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	<title>Czarne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Czarne&amp;diff=574428&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schreiben: /* 20. Jahrhundert */ Wikilink</title>
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		<updated>2026-02-21T12:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;20. Jahrhundert: &lt;/span&gt; Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Czarne&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Czarne COA.svg|80px|Wappen der Gmina Czarne]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat             = Człuchowski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Człuchowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Czarne&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Czarne&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 41&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 57&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 6030&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 46.39&lt;br /&gt;
| Höhe               = 136&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 77-330&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = GCZ&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga wojewódzka 201|DW201]] [[Gwda Mała]]–[[Debrzno]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga wojewódzka 202|DW202]] Czarne–Rzeczenica&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Polnische Staatsbahn|PKP]]-Linie 210 [[Bahnstrecke Chojnice–Runowo Pomorskie|Runowo Pomorskie–Chojnice]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2         = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Czarne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;ʈ͡ʂarnɛ}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;; [[Kaschubische Sprache|kaschubisch]] &amp;#039;&amp;#039;Czôrné&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt mit Sitz der [[Gmina Czarne|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] im [[Powiat Człuchowski]] der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]] mit etwa 6000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im ehemaligen [[Westpreußen]], am linken Ufer des Flusses [[Czernica (Fluss)|Czernica]], in einem ausgedehnten Waldgebiet in 136 Metern über Meereshöhe, etwa 16 Kilometer ostsüdöstlich von [[Szczecinek]], 40 Kilometer westlich von [[Chojnice]] und 27 Kilometer westnordwestlich der Stadt [[Człuchów]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordwestlich verläuft die Draheimer Seenplatte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreis Schlochau 1914.jpg|mini|Hammerstein, westnordwestlich  der Stadt [[Schlochau]], auf einer Landkarte von 1914]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Czarne-plac miejski.png|mini|Platz im Stadtzentrum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Czarne, kościół po remoncie.jpg|mini|Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Czarne - zamek.JPG|mini|Ruinen der Burg Hammerstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
Der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] verlegte in den 1380er Jahren einen befestigten Hof, ein sogenanntes Wildhaus, von [[Sokole (Czarne)|Falkenwalde]] in die Nähe der heutigen Stadt, um hier den Übergang über den Fluss Zahne zu sichern. Die Burg erhielt den Namen Hammerstein, wohl nach einem dort vorhandenen [[Eisenhammer]]. Bereits 1388 und 1389 ist Hammerstein als Ort von Verhandlungen zwischen dem Orden und den Herzögen von Pommern genannt. 1395 verlieh der [[Hochmeister]] des Ordens [[Konrad von Jungingen]] für die zu besetzende Stadt das [[Kulmer Recht|Kulmer Stadtrecht]]. Burg und Stadt gehörten zur [[Komturei Schlochau]] des Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht bei Tannenberg (1410)]] kam Hammerstein kurzzeitig an den mit Polen verbündeten pommerschen Herzog [[Bogislaw VIII. (Pommern)|Bogislaw&amp;amp;nbsp;VIII.]], der es aber bereits mit dem [[Erster Frieden von Thorn|Thorner Frieden von 1411]] wieder an den Deutschen Orden herausgeben musste. Der Hochmeister [[Heinrich Reuß von Plauen|Heinrich von Plauen]] bestätigte der Stadt ihre Rechte und verlieh ihr zusätzlich das Recht, sich eine Walkmühle zu bauen. Im [[Dreizehnjähriger Krieg|Dreizehnjährigen Krieg (1454–1466)]] zwischen dem Preußischen Bund und dem Deutschen Orden stand die Stadt auf der Seite des Ordens, wurde zwar 1454 von den Truppen des Bundes besetzt, aber 1455 durch den Ordenshauptmann Kaspar Nostitz durch eine Kriegslist –&amp;amp;nbsp;er ließ zehn seiner Männer als Frauen verkleidet in die Stadt gehen&amp;amp;nbsp;– noch einmal für den Deutschen Orden zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Dreizehnjähriger Krieg|Dreizehnjährigen Städtekrieg]] kam Hammerstein im [[Zweiter Frieden von Thorn|Zweiten Frieden von Thorn]] 1466 vom [[Deutschordensstaat|Deutschordensstaat Preußen]] zum autonomen [[Preußen Königlichen Anteils]], das sich freiwillig der Oberhoheit der polnischen Krone unterstellt hatte. Die Ordensburg wurde der Sitz einer [[Starostei]]. Die Starosten wurden in den folgenden Jahrhunderten von den Familien [[von Konarski]], [[Sapieha (Adelsgeschlecht)|Sapieha]], [[von Weiher]], [[von Raczynski]], [[Wedelstaedt (Adelsgeschlecht)|von Wedelstädt]] und [[von Unruh]] gestellt. Anlässlich der Errichtung der [[Union von Lublin]] auf dem [[Lublin]]er [[Sejm]] kündigte König [[Sigismund II. August]] am 16. März 1569 die Autonomie des Königlichen Preußens (Westpreußen) unter Androhung herber Strafen einseitig auf,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Prutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, S. 104. ([https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA104 books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Reusch: &amp;#039;&amp;#039;Westpreussen unter polnischem Scepter. Festrede gehalten am Elbinger Gymnasium am 13. Spt. 1872&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, Neie Folge, Band 10 (Königsberg 1873), S. 140–154, insbesondere S. 146. ([https://books.google.de/books?id=4EMxAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA146 books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb die Oberhoheit des polnischen Königs in diesem Teil des ehemaligen Gebiets des Deutschen Ordens von 1569 bis 1772 als Fremdherrschaft empfunden wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Prutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;. Danzig 1872, S. 104 ff. ([https://books.google.de/books?id=_aJSAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA104 books.google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Mitte des 16. Jahrhunderts hatte Hammerstein etwa 700 Einwohner; acht Tuchmacher, sechs Schuhmacher und fünf Schmiede gingen ihrem Gewerbe nach. Es gab ein Sägewerk, und an der Zahne wurde eine [[Wassermühle]] betrieben. 1624 suchte die [[Pest]] Hammerstein erstmals heim, die Mehrzahl der Einwohner starb. Drei Jahre später litt die Stadt unter den Überfällen der am [[Polnisch-Schwedischer Krieg (1600–1629)|Polnisch-Schwedischen Krieg]] beteiligten Truppen. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts hatte sich auch in Hammerstein die [[Reformation]] ausgebreitet, und die Stadtkirche war evangelisch geworden. Es blieb aber bei Spannungen zwischen beiden [[Konfession]]en. 1600 errangen die katholischen Einwohner wieder das Nutzungsrecht für die Stadtkirche. 1645 wurde der katholische Lehrer Jakob Büttner erschlagen, und Kirche, Pfarrhaus und Schule wurden demoliert. Die Stadt wurde zum Schadenersatz verurteilt. 1653 fielen die meisten Häuser einem großen Brand zum Opfer. Eine eigene evangelische Kirche wurde erstmals 1676 errichtet; sie wurde 1716, 1755 und 1819 jeweils neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Erste polnische Teilung|ersten polnischen Teilung]], durch die [[Polnisch Preußen]] wieder mit [[Preußen]] zusammengeschlossen wurde, kam Hammerstein 1772 zur neugeschaffenen [[Provinz Westpreußen]] des [[Königreich Preußen|Staates Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Preußische Reformen|preußischen Territorialreformen]] wurde die Stadt 1818 dem westpreußischen [[Landkreis Schlochau]] zugeordnet. 1819 wurde für die evangelische Gemeinde am Markt eine Kirche errichtet. Noch immer war Hammerstein eine Stadt der Schuh- und Tuchmacher, 1850 gab es dort fast 200 Schuhmacher. Daneben lagen in der Stadt aber auch mehrere größere Bauernhöfe. In diesem Jahr entstand auf dem Gelände der inzwischen verfallenen [[Ordensburg]] als Dienst- und Wohnsitz des Amtsrats [[George von Livonius]] das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schloss Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;. Der Anschluss an die [[Pommersche Centralbahn]] erfolgte mit der Inbetriebnahme des Streckenabschnitts von Neustettin nach Schlochau im Jahr 1878. Das war der Startschuss für die Ansiedlung größerer Industriebetriebe des Baustoffgewerbes und der Holzverarbeitung. Zu einem weiteren bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelte sich der von Preußen ab 1885 angelegte [[Truppenübungsplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Hammerstein eine evangelische Kirche, eine katholische Kirche, eine [[Synagoge]] und ein [[Amtsgericht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gab es hier ein großes Lager für russische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg verblieb Hammerstein, anders als der Großteil Westpreußens, beim Deutschen Reich. Der schmale, weiterhin deutsche Streifen im Westen Westpreußens wurde in die neu eingerichtete Provinz [[Grenzmark Posen-Westpreußen]] eingegliedert, und damit auch Hammerstein. Als nach dem Ersten Weltkrieg viele deutsche Bewohner aus den an das wiedererstandene Polen abgetretenen Gebieten nach Deutschland auswanderten, entstanden in Hammerstein in Richtung Süden und zum Truppenübungsplatz hin neue Siedlungen, sodass die Bevölkerungszahl um über 30 Prozent anstieg. Im Jahr 1925 wurden in Hammerstein 4122 Einwohner gezählt, die auf 1111 Haushaltungen verteilt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre hatte die Gemarkung der Stadt Hammerstein eine Flächengröße von 43,9&amp;amp;nbsp;km², und in dem Stadtgebiet standen zusammen 439 Wohnhäuser an 14 verschiedenen Wohnorten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs&amp;quot;&amp;gt;Pommersche Forschungsgemeinschaft (Hrsg.), Gunthard Stübs: {{Webarchiv|url=http://stadt.hammerstein.kreis-schlochau.de/ |wayback=20131013172653 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Hammerstein im ehemaligen Kreis Schlochau in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2023-12-08 03:20:18 InternetArchiveBot }} stadt.hammerstein.kreis-schlochau.de (2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=8em |anzahl=3 |abstand= |liste=&lt;br /&gt;
# Bahnhof Hammerstein (Kreis Schlochau)&lt;br /&gt;
# Birkenwäldchen&lt;br /&gt;
# Bürgershof&lt;br /&gt;
# Forsthaus Hardelbruch&lt;br /&gt;
# Forsthaus Jägersberg&lt;br /&gt;
# Forstsekretärgehöft Hasselberg&lt;br /&gt;
# Hammerstein&lt;br /&gt;
# Heinrichsburg&lt;br /&gt;
# Karlsberg&lt;br /&gt;
# Louisenhöh&lt;br /&gt;
# Neumannshof&lt;br /&gt;
# Schießplatz Hammerstein&lt;br /&gt;
# Walkmühle&lt;br /&gt;
# Ziegelei}}&lt;br /&gt;
Um 1935 hatte Hammerstein unter anderem drei Hotels, eine Weinstube, eine Apotheke, drei Bäckereien, zwei Bankgeschäfte, acht Baugeschäfte, eine Bierbrauerei, eine Buchdruckerei, zwei Feinkosthandlungen, vier Gärtnereien, eine Reihe von Gemischtwarenläden, drei Getreidehandlungen, zwei Glasereien, eine Holzhandlung, sechs Metzgereien, vier Sägewerke, eine Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen, fünf Möbelfabriken, eine Molkerei, drei Mühlen, zwei Pferdehandlungen, eine Reihe von Handwerksbetrieben und Dienstleistungsunternehmen sowie drei Viehhandlungen und einen Zeitungsverlag.&amp;lt;ref&amp;gt;Klockhausʼ &amp;#039;&amp;#039;Kaufmännisches Handels- und Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 A, Berlin 1935, S. 946 ([https://books.google.de/books?id=HRoCFyeSekIC&amp;amp;pg=RA2-PT91 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1933 richtete die [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Diktatur]] das kurzzeitig bestehende Konzentrationslager Hammerstein ein. Es wurde im Juni 1933 wieder aufgelöst; dessen Häftlinge wurden in andere Lager verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andrea Rudorff]]: &amp;#039;&amp;#039;»Anhäufung vaterlandsfeindlicher Elemente«. Das Konzentrationslager Hammerstein im Regierungsbezirk Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Barbara Distel]], [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Terror ohne System. Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933–1935&amp;#039;&amp;#039;. Metropol Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-932482-61-1, S. 179–185 (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen wurde Hammerstein 1938 in die [[Provinz Pommern]] eingegliedert. 1939 errichteten die [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] ein großes Strafgefangenenlager, später kam noch ein [[Kriegsgefangenenlager]] ([[Stammlager|Stalag]] II-B) hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 gehörte die Stadt Hammerstein zum [[Kreis Schlochau]] im [[Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen]] der preußischen [[Provinz Pommern]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eroberte am 26. Februar 1945 die [[Rote Armee]] Hammerstein. Während der Kämpfe wurden 40 Prozent der Stadt zerstört. Im März 1945 überließ die Rote Armee die Stadt Hammerstein der Verwaltung der [[Volksrepublik Polen]]. Es begann danach die Zuwanderung von [[Polen (Ethnie)|Polen]]. Die polnische Administration führte für Hammerstein die polnische Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Czarne&amp;#039;&amp;#039; ein und  [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieb]] in der Folgezeit die einheimischen Stadtbewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1772 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}670 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollack&amp;quot;&amp;gt;Manfred Vollack, Heinrich Lemke: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlochau – Ein Buch aus preußisch-pommerscher Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Kiel 1974, ISBN 3-9800051-1-9, S. 308–310.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1780 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}876 || bei 138 Feuerstellen, fast alle Deutsche lutherischer Konfession&amp;lt;ref name=&amp;quot;JFG&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Zweiter Theil, welcher die Topographie von West-Preussen enthält&amp;#039;&amp;#039;. Kantersche Hofdruckerei, Marienwerder 1789, S. 73–74, Nr. 5; {{archive.org |bub_gb_SQw_AAAAcAAJ |Blatt=n85}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1188 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollack&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1586 || größtenteils deutsche Evangelische&amp;lt;ref&amp;gt;[[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 380, Nr. 12; {{archive.org |bub_gb_L_sAAAAAcAAJ |Blatt=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2120 ||&amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1856, S. 220; {{archive.org |bub_gb_g7QDAAAAcAAJ |Blatt=220}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2612 || darunter 2100 Evangelische und 260 Katholiken&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Band 2. Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA55 S. 55–56, Ziffer 11.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2790 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=schlochau.html|name=Pommern - Kreis Schlochau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2856 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3025 || meist Evangelische&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Hammerstein |BK-Nummer=1 |Band=8 |Seite=704 |zenoID=20006737536}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4122 || davon 3594 Protestanten, 411 Katholiken und 61 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stübs&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4423 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1934 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4420 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vollack&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4387 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1983 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 5892 ||&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1996, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Czarneeinw.jpg|350px|Einwohnerentwicklung von Czarne]]&lt;br /&gt;
Balkendiagramm der Einwohnerzahlen bis 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Stadt ist über die [[Droga wojewódzka 201|Woiwodschaftsstraße 201]] oder mit der Eisenbahn ([[Polnische Staatsbahn|Staatsbahnlinie]] von Chojnice &amp;#039;&amp;#039;(Konitz)&amp;#039;&amp;#039; nach Runowo Pomorskie &amp;#039;&amp;#039;(Ruhnow)&amp;#039;&amp;#039;) zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
Es besteht eine Städtepartnerschaft mit der niedersächsischen Gemeinde [[Langlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina#Gmina miejsko-wiejska|Stadt-und-Land-Gemeinde (gmina miejsko-wiejska)]] Czarne gehören 21 Ortschaften, die zehn Dörfern mit einem [[Sołectwo|Schulzenamt (sołectwo)]] zugeordnet sind.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Czarne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mit der Stadt verbundene Personen ==&lt;br /&gt;
* [[August Kummer]] (1790–1876), Rittergutsbesitzer und Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[George von Livonius]] (1792–1867), Rittergutsbesitzer und Abgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hellgrewe]] (1860–1926), Landschaftsmaler und Illustrator von Reiseliteratur&lt;br /&gt;
* [[Willy von Livonius]] (1871–1946), preußischer Offizier, zuletzt Generalmajor&lt;br /&gt;
* [[Alexander Beer]] (1873–1944), Architekt, Gemeindebaumeister in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Hans Klatt]] (1876–1936), Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* [[Franz Mahlke]] (1885–1957), deutscher Lyriker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Maria Seidler]] (1888–1972), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Peter Lietz]] (* 1943), genannt &amp;#039;&amp;#039;Lord Leo&amp;#039;&amp;#039;, Sänger und Gitarrist der Beat- und Rockband [[The Lords]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hammerstein, Stadt, Kreis Schlochau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Hammerstein ([https://www.meyersgaz.org/place/10717091 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Zweiter Theil, welcher die Topographie von West-Preussen enthält&amp;#039;&amp;#039;. Kantersche Hofdruckerei, Marienwerder 1789, S. 73–74, Nr. 5; {{archive.org |bub_gb_SQw_AAAAcAAJ |Blatt=n85}}.&lt;br /&gt;
* [[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, S. 380, Nr. 12; {{archive.org |bub_gb_L_sAAAAAcAAJ |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* Manfred Vollack, Heinrich Lemke: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Schlochau – Ein Buch aus preußisch-pommerscher Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Kiel 1974, ISBN 3-9800051-1-9.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bahr (Historiker)|Ernst Bahr]]: &amp;#039;&amp;#039;Hammerstein.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Erich Weise]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 317). Unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1966. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 80.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land.&amp;#039;&amp;#039; Augsburg 1996, ISBN 3-86047-181-3, S. 149–150.&lt;br /&gt;
* [[Peter Johanek]], Franz-Joseph Post (Hrsg.); Thomas Tippach, Roland Lesniak (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Städtebuch Hinterpommern.&amp;#039;&amp;#039; (Deutsches Städtebuch, Band 3) 2. Auflage. W. Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-018152-1, S. 85–88.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Hammerstein |Band=13 |Seite=29}}&lt;br /&gt;
* [[Isaak Gottfried Gödtke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte der Stadt Hammerstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für vaterländische Interessen oder Preußische Provinzial-Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Neue Folge, August-Heft, Marienwerder 1845, S. 867–876 ([https://books.google.de/books?id=TAUBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA867 Google Books]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://territorial.de/pommern/schlocha/hammerst.htm &amp;#039;&amp;#039;Stadt Hammerstein&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und die Pommersche Forschungsgemeinschaft: [https://web.archive.org/web/20131013172653/http://stadt.hammerstein.kreis-schlochau.de/ &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Hammerstein im ehemaligen Kreis Schlochau in Pommern&amp;#039;&amp;#039;] (2011).&lt;br /&gt;
* [http://www.czarne.pl/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4685786-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Czarne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schreiben</name></author>
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