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	<title>Curt Liebmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gerbil: Stil</title>
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		<updated>2026-03-05T08:46:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E03804, Liebmann, Curt.jpg|mini|Curt Liebmann (1939)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Liebmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1881]] in [[Coburg]]; † [[2. Juli]] [[1960]] in [[Holzminden]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Nach ihm ist die [[Liebmann-Aufzeichnung]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Curt Liebmann war der Sohn des [[Königreich Preußen|preußischen]] [[Generalmajor]]s [[Konrad Liebmann]] (1846–1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Kadettenkorps]] wurde Liebmann am 20. März 1899 als [[Leutnant]] dem [[2. Nassauisches Infanterie-Regiment Nr. 88|2. Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 88]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Mainz]] überwiesen. 1901 erfolgte seine Versetzung in das [[Großherzoglich Mecklenburgisches Füsilier-Regiment „Kaiser Wilhelm“ Nr. 90|Großherzoglich Mecklenburgische Füsilier-Regiment „Kaiser Wilhelm“ Nr. 90]] nach [[Rostock]]. Von 1906 bis 1909 studierte er an der [[Preußische Kriegsakademie|Kriegsakademie]] und war von 1910 bis 1913 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] Mitglied des [[Großer Generalstab|Großen Generalstabs]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] diente Liebmann in verschiedenen Generalstabsverwendungen und nahm unter anderem Ende August 1914 an der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]] bei „Division Unger“ teil. Neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] erhielt Liebmann für sein Wirken das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, das Ritterkreuz I. Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s und des [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden]]s mit Schwertern, das [[Hanseatenkreuz]] der Stadt Hamburg, das [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichische Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration, den [[Eiserner Halbmond|Eisernen Halbmond]] sowie das Ritterkreuz IV. Klasse, I. Stufe des [[Militärorden für Tapferkeit|Bulgarischen Militärordens für Tapferkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn Verlag, Berlin 1924, S.&amp;amp;nbsp;108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Liebmann in die [[Reichswehr]] übernommen und zunächst im [[Reichswehrministerium]] verwendet. Eingesetzt war er hier in der Heeresstatistischen Abteilung (T3) des Truppenamtes. Anfang 1922 wurde er zum [[Oberstleutnant]] befördert und führte ab 1. April das II. Bataillon im [[1. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|1. (Preußisches) Infanterie-Regiment]] in [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]]. Nach zwei Jahren erfolgte seine Rückversetzung in das Reichswehrministerium nach Berlin, wo er Anfang September 1924 von Oberst [[Friedrich von Boetticher (General)|Friedrich von Boetticher]] (1881–1967) die Leitung der [[Abteilung Fremde Heere]] übernahm. Sie lief wegen der Bestimmungen des Versailler Vertrages unter der Tarnbezeichnung Statistische Abteilung T3 innerhalb des [[Generalstab#Weimarer Republik|Truppenamt]]s. Seinem Arbeitsbereich waren sowohl die „[[Amt Ausland/Abwehr|Abwehr]]“ unter [[Friedrich Gempp]] (1871–1947), die Informationsbeschaffung und Auswertung über fremde Streitkräfte, die Chiffrierstelle der Heeresverwaltung als auch die Betreuung der ausländischen [[Militärattaché]]s an Botschaften/Gesandtschaften in Berlin zugeordnet. Am 1. Februar wurde er zum Oberst befördert. Als im August 1927 die ersten Veröffentlichungen über die Beteiligung der Abteilung an geheimen Rüstungsprojekten und den Machenschaften des Leiters der Seetransportabteilung, [[Walter Lohmann (Marineoffizier)|Walter Lohmann]] (1878–1930)&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schneller: &amp;#039;&amp;#039;Der Phöbus-Skandal.&amp;#039;&amp;#039; Die Internationale Ausgabe 11, Heft 7 vom 1. April 1928, S. 193ff; Walter Kreiser: &amp;#039;&amp;#039;Windiges aus der Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Die Weltbühne Nr. 11, 1929&amp;lt;/ref&amp;gt; ans Licht der Öffentlichkeit kamen, bestand enorme Gefahr für die zumeist konspirative Arbeit und den Auftrag der Abteilung Fremde Heere bezüglich der verdeckten Informationsgewinnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Gempp: &amp;#039;&amp;#039;Geheimer Nachrichtendienst und Spionageabwehr des Heeres.&amp;#039;&amp;#039; Denkschrift, In: BA MA Freiburg&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfängliche Vertuschungen der tatsächlichen Aktivitäten, erste Umbesetzungen sowie Umstrukturierungen führten nicht zur Verbesserung der eingetretenen Situation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. März 1928 wurde Liebmann als Abteilungsleiter abgelöst und durch Oberst [[Erich Kühlenthal]] (1880–1958) ersetzt. Er übernahm das Kommando über das [[5. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|5. (Preußisches) Infanterie-Regiment]] in [[Stettin]], wo er 1929 zum Generalmajor befördert wurde. Es folgten eine mehrmonatige Verwendung als Chef des Generalstabes des [[Gruppenkommando]]s 2 in [[Kassel]] und schließlich 1931 die Ernennung zum Kommandeur der [[5. Division (Reichswehr)|5. Division]] und Befehlshaber im [[Wehrkreis V (Stuttgart)]], verbunden mit der Beförderung zum [[Generalleutnant]]. Liebmann gehörte damit zum engeren Führungskreis der Reichswehr. In dieser Position nahm er am 3. Februar 1933 an einer Gesprächsrunde im Haus von General der Infanterie, Kurt von Hammerstein-Equord, teil. Anwesend war auch Adolf Hitler als frischernannter Reichskanzler. Nach dem Tode des [[Reichspräsident]]en [[Paul von Hindenburg]] und der Ernennung Hitlers zum Obersten Befehlshaber der Reichswehr im Sommer 1934 wurde der als konservativ geltende Liebmann am 1. August 1934 wieder ins Reichswehrministerium, mit dem Ziel der Vorbereitung auf eine wichtige Verwendung, zurückversetzt. Vermutlich kam diese dann – durch die seit Mitte 1933 schwelende Krise zwischen der Führung der NSDAP und der Reichswehrführung – nicht zustande. Er blieb über ein Jahr lang ohne Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 1. Oktober 1935 wurde Liebmann unter Beförderung zum General der Infanterie zum ersten Kommandeur der nun wieder offiziell agierenden Heereskriegsakademie in Berlin ernannt. Hier war er bis zum Frühjahr 1939 tätig, als er mit Wirkung vom 30. April mit 58 Jahren in den Ruhestand versetzt wurde. Mit dem Beginn der [[Mobilmachung]] anlässlich des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am 25. August 1939 wurde Liebmann reaktiviert und zum [[Oberbefehlshaber]] der [[5. Armee (Wehrmacht)|5. Armee]] ernannt, die als Teil der [[Heeresgruppe C]] des [[Generaloberst]]en [[Wilhelm Ritter von Leeb]] am [[Westwall]] stationiert war. Doch bereits kurz nach dem Ende des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] wurde er, angeblich auf eigenen Wunsch, von diesem Kommando entbunden und durch den führertreuen Generaloberst [[Walter von Reichenau]] ersetzt. Den Rest des Krieges verbrachte Liebmann formal in der [[Führerreserve]], ohne jedoch noch einmal zu einer Verwendung herangezogen zu werden. Nach Kriegsende 1945 kam er in [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|britische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1947 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebmann verstarb am 2. Juli 1960 in Holzminden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liebmann-Aufzeichnung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-R19465, General Curt Liebmann.jpg|mini|Curt Liebmann (1931)]]&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1933, vier Tage nach seiner [[Machtergreifung|Ernennung zum Reichskanzler]], war [[Adolf Hitler]] eingeladen, anlässlich einer Befehlshaberbesprechung eine Rede vor der Führung der Reichswehr zu halten. Bei diesem Treffen in der Dienstwohnung des Chefs vom [[Oberkommando des Heeres]], General der Infanterie [[Kurt von Hammerstein-Equord]], sprach Hitler über seine mittel- und langfristigen Ziele. Anwesend waren unter anderem die sieben Wehrkreisbefehlshaber, darunter auch Liebmann, der sich wie üblich handschriftliche Notizen machte. Die persönlichen Originalaufzeichnungen Liebmanns befinden sich heute im [[Institut für Zeitgeschichte]] in München. Sie enthalten Notizen zu Befehlshaberbesprechungen aus den Jahren 1930 bis 1935 sowie seine persönlichen Erinnerungen. Die Notizen zu der Rede Hitlers am 3. Februar 1933 veröffentlichte das Institut erstmals 1954 in den Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte |Hrsg=Institut für Zeitgeschichte |Band=Jahrgang 2 |Nummer=Nummer 4 |Ort=München |Datum=1954 |Seiten=434-435}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind relativ kurz gehalten und geben nur die wichtigsten Punkte von Hitlers Rede wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Markus Brockmann, Karl Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterninäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Knabe-Luz.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2004, S. 517f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127988173}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/cdf12db9-469d-4593-a7e5-5f37546dade2/ Nachlass BArch N 882]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127988173|VIAF=3512061}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Liebmann, Curt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur des 5. (Preußisches) Infanterie-Regiments (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur der 5. Division (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Halbmondes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens für Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Liebmann, Curt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Coburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Holzminden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gerbil</name></author>
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