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	<title>Cucurbita argyrosperma - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T13:33:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-01-22T07:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = &lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cucurbita argyrosperma&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = Hort. ex  [[Liberty Hyde Bailey|L.H.Bailey]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kürbisse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cucurbita&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kürbisgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cucurbitaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kürbisartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cucurbitales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Cucurbita argyrosperma 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Pflanzenart aus der Familie der [[Kürbisgewächse]] (Cucurbitaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; ist eine kriechende bis kletternde, [[Monözie|einhäusige]] Pflanzenart. Sie ist einzeln bis dicht flaumig oder auch steif behaart. Die [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]] sind fädig. Die [[Sprossachse]]n sind leicht kantig. Die [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind oval-herzförmig und haben einen bis 30 Zentimeter langen Stiel. Die [[Blattspreite]] ist 10–30 × 15–40 Zentimeter groß und hat weiße Flecken. Sie ist drei- bis fünffach gelappt mit dreieckigen bis elliptischen Lappen. Der Blattrand ist gezähnt bis gesägt-gezähnt. Die [[Ranke]]n sind drei- bis vierteilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n stehen einzeln in Blattachseln. Die männlichen Blüten haben einen 10–20 Zentimeter langen Blütenstiel. Der [[Kelchblatt|Kelch]] ist glockenförmig und 5–20 × 8–25 Millimeter groß. Die Kelchzipfel sind lineal-lanzettlich und 10–35 Millimeter lang. Die [[Kronblatt|Krone]] ist röhrig bis glockenförmig, gelb bis orangefarben, 6–12 Zentimeter lang, mit fünf Kronzipfeln, die bis zu einem Drittel der Gesamtkronlänge ausmachen. Es gibt drei [[Staubblätter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiblichen Blüten stehen an einem kurzen, kräftigen Blütenstiel von 2 bis 3,5 Zentimeter Länge. Der [[Fruchtknoten]] ist rund, oval-elliptisch, wurst- oder birnenförmig. Der Kelch ist klein, die Krone etwas größer als bei den männlichen Blüten. Der [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist [[Narbe (Botanik)|dreinarbig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Frucht]] ist eine kurze bis lange, birnenförmige, gerade oder gekrümmte [[Panzerbeere]] von 11 bis 50 Zentimeter Länge. Die Fruchtrinde ist hart, ihre Oberfläche glatt oder leicht gerippt. Ihre Farbe ist weiß mit länglichen, genetzten grünen Streifen, oder ganz weiß. Das Fruchtfleisch ist weiß, gelb oder orangefarben. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] sind elliptisch, leicht aufgeblasen, 15–30 × 8–16 Millimeter groß. Die [[Samenschale]] ist weiß, glatt und gleichmäßig. Sie haben einen Ölgehalt von rund 39 Prozent, ihr Proteingehalt beträgt rund 44 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultivierte Formen zeichnen sich durch folgende Merkmale gegenüber den anderen kultivierten Kürbis-Arten aus: Der Fruchtstiel ist hart, kantig, aber bei Reife rundlich werdend, korkig und an der Ansatzstelle der Frucht nur leicht erweitert. Die Sprossachsen sind hart, kantig und gefurcht. Die Blätter sind leicht gelappt und weich behaart. Die Samen sind meist weiß, manchmal sehr groß, die Oberfläche glatt. Der Rand ist deutlich, glatt bis zackig, manchmal dunkel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robinson&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte der Varietäten &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;stenosperma&amp;#039;&amp;#039; sind rund bis birnenförmig und cremefarben mit grünen Streifen. Früchte der Varietät &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;callicarpa&amp;#039;&amp;#039; sind variabel in Form und Farbe. Die Varietät &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;palmeri&amp;#039;&amp;#039; und die Unterart &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;sororia&amp;#039;&amp;#039; haben kleine Früchte mit oft bitterem Fleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die wilde Unterart &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;sororia&amp;#039;&amp;#039; ist in [[Mexiko]] und [[Zentralamerika]] heimisch. Die kultivierte Unterart &amp;#039;&amp;#039;argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; wird heute in Mexiko, Lateinamerika, in der [[Karibik]], im Südwesten der USA und einigen Gebieten Asiens angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==    &lt;br /&gt;
Die Art wurde bis 1930 als Varietät von &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita moschata&amp;#039;&amp;#039; geführt, der sie morphologisch ähnelt, mit der sie sich jedoch nicht kreuzen lässt. Sie wurde zunächst als &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita mixta&amp;#039;&amp;#039; von Pangalo beschrieben, dann jedoch in &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; überführt, wobei auch die Arten &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita palmeri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.H.Bailey}} und &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita sororia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.H.Bailey}} als Varietät bzw. Unterart in &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; eingegliedert wurden. Die Art wird wie folgt untergliedert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robinson&amp;quot;&amp;gt;R. W. Robinson, D. S. Decker-Walters: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits&amp;#039;&amp;#039;. CAB International, Wallingford 1997, S. 71–83. ISBN 0-85199-133-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;sororia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.H.Bailey) Merrick &amp;amp; D.M.Bates}}, die Wildformen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;argyrosperma&amp;#039;&amp;#039;, die kultivierten Formen&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; umfasst Landrassen&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;callicarpa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Merrick &amp;amp; D.M.Bates}} umfasst die nördlichen Kultursorten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;stenosperma&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Pang.) Merrick &amp;amp; D.M.Bates}} umfasst die südlichen Kultursorten&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;palmeri&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.H.Bailey) Merrick &amp;amp; D.M.Bates}} umfasst Unkraut-Populationen. Sie entstanden wahrscheinlich aus verwilderten Formen von &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;callicarpa&amp;#039;&amp;#039;, die sich mit &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;sororia&amp;#039;&amp;#039; gekreuzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau ==&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt des Anbaus liegt in [[Peru]] und [[Argentinien]]. In den USA werden Sorten der Varietät &amp;#039;&amp;#039;callicarpa&amp;#039;&amp;#039; in sehr geringem Umfang als Nahrung angebaut, die Sorte &amp;#039;Silver Seed Gourd&amp;#039; der Varietät &amp;#039;&amp;#039;argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; wird als [[Zierpflanze]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aussaat erfolgt am Beginn der Regenzeit (Mai/Juni). Die Entwicklung dauert fünf bis sieben Monate. Junge Früchte werden rund drei Monate nach der Aussaat geerntet. Reife Früchte zur Samengewinnung werden von Oktober bis Dezember geerntet. Auf feuchten Böden, wie in der Mixe-Region von [[Oaxaca]], wird die Varietät &amp;#039;&amp;#039;stenosperma&amp;#039;&amp;#039; auch in der [[Trockenzeit]] angebaut. Gleiches gilt für Sorten der Varietät &amp;#039;&amp;#039;callicarpa&amp;#039;&amp;#039; im Bundesstaat [[Sonora (Bundesstaat)|Sonora]]. Immer ist jedoch künstliche Bewässerung nötig, dann kann die Produktion das ganze Jahr erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vermehrung erfolgt ausschließlich über Samen. Der traditionelle Anbau erfolgt zusammen mit Mais, Bohnen und anderen Kürbissen. Anders als die anderen Kürbis-Arten wird &amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; selten in Gemüsegärten gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; ist wirtschaftlich wesentlich weniger bedeutend als [[Garten-Kürbis]], [[Moschus-Kürbis]] und [[Riesen-Kürbis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten, Sprossspitzen, junge und reife Früchte werden als [[Gemüse]] gegessen. Aus den reifen Früchten werden manchmal Süßigkeiten erzeugt, meist werden sie jedoch als Viehfutter verwendet. Die Samen werden geröstet als Ganzes gegessen, oder sie werden gemahlen in Saucen und verschiedenen Eintöpfen verwendet. Die Samen sind das Hauptprodukt, in Mexiko und Zentralamerika ist ihr Verzehr weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Gebieten Mexikos werden auch die Samen und unreifen Früchte der Wildformen genutzt. Die unreifen Früchte werden durch Waschen und Kochen von ihrem bitteren Geschmack, der auf ihrem [[Cucurbitacin]]-Gehalt beruht, befreit. Die Samen beinhalten kein Cucurbitacin. Sie werden gesalzen und geröstet. Auf [[Yucatán (Halbinsel)|Yucatán]] wird das Fruchtfleisch der Kulturformen zur Behandlung von Verbrennungen und Hautkrankheiten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Art wurde wahrscheinlich im südlichen Mexiko domestiziert, wo es archäologische Funde aus der Zeit 5200 v. Chr. gibt. Aus der wilden Unterart subsp. &amp;#039;&amp;#039;sororia&amp;#039;&amp;#039; wurde die kultivierte Unterart subsp. &amp;#039;&amp;#039;argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; gezüchtet, wobei die Landrassen der Varietät &amp;#039;&amp;#039;argyrosperma&amp;#039;&amp;#039; als die ältesten gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* R. Lira Saade, S. Montes Hernández: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits&amp;#039;&amp;#039;. In: J.E. Hernández Bermejo, J. León (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neglected crops. 1492 from a different perspective&amp;#039;&amp;#039;. FAO Plant Production and Protection Series Nr. 26, Rom 1994, S. 63–77. ISBN 92-5-103217-3 [http://www.fao.org/docrep/T0646E/T0646E0a.htm (online1)] [http://www.hort.purdue.edu/newcrop/1492/cucurbits.html (online2)]&lt;br /&gt;
* R. W. Robinson, D. S. Decker-Walters: &amp;#039;&amp;#039;Cucurbits&amp;#039;&amp;#039;. CAB International, Wallingford 1997, S. 71–83. ISBN 0-85199-133-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Cucurbita argyrosperma|&amp;#039;&amp;#039;Cucurbita argyrosperma&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kürbisgewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cucurbitaceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lufascher</name></author>
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