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	<title>Culitzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T21:06:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Culitzsch&amp;diff=778539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heiner Martin: /* Geschichte */ +WL</title>
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		<updated>2026-04-09T03:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; +WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Culitzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit der Gemeindegebietsreform vom 1. Januar 1999 ein Ortsteil von [[Wilkau-Haßlau]] im [[Landkreis Zwickau]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:CulitzschII.jpg|mini|Culitzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt am Fuße des [[Erzgebirge]]s an der alten Verbindungsstraße zwischen [[Wilkau-Haßlau|Wilkau]] und [[Kirchberg (Sachsen)|Kirchberg]] nahe der Grenze zum [[Vogtland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höchster Punkt ist der 396 m ü. NN gelegene [[Pompersberg]] im Süden des Ortes. Im Westen erstreckt sich der Plotzschgrund, ein Naherholungsgebiet für die [[Zwickau]]er und deren Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der dreißiger Jahre durchschneidet die [[Bundesautobahn 72|A 72]] den Ort und quert mit einer Brücke das Niederdorf.&lt;br /&gt;
[[Datei:CulitzschNiederdorf.jpg|mini|links|Blick in Richtung Wilkau-Haßlau 1992]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CulitzschvonNorden.jpg|mini|Blick von Norden 1992]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Culitzsch.jpg|mini|zentriert|„Bauersberg“ 1992]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Gelegen zwischen Kirchberger und Planitzer Granitsockel bildet den Untergrund für den Bergrücken&lt;br /&gt;
von &amp;#039;&amp;#039;Bauersberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pompersberg&amp;#039;&amp;#039; Schiefergestein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Orte sind im Norden Wilkau-Haßlau, im Westen [[Rottmannsdorf]] und [[Cainsdorf]] (seit 1996 bzw. 1999 nach [[Zwickau]] eingemeindet), im Süden [[Niedercrinitz]] (seit 1998 zu [[Hirschfeld (Sachsen)|Hirschfeld]] gehörend) und im Osten [[Cunersdorf (Kirchberg)|Cunersdorf]] (seit 1999 [[Kirchberg (Sachsen)|Kirchberg/Sa.]] zugeschlagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Der Ort besteht aus dem Niederdorf mit der Siedlung am [[Plotzschgrund]], dem Oberdorf und der [[Siedlung am Hochwald]], an der Talstraße im [[Rödelbach (Zwickauer Mulde)|Rödelbachtal]], der neuen Verbindung zwischen Wilkau-Haßlau und Kirchberg, an der früher der Haltepunkt Culitzsch der [[Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld]] lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Culitzsch church, saxony.jpg|mini|[[Kirche Culitzsch|Laurentiuskirche von Culitzsch]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CulitzscherKirche.jpg|mini|links|[[Heini Scheffler]]:&amp;lt;br /&amp;gt;Laurentiuskirche im Advent]]Culitzsch ist slawischen Ursprungs, was sich bereits aus seinem Namen erschließen lässt. Ungeklärt ist die Hypothese einer Quellmuldensiedlung, denn die Westseite des Ortes erinnert eher an ein [[Waldhufendorf]]. Am heutigen Standort der Kirche soll sich eine slawische Siedlung befunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde um [[1250]] besiedelt. [[1288]] wurde er erstmals urkundlich erwähnt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Culicz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[1463]] und [[1544]] wurde der Name des Ortes als &amp;#039;&amp;#039;Gulitzsch&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, was sich in der Aussprache der Einheimischen kaum von der heutigen Schreibweise unterscheidet. Erst [[1610]] ist der Ortsname in der heute gebräuchlichen Schreibweise zu finden. Culitzsch bedeutet „Ort des Clojek“ (Clojek ist der Name eines slawischen Siedlers).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1300 stiftete Papst [[Clemens V.]] eine Wallfahrtskirche zu Culitzsch. Diese Kirche stand vermutlich in der Mitte des Dorfes. Sie wurde durch Brände zerstört und [[1770]] abgerissen. Am 29. Mai 1770 erfolgte die Grundsteinlegung für die Laurentiuskirche. Sie wurde durch den [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberger]] Baumeister August Siegert errichtet und [[1773]] geweiht. Es ist ein massiver Bruchsteinbau mit Schieferdeckung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen II. Regierungsbezirke Leipzig und Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München 1998, S. 170–171&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre [[1560]] erbaute man das erste Schulhaus, das bei einem Brand vernichtet wurde. Die Gemeinden Culitzsch und [[Wilkau (Wilkau-Haßlau)|Wilkau]] errichteten 1671 gemeinsam eine neue Schule, die ebenfalls abbrannte. Der [[1771]] erbaute Schulbau blieb bis in die Gegenwart erhalten. Im Jahre [[1899]] wurde ein neues Schulgebäude erbaut und [[1900]] eingeweiht. Es wird gegenwärtig nicht mehr als Schule genutzt. Ein eigens für den Zweck, das Gebäude einer zweckmäßigen Nutzung wieder zuzuführen, gegründeter Verein bemühte sich bis zum Verkauf rege um dessen Erhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Culitzsch war seit Gründung ein Bauerndorf. Nach Beginn des industriellen Zwickauer Steinkohlenbergbaus und Aufschwung der Eisenindustrie durch die [[Königin Marienhütte]] im benachbarten Cainsdorf war im 19. Jahrhundert auch in Culitzsch ein Aufschwung der Erwerbstätigkeit zu verzeichnen. Arbeiter siedelten sich im Ort an. Im Jahre [[1899]] erbaute Paul Kiesel aus Wilkau an der Plotzsch eine Fabrik, in der [[Stickmaschine|Stickmaschinen]] aufgestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=http://digital.slub-dresden.de/id396010253/11 |titel=Geschichte der Kirchfahrt Culitzsch mit Niedercrinitz 1300-1900 |sprache=de-DE |abruf=2023-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die späteren Inhaber waren Heinz und Riedel. Bis [[1956]] produzierte die Firma Ernst Kästner, später war er ein Teilbetrieb des &amp;#039;&amp;#039;[[Plauener Spitze|VEB Plauener Spitze]]&amp;#039;&amp;#039;. 1991 wurde die Produktion eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1999 erfolgte die Eingemeindung von Culitzsch in die Stadt Wilkau-Haßlau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die größte Einwohnerzahl hatte Culitzsch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mit fast 1500 Einwohnern. Gegenwärtig sind es rund 500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport, Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Culitzsch Kirche.jpg|mini|Laurentiuskirche zu Culitzsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur und Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Laurentiuskirche mit einem [[Altar]] von [[Peter Breuer (Bildschnitzer)|Peter Breuer]]&lt;br /&gt;
* der Plotzschbach im gleichnamigen Grund mit Schauersbrünnl (auch als Jägerbrünnlein bezeichnet), dessen Wasser über den [[Rödelbach (Zwickauer Mulde)|Rödelbach]] in die [[Zwickauer Mulde]] fließt&lt;br /&gt;
* ausgiebige Wandermöglichkeiten um den Froschteich im Landschaftsschutzgebiet [[Plotzschgrund]]&lt;br /&gt;
* Denkmal zum Gedenken an die Opfer der Weltkriege&lt;br /&gt;
* Brücke der Autobahn [[Bundesautobahn 72|A72]] über dem Ortsgebiet von Culitzsch&lt;br /&gt;
* [[Oldtimermuseum Culitzsch]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.htc-ev.de/Historische_Technik_Culitzsch.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Moto-Cross-Strecke des MC Culitzsch, der seinen Ursprung allerdings in der Gemeinschaft der Motorsportler der Region hat und im Ort durch die geschaffene Strecke sein Domizil gefunden hat&lt;br /&gt;
* das Wilkau-Haßlauer Herbertbad an der Ortsgrenze zu Culitzsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Leitpoldt: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der [[Kirchspiel|Kirchfahrt]] Culitzsch mit Niedercrinitz 1300-1900&amp;#039;&amp;#039;. Kandel, Kirchberg 1900 ([http://digital.slub-dresden.de/id396010253 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Werner Leichsenring: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Familienbuch]] für die Kirchgemeinde Culitzsch (mit [[Niedercrinitz]] und Wilkau) 1599-1799 nach einer Kartei von etwa 1970. Kopie der [[Kirchenbuchverkartung|Familienkarten]].&amp;#039;&amp;#039; Leipzig: [[Deutsche Zentralstelle für Genealogie]] 1994; 929 Familien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Culitzsch4.jpg|mini|Culitzsch, Siedlung Hochwald, im Hintergrund Blick auf Wilkau-Haßlau]]&lt;br /&gt;
* Website der [http://www.wilkau-haßlau.de/ Stadt Wilkau-Haßlau]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Wilkau-Haßlau}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/39/31/N |EW=12/30/34/E |type=city |region=DE-SN |dim=2500 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Zwickau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilkau-Haßlau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heiner Martin</name></author>
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