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	<title>Cueva de los Verdes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T15:36:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cueva_de_los_Verdes&amp;diff=116101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: region iso genauer, siehe ISO 3166-2:ES</title>
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		<updated>2024-02-17T10:24:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;region iso genauer, siehe &lt;a href=&quot;/index.php/ISO_3166-2:ES&quot; title=&quot;ISO 3166-2:ES&quot;&gt;ISO 3166-2:ES&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cueva de los Verdes, Eingang.JPG|mini|hochkant=1.4|Eingang zur Cueva de los Verdes]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cueva de los Verdes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lavaröhre]] auf der zu [[Spanien]] gehörenden [[Kanarische Inseln|Kanarischen Insel]] [[Lanzarote]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Benennung &amp;#039;&amp;#039;de los verdes&amp;#039;&amp;#039; geht entweder auf den Namen der Entdecker oder ehemalige Bewohner zurück, man findet unterschiedliche Angaben. Der Name steht also mit der direkten Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;grün&amp;#039;&amp;#039; des [[Spanische Sprache|spanischen]] &amp;#039;&amp;#039;verde&amp;#039;&amp;#039; nur indirekt in Zusammenhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Lavaröhre entstand während eines [[Vulkanausbruch]]es des [[Monte Corona|Montaña Corona]] vor etwa 3000 bis 4500 Jahren. Ein großer [[Lava]]strom floss dabei vom Vulkan Corona nach Osten in Richtung Meer und bildete dabei das so genannte &amp;#039;&amp;#039;malpais de la corona&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;unkultivierbare Land&amp;#039;&amp;#039;. Die schnellere Abkühlung der Lava an der Oberfläche sorgte für die Röhrenbildung. Lange floss die Lava unter der erstarrten Oberfläche weiter und hinterließ nach dem Versiegen eine etwa sieben Kilometer lange Höhle. An etwa zwanzig Stellen brach die Höhlendecke ein und bildete an den Bruchstellen bis zu zwanzig Meter tiefe Schächte, die nach dem alten [[Guanche]] so genannten &amp;#039;&amp;#039;Jameos&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Cueva de los Verdes&amp;#039;&amp;#039; ist nur ein Teil des insgesamt sieben Kilometer langen Höhlensystems, das einen der längsten [[Lavatunnel]] der Erde bildet. Es beginnt am &amp;#039;&amp;#039;Montaña Corona&amp;#039;&amp;#039; und endet an der Küste unterhalb der Wasseroberfläche in etwa 50&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe. Große Teile sind noch unerforscht, weniger als 50 Prozent sind zugänglich. In früheren Jahrhunderten (→ [[Lanzarote#Unterwerfung der Majos durch Europäer|Überfall von 1618]]) suchten hier die Lanzaroteños Schutz vor [[Piraterie|Piraten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliches Labor ==&lt;br /&gt;
1987 begann man in der Lavaröhre ein Labor zur kontinuierlichen Messung beispielsweise [[Seismische Welle|Seismischer Wellen]], Aktivitäten im [[Erdschwerefeld]] und der Zusammensetzung aufsteigender Gase einzurichten, das durch das [[Geodynamisches Labor Lanzarote|Geodynamische Labor Lanzarote]] unter Beteiligung von Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Ländern betrieben wird. Es gehört zum &amp;#039;&amp;#039;Instituto de Astronomía y Geodesia (IAG)&amp;#039;&amp;#039;, das wiederum eine Gemeinschaftseinrichtung des obersten spanischen Wissenschaftsrats [[Consejo Superior de Investigaciones Científicas|CSIC]] und der [[Universität Complutense Madrid]] ist. Das Labor befindet sich in einem Tunnel der Cueva de los Verdes, abseits der Touristenströme, etwa zwei Kilometer von der Küste und fünf Kilometer vom Vulkan Corona entfernt auf genau 37 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Seit Beginn der Messungen wurden bis heute keine signifikanten Änderungen angezeigt, die auf künftige vulkanische Aktivitäten hinweisen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Zwecke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanzarote 5 Luc Viatour.jpg|mini|links|Beleuchtung der Lavaröhre von Jesus Soto]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cueva_de_los_Verdes.jpg|mini|Konzerthalle in der Cueva de los Verdes]]&lt;br /&gt;
1964 wurde die Cueva dem Publikum zugänglich gemacht. Sie besteht im Prinzip aus zwei übereinander liegenden langen Röhren und kann auf einer Länge von etwa einem Kilometer begangen werden. Die raffinierte indirekte Beleuchtung der Cueva wurde von &amp;#039;&amp;#039;Jesús Soto&amp;#039;&amp;#039;, einem Freund des Künstlers und Architekten [[César Manrique]] installiert. Beim Rundgang wird [[Gregorianischer Choral|gregorianischer Gesang]] gespielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem etwa vierzigminütigen Rundgang kommt man in eine naturbelassene große Halle, in der sich eine künstliche Bühne befindet. Zwar ist die Akustik in diesem 300 Personen Platz bietenden Konzertsaal sehr gut, doch wird hier nur noch selten ein Konzert gegeben, da eine Infrastruktur mit beispielsweise einer Bar, einem Restaurant und Toiletten fehlt. Schon im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde beschrieben, dass die Hallen der Höhle den Eindruck vermitteln, eine &amp;#039;&amp;#039;Kathedrale der Natur&amp;#039;&amp;#039; zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Stück des Lavatunnels, etwa 300&amp;amp;nbsp;Meter von der Küste, wurde vom Künstler und Architekten César Manrique zur Touristenattraktion [[Jameos del Agua]] ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cueva de los Verdes}}&lt;br /&gt;
* Fotogalerie [http://www.charcodelpalo.com/cueva_de_los_verdes/ Rundgang durch die Cueva de Los Verdes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=29/9/39.53/N |EW=13/26/19.52/W |type=landmark |region=ES-GC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lanzarote)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhle in Spanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lavaröhre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haría]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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