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	<title>Curt Rechel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer: + Siehe auch</title>
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		<updated>2024-11-29T17:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Siehe auch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Rechel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1902]] in [[Iserlohn]]; † [[10. August]] [[1973]] in [[Farchant]]) war ein deutscher [[Kapitän zur See]] und Ritterkreuzträger im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Nach Abschluss seiner schulischen Ausbildung trat Rechel am 30. März 1922 als [[Offiziersanwärter]] in die [[Reichsmarine]] ein. Dort wurde er am 1. Oktober 1926 zum [[Leutnant zur See]] befördert und avancierte dann am 17. September 1928 zum [[Oberleutnant zur See]] und am 1. Oktober 1934 zum [[Kapitänleutnant]]. 1936, nunmehr in der [[Kriegsmarine]], wurde er zum Kommandanten des alten [[Torpedoboot]]s &amp;#039;&amp;#039;G&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039; ernannt, das mit seinen [[Schwesterschiff]]en &amp;#039;&amp;#039;G&amp;amp;nbsp;8&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;G&amp;amp;nbsp;10&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;G&amp;amp;nbsp;11&amp;#039;&amp;#039; in der Torpedoschulflottille diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Z 11 Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Am 1. August 1938 erfolgte seine Beförderung zum [[Korvettenkapitän]]. Drei Monate später stellte er als dessen erster Kommandant am 7. November 1938 den neuen [[Zerstörer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Z&amp;amp;nbsp;11 Bernd von Arnim]]&amp;#039;&amp;#039; in Dienst. Das Schiff wurde beim [[Überfall auf Polen|Beginn des Zweiten Weltkriegs]] in der [[Danziger Bucht]] zur Blockade der [[Polnische Marine|polnischen Marine]] eingesetzt, dann Ende September 1939 in die [[Nordsee]] verlegt, wo es [[Handelskrieg]], [[Seemine|Minenlegeoperationen]] und Geleit- und Sicherungsdienst versah. Am 6. November 1939 erhielt Rechel das [[Eisernes Kreuz#Zweiter Weltkrieg|Eiserne Kreuz]] II.&amp;amp;nbsp;Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1940 nahm Rechel mit seinem Schiff an der Besetzung Norwegens ([[Unternehmen Weserübung]]) teil. &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;amp;nbsp;11&amp;#039;&amp;#039; nahm in [[Wesermünde]] 200 [[Gebirgstruppe (Deutschland)#Gebirgstruppe der Wehrmacht|Gebirgsjäger]] auf und lief als Teil der „Kriegsschiffgruppe&amp;amp;nbsp;1“ unter [[Kommodore]] [[Friedrich Bonte]] am 6. April 1940 nach Norwegen aus. Während der Überfahrt nach [[Narvik]] kam es auf der &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; am Morgen des 8. April bei schwerer See zu einem [[Ruder]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;versager, der beinahe zum [[Kentern]] des Zerstörers geführt hätte. Kurz darauf geriet das Schiff in ein heftiges Gefecht mit dem britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Glowworm (Schiff, 1936)|Glowworm]]&amp;#039;&amp;#039;, der dann von dem zu Hilfe gekommenen [[Schwerer Kreuzer|Schweren Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Hipper]]&amp;#039;&amp;#039; versenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 9. April lief die &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; bei Nebel und Schneetreiben als erstes Kriegsschiff der deutschen Invasionsflotte in den Hafen von Narvik ein und setzte ihre [[Gebirgstruppe (Deutschland)#Gebirgstruppe der Wehrmacht|Gebirgsjäger]] an der Hafenpier ab. Dabei wurde sie vom norwegischen [[Küstenpanzerschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Norge (Schiff, 1901)|Norge]]&amp;#039;&amp;#039; beschossen. Die &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; erwiderte das Feuer, und auch der zweite einlaufende deutsche Zerstörer, die [[Z 2 Georg Thiele|&amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039;]], beschoss das Küstenpanzerschiff, aber die schlechte Sicht machte es beiden Seiten schwer, Treffer zu erzielen. Rechel ließ daher insgesamt drei [[Torpedo]]-Doppelfächer auf die &amp;#039;&amp;#039;Norge&amp;#039;&amp;#039; abschießen. Die beiden ersten verfehlten ihr Ziel, der dritte jedoch traf mittschiffs und die &amp;#039;&amp;#039;Norge&amp;#039;&amp;#039; sank innerhalb von nur einer Minute. 90 Mann ihrer [[Schiffsbesatzung|Besatzung]] konnten sich retten, während 101 den Tod fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim britischen Gegenangriff auf den Hafen von Narvik am 10. April 1940 lagen die &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Georg Thiele&amp;#039;&amp;#039;, geführt von [[Fregattenkapitän]] [[Erich Bey]], dem Chef der [[4. Zerstörerflottille (Kriegsmarine)|4.&amp;amp;nbsp;Zerstörerflottille]], im [[Balangenfjord]] westlich von Narvik. Sie erfuhren erst beim Ablaufen der britischen Zerstörer von diesem Angriff und griffen diese dann an. Bei dem Gefecht wurden der britische [[Flottillenführer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hardy (Schiff, 1936)|Hardy]]&amp;#039;&amp;#039; und der Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Hunter (Schiff, 1936)|Hunter]]&amp;#039;&amp;#039; so schwer beschädigt, dass sie aufgegeben werden mussten. Die &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039; erhielt fünf Treffer und hatte zwei Tote zu beklagen. Beim zweiten britischen Angriff auf Narvik am 13. April 1940, an dem auch das [[Schlachtschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Warspite (Schiff, 1915)|Warspite]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt war, zog sich die &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039;, nachdem ihre gesamte Munition verschossen war, in den [[Rombakenfjord]] zurück und wurde dort, ebenso wie die Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Z 18 Hans Lüdemann|Hans Lüdemann]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Z 9 Wolfgang Zenker|Wolfgang Zenker]]&amp;#039;&amp;#039;, von ihrer Besatzung [[Selbstversenkung|selbstversenkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marineregiment Narvik; Luftflotte 3 ===&lt;br /&gt;
Da nach dem zweiten britischen Angriff alle zehn nach Narvik entsandten deutschen Zerstörer vernichtet waren, wurden ihre rund 2600 überlebenden Besatzungsmitglieder am nächsten Tag, dem 14. April, unter dem Kommando von Fregattenkapitän [[Fritz Antek Berger|Fritz Berger]], dem bisherigen Chef der [[1. Zerstörerflottille (Kriegsmarine)|1.&amp;amp;nbsp;Zerstörerflottille]], in vier [[Bataillon]]e im sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Marineregiment Narvik&amp;#039;&amp;#039; (am 18. April umbenannt in [[Fritz Antek Berger|Marineregiment Berger]]) zusammengefasst und den 2000 Gebirgsjägern Generalmajor [[Eduard Dietl]]s zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Regiment wurde am 1. Juli 1940 wieder aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; Korvettenkapitän Rechel wurde Kommandeur des Marine-Bataillons Arnim, das mit zwei Kompanien ehemaliger &amp;#039;&amp;#039;Bernd von Arnim&amp;#039;&amp;#039;-Matrosen im Abschnitt [[Bjørnfjell]] an der schwedischen Grenze den Schutz der [[Erzbahn (Schweden)|Erzbahn]] nach Narvik übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutsches-marinearchiv.de/Archiv/1935-1945/Einheiten/infanterie/regimenter/berger.htm deutsches-marinearchiv.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dietls Truppen behaupteten sich, von jeglichem Nachschub abgeschnitten, gegen eine fünffache Übermacht [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|alliierter Truppen]] bis zu deren am 24. Mai beginnenden Abzug aus Norwegen. Für seinen Einsatz in den Kämpfen um Narvik wurde Rechel am 30. Juni 1940 mit dem Eisernen Kreuz I.&amp;amp;nbsp;Klasse, am 19. Oktober 1940 mit dem [[Zerstörer-Kriegsabzeichen]] und am 1. November 1940 mit dem [[Narvikschild]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 13. Juli 1940 bis zum 17. Juni 1941 diente Rechel als Marine-[[Verbindungsoffizier]] beim Stab des Befehlshabers der [[Luftflotte&amp;amp;nbsp;3]], die in der [[Luftschlacht um England]] eingesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;Z 29&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1941 wurde er zum Kommandanten des am 16. Oktober 1940 bei der [[AG Weser|AG „Weser“]] in [[Bremen]] [[Stapellauf|vom Stapel gelaufenen]] Zerstörers [[Z 29|&amp;#039;&amp;#039;Z&amp;amp;nbsp;29&amp;#039;&amp;#039;]] ernannt, den er am 25. Juni 1941 für die [[8. Zerstörerflottille (Kriegsmarine)|8. Zerstörerflottille]] in Dienst stellte. Er blieb Kommandant dieses Schiffs bis zum 24. März 1943. In dieser Dienststellung wurde er am 20. November 1941 mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz in Gold]] ausgezeichnet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 615.&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 1. März 1942 zum Fregattenkapitän befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Schiff geleitete er im Januar 1942 das Schlachtschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Tirpitz (Schiff, 1941)|Tirpitz]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wilhelmshaven]] nach [[Trondheim]] und im Februar 1942 beim [[Unternehmen Cerberus]] die Schlachtschiffe &amp;#039;&amp;#039;[[Scharnhorst (Schiff, 1939)|Scharnhorst]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1938)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039; und den [[Schwerer Kreuzer|Schweren Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Eugen (Schiff, 1940)|Prinz Eugen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Brest (Finistère)|Brest]] durch den [[Ärmelkanal]] nach Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1942 verlegte &amp;#039;&amp;#039;Z 29&amp;#039;&amp;#039; im Verband mit dem Schweren Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschland (Schiff, 1933)|Lützow]]&amp;#039;&amp;#039;, drei weiteren Zerstörern und dem Flottentender &amp;#039;&amp;#039;[[Jagd (Schiff, 1935)|Jagd]]&amp;#039;&amp;#039; nach Norwegen. Dort nahm das Schiff zunächst am 17./18. Mai an einer [[Seemine|Minenlegeunternehmung]] im westlichen [[Skagerrak]] zur Verlängerung der &amp;#039;&amp;#039;Westwall&amp;#039;&amp;#039;-[[Minensperre]]n teil, ehe der Verband über Trondheim (19. Mai) und den [[Ofotfjord]] (25. Mai), wo der Schwere Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Scheer]]&amp;#039;&amp;#039; hinzustieß, in den [[Altafjord]] (3. Juli) weiterfuhr. Dort traf der Verband mit einer Kampfgruppe unter [[Generaladmiral]] [[Otto Schniewind (Admiral)|Schniewind]] mit dem Schlachtschiff &amp;#039;&amp;#039;Tirpitz&amp;#039;&amp;#039;, dem Schweren Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Hipper]]&amp;#039;&amp;#039; und weiteren Zerstörern und Torpedobooten zusammen, um dann im Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Rösselsprung&amp;#039;&amp;#039; den [[Nordmeergeleitzüge|Nordmeergeleitzug]] &amp;#039;&amp;#039;[[Geleitzug PQ 17|PQ 17]]&amp;#039;&amp;#039; anzugreifen. Da der Geleitzug jedoch bereits von [[U-Boot]]en und der Luftwaffe zerschlagen worden war, wurde das Unternehmen abgebrochen, und die Kampfgruppe lief nach Narvik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September legte Rechel mit seinem Schiff, im Verband mit anderen, Minen vor der nordnorwegischen Küste, in der Kara-Straße und bei [[Nowaja Semlja]]. Im Oktober eskortierten &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;amp;nbsp;29&amp;#039;&amp;#039; und weitere Zerstörer die &amp;#039;&amp;#039;Admiral Scheer&amp;#039;&amp;#039; nach Narvik, dann die &amp;#039;&amp;#039;Admiral Scheer&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Tirpitz&amp;#039;&amp;#039; nach Trondheim. Im November gehörte &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;amp;nbsp;29&amp;#039;&amp;#039; zum Geleit der &amp;#039;&amp;#039;Admiral Scheer&amp;#039;&amp;#039; von Trondheim nach [[Kopenhagen]] und danach des [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Nürnberg (Schiff, 1935)|Nürnberg]]&amp;#039;&amp;#039; von Kopenhagen über Trondheim in die [[Bogenbucht]] bei Narvik. Am 9. Dezember kehrte &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;amp;nbsp;29&amp;#039;&amp;#039; in den Altafjord zurück. Das Schiff gehörte dann zu den deutschen Einheiten, die am 30. Dezember 1942 unter dem Kommando von [[Vizeadmiral]] [[Oskar Kummetz|Kummetz]] zum [[Schlacht in der Barentssee|„Unternehmen Regenbogen“]], dem Angriff auf den Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;JW&amp;amp;nbsp;51B&amp;#039;&amp;#039;, ausliefen. Dabei kam es am 31. Dezember zu heftigen Kampfhandlungen mit dem britischen Geleitschutz, bis Kummetz, gemäß der Weisung, keine unnötigen Risiken einzugehen, den Kampf abbrach und in den Altafjord zurückkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Januar 1943 geleiteten &amp;#039;&amp;#039;Z 29&amp;#039;&amp;#039; und zwei weitere Zerstörer die &amp;#039;&amp;#039;Admiral Hipper&amp;#039;&amp;#039; und den Leichten Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Köln (Schiff, 1930)|Köln]]&amp;#039;&amp;#039; vom Altafjord nach [[Kiel]], wo sie am 8. Februar 1943 einliefen. Am nächsten Tag brachte Rechel sein Schiff nach [[Wesermünde]], wo es zur Überholung in die Werft des Norddeutschen Lloyd ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;ZG 3 Hermes&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Am 25. März 1943 wurde Rechel als Nachfolger von Fregattenkapitän [[Rolf Johannesson]] Kommandant des Zerstörers [[ZG 3|ZG&amp;amp;nbsp;3 &amp;#039;&amp;#039;Hermes&amp;#039;&amp;#039;]], dem größten Schiff der Kriegsmarine im [[Mittelmeer]]. Der in Griechenland erbeutete Zerstörer versah hauptsächlich Geleitschutz für die Schiffskonvois zwischen Italien und [[Tunis]], die Nachschub für die [[Afrikafeldzug|deutschen und italienischen Truppen]] in Nordafrika brachten. Am 21. April 1943 gelang es Rechel, das britische [[U-Boot]] &amp;#039;&amp;#039;[[Splendid (U-Boot, 1942)|Splendid]]&amp;#039;&amp;#039; südlich von [[Capri]] mit [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] zu versenken. 30 britische Seeleute konnten von der &amp;#039;&amp;#039;Hermes&amp;#039;&amp;#039; gerettet werden, 18 fanden den Tod. Für diese Leistung wurde Rechel am 27. April 1943 vom italienischen König [[Viktor Emanuel&amp;amp;nbsp;III.]] persönlich mit der [[Tapferkeitsmedaille (Italien)|Tapferkeitsmedaille]] in Silber ausgezeichnet, und am 8. Mai 1943 erhielt er dafür das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Tage später, am 30. April 1943, war die &amp;#039;&amp;#039;Hermes&amp;#039;&amp;#039; mit dem italienischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[RN Leone Pancaldo|Leone Pancaldo]]&amp;#039;&amp;#039; wieder nach Tunis unterwegs, als beide von [[Alliierte#Zweiter Weltkrieg|alliierten]] [[Bomber]]n angegriffen wurden. Die &amp;#039;&amp;#039;Leone Pancaldo&amp;#039;&amp;#039; sank nach schweren Bombentreffern, während die &amp;#039;&amp;#039;Hermes&amp;#039;&amp;#039; mit schweren Beschädigungen und 23 Toten in den Hafen von Tunis geschleppt werden konnte. Eine Woche später, am 7. Mai, wurde die &amp;#039;&amp;#039;Hermes&amp;#039;&amp;#039; bei der Annäherung von alliierten Truppen in der Hafeneinfahrt von [[La Goulette]] als Sperre versenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stabsdienst ===&lt;br /&gt;
Vom 23. Juni 1943 bis zum 11. August 1944 diente Rechel als 1. Admiralstabsoffizier beim [[Admiral Ägäis|Kommandierenden Admiral Ägäis]]. In dieser Stellung erfolgte am 1. August 1943 seine Beförderung zum [[Kapitän zur See]]. Seine letzte Dienststellung war die eines Abteilungsleiters bei der [[Wehrtechnische Dienststelle 71|Torpedoversuchsanstalt Eckernförde]], die er vom 18. Oktober 1944 bis Kriegsende innehatte. Danach war er bis November 1945 in britischer Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Ciupa: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Kriegsschiffe 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Moewig, 1988, ISBN 3-8118-1409-5.&lt;br /&gt;
* Ulrich Elfrath: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zerstörer, 1934–1945.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas, 1990, ISBN 3-7909-0161-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsches-marinearchiv.de/Archiv/1935-1945/Personen/Ritterkreuz/r-s/rechel.htm &amp;#039;&amp;#039;Curt Rechel.&amp;#039;&amp;#039;] Deutsches Marinearchiv&lt;br /&gt;
* [http://www.tauchsportzentrum-owl.de/on-tour/narvik/g-2.html Fotos von Curt Rechel und anderen Beteiligten der Schlacht um Narvik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der Zerstörerwaffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rechel, Curt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitän zur See (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Torpedoboot-Kommandant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstörer-Kommandant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Tapferkeitsmedaille in Silber (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rechel, Curt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kapitän zur See, Ritterkreuzträger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Iserlohn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. August 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Farchant]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Verifizierer</name></author>
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