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	<title>Curt Oertel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:40:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Curt_Oertel&amp;diff=524866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie */</title>
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		<updated>2026-03-11T16:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Franz Albert Oertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1890]] in [[Osterfeld (bei Naumburg)]]; † [[1. Januar]] [[1960]] in [[Limburg an der Lahn|Limburg]]) war ein deutscher Kameramann, Filmregisseur und Filmproduzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Kunstverlegers und Fotografen [[Eduard Oertel]]. Im Alter von 13 Jahren begann er eine Ausbildung in der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie, Lichtdruck und Gravüre in [[München]]. Von 1907 bis 1910 war er in Berliner Fotoateliers angestellt. Kurz danach gründete er in Berlin seine eigene photographische Kunstwerkstätte. Im Ersten Weltkrieg wurde er als Luftbeobachter eingesetzt. Von 1920 bis 1925 studierte er Kunstgeschichte in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curt Oertel kam 1925 in [[Berlin]] als Kameramann zum Film. Bereits im ersten Jahr seiner Tätigkeit konnte er an [[Georg Wilhelm Pabst]]s Meisterwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Die freudlose Gasse]]&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Werner Krauß (Schauspieler)|Werner Krauß]], [[Asta Nielsen]] und [[Greta Garbo]]) und an einer Inszenierung von [[Alexander Korda]] mitwirken. Zwei weitere Filme mit Pabst als Regisseur – &amp;#039;&amp;#039;[[Geheimnisse einer Seele]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Man spielt nicht mit der Liebe (1926)|Man spielt nicht mit der Liebe]]&amp;#039;&amp;#039;, beide ebenfalls mit Werner Krauß in der Hauptrolle – folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Curt Oertels erste Regiearbeit waren die filmischen Sequenzen in der von [[Erwin Piscator]]s Berliner Theater produzierten Uraufführung von [[Ernst Toller]]s Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Hoppla, wir leben!]]&amp;#039;&amp;#039; (1927) mit [[Alexander Granach]] in der Hauptrolle. Regisseur der Inszenierung war Erwin Piscator. Als Ko-Regisseur der Filmsequenzen wirkte [[Walter Ruttmann]] mit. Im Jahr des Regierungsantritts der [[NSDAP]] inszenierte Oertel gemeinsam mit [[Hans Deppe]] das mit [[Blut-und-Boden-Ideologie|Blut-und-Boden]]-Motiven versetzte Friesendrama &amp;#039;&amp;#039;Der Schimmelreiter&amp;#039;&amp;#039; (1933, mit [[Mathias Wieman]] und [[Marianne Hoppe]]) nach der Novelle von [[Theodor Storm]]. Zwei Jahre darauf folgte Oertels erste selbstständige Regiearbeit, &amp;#039;&amp;#039;Pole Poppenspäler&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Gerhard Hesselbach]] und [[Ines Campi]]). Vorlage war wieder eine Novelle von Theodor Storm, diesmal in der Bearbeitung von [[Kurt Rupli]], der sich wenig später als politisch linientreuer Regisseur von [[Liste deutscher Dokumentarfilme aus der Zeit des Nationalsozialismus|NS-Dokumentarfilmen]] profilierte. Auch Oertel selbst inszenierte und produzierte seit 1932 eine Reihe kürzerer Dokumentarfilme zu heroischen bzw. vaterländischen Themen. Als sein herausragendstes Werk gilt der 1938–40 entstandene Dokumentarfilm über [[Michelangelo]], der 1950 von [[Robert J. Flaherty]] überarbeitet wurde und in dieser Fassung sogar einen [[Academy Award]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gründete Oertel in [[Wiesbaden]] die „Curt Oertel Film-Studiengesellschaft mbH“, die zwischen 1947 und 1964 neun Dokumentarfilme produzierte und die nach seinem Tode von seinem Bruder Franz Oertel weiter geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Erich Pommer]] (US-Filmoffizier, früher Produzent der UFA) und [[Horst von Hartlieb]] (Geschäftsführer des [[Verband der Filmverleiher|Verbandes der Filmverleiher]] in Wiesbaden) konzipierte Oertel Anfang 1948 in Anlehnung an den amerikanischen Production Code oder [[Hays Code]] von 1930/34 die [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft]] (FSK). Ebenfalls in Wiesbaden entstand ab 1948 das [[Deutsches Institut für Filmkunde|Deutsche Institut für Filmkunde]]. Nicht zuletzt förderte Oertel die [[Filmklub]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde er Präsident der FSK, trat nach öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen bereits nach drei Tagen zurück, wurde jedoch später Ehrenpräsident der FSK und der [[SPIO]]. Von seinen weitreichenden Filmplänen konnte er nur noch wenige verwirklichen, zumal das Interesse an dem von ihm favorisierten volksbildenden Dokumentarfilmen nachließ. Er starb in einem Limburger Krankenhaus an den Folgen eines Autounfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1951: Goldene Ehrenplakette der Stadt Wiesbaden&lt;br /&gt;
* 1953: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz]] (Steckkreuz) der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kamera, wenn nicht anders angegeben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1925: Eine Minute vor Zwölf (Standfotos)&lt;br /&gt;
* 1925: [[Die vom Niederrhein (1925)|Die vom Niederrhein]] (2 Teile)&lt;br /&gt;
* 1925: [[Die freudlose Gasse]]&lt;br /&gt;
* 1925: [[Der Tänzer meiner Frau]]&lt;br /&gt;
* 1925: Der Abenteurer&lt;br /&gt;
* 1926: [[Geheimnisse einer Seele]]&lt;br /&gt;
* 1926: [[Man spielt nicht mit der Liebe (1926)|Man spielt nicht mit der Liebe]]&lt;br /&gt;
* 1926: [[Nur eine Tänzerin]] (Standfotos)&lt;br /&gt;
* 1927: Gewitter über Gottland (Kurzfilm)&lt;br /&gt;
* 1927: Hoppla, wir leben (neben Kamera, Drehbuch und Bauten)&lt;br /&gt;
* 1929: [[Das grüne Monokel]]&lt;br /&gt;
* 1929: Revolte im Erziehungshaus&lt;br /&gt;
* 1930: [[Das Donkosakenlied (1930)|Das Donkosakenlied]]&lt;br /&gt;
* 1930: Der König von Paris (Le roi de Paris; Standfotos)&lt;br /&gt;
* 1931: [[Berge in Flammen]] (Standfotos)&lt;br /&gt;
* 1932: Die steinernen Wunder von Naumburg (Kurz-Dokumentarfilm; auch Produzent)&lt;br /&gt;
* 1933: Die Naumburger Passion (Kurz-Dokumentarfilm; auch Produzent)&lt;br /&gt;
* 1933: [[Der Schimmelreiter (1934)|Der Schimmelreiter]] (auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1935: Pole Poppenspäler (Regie)&lt;br /&gt;
* 1935: Grabmal des unbekannten Soldaten (Kurz-Dokumentarfilm; auch Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1937: Die steinernen Wunder von Naumburg. Ein Film nach Aufnahmen von Kurt Oertel (Kurz-Dokumentarfilm; auch Regie, Produzent)&lt;br /&gt;
* 1938/1940: [[Michelangelo – Das Leben eines Titanen]] (Dokumentarfilm, auch Regie und Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1947: Trauer muß Elektra tragen (Kurz-Dokumentarfilm; auch Regie, Drehbuch und Produzent)&lt;br /&gt;
* 1948/1950: Das Jahr 48 (Kurz-Dokumentarfilm; auch Regie, Produzent, Schnitt, Drehbuch)&lt;br /&gt;
* 1949/1950: Es war ein Mensch (Dokumentarfilm; auch Regie, Schnitt, Drehbuch, Produzent)&lt;br /&gt;
* 1950: The Titan: Story of Michelangelo (US-Neubearbeitung von Oertels &amp;#039;&amp;#039;Michelangelo&amp;#039;&amp;#039;, Film von 1940)&lt;br /&gt;
* 1950: Land am Nil (Kurz-Dokumentarfilm; auch Produzent)&lt;br /&gt;
* 1951/1952: Jungbrunnen (Kurz-Dokumentarfilm; Regie, Produzent, Schnitt)&lt;br /&gt;
* 1952: [[Der gehorsame Rebell]] (Dokumentarfilm; auch Regie, Produzent)&lt;br /&gt;
* 1954: Neue Welt (Dokumentarfilm; auch Regie, Drehbuch, Produzent)&lt;br /&gt;
* 1957: Impressionen aus einem Theater (Kurz-Dokumentarfilm; auch Regie, Produzent)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Meder, Rüdiger Koschnitzki: &amp;#039;&amp;#039;Curt Oertel – Regisseur, Kameramann, Verbandsfunktionär.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 30, 1998.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;N – R. Mary Nolan – Meg Ryan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;42 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117106232}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|449|450|Oertel, Curt|Wolfgang Jacobsen|117106232}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000004067|Curt Oertel||Internationales Biographisches Archiv 10/1960 vom 29. Februar 1960}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0644289}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|b40fd341d982489da697eee4ab8dce7c}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117106232|titel=Oertel, Curt|datum=2024-05-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117106232|LCCN=no97008180|VIAF=10614421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oertel, Curt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameramann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmproduzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oertel, Curt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oertel, Curt Franz Albert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kameramann, Filmregisseur und Filmproduzent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Osterfeld (bei Naumburg)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Januar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Limburg an der Lahn|Limburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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