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	<title>Cunnewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T05:23:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cunnewitz&amp;diff=2359523&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 26. März 2026 um 09:48 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-26T09:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Cunnewitz&lt;br /&gt;
| Alternativname        = Konjecy&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Ralbitz-Rosenthal&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/19/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 14/14/06/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 136&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 6.971&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle         = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145282 |titel=Gemarkung Cunnewitz, Gemeinde Ralbitz-Rosenthal |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner             = {{Metadaten Einwohnerzahl Ralbitz-Rosenthal}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = {{Metadaten Einwohnerzahl Ralbitz-Rosenthal|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.am-klosterwasser.de/de/verband-und-buerger/statistik/einwohnerstatistik-der-gemeinde-ralbitz-rosenthal Einwohner-Statistik] In: www.am-klosterwasser.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = [[Ralbitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 01920&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 035792&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ralbitz-Rosenthal Cunnewitz Aerial.jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-d 0410034 Ralbitz-Rosenthal-Cunnewitz. Ehem. Wassermühle, Ansicht über den Teich.jpg|mini|Die alte Cunnewitzer Mühle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cunnewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{wenS}} {{Audio|Konjecy.ogg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konjecy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, ist ein [[Dorf]] im Zentrum des [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] in [[Sachsen|Ostsachsen]] und ist seit 1994 ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Ralbitz-Rosenthal]]. Zusammen mit dem Ortsteil [[Schönau (Ralbitz-Rosenthal)|Schönau]] bildet er die [[Ortschaft]] Cunnewitz/Schönau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.ralbitz-rosenthal.de/files/public/downloads/pdf/Satzungen/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;10|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ralbitz-Rosenthal |abruf=2026-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,26&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort liegt in der [[Oberlausitz]] und zählt zum [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Kernsiedlungsgebiet]] der [[Sorben]]. Die Mehrzahl der Einwohner spricht [[Obersorbische Sprache|Sorbisch]] als Muttersprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich vom sorbischen Wort &amp;#039;&amp;#039;kóń&amp;#039;&amp;#039; (altsorbisch &amp;#039;&amp;#039;konj&amp;#039;&amp;#039;) ab und bedeutet so viel wie „Pferdeort“ oder „Ort der Pferdehalter“. Die deutsche Namensform beruht auf der sorbischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das [[Straßenangerdorf]] befindet sich etwa elf Kilometer nordöstlich der Großen Kreisstadt [[Kamenz]] und 21 km nordöstlich von [[Bautzen]] in der Aue des [[Klosterwasser]]s, das Cunnewitz vom westlichen Nachbarort [[Schönau (Ralbitz-Rosenthal)|Schönau]] trennt und hier das sorbische [[Delany (Oberlausitz)|Delany]] („Niederland“) der ehemaligen Klosterpflege [[Kloster St. Marienstern|St. Marienstern]] durchfließt. Die Nachbarorte sind [[Kotten (Wittichenau)|Kotten]] im Norden, [[Ralbitz]] im Süden und Schönau im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten wird die Dorfflur von ausgedehnten Wäldern begrenzt, nach Norden und Süden ist das Gelände offen und wird landwirtschaftlich genutzt. Südlich von Cunnewitz befindet sich mit dem [[Lasker Auenwald]] der letzte natürliche Abschnitt der Klosterwasseraue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bildstock-Cunnewitz1a.jpg|mini|hochkant=0.8|Bildstock in Cunnewitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlung wird erstmals 1264 als &amp;#039;&amp;#039;Kvnewiz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Damals gehörte bereits die Hälfte des Ortes zur Grundherrschaft des Klosters St. Marienstern. 1290 erwarb [[Bernhard von Kamenz]] den zweiten Teil und schenkte ihn dem Kloster. 1349 wurde der Ort von der Pest heimgesucht, woran bis heute ein [[Pestsäule|Pestkreuz]] erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Flurstück &amp;#039;&amp;#039;Mortwa holca&amp;#039;&amp;#039; („Totes Mädchen“) zwischen Kotten und Cunnewitz steht die Ersterwähnung einer sorbisch-katholischen Tracht im Jahre 1660. Die Tochter des Cunnewitzer Erbgerichtsbesitzers wurde auf dem Weg zu einer Taufe in [[Wittichenau]] an dieser Stelle wegen ihres kostbaren Halsschmucks von einem Räuber überfallen und ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins Jahr 1822 war Cunnewitz kirchlich geteilt. Der südliche Teil war bis 1716 ins zehn Kilometer entfernte [[Crostwitz]] gepfarrt und kam dann zur Kirchgemeinde Ralbitz. Der nördliche Teil gehörte dagegen zu Wittichenau. Nach dem Wiener Kongress von 1815 wurde das Dorf zum Grenzort. Die Grenze zwischen Sachsen und Preußen verlief bis 1945 nur anderthalb Kilometer nördlich von Cunnewitz; der Ort blieb bei Sachsen, Wittichenau gehörte zur preußischen [[Provinz Niederschlesien]]. Sieben Jahre später einigte man sich darauf, auch den Norden von Cunnewitz nach Ralbitz zu pfarren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. Januar 1974 war Cunnewitz eine eigenständige Landgemeinde, dann wurde es nach Ralbitz eingemeindet. Seit dem 1. Januar 1994 zählen beide Orte zur Gemeinde Ralbitz-Rosenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für den Ort eine Bevölkerungszahl von 211 Einwohnern; davon waren alle Sorben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 in der Gemeinde Cunnewitz einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von noch 78,6 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Datum=1995 |Seiten=251}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszahl blieb im letzten Jahrhundert, abgesehen von einem kleinen Anstieg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], weitgehend gleich. Heute ist Cunnewitz der zweitgrößte Ortsteil der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Die Mehrheit der Einwohner ist römisch-katholischer Konfession und nach [[Ralbitz]] gepfarrt. Im Ort gibt es seit 1750 eine Kapelle, die 1894 großzügig im [[Neugotik|neugotischen Stil]] erneuert wurde. Nach Renovierung und Neu-Ausmalung Ende der 1960er Jahre wurde die [[Herz-Jesu-Kirche|Herz-Jesu-Kapelle]] am 12. Juli 1970 neu geweiht. Sie ist aus roten und gelben Ziegeln ist nur 15 Quadratmeter groß, wirkt aber geräumig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cunnewitz/Konjecy}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ralbitz-rosenthal.de/gemeinde/ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Ralbitz-Rosenthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Ralbitz-Rosenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1104175959|VIAF=2146708204600841858}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ralbitz-Rosenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im sorbischen Siedlungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1264]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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