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	<title>Curt Wachsmuth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:11:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Curt_Wachsmuth&amp;diff=184355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2026-02-19T08:29:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kurt Wachsmuth - Imagines philologorum.jpg|mini|Curt Wachsmuth in den &amp;#039;&amp;#039;Imagines Philologorum&amp;#039;&amp;#039; von [[Alfred Gudeman]] (1911)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Wachsmuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, normiert &amp;#039;&amp;#039;Kurt Wachsmuth&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. April]] [[1837]] in [[Naumburg (Saale)]]; † [[8. Juni]] [[1905]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]] und [[Alte Geschichte|Althistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurt Wachsmuth 1884.jpg|mini|Curt Wachsmuth (1884)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curt Wachsmuth war der Sohn des Justizrates Julius Wachsmuth (1803–1877). Vorgebildet ab der [[Landesschule Pforta]], studierte er seit 1856 an den Universitäten [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]] und [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]]. Während seines Studiums wurde er 1856 Mitglied der [[Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]].&amp;#039;&amp;#039; XIV. Jg., Berlin 1900, S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ging nach halbjährigem Aufenthalt in [[Berlin]] als Lehrer am [[Joachimsthalsches Gymnasium|Joachimsthalschen Gymnasium]] im Herbst 1860 mit dem [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts|archäologischen Reisestipendium]] nach [[Italien]], fungierte 1861 als Secretaire interprete bei der preußischen Gesandtschaft in [[Athen]], [[Habilitation|habilitierte]] sich 1862 in Bonn für Klassische Philologie und Alte Geschichte, wurde 1864 ordentlicher Professor in [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] und dort in seinem letzten Jahr [[Prorektor]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Wachsmuths Idee von 1866 kam in Marburg die Begründung der [[Abguss- und Antikensammlung des Archäologischen Instituts der Philipps-Universität Marburg|archäologischen Abgusssammlung]] zustande.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1868 in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] und Ostern 1877 in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]]. Seit 1886 lehrte Wachsmuth in Leipzig, wo er in der Nachfolge des Philologen [[Ludwig Lange (Philologe)|Ludwig Lange]] den Lehrstuhl für Alte Geschichte und Klassische Philologie übernahm. Er war zugleich Leiter des historischen wie auch philologischen Seminars der Leipziger Universität. Sein Nachfolger auf dem althistorischen Lehrstuhl wurde 1906 [[Ulrich Wilcken]]. Wachsmuth war 1868/69 Rektor der Marburger und 1897/98 [[Liste der Rektoren der Universität Leipzig|Rektor der Leipziger Universität]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=339808256 Rektoratsreden (HKM)].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1884 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1891 war er auswärtiges Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|3327 |Name=Curt Wachsmuth |Datum=19. Februar 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachsmuths Interesse beschränkte sich nicht nur auf Geschichte oder Philologie. So kam es vor, dass er, wie übrigens auch [[Karl Lamprecht]], naturwissenschaftlichen Vorträgen u.&amp;amp;nbsp;a. des [[Chemiker]]s [[Wilhelm Ostwald]] beiwohnte. Dieses ist auch durch ein Foto in Ostwalds 1927 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Lebenslinien&amp;#039;&amp;#039; bezeugt, auf dem bei einem Vortrag Ostwalds mit Experiment Wachsmuth und Lamprecht unter den Zuhörern zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ebenfalls in Leipzig lehrenden Althistoriker und [[Kulturhistoriker]] [[Ernst Wilhelm Gottlieb Wachsmuth]] besteht kein engeres verwandtschaftliches Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachsmuth war seit 1865 verheiratet mit Marie Luise Henriette Wachsmuth, geborene Ritschl, der Tochter des Philologen [[Friedrich Ritschl]]. Mit ihr hatte er einen Sohn, den Physiker [[Richard Wachsmuth (Physiker)|Richard Wachsmuth]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|titel=Wachsmuth, Curt|zugriff=2016-03-16|datum=2015-02-23|ID=117077070|DB=HB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Curt Wachsmuths Enkel war der Chirurg [[Werner Wachsmuth (Mediziner)|Werner Curt Wachsmuth]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Neben seiner Bedeutung als Philologe hatte Wachsmuth besondere Bedeutung als Althistoriker mit seiner [[Erdoberfläche|Topographie]] von Griechenland und insbesondere des antiken [[Athen]]s. Seine Beschreibung Athens darf als ein Meisterstück für die Kritik antiker Quellen gelten, wenn sie auch unvollendet geblieben ist. Sie endet mit der Zeit [[Justinian I.|Justinians I.]] Die Geschichte der Stadt Athens im Mittelalter von [[Ferdinand Gregorovius]] schließt sich unmittelbar an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind zwar viele von Wachsmuths Schlussfolgerungen durch neuere archäologische Ergebnisse nicht mehr haltbar, so bleibt hier doch das Verdienst, die relevanten antiken Quellen insbesondere für die Topographie Athens in einem inhaltlichen Zusammenhang gestellt zu haben. Die zeitgenössische archäologische Literatur wurde dabei intensiv herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wachsmuths Werk flossen noch die Klassische Philologie und die Alte Geschichte in einem Maße zu einer Einheit zusammen, die auch seinen Ruf als Gelehrten ausmachten, der für beide Disziplinen eine Art Wegscheide bedeutet. Das machte der Philologe [[Justus Hermann Lipsius]] deutlich mit den Worten: „der letzte Vertreter jener gelehrten Generation, in dem zwei auseinandergehende Studiengebiete, das klassisch-philologische und das althistorische, zu einer Einheit verschmolzen.“. Unter diesem Blickwinkel verdient auch seine  &amp;#039;&amp;#039;Einleitung in das Studium der Alten Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1895) Beachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Timone Phliasio ceterisque sillographis graecis.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1859.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Cratete Mallota.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1860.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das alte Griechenland im neuen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1864.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Athen im Altertum.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Leipzig 1874–1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Studien zu den griechischen Florilegien.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1882.&lt;br /&gt;
* Ausgaben von &amp;#039;&amp;#039;Lydus de ostentis&amp;#039;&amp;#039; und den griechischen Kalendern (Leipzig 1863), des [[Johannes Stobaios|Stobäus]] (Berlin 1884, &amp;lt;!-- ? --&amp;gt; Bände) und der &amp;#039;&amp;#039;Sillographorum graecorum reliquiae&amp;#039;&amp;#039; (Leipzig 1885).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Justus Hermann Lipsius]]: &amp;#039;&amp;#039;Worte zum Gedächtnis an Curt Wachsmuth&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte über die Verhandlungen der Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig, philologisch-historische Klasse&amp;#039;&amp;#039;. Band 57 (1905), S.&amp;amp;nbsp;287–297.&lt;br /&gt;
* [[Bruno Albin Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Curt Wachsmuth&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch für Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, 30. Jahrgang (1907), S. 167–194 ([https://archive.org/details/jahresberichtb133136leipuoft/page/164/mode/2up?view=theater Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Biographische Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, S. 266.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kurt Wachsmuth}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Kurt Wachsmuth}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117077070}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|wachsmuth_c|S|1886|S|1905}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Wachsmuth_1025}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20091028123839/http://www.uni-leipzig.de/~unineu/journal/gesichter/0604.html Website] an der Universität Leipzig&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117077070|titel=Wachsmuth, Curt|datum=2025-06-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117077070|LCCN=n/85/44463|VIAF=5699589}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wachsmuth, Curt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Althistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wachsmuth, Curt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wachsmuth, Kurt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe und Althistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. April 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Naumburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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