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	<title>Curt Bejach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:48:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Curt_Bejach&amp;diff=2428351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-02-10T20:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stolperstein Bernhard-Beyer-Str 12 (Wanns) Curt Bejach.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] am [[Landhaus Bejach]], Bernhard-Beyer-Straße 12, in [[Berlin-Wannsee]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernhardt Beyer Str. 12 Garten.jpg|mini|[[Landhaus Bejach]], Architekt [[Erich Mendelsohn]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernhardt Beyer Str. 12 Haus.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Dietrich Manfred Bejach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1890]] in [[Jena]]; † [[31. Oktober]] [[1944]] im [[KZ Auschwitz]]) war ein deutscher Mediziner und von 1922 bis 1933 der leitende Stadtarzt in [[Berlin-Kreuzberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bejach entstammte einer Arztfamilie jüdischer Herkunft. Nach dem Abschluss seiner Schullaufbahn absolvierte er von 1910 bis 1915 ein [[Studium der Medizin]] und Zahnmedizin an den Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]]. Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] meldete er sich als Kriegsfreiwilliger zum Dienst in einem Königsberger Feldhilfslazarett. Nach Kriegsende [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Bejach 1918/1919 in Königsberg zum Dr. med. mit einem sozialhygienischen Thema. Der qualifizierte Sozialmediziner und Internist legte zusätzlich das Staatsexamen zum chirurgischen Zahnarzt ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1919 war er als Stadtarzt in [[Nowawes]] tätig und war anschließend von 1922 bis 1933 leitender Stadtarzt in Berlin-Kreuzberg. Am 29. Oktober 1920 heiratete Bejach die fünf Jahre jüngere, aus [[Brzeg|Brieg]] stammende Anna Emma Elisabeth Hedwig Ottow, mit der er drei Töchter bekam: Jutta (* 1921), Irene (* 1926) und Helga (* 1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde von ihm das [[Gesundheitshaus am Urban]] zwecks Förderung der [[Sozialhygiene]] und der Gesundheitsaufklärung gegründet. Es war das erste kommunale Zentrum für [[Präventive Medizin]] und Gesundheitserziehung in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927/28 ließ er sich von [[Erich Mendelsohn]] sein [[Landhaus Bejach|Wohnhaus]] in [[Steinstücken]] (Bernhard-Beyer-Straße 12) errichten, in dem 1930 der UFA-Klassiker [[Die Drei von der Tankstelle (1930)|Die Drei von der Tankstelle]] gedreht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/hier-soll-die-sonne-reinschauen-nicht-die-gestapo-6718432.html &amp;#039;&amp;#039;Berliner Häuser: Hier soll die Sonne reinschauen, nicht die Gestapo&amp;#039;&amp;#039;] tagesspiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde Bejach im April 1933 als engagierter Sozialist und Jude als [[Amtsarzt]] entlassen und verlor auch seine Stelle als Dozent an den Berliner Sozialen Frauenschulen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.berliner-woche.de/kreuzberg/c-bildung/ausstellung-wuerdigt-wirken-des-arztes-curt-bejach_a89327&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1938 wurde ihm mit der Vierten Verordnung zum [[Reichsbürgergesetz]] auch die [[Approbation (Heilberufe)|Approbation]] entzogen. Zuvor musste er 1936 sein Eigenheim zwangsverkaufen. Bejach durfte zuletzt nur noch als sogenannter Behandler praktizieren. Während des Zweiten Weltkriegs musste er Zwangsdienst im Waldlager Britz in Brandenburg leisten. Am 10. Januar 1944 wurde er mit dem 99. Alterstransport vom [[Bahnhof Berlin-Moabit|Güterbahnhof Berlin-Moabit]] ins [[Ghetto Theresienstadt]] und von dort am 29. September 1944 ins [[KZ Auschwitz]] [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportiert]], wo er ermordet wurde.&lt;br /&gt;
Seine Frau Hedwig Bejach starb bereits 1931 an [[Tuberkulose]]; seine beiden jüngeren Töchter Helga und Irene konnte er 1939 auf einen der [[Kindertransport]]e nach [[England]] schicken, wo sie in der Familie von [[Richard Attenborough]] Aufnahme fanden. Die ältere Tochter überlebte als Zwangsarbeiterin. Für sich selbst hatte sich Bejach vergeblich um ein Visum für die USA bemüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die sozialen Aufgaben des Arztes bei der Wiederertüchtigung schwerkriegsbeschädigter Handwerker und Industriearbeiter.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1919&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2007 wurde zur Erinnerung an Curt Bejach ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem [[Landhaus Bejach]] in [[Berlin-Steinstücken]] verlegt.&lt;br /&gt;
* 2011 gab der [[Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg]] dem Gebäude seines Gesundheitsamtes den Namen &amp;#039;&amp;#039;Curt-Bejach-Gesundheitshaus&amp;#039;&amp;#039;. Seit dem 9. November 2015 gibt es dort eine Dauerausstellung zum Wirken von Curt Bejach.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/aktuelles/pressemitteilungen/2015/pressemitteilung.395044.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietlinde Peters: &amp;#039;&amp;#039;Curt Bejach. Berliner Stadtarzt und Sozialmediziner.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin 2010, ISBN 978-3-941450-20-2.&lt;br /&gt;
* [[Peter Reinicke (Sozialarbeiter)|Peter Reinicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Bejach, Curt&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hugo Maier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Who is who der Sozialen Arbeit&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg : Lambertus, 1998, ISBN 3-7841-1036-3, S. 73f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=s}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|141396741}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tagesspiegel.de/gesundheit/der-kreuzberger-stadtarzt-6449167.html &amp;#039;&amp;#039;Der Kreuzberger Stadtarzt&amp;#039;&amp;#039;] in: [[Der Tagesspiegel]] vom 1. Mai 2011&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.2467.html | wayback=20120710110036 | text=&amp;#039;&amp;#039;Er wollte den Einzelnen gesund machen&amp;#039;&amp;#039;}} in: [[Jüdische Zeitung (Berlin)|Jüdische Zeitung]] vom 3. Oktober 2010&lt;br /&gt;
* Ulrike Hempel: [https://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae1007_031.pdf &amp;#039;&amp;#039;„Lebt wohl und seid herzlich gegrüsst“. Buchvorstellung: Das Leben des jüdischen Stadtarztes Curt Bejach.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 980&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Ärzte&amp;#039;&amp;#039; 7/2010 S. 31f&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=141396741|LCCN=no/2011/040669|VIAF=120982473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bejach, Curt}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bejach, Curt&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bejach, Kurt Dietrich; Bejach, Curt Dietrich Manfred (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner und Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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