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	<title>Curtius Schulten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T04:55:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curtius Schulten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1893]] in [[Elberfeld]]; † [[20. November]] [[1967]] in [[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]]) war ein [[deutscher]] [[Malerei|Maler]] und der neben [[Fritz von Wille]] wohl bekannteste [[Landschaftsmalerei|Landschaftsmaler]] der [[Eifel]] im [[20. Jahrhundert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Curtius Schulten war das vierte Kind des Textilkaufmanns Hermann Schulten in [[Elberfeld]]. Nach dem Schulabschluss am Realgymnasium (1910/11) studierte er an der [[Handwerker- und Kunstgewerbeschule Elberfeld|Kunstgewerbeschule Elberfeld]], von 1911 bis 1913 an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Kunstakademie Karlsruhe]] und von 1913 bis 1914 an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Kunstakademie in München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1911 war er häufig im elterlichen Sommerhaus in Blankenheim und [[Zeichnung (Kunst)|zeichnete]] dort Tiere. 1913 ließ sein Vater oberhalb des Sommerhauses ein kleines [[Atelier]]haus – mit [[Kupferstich|Kupferdruck]]-Werkstatt – für den engagierten Kunststudenten errichten. Dadurch verstärkte sich für Curtius Schulten die Beziehung zur Eifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulten war Soldat im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und wurde in der [[Winterschlacht in der Champagne]] in [[Frankreich|Nordfrankreich]] verwundet. Anschließend wohnte er in Elberfeld und verbrachte den Sommer in Blankenheim. 1921 heiratete er Hilde Bettges, die sein Schaffen in jeder Hinsicht förderte. Von 1922 bis 1924 studierte an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Graphischen Akademie]] in [[Leipzig]] und war Meisterschüler von Alois Kolb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 beauftragte ihn das archäologische Institut mit der Dokumentation in [[Numantia]] und [[Sagunt]] in [[Katalonien]] ([[Spanien]]). Es entstanden Zeichnungen und [[Porträtmalerei|Porträts]]. Von 1927 bis 1929 wohnte und arbeitete Schulten ganzjährig in Blankenheim, da seine Eifellandschaften im [[Post-Impressionismus|nachimpressionistischen]] Stil in rheinischen Städten sehr gefragt waren. Seit 1930 unternahm er viele Studienreisen, besonders nach [[Ibiza]] und [[Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Schulten obligatorisch Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an der &amp;#039;&amp;#039;Gau-Ausstellung Köln-Aachen&amp;#039;&amp;#039; in Aachen, im Jahr 1941 bekannt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] brannte seine Wohnung in der [[Köln-Innenstadt|Kölner Altstadt]] als Folge der [[Luftkrieg|Alliierten Luftangriffe]] aus. Im Januar 1945 starb seine Frau Hilde bei einem Fliegerangriff in Blankenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curtius Schulten heiratete 1946 Hedwig Morsbach. Aus dieser Ehe ging 1949 ein Sohn hervor, Marius. Ständiger Wohnsitz war nun Blankenheim. Neue Motivation für sein künstlerisches Schaffen erhielt er durch seine zweite Frau sowie durch Aufträge von Staatssekretär Hermann Wandersleb aus Bonn und dem Schleidener Oberkreisdirektor [[Felix Gerhardus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1949 war er wieder ein gefragter Porträtmaler, aber auch Landschaftsmaler der Eifel. Weitere Studienreisen, besonders nach Ibiza und Norwegen, präften ab 1951 seinen Stil. Schulten organisierte große Ausstellungen in [[Aachen]] und [[Prüm]] und war Gründungsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und  Ardennen&amp;#039;&amp;#039;. 1962 gab der Eifelverein das Buch &amp;#039;&amp;#039;Erlebte Eifel&amp;#039;&amp;#039; über Schulten heraus. 1967 erhielt er den &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Kulturpreis des Groupements der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Drei Gattungen finden sich im Werk Schultens: [[Tiermalerei|Tier-]], [[Porträtmalerei|Bildnis-]] und [[Landschaftsmalerei]]. Curtius Schulten formulierte seine [[Sujet|Motive]] zunächst im nachimpressionistischen Stil, gelangte dann aber im Spätwerk zum abstrakten [[Impressionismus]], wobei er sein Augenmerk auf [[Buchmalerei|Licht]], [[Kolorit|Farbe]] und Bewegung legte. In den 1930er Jahren verfinsterten sich seine Landschaften, u. a. durch die Themen &amp;#039;&amp;#039;Sturm&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gewitter&amp;#039;&amp;#039;, aber auch durch stumpfe Farben. Seine Studienreisen nach Ibiza – ab 1953 – gaben ihm sein „Faszinosum“ – Licht, Farbe und Bewegung – in gesteigerter Form wieder und leiteten ihn, auch in seinen Eifellandschaften, zu einem ihm eigenen abstrakten Impressionismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Curtius Schulten: &amp;#039;&amp;#039;Erlebte Eifel&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Hans Reykers, Köln 1962&lt;br /&gt;
* Curtius Schulten: &amp;#039;&amp;#039;Das Bild der Eifel&amp;#039;&amp;#039;. Köln 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Leben des Malers der Eifel&amp;#039;&amp;#039;, zusammengestellt von C. P. Joist und Marius Schulten. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Kreises Euskirchen 1990&amp;#039;&amp;#039;, Euskirchen 1989, S. 17 ff.&lt;br /&gt;
* C. P. Joist: &amp;#039;&amp;#039;Curtius Schulten – Maler der Eifel&amp;#039;&amp;#039;. Euskirchen 1990&lt;br /&gt;
* C. P. Joist: &amp;#039;&amp;#039;Curtius Schulten als bergischer Maler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Romerike Berge&amp;#039;&amp;#039;, Juni 1991, S. 1 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsmaler der Eifel&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Conrad-Peter Joist, Düren 1997, S. 118 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.curtius-schulten.de/ Offizielle Curtius Schulten Webseite mit Abbildungen einiger Bilder, angelegt durch die Familie]&lt;br /&gt;
* [http://www.eifel-und-kunst.de/homepage/kulturtraeger/artikel/023_bad_muenstereifel_01.htm Artikel über Curtius Schulten als Maler der Eifel]&lt;br /&gt;
* [http://www.eifel-und-kunst.de/homepage/kulturtraeger/artikel/023_bad_muenstereifel_01.htm Maler zur Zeit des Dichters Jakob Kneip in Bad Münstereifel]&lt;br /&gt;
* http://www.eifel-und-kunst.de/homepage/projekte/html/06_gemeinschaftswerk1936.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118762273|LCCN=nr95005033|VIAF=280149066757965602896}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulten, Curtius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eifelmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulten, Curtius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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