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	<title>Curt Stoeving - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T22:47:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Curt_Stoeving&amp;diff=2010254&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fornax: Ein Bild eingefügt</title>
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		<updated>2025-09-28T09:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ein Bild eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Stoeving&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1863]] in [[Leipzig]]; † [[6. Dezember]] [[1939]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], Zeichner, [[Architekt]], [[Bildhauer]], [[Medailleur]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.medaillenkunst.de/index.php?person_id=431 |titel=Künstler |titelerg=Curt Stöving |hrsg=Deutsche Gesellschaft für Medaillenkunst e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2014-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Kunstgewerbe|Kunstgewerbler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Curt Stoeving Chinesisches Teehaus in Sanssouci Öl auf Holz.jpg|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Chinesisches Teehaus in Sanssouci&amp;#039;&amp;#039;; Öl auf Holz]]&lt;br /&gt;
Nach Studien an der [[Baugewerkschule]] und der Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe Leipzig sowie dem [[Universität Stuttgart|Polytechnikum Stuttgart]] arbeitete Stoeving in Berlin im Architekturbüro &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Joseph Kayser|Kayser]] und [[Karl von Großheim|von Großheim]]&amp;#039;&amp;#039; sowie bei [[Franz Heinrich Schwechten|Franz Schwechten]]; bei letzterem fertigte er u.&amp;amp;nbsp;a. 1893 Zeichnungen für die [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1892 bis 1910 war er Privatdozent für Architekturmalerei an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]], von 1895 bis 1896 auch Dozent an der „[[Damenakademie]]“ des [[Verein der Berliner Künstlerinnen|Vereins für Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin]]. Im Jahre 1895 hielt er sich aufgrund eines Stipendiums in der [[Villa Strohl-Fern]] in Rom auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.adk.de/objekt/2307058 Atelieranmietung in Rom für Stipendiaten der Akademie (Villa Strohl-Fern) – Berichte über die Arbeit, Mietzahlung u.ä. folgender Stipendiaten bzw. Gäste in Rom: Curt Stoeving 1895.] Preußische Akademie der Künste (PrAdK 0729).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stoeving war unter anderem befreundet mit dem Maler [[Melchior Lechter]], über den er den Dichter [[Stefan George]] und einige Mitglieder des [[George-Kreis]]es kennenlernte. [[Elisabeth Förster-Nietzsche]] beauftragte Stoeving mit Porträts ihres kranken Bruders, was auch dazu führte, dass Stoeving später zusammen mit [[Harry Graf Kessler]] anstelle des verhinderten [[Max Klinger]] [[Friedrich Nietzsche|Nietzsches]] Totenmaske abnahm und zur Beisetzung Verse aus Zarathustra vorlesen durfte, ebenso wie Stoevings Bekannter und späterer Auftraggeber [[Kurt Breysig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 berief ihn der Architekt [[Alfred Messel]] nach der Erweiterung des [[Wertheim-Konzern|Warenhauses Wertheim]] am Leipziger Platz zum Leiter der Ausstellungen moderner Wohnräume bei Wertheim (bis 1911).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg war Stoeving dann ausschließlich als Maler tätig, bis er im Dezember 1939 in Berlin verstarb. Er war Bruder des in Berlin und London wirkenden Musikwissenschaftlers Paul Stoeving und Schwager des Malers Carl Max Rebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Malerei und Grafik ===&lt;br /&gt;
Einen Namen machte sich Stoeving durch Porträts seiner früheren Arbeitgeber von Großheim und Schwechten, der Leipziger Maler Carl Werner (1892) und Max Klinger (1895), des Magdeburger Stadtrates Heinrich Strauß, vor allem aber Friedrich Nietzsches (1894) und Stefan Georges (1897–1899), diese jeweils in mehreren Versionen, als Zeichnung, Bild, Büste und Relief. Eine Zeichnung Georges wurde von [[Rainer Maria Rilke]] lobend besprochen und fand Verwendung in [[Ludwig Klages]] George-Buch. Daneben finden sich weitere grafische Arbeiten wie Stahlstiche für die Zeitschrift [[Gartenlaube]] oder Titelseiten und Zierleisten für die [[Berliner Architekturwelt]], aber auch Plakate oder Buchgestaltungen für Publikationen seines Bruders Paul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1902, 1905, 1908 und 1911: Organisation größerer Ausstellungen moderner Wohnräume im Berliner Warenhaus Wertheim&lt;br /&gt;
* 1902: Mitbegründer der Berliner Künstlervereinigung [[Werkring]] (bis circa 1907)&lt;br /&gt;
* 1904: Halle eines Kunstfreundes auf der [[Louisiana Purchase Exposition|Weltausstellung 1904 in St. Louis]], darin auch sein Monumentalgemälde &amp;#039;&amp;#039;Tanzlied&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1892 bis 1906 erhielt er sechs Auszeichnungen für Gemälde und Innenräume von Ausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunstgewerbe und Plastik ===&lt;br /&gt;
* 1900–1910: diverse Glas- und Bronzearbeiten wie Gläser, Schalen, Vasen, Spiegel&lt;br /&gt;
* 1904, 1906: Flügel und Pianos für die Firma [[Ibach (Unternehmen)|Ibach]]&lt;br /&gt;
* 1912: [[Springbrunnen|Brunnen]] am [[Göhrener Ei|Göhrener Platz]] in Berlin, ausgeführt in fränkischem [[Muschelkalk]] vom Kgl. Hof-Bildhauermeister Paul Wimmel &amp;amp; Co.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BerlinerArchitekturwelt |Autor=- |Titel=Bild vom Brunnen am Göhrener Platz |Jahr=1914 |Heft=3 |Seiten=114 |zlb=126}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1912: Grabmal für [[Johannes Otzen]] (Architekt und Präsident der Akademie der Künste) in Berlin-Wannsee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Häuser und Raumgestaltungen ===&lt;br /&gt;
* Landhaus am Nussbaum für Dr. [[Richard Wirth (Patentanwalt)|Richard Wirth]] in [[Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
* Landhaus für Karl Rieser in Berlin-Wannsee, Am Kleinen Wannsee&lt;br /&gt;
* 1910: Entwurf für ein eigenes Wohnhaus Stoevings in Berlin-Dahlem (wohl nicht realisiert)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erich Haenel]] / [[Heinrich Tscharmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Einzelwohnhaus der Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, J. J. Weber, Leipzig 1910, S. 122–124 [mit Abb.].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910–1912: Teile der Innenausstattung von [[Schloss Wendgräben]] bei [[Möckern]]&lt;br /&gt;
* 1913–1914: Landhaus für Prof. Kurt Breysig, genannt „Ucht“ oder „Graues Haus“, in [[Bergholz-Rehbrücke|Rehbrücke]] bei Potsdam (Breysig war mit einer Tochter von Johannes Otzen verheiratet, s.&amp;amp;nbsp;o., das [[Werkring]]-Mitglied [[August Endell]] war ein Cousin von Breysig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Berlin - Friedhof Wannsee Lindenstraße - Johannes Otzen 01.jpg|Grabmal Johannes Otzen, Friedhof Berlin-Wannsee, 1912&lt;br /&gt;
   Villa Breysig Ostseite, Mörike-Str 4.jpg|Villa Breysig, Rehbrücke, 1913–14&lt;br /&gt;
   Villa Breysig Westseite, Morikestr 4.jpg|Villa Breysig, Rehbrücke, 1913–14&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Erich Haenel, Heinrich Tscharmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Einzelwohnhaus der Neuzeit. Band 2.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1910, Seite 122–124.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Professor Curt Stöving. Zum 50. Geburtstage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bauwelt&amp;#039;&amp;#039;, 4. Jahrgang 1913, Nr. 10, Seite 23f.&lt;br /&gt;
* Walther Greischel, Michael Stettler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stefan George im Bildnis.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf, München 1976, Seite 62–69.&lt;br /&gt;
* Berlinische Galerie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berlin um 1900.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1984.&lt;br /&gt;
* Günter Heintz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefe. Melchior Lechter und Stefan George.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1991, Seite 20f.&lt;br /&gt;
* Jaromír Novotný: &amp;#039;&amp;#039;Dílo Curta Stoevinga ve sbírce zámku Hrubý Rohozec.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zprávy památkové péče&amp;#039;&amp;#039;, 66. Jahrgang 2006, S. 51–54.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Braungart]], Achim Aurnhammer, Stefan Breuer, Ute Oelmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stefan George und sein Kreis. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Manfred Riedel: Band 3: &amp;#039;&amp;#039;1695–1698&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2012, ISBN 978-3-11-026834-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.historische-daten.de/projekte/museum/nf011-text2.htm Biografischer Text der Firma Ibach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1044288051|LCCN=nr2006013111|VIAF=73815700}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stoeving, Curt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stoeving, Curt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Zeichner, Architekt, Bildhauer und Kunstgewerbler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Dezember 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fornax</name></author>
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