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	<title>Cultural Mainstreaming - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:29:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cultural_Mainstreaming&amp;diff=1683371&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;X2liro: einen etwas verschwurbelten (und unbelegten) Satz entfernt. Etwas umformuliert, bzw. konnkretisiert. Auch wenn der Artikel deutlich verbessert werden kann, kann der Baustein erstmal raus, zumal er nicht auf der Diskussionsseite erklärt wurde.</title>
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		<updated>2025-07-16T18:50:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einen etwas verschwurbelten (und unbelegten) Satz entfernt. Etwas umformuliert, bzw. konnkretisiert. Auch wenn der Artikel deutlich verbessert werden kann, kann der Baustein erstmal raus, zumal er nicht auf der Diskussionsseite erklärt wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cultural Mainstreaming&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Intercultural Mainstreaming&amp;#039;&amp;#039; bzw. deutsch &amp;#039;&amp;#039;[[Interkulturalität|Interkulturelles]] Mainstreaming&amp;#039;&amp;#039;, auf Einwanderer bezogen auch &amp;#039;&amp;#039;Migrant Mainstreaming&amp;#039;&amp;#039;) ist analog zum Prinzip des [[Gender-Mainstreaming]] als Teil eines umfassenden [[Diversity Management]]s zu verstehen, also als Teil einer Strategie, die Vielfalt nicht als Problem, sondern als Ressource betrachtet. Wie „gender“, so richtet sich „cultural“ oder „ethnic“ nicht auf eine biologische Disposition, sondern auf die [[Sozialkonstruktivismus|soziale Konstruktion]] [[Ethnie|ethnischer]] Gruppen sowie deren Chancen als Angehörige von [[Ethnische Minderheit|ethnischen Minderheiten]] im [[Einwanderungsland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IId&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bundesministerium für Bildung und Forschung |Titel=Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Netzwerkbildung |Sammelwerk=Schriftenreihe zum Programm „Kompetenz fördern–Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)“ |Band=Band II d |Datum=2009 |Seiten=47 |Online=[http://www.bmbf.de/pub/band_IId_bqf_programm.pdf PDF] |Abruf=2009-06-13}} {{Webarchiv |url=http://www.bmbf.de/pub/band_IId_bqf_programm.pdf |text=PDF |wayback=20071020112634 |archiv-bot=2019-03-11 09:41:47 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Anders als das Diversity Management sind die Konzepte des Gender und Cultural Mainstreaming nicht als [[Strategie (Wirtschaft)|Unternehmensstrategien]] gedacht worden, sondern politisch und gesetzlich verankerte Ansätze für Verwaltung und Institutionen. Das Gender Mainstreaming wurde 1997 im [[Vertrag von Amsterdam]] verankert und gilt seitdem für alle Mitgliedstaaten als verbindliches Prinzip.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blickhäuser&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Angelika Blickhäuser, Henning von Bargen |Titel=Mehr Qualität durch Gender-kompetenz: Ein Wegweiser für Training und Beratung im Gender Mainstreaming |Verlag=Helmer |Ort=Königstein/Taunus |Datum=2006 |ISBN=978-3-89741-199-9 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist eine Strategie der Europäischen Union zur Verwirklichung der Chancengleichheit für Frauen und Männer in Institutionen, Organisationen und Politik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blickhäuser&amp;quot; /&amp;gt; Das Cultural Mainstreaming ist im Gegensatz dazu noch ein recht neu diskutierter Begriff. Er lehnt sich an die Strategie des Gender Mainstreaming an und soll genau wie diese als [[Querschnittsaufgabe]] in Institutionen und Politik verstanden werden. Gesetzliche Grundlagen sind unter anderem die [[Richtlinie 2000/43/EG (Antirassismusrichtlinie)|Antirassismusrichtlinie]] (29. Juni 2000) der EU sowie das [[Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz|Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz]] (14. August 2006) als deutsches Bundesgesetz. Ziel ist die Sicherung gleicher Teilhabechancen. Aufgabe des Cultural Mainstreamings ist zu sichern, dass die Zielgruppe der Personen mit Migrationshintergrund erreicht und in die Durchführung von Vorhaben gleichberechtigt einbezogen wird. Dahin zielende Ansätze fordern nicht allein die Anpassung der Zugewanderten, sondern ebenso Veränderungen der [[Mehrheitsgesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.good-practice.de/3843.php |titel=Cultural Mainstreaming: Definition/Erläuterung |werk=good-practice.de |hrsg=Bundesinstitut für Berufsbildung |abruf=2009-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit Cultural Mainstreaming werden zwei wesentliche Ansätze diskutiert. Einmal der Ansatz, der [[Interkulturelle Öffnung|interkulturellen Öffnung]] der Verwaltungen, Einrichtungen und Dienste der Kommune&amp;lt;ref name=&amp;quot;IId&amp;quot; /&amp;gt; und zweitens der Ansatz des Cultural Mainstreaming als Prüfkriterium für alle Vorhaben und politische Konzepte, um sicherzustellen, dass Menschen unterschiedlicher nationaler, kultureller oder ethnischer Herkunft in ihren eventuell spezifischen Voraussetzungen, Lebensbedingungen und Orientierungen Berücksichtigung finden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bundesministerium für Bildung und Forschung |Titel=Verbesserung der beruflichen Integrationschancen von benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Netzwerkbildung |Sammelwerk=Schriftenreihe zum Programm „Kompetenz fördern–Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)“ |Band=Band II d |Datum=2009 |Seiten=48 |Online=[http://www.bmbf.de/pub/band_IId_bqf_programm.pdf PDF] |Abruf=2009-06-13}} {{Webarchiv |url=http://www.bmbf.de/pub/band_IId_bqf_programm.pdf |text=PDF |wayback=20071020112634 |archiv-bot=2019-03-11 09:41:47 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Praktische Umsetzung ==&lt;br /&gt;
Genau wie beim Gender Mainstreaming findet die Umsetzung des Cultural Mainstreaming in Institutionen, Verwaltung und Organisationen im [[Top-down und Bottom-up|Top-Down-Verfahren]] statt. Damit bedarf es einer [[Hierarchie]] und kann so nur wenig dazu beitragen, Einstellungen von Personen zu ändern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Victoria Schnier |Titel=Gender Mainstreaming und Diversity Management in der Organisationsentwicklung: Theoretische Hintergründe und praktische Ansätze für Institutionen der Weiterbildung |Verlag=VDM Verlag |Ort=Norderstedt |Datum=2007 |ISBN=978-3-8364-3329-7 |Seiten=18f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Prüfkriterium kann es auf drei Ebenen einer Organisation, wie zum Beispiel einer Weiterbildungsorganisation, angelegt werden: Die Ebenen der Organisations-, der Personal- und der Angebotsentwicklung. Auf diesen Ebenen werden unter anderem die folgenden Kriterien überprüft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Organisationsentwicklung ===&lt;br /&gt;
* Wie ist das quantitative Verhältnis der Mitarbeiter mit und ohne [[Migrationshintergrund]]?&lt;br /&gt;
* Wie verteilen sich die Gruppen auf Leitungspositionen?&lt;br /&gt;
* Welche Gründe bestehen für diese Relationen?&lt;br /&gt;
* Wird eine Gruppe innerhalb der Institution benachteiligt?&lt;br /&gt;
* Sind Gender und Cultural Mainstreaming im [[Unternehmensleitbild]] der Einrichtung verankert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personalentwicklung ===&lt;br /&gt;
* Wie viele Mitarbeiter können [[Genderkompetenz|Gender]]/[[Interkulturelle Kompetenz]] nachweisen? (Schulungen/Weiterbildungen…)&lt;br /&gt;
* Werden Fragen zur Gleichstellung der Geschlechter und der Gleichstellung von Personen mit und ohne Migrationshintergrund angesprochen?&lt;br /&gt;
* Werden [[Attribution|Zuschreibungsprozesse]] thematisiert?&lt;br /&gt;
* Findet eine [[Reflexion (Philosophie)|selbstreflexive]] Auseinandersetzung mit eigenen [[normativ]]en Vorstellungen statt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pädagogische Konzepte und Angebote ===&lt;br /&gt;
* Wird die [[Lebenswelt]] von Personen mit Migrationshintergrund in ihrer Vielfalt bei der Konzeption der Angebote mit berücksichtigt?&lt;br /&gt;
* Welche Formen der Ansprache werden gewählt?&lt;br /&gt;
* Werden Medien der ethnischen Communitys für die [[Öffentlichkeitsarbeit]] genutzt?&lt;br /&gt;
* Gibt es mehrsprachige Werbematerialien und Internetseiten?&lt;br /&gt;
* Hat ein Check auf „Migrantinnen- und Migrantensensibilität“ sowie auf Geschlechtersensibilität hinsichtlich Slogan, Fotos und Text stattgefunden?&lt;br /&gt;
* Werden in den Formulierungen die weiblichen und männlichen Formen benutzt?&lt;br /&gt;
* Die Ärzteschaft, Sportvereine, Kulturvereine sowie Reisebüros und weitere Gewerbetreibende der ethnischen Communitys werden mit Informationen versorgt und können als Multiplikatoren wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thorsten Voss |Titel=Cultural Mainstreaming ist mehr als Sprachförderung |Sammelwerk=Praxishilfen |Nummer=2 |Datum=2007-11 |Seiten=2f |Online=[http://www.kompetenzagentur.de/_media/Praxishilfen_2.pdf PDF] |Abruf=2009-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Migrant Mainstreaming setzt eine [[Essentialismus#Sozialwissenschaften|essentialisierende]] Konstruktion von Kultur(-zugehörigkeit) als starrer Gruppenidentität voraus, auf welche die Personen festgelegt werden. Dadurch würden einzelne Personen auf ihren Migrationshintergrund, ihre Herkunft (Kultur) und auf ihr Geschlecht reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu: {{Literatur |Autor=Elisabeth Aram, Astrid Fischer |Titel=Mainstreaming ist mehr als Quotenregelung |Sammelwerk=Praxishilfen |Nummer=2 |Datum=2007-11 |Seiten=1f |Online=[http://www.kompetenzagentur.de/_media/Praxishilfen_2.pdf PDF] |Abruf=2009-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es besteht die Gefahr, durch die Konstruktion von „Kulturen“ und Zugehörigkeiten zu diesen Kulturen, Gruppenidentitäten zu erzeugen, auf die Personen dann unreflektiert festgelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Migrationspolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anti-Diskriminierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diversitätsmanagement]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interkulturalität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X2liro</name></author>
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