untergang&lt;br /&gt;
 Teufelskanzel von Rachlau, Zeichnung von Karl Benjamin Preusker 1844.jpg|„Teufelskanzel von Rachlau“, Zeichnung von Karl Benjamin Preusker 1841&lt;br /&gt;
 Teufelskanzel von Rachlau Sonnendurchgang Wintersonnenwende gegen Mittag 2007.jpg|„Teufelskanzel von Rachlau“, Sonnen&amp;amp;shy;durchgang zur  Wintersonnenwende 2007 gegen Mittag&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erwin Wienecke: &amp;#039;&amp;#039;Czorneboh und Bieleboh. Eine quellenkritische Studie aus dem Gebiet der slawischen Religionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bautzener Geschichtshefte&amp;#039;&amp;#039; 4.6 (1927), S. 205–240.&lt;br /&gt;
* {{WdH|24}}&lt;br /&gt;
* {{BKD|31|52|54|Czorneboh}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Benjamin Preusker|Karl Preusker]]: &amp;#039;&amp;#039;Blicke in die vaterländische Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1841&lt;br /&gt;
* Ralf Herold: &amp;#039;&amp;#039;Die Fährte des Lichts – Projekt Götterhand – Sonnenheiligtümer der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Sternwarte Sohland/Spree, Books on Demand, Norderstedt 2020, ISBN 978-3-7519-5892-9&lt;br /&gt;
* Ralf Herold: &amp;#039;&amp;#039;Ein Stonehenge in der Oberlausitz? Der Teufelsstein von Pließkowitz/Kleinbautzen&amp;#039;&amp;#039;, Fachverlag für Archäologie Beier und Beran, Langenweißbach 2024, ISBN 978-3-95741-205-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lausitzer Bergland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cunewalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hochkirch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kubschütz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
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