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	<title>Cumae - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T16:43:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cumae&amp;diff=171279&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß: /* Geschichte */ nun ja, der witz gilt wohl für einen großteil der schwurbler, 30% der ostdeutschen, 38% der us-amerikaner und einen nicht unerheblichen teil der weiltbevölkerung. ABER die evolution wird es vielleicht noch schaffen, auch auf der erde intelligentes leben hervorzubringen</title>
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		<updated>2026-04-12T17:16:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; nun ja, der witz gilt wohl für einen großteil der schwurbler, 30% der ostdeutschen, 38% der us-amerikaner und einen nicht unerheblichen teil der weiltbevölkerung. ABER die evolution wird es vielleicht noch schaffen, auch auf der erde intelligentes leben hervorzubringen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine antike Stadt in Italien; zum Titularbistum der römisch-katholischen Kirche siehe [[Titularbistum Cumae]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Cumae}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Κύμη|Kyme}}; {{itS|Cuma}}) war eine antike Stadt in der [[italien]]ischen Region [[Kampanien]] nordwestlich von [[Neapel]] (Gemeinde [[Bacoli]]). Der Name leitet sich vermutlich von der griechischen Stadt [[Kymi (Griechenland)|Kyme]] auf [[Euböa]] ab, eventuell aber auch vom griechischen Wort {{lang|grc|κῦμα|kyma}}&lt;br /&gt;
(„Welle“, in Anspielung auf die wellenförmige Silhouette der Halbinsel, auf der der Ort liegt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cumae.jpg|mini|Eingang der Sibyllengrotte von Cumae]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Cumae wurde um 740 v.&amp;amp;nbsp;Chr. von [[Griechische Kolonisation|griechischen Kolonisten]] aus [[Chalkis]] und [[Eretria]] gegründet, die zuvor seit 770 v.&amp;amp;nbsp;Chr. auf der dem Festland vorgelagerten Insel [[Ischia (Insel)|Ischia]] den Ort [[Pithekoussai]] ({{grcS|Πιθηκοῦσσαι}} „Affeninsel“) besiedelt hatten, und war damit die erste griechische [[Apoikia|Apoikie]] auf dem italienischen Festland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Titus Livius]] 8, 22, 5–6: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Cumani Chalcide Euboica originem trahunt. Classe, qua advecti ab domo fuerant, multum in ora maris eius quod accolunt potuere, primo &amp;lt;in&amp;gt; insulas Aenariam et Pithecusas egressi, deinde in continentem ausi sedes transfere.}}&amp;#039;&amp;#039; „Die Cumaer stammen aus dem euböischen Chalkis. Dank der Flotte, mit der sie aus der Heimat hierhin gekommen waren, übten sie viel Macht entlang der Küste des Meeres aus, an dem sie wohnten. Zuerst gingen sie auf die Inseln Ainaria und Pithekoussai, später wagten sie es, die Wohnsitze auf das Festland zu verlegen.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Kyme war als [[Polis]] organisiert. Später gründete es eigene Pflanzstädte: Dikaiarcheia (Puteoli, [[Pozzuoli]]) und Neapolis ([[Neapel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cumae wurde berühmt als der Ort, an dem die [[Sibylle von Cumae]] wahrsagte; ihre angebliche Höhle ist heute eine Touristenattraktion. Sie liegt in einem Raum, zu dem ein 131&amp;amp;nbsp;Meter langer Gang führt, der mit vielen Verzweigungen in den Südhang des Burgberges geschlagen wurde. Der älteste Teil dieser Anlage stammt aus dem 6. oder 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. Darüber hinaus ist Cumae der Ort, wo später das einflussreiche frühchristliche Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Der Hirte des Hermas]]&amp;#039;&amp;#039; durch Visionen inspiriert worden sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Blütezeit erlebte Kyme/Cumae zwischen 700 und 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr., als es unter dem Tyrannen [[Aristodemos von Kyme|Aristodemos]] in den Jahren 524 und 504 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die [[Etrusker]] abwehrte und sie im Jahr 474 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit den vereinigten Flotten von Cumae und [[Syrakus]] unter [[Hieron I. von Syrakus|Hieron&amp;amp;nbsp;I.]] in der [[Schlacht von Kyme]] erneut schlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 420 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde Kyme/Cumae von den [[Samniten]] erobert, übernahm in der Folge [[Osker|oskische]] Bräuche und verlor seinen griechischen Charakter. Seit dem Ende des [[Samnitenkriege|Ersten Samnitenkriegs]] 341 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde es von der [[Römische Republik|römischen Republik]] beherrscht, seit 334 v.&amp;amp;nbsp;Chr. besaß Cumae eingeschränkte Rechte als römisches &amp;#039;&amp;#039;[[municipium]]&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem Cumae in der Kaiserzeit seine Funktion als Hafen an Puteoli verloren hatte, wurde es still um die Stadt, die jetzt nur noch als Sitz der Sibylle von Bedeutung war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Augustus|augusteischen Zeit]] entstand am Ort die [[Epigraphik|epigraphisch]] festgehaltene und in Fragmenten erhalten gebliebene &amp;#039;&amp;#039;[[Leges libitinariae|lex Cumana]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Bestattungsgesetz, dessen Analyse zum Verständnis des [[Römisches Recht|römischen Rechts]] außerhalb der Stadt [[Rom]] beiträgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Nörr]]: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu den leges libitinariae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (Romanistische Abteilung), Band 132, Heft 1, 2015, S.&amp;amp;nbsp;421–448.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner Cumaes galten als besonders dumm. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Philogelos]]&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Altgriechische Sprache|griechischsprachigen]] Sammlung von [[Witz]]en aus dem 3. bis 5. Jahrhundert, ist ihnen ein ganzes Kapitel gewidmet. Dort wird etwa von einem Cumäer im Schwimmbad berichtet, der bei einsetzendem Regen untertauchte, um nicht nass zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Zimmermann (Althistoriker)|Martin Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die seltsamsten Orte der Antike. Gespensterhäuser, hängende Gärten und die Enden der Welt&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72704-7, S. 143 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Grabungen brachten auf der [[Akropolis]] einen Zeustempel aus dem späten 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. zu Tage, der im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. in eine [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] umgewidmet wurde, sowie unterhalb der Burg einen Apollontempel, der vermutlich im 6. oder 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. entstand, im späten 4. Jahrhundert v. Chr. und noch einmal zur Zeit des [[Augustus]] erneuert und schließlich um 500 n.&amp;amp;nbsp;Chr. zu einer Basilika umgewidmet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Apollontempel: Markus Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Hellenistische Heiligtümer in Kampanien. Sakralarchitektur im Grenzgebiet zwischen Großgriechenland und Rom&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Rom: Sonderschriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 26). Harrassowitz, Wiesbaden 2023, ISBN 978-3-447-11940-5, S. 15–34, Tafeln 23–62 und Beilagen 1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Augustus zu verdanken sind auch der Bau von [[Thermen]] und eines [[Amphitheater]]s sowie der Ausbau des Hafens von [[Misenum]] östlich der Stadt durch den von [[Lucius Cocceius Auctus]] realisierten &amp;#039;&amp;#039;Portus Iulius&amp;#039;&amp;#039;. Beim Hafen stand ein [[Isis]]-Tempel, in dem sich ägyptische Statuen fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Paolo Gallo: &amp;#039;&amp;#039;Se l’Egitto dei Romani è la costa Alessandrina.&amp;#039;&amp;#039; in: Federico Poole (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Il Nilo a Pompei. Visioni d’Egitto nel mondo romano.&amp;#039;&amp;#039; Museo Egizio, Turin 2016, ISBN 978-88-570-1106-6, S.&amp;amp;nbsp;86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andrea Averna: &amp;#039;&amp;#039;Cuma in età ellenistica: inquadramento storico-archeologico.&amp;#039;&amp;#039; In: Markus Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Hellenistische Heiligtümer in Kampanien. Sakralarchitektur im Grenzgebiet zwischen Großgriechenland und Rom&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Rom: Sonderschriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 26). Harrassowitz, Wiesbaden 2023, ISBN 978-3-447-11940-5, S. 95–101.&lt;br /&gt;
* [[Amedeo Maiuri]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Altertümer der phlegräischen Felder. Vom Grab des Vergil bis zur Höhle von Cumae&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die Museen und Kunstdenkmäler Italiens.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Libreria dello Stato, Rom 1968. 5., verbesserte Auflage 1983, {{DNB|969215452}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Paolo Caputo (u. a.) |Titel=Cuma e il suo Parco Archeologico. Un territorio e le sue testimonianze |Verlag=Bardi |Ort=Rom |Datum=2010 |ISBN=978-88-88620-87-9 |Sprache=it}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=40/50/31/N |EW=14/03/21/E |type=city |region=IT-NA |dim=10000 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4010764-4|VIAF=315531502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ionische Stadtgründung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike griechische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike italische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Stadt in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Kampanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metropolitanstadt Neapel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bacoli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pozzuoli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Municipium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samniten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magna Graecia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der gut zu tanzen weiß</name></author>
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