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	<title>Curt von Bardeleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:37:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freygangfreunde am 27. November 2025 um 10:28 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-27T10:28:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt vom Schachspieler und Schachtheoretiker. Zum Mitglied der Frankfurter und der Preußischen Nationalversammlung ähnlichen Namens siehe [[Kurt von Bardeleben]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Bardeleben.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Curt von Bardeleben.&lt;br /&gt;
|Voller Name = Curt Carl Alfred von Bardeleben&lt;br /&gt;
|Land = {{DEU-1871}}&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Geburtsort = [[Berlin]], [[Königreich Preußen]]&lt;br /&gt;
|Sterbedatum = &amp;lt;!-- Wird normalerweise von Wikidata eingebunden, muss also nicht angegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Sterbeort = Berlin, [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = &lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &amp;lt;!-- Nur nötig, wenn Elo &amp;lt; 2400 oder FideID nicht angegeben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2710 (März 1897) ([[historische Elo-Zahl]])&lt;br /&gt;
|FideID = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Carl Alfred von Bardeleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1861]] in [[Berlin]]; † [[31. Januar]] [[1924]] ebenda) war ein [[Liste deutscher Schachspieler|deutscher Schachspieler]] und [[Schach]]theoretiker des 19. Jahrhunderts; von Beruf war er [[Journalist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Curt von Bardeleben entstammte dem alten [[Magdeburg]]er Adelsgeschlecht [[Bardeleben (Adelsgeschlecht)|Bardeleben]] und war der Sohn des Richard von Bardeleben (1821–1896),&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. 1908&amp;#039;&amp;#039;. Neunter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1907, [https://books.google.de/books?id=toUPAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA28 S. 28 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Literarischen Bureaus&amp;#039;&amp;#039; des königlich [[Preußisches Staatsministerium|Preußischen Staatsministeriums]], und der Anna Wilhelmy (1836–1903).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bardeleben heiratete in erster Ehe am 13. September 1902 in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] bei [[Berlin]] Hedwig Beyer (* 24. Juni 1870 in [[Eibenstock]]; † 10. Juni 1959 in [[Bischofswerda]]). Diese Ehe wurde bereits nach einem Jahr am 19. Dezember 1903 in Berlin wieder geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe heiratete Bardeleben am 18. April 1906 in Schöneberg Katharina Kastenmayer (* 8. Februar 1875 in [[Osterhofen]]). Auch diese Ehe wurde schon wenige Monate nach der Hochzeit wieder geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich heiratete Bardeleben in dritter Ehe schon am 12. Februar 1907 in Berlin die Schauspielerin [[Elly Bender]], geborene Elisabeth Böhncke. Auch diese dritte Ehe wurde geschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bardeleben erbte ein großes Vermögen, von dem er bequem seinen Lebensunterhalt bestreiten konnte. So widmete er sich völlig dem Schachspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bardelebens Eltern zogen von Berlin nach [[Weimar]], wo er sein [[Abitur]] erlangte. Er erlernte das Schachspiel als Zehnjähriger und galt noch während seiner Schulzeit als bester Spieler in Weimar. 1880 begann er in [[Leipzig]] ein Studium der [[Rechtswissenschaft]]en, das er 1884 in Berlin fortsetzte, dann aber zu Gunsten der [[Journalistik]] abbrach. In seiner Leipziger Zeit wurde er Mitglied des Schachklubs &amp;#039;&amp;#039;Augustea&amp;#039;&amp;#039;, im Jahre 1881 gewann er das Hauptturnier des Deutschen Schachbundes in Berlin und wurde so [[Schachmeister|Meister]]. 1883 gewann er das [[London]]er [[Vizayanagaram]]-Turnier, das Reserveturnier zum Großen Internationalen Meisterturnier. Er zählte in den 1880er und 1890er Jahren zu den besten Spielern im [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreich]]; neben dem geteilten ersten Preis in Leipzig 1888 sind seine größten Erfolge die (geteilten) Siege in den Meisterturnieren des [[Deutscher Schachbund|Deutschen Schachbundes]] in [[Kiel]] 1893&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/kiel1893.htm Das nationale Turnier Kiel 1893 (8. DSB-Kongress)] auf [[TeleSchach]] (Kreuztabelle und Partien).&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Coburg]] 1904.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/coburg1904.htm Das Internationale Turnier Coburg 1904 (14. DSB-Kongress)] auf TeleSchach (Kreuztabelle und sämtliche Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1889 unterlag er in einem Wettkampf dem späteren [[Schachweltmeister|Weltmeister]] [[Emanuel Lasker]] knapp mit 1,5:2,5 (+1 =1 −2). Sein Unentschieden im Wettkampf mit [[Joseph Henry Blackburne]] 1895 (+3 =3 −3) war ebenso ein sportlicher Erfolg wie auch sein Sieg über [[Richard Teichmann]] 1895 mit 6:4 (+3 =6 −1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch als [[Exzentriker]] bekannt, worunter wohl auch seine drei Ehen gelitten haben dürften. Es wurde beispielsweise berichtet, dass er eigens einen Dienstmann quer durch Berlin schickte, um sich in einem bestimmten Café eine Portion frische Butter holen zu lassen. Ebenfalls durch einen Boten übermittelte er seine Kapitulation in der [[Steinitz – von Bardeleben, Hastings 1895|berühmtesten von ihm verlorenen Partie]] gegen [[Wilhelm Steinitz]] in [[Schachturnier zu Hastings 1895|Hastings 1895]], nachdem er sich zuvor wortlos aus dem Turniersaal entfernt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er durch die [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]] sein Vermögen verloren hatte, endete sein Leben im Januar 1924 den meisten Angaben zufolge durch [[Suizid]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Dagobert Kohlmeyer]]: [https://de.chessbase.com/post/zum-100sten-todestag-von-curt-von-bardeleben Zum 100sten Todestag von Curt von Bardeleben]&amp;#039;&amp;#039; In: Chessbase.com. 31. Januar 2024, abgerufen am 1. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa („Selbstmord aus materieller Not“) [[Otto Borik]], [[Joachim Petzold]]: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Schachlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Meyers Lexikonverlag, Mannheim 1993, ISBN 3-411-08811-7, S.&amp;amp;nbsp;28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stürzte aus dem Fenster seiner im zweiten Stock liegenden Berliner Wohnung. Der russische Autor [[Vladimir Nabokov]], der damals in Berlin lebte, wurde durch dieses Ereignis zu dem Schluss seines Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Lushins Verteidigung]]&amp;#039;&amp;#039; (1930) inspiriert. Der Selbstmordversion widersprachen allerdings [[Jacques Mieses]] und [[Bernhard Kagan]] in Nachrufen: „Höchstwahrscheinlich hat er, der an hochgradiger Arterienverkalkung litt, einen leichten Schwindelanfall oder Blutandrang nach dem Kopf bekommen und ist, um frische Luft zu schöpfen an das mit einer niedrigen Brüstung versehene offene Fenster getreten, wobei er das Uebergewicht [sic!] verlor und hinunterstürzte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Mieses, In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kagans Neueste Schachnachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;, Sonderheft Nr.&amp;amp;nbsp;2, Schachverlag B. Bakan, Berlin 1924, S. 55 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curt von Bardeleben wurde am 7. Februar 1924 auf dem Anstaltsfriedhof der Stadt Berlin anonym in einem [[Massengrab]] beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel: „Das &amp;#039;&amp;#039;[[Leichenbegängnis]]&amp;#039;&amp;#039; eines Schachmeisters“. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 70 (Sonntags-Ausgabe), Sonntag, 10. Februar 1924, Sport/Spiel und Turnen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partien ==&lt;br /&gt;
* [[Steinitz – von Bardeleben, Hastings 1895]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kritik der [[Spanische Partie|Spanischen Partie]]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Wiener Partie]]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das [[Damengambit]] nebst dem [[Damenbauernspiel]]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1905.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das [[Bauernendspiel]] im Schach&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schachspiels&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter von Hueck]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 1975&amp;#039;&amp;#039;. Band XIII, Band 60 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1975, {{ISSN|0435-2408}}, S 85.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Uradeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel. 1908&amp;#039;&amp;#039;. Neunter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1907, [https://books.google.de/books?id=toUPAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA28 S. 28 f.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|137376448}}&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|10545}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137376448|VIAF=81575565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bardeleben, Curt Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des magdeburgischen Adelsgeschlechts Bardeleben|Curt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bardeleben, Curt von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bardeleben, Curt Carl Alfred von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freygangfreunde</name></author>
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