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	<title>Czermna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Czermna&amp;diff=601828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 22. Dezember 2025 um 12:55 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-22T12:55:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Ort in Niederschlesien. Zum Dorf in Kleinpolen siehe [[Czermna (Szerzyny)]]; zu anderen Orten siehe [[Čermná]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Czermna&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Sin escudo.svg|111px|Wappen von ????]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Kłodzko&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Kłodzki&lt;br /&gt;
| Stadt              = Kudowa-Zdrój&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 27&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 6&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 14&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 21&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = 1283&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 57-350&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Kudowa-Zdrój]] – [[Pstrążna (Kudowa-Zdrój)|Pstrążna]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Kłodzko–Kudowa Zdrój|Kłodzko–Kudowa Zdrój]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Czermna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Tscherbeney&amp;#039;&amp;#039;, 1525–1937 auch &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Tscherbeney&amp;#039;&amp;#039;; {{csS|Německá Čermná}}; später auch: &amp;#039;&amp;#039;Veliká Čermná&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Marek Šebela, Jiři Fišer: &amp;#039;&amp;#039;České Názvy hraničních Vrchů, Sídel a vodních toků v Kladsku&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Kladský sborník]] 5, 2003, S. 379.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ortsteil der [[Gmina miejska|Stadtgemeinde]] [[Kudowa-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Kudowa&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Kłodzki]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Bis 1674 bildete es eine Einheit mit dem jenseits der Grenze zu Tschechien liegenden [[Malá Čermná]] (&amp;#039;&amp;#039;Kleintscherbeney&amp;#039;&amp;#039;). Nach dem Übergang an [[Preußen]] 1763 gehörte es zusammen mit mehreren Dörfern zum sogenannten [[Böhmischer Winkel|Böhmischen Winkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tscherbeney Rossmäsler-Stich.jpg|miniatur|Tscherbeney: Kirche und Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
Czermna liegt einen Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Kudowa-Zdrój im Tal der [[Czermnica (Fluss)|Czermnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Tscherbeneyer Bach&amp;#039;&amp;#039;), der in den zum [[Heuscheuergebirge]] gehörenden Wilden Löchern (&amp;#039;&amp;#039;Błędne Skały&amp;#039;&amp;#039;) entspringt, sich jenseits der Landesgrenze bei Brné mit der [[Brlenka]] vereint und südlich von [[Velké Poříčí]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß Poritsch&amp;#039;&amp;#039;) in die [[Metuje]] (&amp;#039;&amp;#039;Mettau&amp;#039;&amp;#039;) mündet. Das typische [[Langdorf]] erstreckt sich über fünf Kilometer entlang der tschechischen Grenze. Es ist im unteren Teil dicht besiedelt und steigt in einer breiten Mulde allmählich an. Weiter oben wird das Tal durch einen tiefen Einschnitt zwischen zwei Bergen – dem Schweinsrücken ({{plS|Świni Grzbiet}}) im Osten und dem Efeuberg (&amp;#039;&amp;#039;Bluszczowa&amp;#039;&amp;#039;) im Westen – geteilt. Hier beginnt das dünner besiedelte Oberdorf. Das engere Tal gehört durch seine bergige Landschaft zu einem der schönsten dieser Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterdorf besteht ein Grenzübergang für den kleinen Grenzverkehr in das angrenzende Malá Čermná (&amp;#039;&amp;#039;Kleintschermna&amp;#039;&amp;#039;), einen Ortsteil von [[Hronov]], über den auch die &amp;#039;&amp;#039;Radwanderweg Heuscheuergebirge&amp;#039;&amp;#039; führt. Kurpark und Kurteich von Kudowa-Zdrój schließen an das Unterdorf unmittelbar an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das spätere Tscherbeney gehörte bis 1477 zum altböhmischen [[Königgrätzer Kreis]]. Zusammen mit [[Machov|Machau]] und den Enklaven [[Hronov#Gemeindegliederung|Zbečník]] (&amp;#039;&amp;#039;Sbetschnik&amp;#039;&amp;#039;) und [[Hronov#Gemeindegliederung|Rokytník]] (&amp;#039;&amp;#039;Roketnik&amp;#039;&amp;#039;) gehörte es zur Herrschaft Machau, die im Besitz der [[Vladike]]n des [[Adršpach|Adersbacher]] Zweiges der [[Berka von Dubá]] war. Erstmals erwähnt wurde es 1354 in den [[Firmung|Konfirmationsbüchern]] des [[Erzbistum Prag|Erzbistums Prag]], zu dessen Sprengel es gehörte. In diesem Jahr wurde der Pfarrer von Machau durch den (&amp;#039;&amp;#039;namentlich nicht bekannten&amp;#039;&amp;#039;) „plebanus de Czrmney“ in sein Amt eingeführt. Aus der Tatsache, dass der Ort schon eine Kirche und einen Pfarrer hatte, kann geschlossen werden, dass er zu dieser Zeit eine regionale Bedeutung hatte und seine Gründung vermutlich schon in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erfolgt war. Zusammen mit 36 weiteren Pfarreien gehörte es zum kirchlichen [[Dekanat#Römisch-katholische Kirche|Dekanat]] im ostböhmischen [[Dobruška]], das dem Königgrätzer [[Archidiakonat]] unterstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da schon in frühester Zeit auf dem Dorfgebiet zwei [[Lehen|Lehnsgüter]] bestanden, die zeitweise unterschiedliche Besitzer hatten, wurden die Pfarrer häufig durch zwei [[Kirchenpatronat|Patrone]] präsentiert: Nach dem Tod des Pfarrers Racek präsentierte am 28. November 1359 Johann von Adersbach (&amp;#039;&amp;#039;Hanuš z Adršpachu&amp;#039;&amp;#039;) den Pfarrer Nikolaus („Nicolaus, presbyter de [[Budyně nad Ohří|Budina]]“), der vom Hronower Pfarrer Jakob Mauritz eingeführt wurde. Pfarrer Nikolaus tauschte 1363 mit Zustimmung der Patrone Johann/Jan und Leo/Lév seine Stelle in „Czirmna“ mit dem Pfarrer Johann aus Řetová (&amp;#039;&amp;#039;Ritouia&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Jetzt im [[Okres Ústí nad Orlicí]].&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Bistum Leitomischl]]. Nachfolger wurde 1364 mit Zustimmung der Patrone Johann/Jan und Zawisch/Záviš von Adersbach Johann von Vidonice (&amp;#039;&amp;#039;Jan z Vidonic&amp;#039;&amp;#039;), der vom Dekan von Dobruška eingeführt wurde. 1378 tauschte Pfarrer Johann sein Amt mit Zustimmung der Patrone Johann von Dubá und Leo von Adersbach sowie des Vznata von [[Skuhrov u České Třebové|Skuhrov]] mit dem Pfarrer Ulrich/Oldřich von [[Burg Rychmberk|Richemberg]]. Nach dem Tod des Pfarrers Hynčík 1401 präsentierte der damalige Besitzer der Herrschaft Nachod Jetřich (&amp;#039;&amp;#039;Dietrich&amp;#039;&amp;#039;) von Janowitz, als Pfarrer von „Czrmpna“ den Przibisko aus Cowacz (&amp;#039;&amp;#039;Přibík z [[Kovač]]&amp;#039;&amp;#039;), dem 1404 Wenzel/Václav, Sohn des Paulus von [[Náchod]] (&amp;#039;&amp;#039;Venceslaus natus Pauli&amp;#039;&amp;#039;) folgte. Während der [[Hussitenkriege]] erlosch die Pfarrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit Machau gelangte Tscherbeney vermutlich 1405 an die [[Herrschaft Nachod]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.machov-obec.cz/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=2&amp;amp;Itemid=14 Geschichte Machau (tschechisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1477 gliederte Herzog [[Heinrich I. (Münsterberg-Oels)|Heinrich d. Ä.]], dem seit 1472 die Herrschaften Nachod und [[Herrschaft Hummel|Hummel]] sowie die [[Grafschaft Glatz]] gehörten, das gesamte [[Kirchspiel]] Tscherbeney, zu dem damals die Dörfer [[Pstrążna (Kudowa-Zdrój)|Straußeney]], Bukowine, [[Jakubowice (Kudowa-Zdrój)|Jakobowitz]] und [[Kudowa-Zdrój|Lipoltov (das spätere Kudowa)]] gehörten, in die Herrschaft Hummel ein. Im gleichen Jahr inkorporierte Herzog Heinrich d. Ä. die Herrschaft Hummel in seine Grafschaft Glatz ein. Zugleich übertrug er die Herrschaft Hummel 1477 seinem Anhänger, dem sächsischen Adeligen Hildebrand von [[Kaufungen (Adelsgeschlecht)|Kauffung]] als ein erbliches Lehen. Unter den in dem entsprechenden Dokument vom 12. Juni genannten Städtchen und Dörfern, die damals zur Herrschaft Hummel gehörten, wird auch „Črmna“ «mit Ausnahme der beiden Lehen, die Wir zur Herrschaft Nachod überführt haben» („kromě dvého manstvie v též vsi, kteréž jsmy k Náchodu obrátili“) aufgeführt. Da das Land wegen der Hussitenkriege teilweise entvölkert war, wurde vermutlich unter Hildebrand von Kauffung die bis dahin unmittelbar zum Königreich Böhmen gehörende Herrschaft Hummel und damit auch Tscherbeney, vermehrt mit Deutschen besiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jaroslav Šůla: &amp;#039;&amp;#039;Jména obyvatel homolského panství v XVI. a XVII. století jako doklad etnicity obyvatel regionu&amp;#039;&amp;#039;. In: Český koutek v Kladsku. Kladský sbornik, supplementum 5, Trutnov 2008, S. 153–208, hier S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich deshalb ist bereits für das Jahr 1525 die Ortsbezeichnung «Deutsch-Tscherbeney» belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1477 unter Herzog Heinrich d. Ä. bei der Herrschaft Nachod verbliebenen Lehensgüter von Tscherbeney wurden an [[Vasall]]en vergeben, die zum niederen Adel gehörten. Sie waren verpflichtet, im Notfall Dienst zu Fuß mit der [[Armbrust]] und mit einer für einen Schützen geeigneten Rüstung auf der [[Schloss Náchod|Burg Náchod]] zu leisten, wo ihnen wie den Burgbediensteten das Recht der Verpflegung zustand. Die den Lehensnehmern ehemals gewährten Privilegien wurden 1477 bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Čižek, Jiří Slavík: &amp;#039;&amp;#039;Manská soustava nachodského hradu&amp;#039;&amp;#039;. In: Castellologica Bohemica 8, Jahrgang 2002, S. 67–88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden auf Tscherbeneyer Gebiet liegenden Lehen waren:&lt;br /&gt;
* Das erste Lehnsgut war ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] (&amp;#039;&amp;#039;poplužní dvůr&amp;#039;&amp;#039;), das vermutlich schon in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts bestand. Seine genaue Lage ist bis heute nicht bekannt. Es wird jedoch angenommen, dass es sich an der Stelle oberhalb der Kirche befand, an der Anfang des 19. Jahrhunderts das einstöckige Pfarrhaus mit Mansarddach errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan Čižek, Jiří Slavík: &amp;#039;&amp;#039;Manská soustava nachodského hradu&amp;#039;&amp;#039;. In: Castellologica Bohemica 8, Jahrgang 2002, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Lehnsgut gehörten 1,5 [[Hufe]]n Wald, sechs [[Rute (Einheit)|Ruten]] Wüstung, sechs Untergebene sowie das Kirchenpatronat. Seit 1447 gehörte dieses Lehen den Nachkommen des Tamchyn von Doubrawitz und war 1456 im Besitz des Nachoder Hauptmanns Wenzel/Václav Vrtimák von Rokytník, der 1465 im ältesten Stadtbuch von Náchod als königlicher [[Kammerjunker|Junker]] mit Sitz in Tscherbeney („zeman královy milosti seděním v Čermné“) bezeichnet wird. Ihm folgte Rafuš von [[Všestary]] (&amp;#039;&amp;#039;Rafuš z Všestar&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser war vermutlich ein Nachkomme des Königgrätzer Patriziers Rafael (&amp;#039;&amp;#039;Rafuš&amp;#039;&amp;#039;) Glattner, der nach 1395 Schulze (&amp;#039;&amp;#039;rychtář&amp;#039;&amp;#039;) von Königgrätz und zudem Burggraf von [[Potštejn|Pottenstein]] war. Während der Hussitenkriege emigrierte er nach [[Kłodzko|Glatz]], wo er stellvertretender [[Burggraf von Glatz|Burggraf]] war. Rafael Glattner wurde mit dem Prädikat [[Smidary#Gemeindegliederung|„z Chotělic“]] geadelt und besaß wahrscheinlich auch Všestary, nach dem sich seine Nachkommen nannten.&amp;lt;/ref&amp;gt;, der 1496 sein Lehnsgut mit allem Zubehör dem Hildebrand von Kauffung verkaufte. Herzog Heinrich d. Ä. hatte den Verkauf bereits am 6. April 1496 auf seinem Glatzer Schloss genehmigt und zugleich eingewilligt, dass dieses Gut von der Herrschaft Nachod gelöst und ebenfalls der Herrschaft Hummel eingegliedert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Martín Šandera: Jindřich I. Minsterberský – První hrabě Kladský a jeho majetková základna. In: [[Kladský sborník]] 6, 2004, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das zweite Lehnsgut war ein kleiner Rittersitz. Es war ein Erblehen, das als „Hartwig“ (&amp;#039;&amp;#039;Hartvík&amp;#039;&amp;#039;) bzw. „Černík“ und von 1525 bis 1674 auch als „Malá Německá Čermná“ bezeichnet wurde. Es bestand aus einer [[Festung|Feste]] (&amp;#039;&amp;#039;Tvrziště&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Tvrdiště&amp;#039;&amp;#039;) und lag im südlichen Teil von Tscherbeney, &amp;#039;&amp;#039;dem späteren Kleintscherma&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Lehngut war in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts im Besitz des Ernst/Arnošt von Krawa. Ihm folgte Georg/Jiřík von Všestary, von dem es auf dessen Söhne Rafuš und Alexius/Aleš überging. Wie sich aus einer Urkunde vom 2. Juni 1477 ergibt, verkauften sie die Feste an Herzog Heinrich d. Ä. auf Náchod, der darauf einen [[Freihof]] errichtete, zu dem u. a. Äcker, Wiesen, Wälder und Teiche sowie alles, was ursprünglich im Besitz der Feste war, gehörte. Nachfolgend vergab er es als Erblehen seinem Diener Simon Sudlitz von [[Žernov u České Skalice|Žernov]]. Er bekleidete von 1474 bis 1480 das Amt des Náchoder Burggrafen und 1491/1500 des Burghauptmanns. Dessen Tscherbeneyer Lehngut Černík bzw. Hartwig ist in einem Eintrag der [[Landtafel]] aus dem Jahre 1500 enthalten. 1513 erbte es Jan, ein Sohn des Simon Sudlitz, der seinem Bruder Jakob/Jakub eine Feste mit einem Hof sowie das wüste Dorf [[Pasterka (Radków)|Passendorf]] überließ, das seit 1494 mit diesem Lehngut verbunden war. Am 25. Januar 1525 verkaufte Jakob von Sudlitz dieses Lehngut sowie Passendorf dem Besitzer der Herrschaft Nachod, Johann Špetle von Pruditz (&amp;#039;&amp;#039;Jan Špetle z Prudic a ze Žlebů&amp;#039;&amp;#039;), der das erworbene Gut seinem Burghauptmann Tobias [[Słone (Kudowa-Zdrój)|Slansky]] von Doubrawitz (&amp;#039;&amp;#039;Tobiáš Slanský z Doubravic&amp;#039;&amp;#039;) schenkte und es zugleich [[Emphyteuse|emphyteutisch]] umsetzte. 1544 erbte es dessen Sohn Bohuslav Slansky von Doubrawitz. 1592 war der Černík-Hof in der Hand des Vladiken Wenzel/Václav Amcha von [[Borovnice u Staré Paky|Borovnice]] auf Deutsch-Tscherbeney, der ein Verwandter des Bohuslav von Doubrawitz war. Ende des 16. Jahrhunderts war dieses Gut im Besitz der [[Sandreczky (Adelsgeschlecht)|Sendražský von Sendražice]]. 1653 verkaufte es Bohuslav Adam von Sendražice dem Heinrich von [[Bubna (Adelsgeschlecht)|Bubna]], von dem es 1667 der Ritter Karl Christoph von [[Ołdrzychowice Kłodzkie|Ullersdorf]] (&amp;#039;&amp;#039;Karel Kryštof z Ullersdorfu&amp;#039;&amp;#039;) erwarb. Erst mit dem Erwerb des Freihofs bzw. Rittersitzes Černík/Hartwig („svobodný dvůr nebo rytířské sidlo zvané Hartvik“) durch die Stadt Náchod im Jahre 1674 entstand das eigenständige Dorf Kleintscherma bzw. Malá Čermná, das nun politisch nicht mehr zur Grafschaft Glatz gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1541 war die Herrschaft Hummel und damit auch Tscherbeney im Besitz des [[Johann von Pernstein (1487–1548)|Johann von Pernstein]]. Um diese Zeit muss die Herrschaft Tscherbeney, zu der die Dörfer Deutsch-Tscherbeney, Straußeney, Bukowine, Jakobowitz sowie das spätere [[Kudowa-Zdrój|Bad Kudowa]] gehörten, von der Herrschaft Hummel, die sich in Auflösung befand und bald danach [[Böhmische Kammer|Kammergut]] wurde, gelöst worden sein. Das ergibt sich aus einer erst unlängst in [[Breslau]] aufgefundenen Urkunde, mit der am 1. Dezember 1551 Kaiser [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] in seiner Eigenschaft als König von Böhmen bestätigte, dass der 1548 verstorbene Johann von Pernstein als Pfandherr der Herrschaft Hummel dem Heinrich Přepyšsky von Richemberg (&amp;#039;&amp;#039;Jindřich Přepyšský z Rychemberka&amp;#039;&amp;#039;) das Dorf «Deutsch-Tscherbeney» mit einigen Dörfern geschenkt und diese dann seiner Grafschaft Glatz, deren Pfandherr er seit 1537 war, inkorporiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Jaroslav Šůla: &amp;#039;&amp;#039;Jména obyvatel homolského panství v XVI. a XVII. století jako doklad etnicity obyvatel regionu&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Český koutek v Kladsku&amp;#039;&amp;#039;. Kladský sbornik, supplementum 5, Trutnov 2008, S. 153–208, hier S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich besaßen die Přepyšsky von Richemberg die Herrschaft Tscherbeney bis zum Verkauf an die protestantischen Herren [[Stubenberg (Adelsgeschlecht)|von Stubenberg]], die es ihrer Herrschaft [[Nové Město nad Metují|Neustadt an der Mettau]] inkorporierten. Jedenfalls wurde Tscherbeney ab den 1590er Jahren von Neustadt aus verwaltet. Da die Untertanen die Religion ihrer Herrschaft annehmen mussten, diente die Kirche von Tscherbeney nunmehr als evangelisches Gotteshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht am Weißen Berge]] wurden die Stubenberger wegen ihrer Beteiligung am [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Böhmischen Ständeaufstand]] enteignet. Ihre Besitzungen gingen für kurze Zeit an [[Wallenstein|Albrecht Wallenstein]], der sie seinem Schwager [[Adam Erdmann Graf Trčka]] verkaufte. Dieser gründete auf Tscherbeneyer Fluren das spätere Bad Kudowa (&amp;#039;&amp;#039;Lázně Chudoba&amp;#039;&amp;#039;), dessen [[Mineralwasser|Sauerbrunnen]] seit 1580 bekannt waren. Nach 1622 kam es sowohl in [[Böhmen]] als auch in der Grafschaft Glatz zu einer umfassenden [[Rekatholisierung]] und Tscherbeney wurde Filialkirche der katholischen Pfarrei Neustadt an der Mettau. Nach Trčkas Tod 1634 in [[Cheb|Eger]] wurde der kaiserliche Feldmarschall [[Walter Leslie (1607–1667)|Walter Leslie]] Besitzer von Neustadt und damit auch der Gutsherrschaft Tscherbeney. Nach der [[Berní rula]] von 1653 bestand Tscherbeney damals aus 10 Bauern, drei [[Häusler|Chalupnern]] und 21 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtnern]]. Die [[Kontribution]] wurde an die Grafschaft Glatz abgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dorf Tscherbeney, zu der Herrschaft Neüstadt im König[reich] Böhm[en] gehörig, contribuiren aber in die Grafschaft [Glatz]&amp;#039;&amp;#039;. In: Marie Ryantová: &amp;#039;&amp;#039;Berní rula&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 34, ISBN 978-80-86712-43-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1664 kam Tscherbeney wegen seiner kirchlichen Zugehörigkeit zum böhmischen Neustadt an das im Zuge der [[Gegenreformation]] neu gegründete [[Bistum Königgrätz]]. Im selben Jahr wurde das älteste Tscherbeneyer [[Kirchenbuch]] mit Tauf- und Sterbematrikeln angelegt. Der Königgrätzer Bischof [[Johann Joseph Wratislaw von Mitrowitz]] erhob 1738 Tscherbeney wieder zu einer selbständigen Pfarrei, zu der auch die Ortschaften Kudowa, Straußeney mit Bukowine, Jakobowitz und die böhmischen Dörfer [[Žďárky]] und [[Malá Čermná]] gehörten. Nachdem die Grafschaft Glatz nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 und endgültig nach dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 an Preußen gefallen war, wurden zwei Jahre später auch die kirchlichen Verhältnisse den politischen Grenzen angepasst. Tscherbeney wurde aus dem Bistum Königgrätz ausgegliedert und dem [[Dekanat#Römisch-katholische Kirche|Dekanat]] Glatz zugewiesen. Damit gehörte es ab diesem Zeitpunkt wiederum zum Erzbistum Prag. Im Jahre 1780 wurden die ebenfalls in der Grafschaft Glatz liegenden Dörfer [[Słone (Kudowa-Zdrój)|Schlaney]] und [[Brzozowie|Brzesowie]], die bis dahin zur Pfarrei St. Laurentius in Náchod gehörten, der Pfarrei Tscherbeney zugewiesen und die Dörfer Ždarky und Malá Čermná in die böhmische Pfarrei [[Hronov]] umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 verkauften die Grafen Leslie die Gutsherrschaft Tscherbeney an [[Stillfried-Rattonitz|Michael von Stillfried]] auf [[Nowa Ruda|Neurode]]. Nach der Neugliederung Preußens gehörte Tscherbeney seit 1815 zur [[Provinz Schlesien]] und war ab 1816 dem [[Landkreis Glatz]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Während der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] wohnte vom 9. bis 29. Juni 1813 [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] im Tscherbeneyer Pfarrhaus. Unter Mitwirkung von [[August Neidhardt von Gneisenau]] und [[Ernst Moritz Arndt]] führte er hier vorbereitende Gespräche für das antinapoleonische [[Militärbündnis]] mit Russland und Österreich und nahm zeitweise auch an den Verhandlungen auf [[Schloss Opočno]] teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 erwarben die Brüder Adolf Sigismund († 1847) und [[Friedrich Wilhelm von Götzen der Jüngere|Friedrich Wilhelm von Götzen d. J]] die Herrschaft Tscherbeney. Da beide ohne Nachkommen starben, erbte deren Neffe Anton Graf [[Magnis (Adelsgeschlecht)|von Magnis]] die Besitzungen. Er verkaufte den Besitz bald weiter, und es folgten in kurzen Abständen verschiedene Eigentümer. 1857 übernahm Clemens von Mengersen die Herrschaft Tscherbeney. Da er auch das Kirchenpatronat innehatte, spendete er 500 Taler für den Erweiterungsbau der Pfarrkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Bartonitschek: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche von Grenzeck/Tscherbeney&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Groffschoaftersch Häämtebärnla.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1863 war Tscherbeney im Besitz des Eduard von [[Kramsta (Unternehmerfamilie)|Kramsta]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dokumentyslaska.pl/adel%20glatzer/1742%20-%201863.html Der Adel des Glatzer Landes]&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem Freiherr [[Otterstedt (Adelsgeschlecht)|von Otterstedt]] folgte. Er verkaufte 1873 die Herrschaft Tscherbeney, der er nun Kudowa ausgliederte, das er für sich behielt. 1874 wurde der [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Tscherbeney gebildet, zu dem die [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinden]] Straußeney und Tscherbeney sowie der gleichnamige Gutsbezirk gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://territorial.de/ndschles/glatz/grenzeck.htm Amtsbezirk Tscherbeney]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurde 1937 Tscherbeney im Rahmen der ideologisch motivierten Germanisierung slawischstämmiger Ortsnamen in &amp;#039;&amp;#039;Grenzeck&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Tscherbeney/Grenzeck 1945 wie fast ganz [[Schlesien]] an Polen und wurde zunächst in &amp;#039;&amp;#039;Czerwone&amp;#039;&amp;#039; und später in &amp;#039;&amp;#039;Czermna&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde zum größten Teil [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Schon vorher waren zahlreiche Bewohner über die nahe Grenze in die [[Tschechoslowakei]] geflohen. Die neuen Siedler waren ihrerseits zum Teil Heimatvertriebene aus [[Kresy|Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war. In den 1950er Jahren wurde Czermna nach Kudowa-Zdrój eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde von Einwohnern von Czermna, von Tschechen aus Hronov, Žďárky und Malá Čermná sowie von Deutschen aus Aachen ein Projekt zur Völkerverständigung und -begegnung begonnen. Aus dieser Initiative entstanden 1994 die Jugendbegegnungsstätte „Marzanka“ und 1999 das „Denkmal der drei Kulturen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kudowa-Zdrój Czermna, ołtarz w kościele św. Bartłomieja (Tscherbeney-Hauptaltar).jpg|miniatur|hochkant|Czermna: Hauptaltar der Pfarrkirche St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poland - Czermna - Chapel of Skulls - exterior 02.jpg|miniatur|Die &amp;#039;&amp;#039;Schädelkapelle&amp;#039;&amp;#039; von Tscherbeney/Czermna]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Bartholomäus&amp;#039;&amp;#039; entstand im 14. Jahrhundert und wurde in den Hussitenkriegen zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte im 16. Jahrhundert. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts erhielt sie ihre heutige barocke Gestalt. Die Ausstattung der Kirche wurde in der Folgezeit mehrmals erneuert und restauriert. 1888 erneuerte und [[Staffage|staffierte]] der Münchner Architekt [[Joseph Elsner senior|Joseph Elsner]], der 1845 in dieser Kirche getauft worden war, den Hauptaltar.&amp;lt;ref&amp;gt;Hildegard Berning: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Elsner (1845–1933).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joachim Bahlcke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, Band 9. Insingen 2007, ISBN 978-3-7686-3506-6, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitenaltäre und Kanzel schuf 1930 der [[Lądek Zdrój|Landecker]] Bildhauer [[Aloys Schmidt]].&lt;br /&gt;
* Der frei stehende &amp;#039;&amp;#039;Glockenturm&amp;#039;&amp;#039; wurde 1603 als Wehrturm errichtet.&lt;br /&gt;
* Zwischen Kirche und Glockenturm befindet sich die viel besuchte &amp;#039;&amp;#039;Schädelkapelle&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1776 bis 1804 von Pfarrer Wenzel Tomaschek mit finanzieller Unterstützung des damaligen Patrons Graf Leopold von Leslie erbaut. Wände und Decke der [[Beinhaus|Kapelle]] sind mit etwa 3000 gebleichten Totenschädeln und anderen Menschenknochen bedeckt. Weitere 20.000 Knochenteile liegen in der [[Gruft]] der Kapelle. Sie sollen aus Massengräbern der näheren Umgebung stammen, in denen die Opfer von Pest- und Choleraepidemien, aber auch von Gefallenen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und der [[Schlesische Kriege|Schlesischen Kriege]] bestattet worden waren.&lt;br /&gt;
* Das klassizistische &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039; mit Mansarddach oberhalb der Kirche wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet.&lt;br /&gt;
* Im Oberdorf (ul. Kościuszki 101) kann in der Wohnstube eines typischen kleinen Hauses eine vier Meter lange mechanische &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtskrippe&amp;#039;&amp;#039; besichtigt werden, die eine Nachbildung der Stadt [[Betlehem]] darstellt und mit 150 Figuren und 100 Schäfchen, die aus Lindenholz geschnitzt wurden, ausgestattet ist. Die [[Weihnachtskrippe|Krippe]] wurde in den Wintermonaten zwischen 1896 und 1924 vom Landwirt und Weber Franz Stephan geschnitzt und ständig vervollkommnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Wietek: &amp;#039;&amp;#039;Der Orgelbauer von Tscherbeney&amp;#039;&amp;#039;, Breslauer Nachrichten ([[Cham (Oberpfalz)|Cham]]) vom 1. Januar 1950 (&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Weihnachtskrippe und der Orgel&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In den Wintermonaten 1930–1938 baute Franz Stephan eine &amp;#039;&amp;#039;Orgel&amp;#039;&amp;#039; mit einem beachtenswerten Orgelgehäuse. Sie wurde mit 10 [[Register (Orgel)|Registern]] für 270 [[Orgelpfeife|Pfeifen]] ausgestattet und 1938 bei der [[Volkskunst]]- und Spielzeugausstellung der Bürgerhalle des [[Rathaus (Breslau)|Breslauer Rathauses]] ausgestellt. Sie ist noch immer bespielbar und kann ebenfalls besichtigt werden.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Denkmal der drei Kulturen&amp;#039;&amp;#039;, das einen drei Pfeiler überspannenden Regenbogen darstellt, befindet sich seit 1999 im oberen Teil des Dorfes und erinnert in drei Sprachen an die tschechische, deutsche und ab 1945 polnische Geschichte des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Hirschfelder]] (1907–1942), 1932–1939 Kaplan in Tscherbeney, anschließend Jugendseelsorger der Grafschaft Glatz. Starb 1942 im KZ Dachau und wurde 2010 seliggesprochen.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wietek]] (1923–2012), Kunsthistoriker und ehemaliger Landesmuseumsdirektor von Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ladislav Hladký: &amp;#039;&amp;#039;Dějiny Malé Čermné – Obce na Česko-Kladských hranicích – do roku 1850&amp;#039;&amp;#039;. Hronov 2010, ISBN 978-80-254-7552-2.&lt;br /&gt;
* Ladislav Hladký: &amp;#039;&amp;#039;K církevní organizaci tzv. Českého koutku v Kladském hrabstvi&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Kladský sborník.&amp;#039;&amp;#039; 1, 1996.&lt;br /&gt;
* [[Aloys Bach]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Kirchen-Geschichte der Grafschaft Glaz.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Breslau 1841.&lt;br /&gt;
* Franz Albert: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Herrschaft Hummel und ihrer Nachbargebiete. Erster Teil: Die Herrschaft Hummel bis zum Jahre 1477&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, 1932, S. 80–86.&lt;br /&gt;
* Peter Güttler u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Glatzer Land&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Aktion West-Ost]] e. V., ISBN 3-928508-03-2, S. 109.&lt;br /&gt;
* Norbert Bartonitschek: &amp;#039;&amp;#039;650 Jahre Grenzeck/Tscherbeney&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Grafschafter Bote.&amp;#039;&amp;#039; 02/2004.&lt;br /&gt;
* Norbert Bartonitschek: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche von Grenzeck/Tscherbeney&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Groffschoaftersch Häämtebärnla.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 80–87.&lt;br /&gt;
* Norbert Bartonitschek: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrer Wenzel Tomascheks Aufzeichnungen in der Pfarrchronik von Deutsch Tscherbeney&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Groffschoaftersch Häämtebärnla.&amp;#039;&amp;#039; 2014, S. 44–51 (&amp;#039;&amp;#039;mit Geschichte der Schädelkapelle&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Joseph Kögler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schädelkapelle von Tscherbeney&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; 1908, Heft 03, S. 53–54.&lt;br /&gt;
* Albert Hantsch: &amp;#039;&amp;#039;Vom Hummel zur Heuscheuer&amp;#039;&amp;#039;. Leimen 1976, {{DNB|820662461}}.&lt;br /&gt;
* Jan Čížek: &amp;#039;&amp;#039;Kladská ves Německá Čermná v Novoměstké farní kronice&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dissertationes Historicae.&amp;#039;&amp;#039; Hradec Králové 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/565061,Kudowa_Zdroj,Dzielnica_Czermna.html Historische und aktuelle Ansichten]&lt;br /&gt;
* [http://www.grafschaft-glatz.de/bilder/glatz/grenze.htm Historische Ansichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kudowa-Zdrój]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmischer Winkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrschaft Hummel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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