<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Curt_Adolph_Netto</id>
	<title>Curt Adolph Netto - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Curt_Adolph_Netto"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Curt_Adolph_Netto&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T12:11:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Curt_Adolph_Netto&amp;diff=639173&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerUnfassbarUnfassbare am 30. Mai 2023 um 14:00 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Curt_Adolph_Netto&amp;diff=639173&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-05-30T14:00:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Curtadolphnettoplaque.jpg|mini|Tafel an seinem Geburtshaus in Freiberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Curt Netto.jpg|mini|Curt Netto, links [[Erwin Bälz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Curt-Netto-Japanese-National-Hymn-Coverdesign-1880.jpg|miniatur|rechts|Umschlagentwurf von Curt Netto für die von [[Franz Eckert (Komponist)|Franz Eckert]] bearbeitete Partitur der japanischen Nationalhymne (1880)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Curt Adolph Netto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1847]] in [[Freiberg]]; † [[7. Februar]] [[1909]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Metallurgie|Metallurge]] und Autor. Er gilt als Wegbereiter für die industrielle Nutzbarmachung des [[Aluminium]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Netto entstammte einer Bergbeamtenfamilie, sein Vater war Gustav Adolph Netto. Er besuchte in Freiberg die Knabenbürgerschule und nach der Versetzung seines Vaters als [[Berggeschworener]] in [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]] die dortige Bürgerschule. 1860 kehrte Netto nach Freiberg zurück, um seine Schulbildung am [[Geschwister-Scholl-Gymnasium Freiberg|Freiberger Gymnasium]] fortzusetzen. Er immatrikulierte sich 1864 an der [[Technische Universität Bergakademie Freiberg|Bergakademie Freiberg]] und trat in das [[Corps Saxo-Borussia Freiberg]] ein. Nach Beendigung der Studien im Jahre 1869 und einem freiwilligen Militärdienst in Schneeberg folgte die Einberufung in den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]], in dem er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz II.&amp;amp;nbsp;Klasse]] dekoriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1871 erhielt Netto im Schmelzfarbenwerk seines Schwagers [[Curt Geitner]] in Schneeberg eine Stelle als Chemiker.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Riedel: [https://sites.google.com/view/fk-stadtarchiv-schneeberg/pers%C3%B6nlichkeiten/netto-curt-adolph &amp;#039;&amp;#039;Curt Adolph NETTO (1847–1909).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Curt Adolph Netto [(21.08.1847–07.02.1909) 3. Generation] – Die bedeutende Berg- und Hüttenfamilie des Erzgebirges.&amp;#039;&amp;#039; Freundeskreis Stadtarchiv Schneeberg. Auf Sites.Google.com/view/FK-Stadtarchiv-Schneeberg, abgerufen am 12.&amp;amp;nbsp;September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1873 wurde er zum Direktor der Blei- und Silberminen in [[Kosaka (Akita)]] auf der Insel [[Honshū]] berufen. Er modernisierte in seiner bis 1877 dauernden Amtszeit die Bergwerksanlagen und führte neue Verhüttungsmethoden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Privatisierung der Gruben von Kosaka wurde Netto 1877 zum Dozenten für Metallurgie und ab 1878 zum Professor für Bergbau- und Hüttenkunde an die [[Universität Tokio]] berufen. Bereits 1873 gehörte Netto zu den Gründern der [[Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens|Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Asiens]] (OAG). Zwischen 1882 und 1883 ließ er sich für ein Jahr zum Antritt einer Forschungsreise nach Europa, Mexiko und die Vereinigten Staaten beurlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1885 empfing ihn der [[Tennō]] zur Verleihung des [[Orden der Aufgehenden Sonne|Ordens der Aufgehenden Sonne]]. Nachdem er im November 1885 seine Lehrtätigkeit beendet hatte, reiste Netto 1886 nach Europa zurück, weil sich über das Ansehen der europäischen Kultur und die Bedeutung der „Kontraktausländer“ ([[O-yatoi gaikokujin]]) in der japanischen Bevölkerung ein Stimmungswandel vollzogen hatte. Nach seiner Rückkehr war er gezwungen, Teile seiner ansehnlichen Sammlung japanischer Holzschnitte zu verkaufen, da er seine Ersparnisse 1886 bei einer Bankenpleite in Kanton verloren hatte. Viele davon gingen an den Kunstsammler und -händler [[Siegfried Bing]] (alias Samuel Bing) in Paris und trugen so entscheidend zum Aufkommen des [[Japonismus]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 arbeitete Netto in Paris bei Konsul Martin Michael Bair. Zwischen 1887 und 1889 bei der [[Friedrich Krupp AG]] angestellt, entwickelte er ein neues patentiertes Verfahren zur Aluminiumherstellung über die [[Natrium]][[Reduktion (Chemie)|reduktion]] aus [[Kryolith]], was jedoch durch die Entwicklung der [[Schmelzelektrolyse]] schnell uneffektiv wurde.  1889 wurde Netto auf Empfehlung von [[Clemens Winkler]], seit 1883 im Aufsichtsrat der [[Metallgesellschaft]] in [[Frankfurt am Main]], zum Leiter der Technischen Abteilung der Metallgesellschaft berufen. Nach der Ausgründung der [[Lurgi|Metallurgischen Gesellschaft]] im Jahre 1897 stand Netto gemeinsam mit [[Richard de Neufville]] dem Unternehmen vor, für das er das Kürzel [[Lurgi]] entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 heiratete Netto. Aus der Ehe mit Emily Nothwang gingen drei Kinder hervor. Im Jahre 1902 legte Netto aus gesundheitlichen Gründen die Vorstandsgeschäfte nieder und wechselte in den Aufsichtsrat. Ab 1906 kurte Netto seiner angegriffenen Gesundheit wegen regelmäßig im Solbad [[Bad Nauheim]]. Curt Adolph Netto starb im 62. Lebensjahr in Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Netto verfasste mehrere montanistische und metallurgische Fachpublikationen, die insbesondere auf seiner Tätigkeit in [[Japan]] basieren und die dortigen Verhältnisse darstellen. Von seinen Reisen nach Japan brachte er Zeichnungen und Skizzen mit. Seine bedeutsamsten Schriften sind die kunst- und kulturgeschichtlichen Werke:&lt;br /&gt;
* Netto, Curt: &amp;#039;&amp;#039;Papierschmetterlinge aus Japan. Nach Skizzen des Verfassers illustriert von Paul Bender&amp;#039;&amp;#039;. T. O. Weigel, Leipzig 1888.&lt;br /&gt;
* Netto, Curt: &amp;#039;&amp;#039;Japanischer Humor&amp;#039;&amp;#039; (mit Gottfried Wagener), Brockhaus, Leipzig 1901. ([https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN621241059 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Netto, Curt: &amp;#039;&amp;#039;Aus Japan&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur, Heft 3, 1887–1888, S. 120 ({{DOI|10.11588/diglit.9418.48}} Digitalisat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Netto, Curt: &amp;#039;&amp;#039;Notizen über die Mansfelder, Ober- und Unterharzer Hüttenprocesse&amp;#039;&amp;#039;. Manuskript, 1867.&lt;br /&gt;
(https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/UOOEHZRQOCE5Z7SVXUMICA2FYLJXDTSL?query=affiliate%3A%28Curt+Netto%29&amp;amp;rows=20&amp;amp;offset=0&amp;amp;viewType=list&amp;amp;firstHit=I5B2CLDBUPE2FXSYKC4PJH5FZ6IIIOK2&amp;amp;lastHit=lasthit&amp;amp;hitNumber=2 Digitalisat)&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert B. Heimann]], [[Rainer Slotta]]: &amp;#039;&amp;#039;Curt Adolph Netto. Ein Kosmopolit aus Freiberg/Sachsen (1847–1909).&amp;#039;&amp;#039; Bochum 1999, ISBN 3-921533-70-8&lt;br /&gt;
* Wolfgang Michel: &amp;#039;&amp;#039;Curt Adolf Netto (1847–1909). Ein Deutscher im Japan der Meiji-Ära.&amp;#039;&amp;#039; In: Jahresbericht Nr. 8 der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Westjapan, Fukuoka 1984, S. 13–21. [https://catalog.lib.kyushu-u.ac.jp/opac_detail_md/?lang=0&amp;amp;amode=MD100000&amp;amp;bibid=17869  (pdf, Kyushu University Institutional Repository; 32,2&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
* Museumsgesellschaft Kronberg: &amp;#039;&amp;#039;Die glücklichen Augen: Der Zeichner und Aquarellist Curt Netto&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellung der Museumsgesellschaft Kronberg und der Metallgesellschaft AG Frankfurt am Main. Kronberg, 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118587129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118587129|NDL=00451158|VIAF=111834401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Netto, Curt Adolph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metallurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Tokio)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Aufgehenden Sonne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1847]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Netto, Curt Adolph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Metallurge und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1847&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Februar 1909&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerUnfassbarUnfassbare</name></author>
	</entry>
</feed>