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	<title>Cuckold - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:02:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cuckold&amp;diff=784920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Harald Gallinnis: Archivlink überprüft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cuckold&amp;diff=784920&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-14T05:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:&amp;quot;The Cuckold Carpenter Under the Bed of his Wife and her Lover&amp;quot;, Folio from a Kalila wa Dimna MET sf1981-373-70b.jpg|mini|Illustration aus der arabischen Geschichtensammlung [[Kalīla wa Dimna]] – einer Übertragung des Indischen [[Panchatantra]], aus dem 18. Jahrhundert zeigt die Frau mit ihrem Liebhaber und ihrem Partner (dem Cuckold) unterhalb des Bettes.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Two couples; the young women putting antlers on to the heads Wellcome V0039135.jpg|mini|Eine Satire von 1799 zeigt, wie junge Frauen ihren männlichen Partnern Hörner aufsetzen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Order-cuckoldry-ca1815-French-satire.jpg|mini|Französische Satire von etwa 1815 über Cuckolding zeigt gehörnte Männer (≈&amp;amp;nbsp;Cuckolds) und Frauen (≈&amp;amp;nbsp;Cuckqueans).]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cuckold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{enS|cuckoo}} ‚[[Kuckuck]]‘; weibliches Äquivalent &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cuckquean&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://lexikonderlust.de/cuckold |wayback=20171201035722 |text=Lexikon der Lust: &amp;#039;&amp;#039;Cuckold&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. November 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.swinger-welt.com/swinger-lexikon/ Swinger-Lexikon, abgerufen am 19. November 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gordon Williams: &amp;#039;&amp;#039;A Dictionary of Sexual Language and Imagery in Shakespearean and Stuart Literature.&amp;#039;&amp;#039; London 1994, ISBN 0-485-11393-7, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph T. Shipley: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Early English.&amp;#039;&amp;#039; Lanham 2014, ISBN 978-1-4422-3399-7, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;), kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cuck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wird ein [[Mann]] bezeichnet, der in einer festen [[Partnerschaft]] oder [[Liebesbeziehung]] durch den intimen Kontakt seines Partners mit anderen Personen [[Sexualität|sexuellen]] Lustgewinn erlangt. Dabei ist der Cuckold meist [[Bottom|devot]] und/oder [[Masochismus|masochistisch]] veranlagt. Die häufigste Konstellation ist die eines devoten Mannes und einer dominanten Frau. Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cuckolding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dann eine [[Sexualpraktik]] des [[Femdom]] und damit des [[BDSM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einigen Jahren findet vor allem die Kurzform &amp;#039;&amp;#039;cuck&amp;#039;&amp;#039; auch häufig Verwendung von [[Politische Rechte (Politik)|Rechten]] als politischer [[Kampfbegriff]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dictionary.cambridge.org/dictionary/english/cuck |titel=cuck |abruf=2026-01-25 |werk=[[Cambridge Dictionary]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Im [[Englische Sprache|englischen]] Sprachgebrauch ist &amp;#039;&amp;#039;Cuckold&amp;#039;&amp;#039; gleichzeitig die Entsprechung des veralteten deutschen Begriffes [[Hahnrei]], also eines Mannes, der durch das [[Fremdgehen]] seiner Partnerin gedemütigt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich August Pierer: &amp;#039;&amp;#039;Supplemente zum Universalexikon oder Vollständiges encyclopädisches Wörterbuch der Wissenschaften, Künste und Gewerbe.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Altenburg 1843, S. 454.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Einführung des englischen [[Lehnwort]]es in die [[deutsche Sprache]] fand hier eine Differenzierung statt zwischen dem klassischen heimlichen Fremdgehen und dem Cuckolding als einer offen ausgelebten sexuellen Vorliebe innerhalb der Beziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzugrenzen ist Cuckolding auch vom [[Wifesharing]], einer sexuellen Spielart, in welcher der (Ehe-)Mann seine Frau mit einem anderen oder mehreren auf Augenhöhe teilt und nicht devot ist; des Weiteren vom [[Candaulismus]], bei dem es nicht zum Sexualakt mit Dritten kommt, der Dritte bleibt in der Rolle des Beobachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine virtuelle Variante ohne Einverständnis des „Cucks“ ist [[Netorare]], ein Genre im Bereich [[Hentai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Cuck&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom englischen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Cuckoo}}&amp;#039;&amp;#039; oder vom französischen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Coucou}}&amp;#039;&amp;#039; (beides: &amp;#039;&amp;#039;[[Kuckuck]]&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Pejoration|abwertende]] [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;-ald&amp;#039;&amp;#039; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend dem Verhalten des Kuckucksweibchens, das seine Eier anderen Vögeln zur Brut und Aufzucht unterschiebt, wurde bereits im Mittelalter dieses Verhalten auf den Menschen für solche Fälle übertragen, in denen eine verheiratete Frau das mit einem anderen Mann gezeugte Kind ihrem Ehemann als dessen eigenes Kind unterschiebt ([[Kuckuckskind]]). Im [[Mittelenglisch]]en tauchte für den vorgeführten Ehemann 1250 der Begriff „cokewold“ auf. Als „{{lang|en|wittol}}“, einer Ableitung des mittelenglischen Begriffes „{{lang|en|witting}}“ (&amp;#039;&amp;#039;wissentlich&amp;#039;&amp;#039;), wird derjenige Mann bezeichnet, der wissentlich einen Geliebten seiner Frau duldet oder wünscht. Der Begriff tauchte 1589 in [[Verb]]form als „{{lang|en|cuckolding}}“ auf und beschreibt verschiedene Formen nichtmonogamer Beziehungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Cuckquean&amp;#039;&amp;#039; für weibliche Cuckolds setzt sich analog aus dem Präfix &amp;#039;&amp;#039;Cuck&amp;#039;&amp;#039; und dem Suffix &amp;#039;&amp;#039;quean&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Letzteres leitet sich vom [[Altenglische Sprache|altenglischen]] &amp;#039;&amp;#039;cwene&amp;#039;&amp;#039; ab ([[Protogermanisch|protogerm.]] &amp;#039;&amp;#039;kwenǭ&amp;#039;&amp;#039;) für Frau ab. Etymologisch steht es in einem Zusammenhang mit dem heutigen englischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;Queen&amp;#039;&amp;#039; für Königin. Während jedoch der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Queen&amp;#039;&amp;#039; mit einer inhaltlichen Aufwertung verbunden ist, steht der Begriff &amp;#039;&amp;#039;quean&amp;#039;&amp;#039; im Englischen für &amp;#039;&amp;#039;leichtes Mädchen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Flittchen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Dieter Gelfert: &amp;#039;&amp;#039;Englisch mit Aha!: die etwas andere Einführung in die englische Sprache.&amp;#039;&amp;#039; München 2010, ISBN 978-3-406-61483-5, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff Cuckquean ist bereits im 16. und 17. Jahrhundert literarisch bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph T. Shipley: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Early English.&amp;#039;&amp;#039; Lanham 2014, ISBN 978-1-4422-3399-7, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motivation und Praktiken ==&lt;br /&gt;
Selten ist der Cuckold bloß [[Voyeurismus|voyeuristisch]] veranlagt. Der Cuckold ist in der Regel devot, das Cuckolding selbst damit Teil des [[Femdom]]&amp;lt;ref&amp;gt;trio-fun.com [https://www.trio-fun.com/cuckolding/ Artikel &amp;#039;&amp;#039;Was ist eigentlich ein Cuckold?&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 20. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird deshalb zu den Spielarten des BDSM gerechnet. Der Cuckold genießt es, von der Frau [[Dominanz (Psychologie)#BDSM|dominiert]] zu werden, entweder nur sexuell („[[Erotic Power Exchange]]“) oder auch in alltäglichen Dingen oder gar im gesamten Alltag („[[Total Power Exchange]]“). Es kann ihn erregen, wenn seine Partnerin einen oder mehrere feste Liebhaber hat. Auch [[Demütigung]] in diesem Bereich kann eine erotisierende Wirkung auf den Cuckold haben. Verbreitet ist auch die [[Keuschhaltung]] des Cuckolds, häufig mit einem [[Peniskäfig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal dehnt sich die bewusst gewollte Unterordnung auch auf ihren Liebhaber aus, indem der Cuckold auch ihm gegenüber eine devote Rolle einnimmt und sich von ihm dominieren und erniedrigen lässt. Das kann so weit gehen, dass der Cuckold die Rolle eines Dieners für beide einnimmt. Solche sexuellen Dienste können beispielsweise vorbereitenden [[Cunnilingus]] oder das Reinigen der Intimzone des Paares nach dem Geschlechtsverkehr sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominant veranlagte Frauen genießen das bewusste Machtgefälle (engl. &amp;#039;&amp;#039;Power Exchange&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Partnerschaft und die Demonstration ihrer Macht über den Partner. Für einen devot veranlagten Cuckold kann es im Gegenzug eine besondere Auszeichnung darstellen, von seiner Partnerin Demütigung und damit Aufmerksamkeit und Wertschätzung als unterwürfiger Teil der Beziehung zu erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Beziehungsdynamik ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Partnerin sexuelle und auch andere emotionale Befriedigung bei ihrem festen Liebhaber oder auch bei wechselnden Liebhabern findet, ist die Bindung zum Partner in der Regel wesentlich stärker als zum Liebhaber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden normalerweise keinerlei Heimlichkeiten zwischen den Partnern statt. Hierbei sind Ähnlichkeiten zu den Grundsätzen der [[Polyamorie]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Phyllis Kronhausen, Eberhard Kronhausen: &amp;#039;&amp;#039;Erotic Fantasies: A Study of the Sexual Imagination.&amp;#039;&amp;#039; Grove Press, New York 1994 (EA: 1969), ISBN 0-8021-3006-2.&lt;br /&gt;
* Kiran Nagarkar: &amp;#039;&amp;#039;Cuckold.&amp;#039;&amp;#039; Verlag HarperCollins India, Delhi 1999, ISBN 81-7223-360-4.&lt;br /&gt;
* Elise Sutton: &amp;#039;&amp;#039;The FemDom Experience.&amp;#039;&amp;#039; Lulu.com, Morrisville N.C., 2006, ISBN 1-4303-0464-2.&lt;br /&gt;
* Lucy Fairbourne: &amp;#039;&amp;#039;Male Chastity: A Guide for Keyholders.&amp;#039;&amp;#039; Velluminous Press, 2007, ISBN 978-1-905605-14-9.&lt;br /&gt;
* Yannick Zengler: &amp;#039;&amp;#039;Die Partnerin mit einem Anderen. Das sexuelle Erregungspotenzial der Cuckold-Fantasie.&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Angewandte Sexualwissenschaft) Psychosozial-Verlag, Gießen 2023, ISBN 978-3-8379-3250-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cuckoldry}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualpraktik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BDSM]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexualpräferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann (Bezeichnung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kofferwort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alt-Right]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schimpfwort (Politik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Englische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Harald Gallinnis</name></author>
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