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	<title>Cuno Raabe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T18:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cuno_Raabe&amp;diff=87812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2023-08-03T17:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Raabe, Cuno-Bild-5018-1.jpg|mini|Cuno Raabe auf einem Wahlplakat zur Landtagswahl in Hessen 1958]]&lt;br /&gt;
[[File:Grab Cuno Raabe.jpg|thumb|Das Grab von Cuno Raabe und seiner beiden Ehefrauen Elli geborene Hahn und Dora geborene Stamm im Familiengrab auf dem Zentralfriedhof Fulda]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cuno Raabe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Mai]] [[1888]] in [[Fulda]]; † [[3. Mai]] [[1971]] in [[Gersfeld (Rhön)]]) war ein deutscher Politiker ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Cuno Raabe stammte aus einem katholischen, [[großbürger]]lichen Elternhaus. Während des Studiums der [[Rechtswissenschaft]]en in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]] wurde Raabe Mitglied der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]]. 1907 wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung VKDSt Rhenania Marburg. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] und dem zweiten Staatsexamen (1914) war Raabe, der als nicht militärdiensttauglich ausgemustert wurde und so nicht als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnehmen musste, in der Verwaltung Berlins tätig. Dort wurde Mitglied der Studentenverbindung KDStV Bavaria Berlin und 1920 Magistratsrat für Kultur und Soziales. Als Mitglied des [[Provinziallandtag der Provinz Ostpreußen|Provinziallandtags der Provinz Ostpreußen]] 1925 bis 1926 befreundete er sich Anfang der 1920er-Jahre mit [[Carl Friedrich Goerdeler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 wurde Raabe Oberbürgermeister von [[Hagen]]. 1933 verbot die Stadtverwaltung unter seiner Leitung nach der „[[Machtergreifung]]“ durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] eine mit dem Zusatz: &amp;#039;&amp;#039;Für Juden und Jesuiten verboten!&amp;#039;&amp;#039; beworbene Wahlkampfveranstaltung von [[Joseph Goebbels]]. Der Vorschlag der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], die Worte &amp;#039;&amp;#039;und Jesuiten&amp;#039;&amp;#039; zu streichen, genügte ihm nicht. Die Veranstaltung blieb verboten. Bereits im April 1933 wurde Raabe deshalb von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen und im August aus dem Beamtenverhältnis entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.markaner.com/cuno-raabe &amp;#039;&amp;#039;Dr. Cuno Raabe&amp;#039;&amp;#039;], unter &amp;#039;&amp;#039;Markaner – Personen&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Vorwand diente die Behauptung, er habe sich als Vorsitzender des [[Aufsichtsrat]]s der örtlichen Verkehrsbetriebe der [[Untreue (Deutschland)|Untreue]] schuldig gemacht. Das Strafverfahren endete mit einem [[Freispruch]]. Danach war Raabe mit seiner Familie auf die Unterstützung von Verwandten angewiesen. Erst 1938 fand er eine Anstellung bei einem Brennstoffvertrieb in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1934 schloss sich Cuno Raabe dem [[Widerstandsbewegung|Widerstandskreis]] um Goerdeler an. Für den Fall des Gelingens des Umsturzversuchs vom [[Attentat vom 20. Juli 1944|20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]] war er als [[Reichsverkehrsminister]] vorgesehen. Nach dem Scheitern des Attentats wurde er zur Fahndung ausgeschrieben und vor dem „[[Volksgerichtshof]]“ unter [[Anklage]] gestellt. Im November 1944 wurde er in Königsberg verhaftet. Bei einem [[Luftangriffe auf Berlin|Bombenangriff auf Berlin]] verbrannte seine Strafakte. So entging Cuno Raabe dem Todesurteil und der Hinrichtung. Er wurde 1945 beim Einmarsch der sowjetischen Truppen aus der Einzelhaft im [[Reichssicherheitshauptamt]] befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1945 begann Raabe mit dem Aufbau der CDU in [[Hessen]] und [[Franken (Region)|Franken]]. 1946 wurde er Vorsitzender der Landesgruppe Fulda. Von 1946 bis 1956 war er Oberbürgermeister seiner Geburtsstadt Fulda und zugleich bis 1952 Mitglied des hessischen [[Hessischer Landtag|Landtags]] und dessen Vizepräsident. Nach dem Rückzug aus dem politischen Leben (1962) verlieh ihm seine Vaterstadt die [[Ehrenbürger]]würde. Cuno Raabe verstarb während eines Kuraufenthalts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raabe ist die bis heute beste Darstellung der 600-jährigen Entwicklung von Königsbergs Wirtschaft zu verdanken.&amp;lt;ref&amp;gt;abgedruckt in Königsberger Bürgerbrief 88 (2016), S. 12–17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hagen-Cunosiedlung54667.jpg|mini|Relief in der Hagener [[Cuno-Siedlung]] (benannt nach [[Willi Cuno]]) mit einer Reliefkarikatur von Hans Dorn auf den damaligen Oberbürgermeister Cuno Raabe]]&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland (1953)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern]] der Bundesrepublik Deutschland (1958)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]] des Landes Hessen (1967)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Persönlichkeiten des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
* [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
* [[Schattenkabinett Beck/Goerdeler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|54||Raabe, Cuno Heinrich|Otto Berge|124997767}}&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=355}}&lt;br /&gt;
* [[Hans-Otto Kleinmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Cuno Raabe (1888–1971). Oberbürgermeister von Fulda&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Günter Buchstab]], Brigitte Kaff, Hans-Otto Kleinmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christliche Demokraten gegen Hitler. Aus Verfolgung und Widerstand zur Union&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]]. Herder, Freiburg im Breisgau 2004, ISBN 3-451-20805-9, S. 403–410.&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 299.&lt;br /&gt;
* Brigitte Wiest-Raabe: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Cuno Raabe im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fuldaer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 60, 1984, S. 174–200.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=cuno-raabe|Titel=Cuno Raabe|Autor=Susanne Eckelmann}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|cuno-raabe}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=124997767|titel=Raabe, Cuno|datum=2020-09-04}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=124997767|Titel=Dr. jur. Cuno Raabe|Datum=2023-05-05|Abruf=2023-08-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Oberbürgermeister von Hagen&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Oberbürgermeister von Fulda&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124997767|VIAF=8335811}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raabe, Cuno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Attentat vom 20. Juli 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Ostpreußen (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Hagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Verfassungberatenden Landesversammlung (Groß-Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raabe, Cuno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Zentrum, CDU), MdL und Bürgermeister von Hagen und Fulda&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Mai 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fulda]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gersfeld]] (Rhön)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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