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	<title>Curt von Gottberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freygangfreunde am 13. Dezember 2025 um 12:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-13T12:17:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Курт фон Готберг з Усеваладам Радзько і Міхасём Ганько перад строем членаў БСМ.jpg|mini|Curt von Gottberg mit [[Usewalad Rodska]] und [[Michas Ganko]] (von links nach rechts).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Gustav Friedrich Walther von Gottberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1896]] in [[Snamenskoje (Kaliningrad, Prawdinsk)|Preußisch Wilten]]; † [[31. Mai]] [[1945]] in [[Grundhof|Lutzhöft]]) war ein hochrangiges Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] und ein [[Kriegsverbrechen|Kriegsverbrecher]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Curt von Gottberg wurde aufgrund seines Suizids niemals gerichtlich zur Verantwortung gezogen und nicht wegen Kriegsverbrechen verurteilt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er vereinigte vom März 1943 bis zum Juli 1944 die höchste zivile und militärische Gewalt in Weißruthenien (Weißrussland) in [[Personalunion]]. Während des [[Operation Bagration|Zusammenbruchs der Heeresgruppe Mitte]] stieg er Anfang Juli 1944 zum [[SS- und Polizeiführer|Höheren SS- und Polizeiführer]] (HSSPF) für Russland-Mitte und Weißruthenien auf. Von Gottberg war seit dem 30. Juni 1944 [[SS-Obergruppenführer]] und General der [[Waffen-SS]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dienstaltersliste der Waffen-SS vom 1. Juli 1944. Lfd. Nr. 21a (als Kurt von Gottberg)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Curt von Gottberg entstammte dem alten [[Hinterpommern|hinterpommerschen]] Adelsgeschlecht [[Gottberg (Adelsgeschlecht)|von Gottberg]], welches von der urkundlichen Ersterwähnung zum &amp;#039;&amp;#039;jüngeren&amp;#039;&amp;#039; Briefadel gehört. Sein Vater war Walter von Gottberg (1870–1945), seine Mutter dessen erste Ehefrau, die Generalstochter Agnes Freiin von der Goltz (1869–1923). Er hatte zwei Geschwister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser 1908 |Sammelwerk=Der Gotha |WerkErg=Briefadelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. G. |Band=Gottberg |Nummer=II. Linie. 2. Ast. |Auflage=2. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1907 |Seiten=366 |Online=[https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1201455 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1912 begann er eine landwirtschaftliche Ausbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Von Gottberg trat zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] als [[Freiwilliger (Militär)|Freiwilliger]] am 2. August 1914 in die [[Preußische Armee]] ein; bis zum November 1918 nahm er an den Kampfhandlungen teil. 1917 wurde er wegen seiner zahlreichen Schuss- und Splitterverletzungen für kriegsbeschädigt erklärt. Mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] II. und I. Klasse ausgezeichnet, gehörte er als [[Oberleutnant]] noch bis April 1920 der [[Reichswehr]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 heiratete Gottberg eine Verwandte, Leonie von Gottberg-Gr. Klitten, und hatte mit ihr drei Töchter, Christa-Victorie, Erika und Elisabeth. Nach der Scheidung 1928 ehelichte er noch gleichen Jahr die bürgerliche Charlotte Kniep, mit ihr hatte er vier Söhne, Lorenz, Hans-Wittich und Walther. Der Sohn [[Rasmus von Gottberg]] wurde Dramaturg und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Von Gottberg schloss sich nach seiner Entlassung zusammen mit anderen demobilisierten Reichswehroffizieren der [[Marine-Brigade Ehrhardt]] an. Im November 1923 nahm er in München am [[Hitlerputsch]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 kehrte er nach [[Ostpreußen]] zurück, beendete seine landwirtschaftliche Ausbildung und war bis zum Ende der 1920er Jahre in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] selbständiger Siedlungsunternehmer. 1931 trat er der [[Sturmabteilung|SA]] und zum 1. Februar 1932 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 948.753).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv ([[Bundesarchiv (Deutschland)|BArch]]) R 9361-I/13656.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1932 wechselte er zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 45.923).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere in der SS ===&lt;br /&gt;
Kurz nach der [[Machtergreifung]] Adolf Hitlers am 30. Januar 1933 wurde Curt von Gottberg mehrfach innerhalb der SS-Hierarchie befördert. Ende 1933 wurde er Leiter der [[SS-Verfügungstruppe]] im württembergischen [[Ellwangen]]. Der Aufbau einer militärischen Truppe als Grundstock der zukünftigen Waffen-SS veranlasste die SS-Führung, auf durch den Ersten Weltkrieg geschultes militärisches Personal zurückzugreifen. Am 30. Januar 1934 wurde er zum [[SS-Sturmbannführer]] befördert, am 20. März 1934 zum Obersturmbannführer, wie auch zum Beispiel [[Ludolf-Hermann von Alvensleben|Ludolf-Hermann von Alvensleben-Schochwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 sollte von Gottberg die Führung der 49. SS-Standarte in [[Braunschweig]] übernehmen. Im Januar 1936 verursachte er jedoch nach einem Zechgelage einen Autounfall in einem fremden Fahrzeug. Von Gottbergs linkes Bein musste unterhalb des Knies amputiert werden. [[Heinrich Himmler]] persönlich intervenierte zu Gunsten von Gottberg. Die Kosten für die medizinische Nachbetreuung und Rehabilitation sowie für das zerstörte Auto wurden übernommen. Himmler veranlasste, dass von Gottberg im Juli 1937 zum Chef des Siedlungsamtes im [[SS-Hauptämter#Rasse- und Siedlungshauptamt|Rasse- und Siedlungshauptamt]] (RuSHA) der SS ernannt wurde. Mit dieser Tätigkeit war von Gottberg jedoch überfordert, da sich seine Verwaltungserfahrung auf die Landwirtschaft beschränkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Klein: &amp;#039;&amp;#039;Curt von Gottberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Karrieren der Gewalt. Nationalsozialistische Täterbiographien.&amp;#039;&amp;#039; WBG-Sonderausgabe, Darmstadt 2011, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1939 von [[Wilhelm von Holzschuher|Wilhelm Freiherr von Holzschuher]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1939 erhielt von Gottberg einen Posten als kommissarischer Leiter des „Prager Bodenamtes“ im [[Reichsprotektorat Böhmen und Mähren]].&amp;lt;ref&amp;gt;Detlef Brandes: &amp;#039;&amp;#039;Umvolkung, Umsiedlung, rassische Bestandsaufnahme. NS-„Volkstumspolitik“ in den böhmischen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2012 passim.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Gottbergs Finanzgebaren, das dubiose Transaktionen, Darlehen an Privatpersonen, mangelnde Aufsicht gegenüber Untergebenen und Verlustgeschäfte in Millionenhöhe umfasste, führte zu einem handfesten Skandal innerhalb des RuSHA. Im November 1939 veranlasste der Leiter des RuSHA Pancke von Gottbergs Rücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach „Hausarrest“ und etlichen Interventionen wurde von Gottberg am 1. Oktober 1940 Chef des Erfassungsamtes im [[SS-Hauptamt]]. Das lang anhaltende Disziplinarverfahren am Hauptamt-SS-Gericht fand im April 1942 mit von Gottbergs Rehabilitierung sein Ende. Er habe zwar „sachliche Fehler“ gemacht und ihm seien „unzweckmäßige Dispositionen“ unterlaufen, ihm wurde aber zugutegehalten, er habe mit „bemerkenswerter Schwungkraft“, „einsatzbereiter Verantwortungsfreudigkeit“ und „persönlicher Hingabe“ gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101III-Weiss-047-31, Russland, Minsk, Ordnungspolizei, Bach-Zelewski.jpg|mini|Curt von Gottberg (li.) und von dem Bach bei Abnahme einer Parade der Ordnungspolizei auf dem Lenin-Platz in [[Minsk]] (ca. 1943), Aufnahme aus dem Bundesarchiv.]]&lt;br /&gt;
Der von Himmler protegierte von Gottberg, ab Juni 1942 [[SS- und Polizeiführer]] (SSPF) für den [[Generalbezirk Weißruthenien]], konnte seine „SS-Führerfähigkeit“ zwischen Oktober 1942 und Juni 1944 als Fachmann für „Bandenbekämpfungsunternehmen“ unter Beweis stellen. Ganze Regionen wurden zum „Bandengebiet“ erklärt, die Bewohner verschleppt oder ermordet, die Häuser zerstört. Von Gottberg entwickelte neue Strategien in der [[Partisanenbekämpfung]] auf dem Territorium der Sowjetunion. In einer dichten Folge von Kommandounternehmungen griff die „[[Kampfgruppe von Gottberg]]“ von sich aus mutmaßliche Stützpunkte von [[Partisan]]en an. Ab dem 14. März 1943 war von Gottberg zugleich Vertreter des HSSPF Russland-Mitte, [[Erich von dem Bach-Zelewski]], dem „Bevollmächtigten des Reichsführers-SS für die Bandenbekämpfung“ bzw. „Chefs der Bandenkampfverbände“. Am 27. September 1943 wurde er mit der Wahrung der Geschäfte des am 22. September 1943 in Minsk durch eine Bombe getöteten [[Generalbezirk#Generalkommissare|Generalkommissars]] von Weißruthenien, [[Wilhelm Kube]], beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In dem evakuierten Raum“, so von Gottberg in einem Befehl vom 1. August 1943, „sind die Menschen in Zukunft [[Freiwild]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Curilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Ordnungspolizei und der Holocaust im Baltikum und in Weißrussland 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; S. 738.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Einsatzbefehl von Gottbergs vom 7.&amp;amp;nbsp;Dezember 1942 lautete wie folgt: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Als Feind ist anzusehen jeder Bandit, [[Juden|Jude]], [[Zigeuner]].}}&lt;br /&gt;
Anlässlich seines ersten Unternehmens ([[Unternehmen Nürnberg|Codename „Nürnberg]]“) meldete von Gottberg am 5. Dezember 1942:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Feindtote: 799 Banditen, über 300 Bandenverdächtige und über 1800 Juden. […] Eigenverluste: 2 Tote und 10 Verwundete. Glück muß man haben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Kampfgruppe von Gottberg“ war, zusammen mit dem „[[SS-Sondereinheit Dirlewanger|Sonderkommando Dirlewanger]]“ und der „[[29. Waffen-Grenadier-Division der SS „RONA“ (russische Nr. 1)|Kaminski-Brigade]]“, von Bach-Zelewski koordiniert, verantwortlich für zahllose [[Massenmord]]aktionen an Zivilisten in Weißrussland. So zum Beispiel beim „Unternehmen Erntefest I“ vom 18. bis 26. Januar 1943 mit dem Ergebnis: 805 Feindtote, 1.165 „Sonderbehandelte“ (Ermordete), bei eigenen Verlusten von 6 Toten und 17 Verwundeten und „Erntefest II“ vom 28. Januar bis 9. Februar 1943 mit 2.325 Feindtoten und eigenen Verlusten von 5 Toten und 38 Verwundeten&amp;lt;ref&amp;gt;Curilla: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Ordnungspolizei und der Holocaust im Baltikum und in Weißrussland 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; S. 722 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem „[[Unternehmen Hermann]]“ vom 13. Juli 1943 bis zum 11. August 1943 mit der Ermordung von über 4.000 Zivilisten. Im November 1943 führte die Kampfgruppe, zusammen mit der Kampfgruppe „[[Friedrich Jeckeln|Jeckeln]]“, das „Unternehmen Heinrich“ durch, das wegen einer sowjetischen Offensive abgebrochen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottberg war, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Wilhelm Kube, ein dezidierter Gegner größerer weißrussischer Autonomie. Nichtsdestotrotz sah er sich gezwungen, mit einheimischen Funktionären zusammenzuarbeiten. Am 21. Dezember 1943 wurde auf Veranlassung Gottbergs der [[Weißruthenischer Zentralrat|Weißruthenische Zentralrat]] gegründet, welcher als Marionettenstaat der Besatzer fungierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Brakel: &amp;#039;&amp;#039;Unter Rotem Stern und Hakenkreuz. Baranowicze 1939 bis 1944. Das westliche Weißrussland unter sowjetischer und deutscher Besatzung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitalter der Weltkriege.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2009, ISBN 978-3-506-76784-4, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls wurde am 23. Februar 1944 die [[Weißruthenische Heimwehr]] gegründet, ein Verband weißrussischer Soldaten, welcher zur Bekämpfung von Partisanen eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottberg, der binnen kurzer Zeit die höchsten militärischen Auszeichnungen erhielt, wurde am 21. Juni 1944, einen Tag vor dem Beginn der [[Operation Bagration]], die zum Zusammenbruch der Heeresgruppe Mitte führte, zum „HSSPF Russland Mitte und Weißruthenien“ ernannt und am 30. Juni 1944 zum SS-Obergruppenführer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des hastigen Rückzuges aus Weißrussland wurden die von Gottberg unterstehenden SS-Polizei-Einheiten gegen die [[Rote Armee]] eingesetzt. Trotz der bedrohlichen militärischen Lage ermordeten von Gottbergs Truppen noch viele Einwohner von [[Baryssau|Borissow]] und weiterer Orte. Von Gottberg weigerte sich, dem militärischen Kommando der [[Wehrmacht]] unterstellt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gottberg war als Chef der „Bandenbekämpfung“ im besetzten [[Frankreich]] vorgesehen, was aber wegen des schnellen Vordringens der Alliierten nicht mehr ausgeführt werden konnte. Vom 7. August 1944 bis zum 18. Oktober 1944 war von Gottberg [[Kommandierender General]] des [[XII. SS-Armeekorps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1945 erhielt von Gottberg von Himmler den Auftrag, das deutsche Eisenbahnnetz nach [[Fahnenflucht|desertierenden]] Soldaten zu überwachen. Von [[Joseph Goebbels]] wurde er mit der Remobilisierung von bereits aus der Wehrmacht entlassenen Soldaten betraut. Zum Kriegsende folgte er der sogenannten [[Rattenlinie Nord]] nach [[Flensburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Link: &amp;#039;&amp;#039;„Rattenlinie Nord“. Kriegsverbrecher in Flensburg und Umgebung im Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Gerhard Paul, Broder Schwensen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mai ’45. Kriegsende in Flensburg.&amp;#039;&amp;#039; Flensburg 2015, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Kriegsende wurde von Gottberg festgenommen. Er beging am 31. Mai 1945 in [[Grundhof|Lutzhöft]] bei [[Flensburg]] in britischer Gefangenschaft [[Suizid]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Richter: [https://www.shz.de/deutschland-welt/politik/die-letzte-ruhestaette-auf-dem-friedenshuegel-liegen-taeter-und-opfer-id9743771.html &amp;#039;&amp;#039;Die letzte Ruhestätte: Auf dem „Friedenshügel“ liegen Täter und Opfer.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Flensburger Tageblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Mai 2015; abgerufen am 28. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Liste der SS-Führer im Generalsrang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Biographisches&lt;br /&gt;
* [[Ruth Bettina Birn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Höheren SS- und Polizeiführer. Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Droste Verlag, Düsseldorf 1986, ISBN 3-7700-0710-7.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, 2. aktualisierte Auflage, ISBN 3-596-16048-0.&lt;br /&gt;
* [[Christian Gerlach (Historiker)|Christian Gerlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Kalkulierte Morde. Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrußland 1941 bis 1944.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 2000, ISBN 3-930908-63-8.&lt;br /&gt;
* Peter Klein: &amp;#039;&amp;#039;Curt von Gottberg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus-Michael Mallmann]], [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karrieren der Gewalt. Nationalsozialistische Täterbiographien.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-16654-X; 2. unv. Aufl. 2005; davon Sonderausgabe: WBG 2011 &amp;amp; Primus, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-89678-726-2.&lt;br /&gt;
* [[Detlef Brandes]]: &amp;#039;&amp;#039;„Umvolkung, Umsiedlung, rassische Bestandsaufnahme“: NS-„Volkstumspolitik“ in den böhmischen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2012, ISBN 978-3-486-71242-1.&lt;br /&gt;
; Genealogie&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|D.A.G.]] Teil B (Briefadel). 1939&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 31. [[Justus Perthes]], Gotha 1938. Siehe: [[FamilySearch]].&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], Jürgen von Flotow: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser&amp;#039;&amp;#039; / B (Briefadel / nach 1400 nobilitiert)  Band II, Band 20 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsche Adelsverbände in Gemeinschaft mit dem [[Deutsches Adelsarchiv|Deutschen Adelsarchiv]]. C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1959, {{ISSN|0435-2408}}, S.&amp;amp;nbsp;185–187.&lt;br /&gt;
; [[Dienstalterslisten der SS|SS-Dienstalterslisten]]:&lt;br /&gt;
* SS-Dienstaltersliste. Stand vom 1. Oktober 1934. Personalabteilung RF-SS, Buchdruckerei Birkner, vorm. Hermes, München 1934, S. 12., Nr. 234.&lt;br /&gt;
* SS-Dienstaltersliste. Stand vom 1. Dezember 1938. SS-Personalkanzlei, Reichsdruckerei, Berlin 1938, S. 34., Nr. 512. (Reprint 1996).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dienstaltersliste der Waffen-SS: SS-Obergruppenführer bis SS-Hauptsturmführer. Stand vom 1. Juli 1944 mit Nachträgen bis zum 30.1.1945.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Brün Meyer. Biblio-Verlag, Bissendorf 1987, ISBN 3-7648-1469-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12435047X|VIAF=18154653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gottberg, Curt Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS- und Polizeiführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Weißrusslands 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Partisanenkrieg im Zweiten Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Gottberg|Curt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottberg, Curt von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gottberg, Curt Gustav Friedrich Walther von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Obergruppenführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Snamenskoje (Kaliningrad, Prawdinsk)|Preußisch Wilten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Flensburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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