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	<title>Curt Ludwig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T18:51:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Curt_Ludwig&amp;diff=1769161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Historybuff0105: Die Reichstagswahlkreise wurden entsprechend der zitierten Reichstagsabgeordnetendatenbank korrigiert.</title>
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		<updated>2025-08-09T20:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Reichstagswahlkreise wurden entsprechend der zitierten Reichstagsabgeordnetendatenbank korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für weitere Personen ähnlichen Namens siehe [[Kurt Ludwig]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:LudwigCurt.jpg|thumb|Curt Ludwig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Ludwig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Kurt Ludwig&amp;#039;&amp;#039;, (* [[28. März]] [[1902]] in [[Aschara]]; † [[2. April]] [[1989]] in [[Bremen]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) und [[Schutzstaffel|SS-Führer]], zuletzt im Rang eines [[SS-Brigadeführer]]s. Zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er [[Mitglied des Reichstages]] und [[Polizeipräsident]] von Bremen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ludwig besuchte die Dorfschule in Aschara und anschließend die Mittelschule in [[Bad Langensalza|Langensalza]]. Danach ging er auf die Landwirtschaftliche Schule in [[Gotha]] und gehörte von 1919 bis 1923 der [[Marine-Brigade Ehrhardt]] an. Danach arbeitete er als Landwirt in seiner Heimatstadt Aschara, später im benachbarten Wiegleben. Er trat im Frühjahr 1923 der NSDAP bei und am 10. November 1923 der [[Sturmabteilung|SA]]. Nachdem er der neu gegründeten NSDAP zum 29. August 1925 erneut beigetreten war (Mitgliedsnummer 17.225),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/26581101&amp;lt;/ref&amp;gt; war er von 1926 bis zum März 1932 Bezirksleiter der Partei in Gotha und Langensalza. Der [[Sturmabteilung|SA]] trat er 1926 erneut bei und begründete diese NS-Organisation in [[Thüringen]]. Von 1926 bis 1929 war er Mitglied der SA-Standarte 5 (Gotha). Nach dem Wechsel zur SS zum 1. April 1929 (SS-Nummer 1.397) war er ebenfalls Mitbegründer dieser NS-Organisation in Thüringen. Bis 1932 war er [[landwirtschaftlicher Gaufachberater]]. Im Februar 1932 besuchte er einen Lehrgang an der Reichsführerschule in München und war anschließend bis zum 16. November 1933 Führer des SS-Sturmbanns I/14 (Gotha). Im März 1932 legte er auf Befehl [[Heinrich Himmler]]s all seine Parteiämter außerhalb der SS nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig war von 1929 bis 1933 [[Mitglied des Landtages]] in Thüringen und ab dem 12. November 1933 für den Wahlkreis 12 Thüringen und später für den Wahlkreis 19 Hessen-Nassau (29. März 1936) und Wahlkreis 14 Weser-Ems (10. April 1938) Abgeordneter des [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstages]]. Von November 1933 bis März war er Führer der SS-Standarte 67 und anschließend bis Juli 1935 der SS-Standarte 57. Von Mai bis Juli 1935 absolvierte er einen Polizeikursus bei der 5. Hundertschaft der II. Landespolizei-Abteilung in Leipzig-Möckern. Als Polizei-Wachtmeister wurde er im Juli 1935 [[Reichsbauernrat]]. Von August 1935 bis September 1937 führte er den SS-Abschnitt XXX ([[Kassel]]). Ab Oktober 1937 führte er den SS-Abschnitt XIV (Bremen-Horn). Zunächst kommissarisch wurde Ludwig am 20. April 1938 Polizeipräsident in [[Bremen zur Zeit des Nationalsozialismus|Bremen]] und ab dem 2. März 1939 dann auch definitiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er Anfang 1940 Zugführer der 4. MG-Kompanie der 12. SS-Totenkopfstandarte, am 22. April 1940 aber schon wieder beurlaubt und aus der [[Waffen-SS]] entlassen. Am 1. August 1941 wurde er der Trunkenheit, der Unkameradschaftlichkeit und des Versagens in Luftschutzfragen beschuldigt und als Polizeipräsident in Bremen durch [[Johannes Schroers]] ersetzt. Am 4. Februar 1942 wurde er durch den [[Reichsführer SS]] [[Heinrich Himmler]] rehabilitiert, da gegen ihn in keiner Beziehung Vorwürfe zu machen seien. Um nicht noch einen Wechsel an der Spitze der Bremer Polizei vornehmen zu müssen, wurde Ludwig in den Stab des Höheren [[SS- und Polizeiführer]]s im Reichsgau [[Wartheland]] berufen, wo er beim [[Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums]] (RKF) eingesetzt war. Im Mai 1942 wurde er aus dem Dienst der Waffen-SS entlassen. Er blieb bis Februar 1943 SS-Führer im Stabshauptamt des RKF, wurde danach Führer des SS-Abschnitts V (Essen), was er bis zum 1. Januar 1944 blieb. Danach wurde er SS-Führer beim Stab des SS-Oberabschnitts Fulda-Werra und blieb dies bis 1945. Während dieser Zeit wurde er unter anderem zur SS-Panzer-Grenadier-Schule Kienschlag versetzt. Kurzzeitig war er später noch im Kriegseinsatz beim SS-Regiment Westland. Kurz vor Kriegsende wurde er noch am 20. April 1945 zum SS-Brigadeführer ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand sich Ludwig bis 1948 in amerikanischer Internierung. Nach einem [[Spruchkammerverfahren]] in Bremen wurde er 1948 als &amp;#039;&amp;#039;Belasteter&amp;#039;&amp;#039; [[Entnazifizierung|entnazifiziert]] und auf dem Gnadenweg durch den Bremer Senat 1952 nur noch als &amp;#039;&amp;#039;Mitläufer&amp;#039;&amp;#039; eingruppiert. Seinen Lebensunterhalt bestritt er ab 1948 zunächst als Bauarbeiter, später war er im kaufmännischen Bereich tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Holm Kirsten: &amp;#039;&amp;#039;Weimar im Banne des Führers. Die Besuche Adolf Hitlers 1925–1940.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln; Weimar; Wien 2001, ISBN 978-3-41203-101-5, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|3770052544}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130506729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130506729|VIAF=315941255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ludwig, Curt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ludwig, Curt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ludwig, Kurt&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Polizeipräsident und SS-Führer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschara]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Historybuff0105</name></author>
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