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	<title>Cruiser Tank Mk VI Crusader - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:02:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cruiser_Tank_Mk_VI_Crusader&amp;diff=191886&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Produktion und Probleme */ Leerzeichen eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cruiser_Tank_Mk_VI_Crusader&amp;diff=191886&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-15T00:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Produktion und Probleme: &lt;/span&gt; Leerzeichen eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox AFV&lt;br /&gt;
| Name= Cruiser Tank Mk VI&lt;br /&gt;
| Bild= IWM-E-17616-Crusader-19421002.jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung= Crusader II in Afrika 1942&lt;br /&gt;
| Besatzung= 4 (Kommandant, Fahrer, Richtschütze, Ladeschütze)&lt;br /&gt;
| Länge= 5,97 m&lt;br /&gt;
| Breite= 2,77 m&lt;br /&gt;
| Höhe= 2,24 m&lt;br /&gt;
| Gewicht= 19,3 t&lt;br /&gt;
| Panzerung= 7–40 mm&lt;br /&gt;
| Hauptbewaffnung= 1 × [[Ordnance QF 2-Pfünder|2-Pfünder Mk. I 40 mm]]&lt;br /&gt;
| Sekundärbewaffnung= 2 × MG [[Besa-Maschinengewehr|Besa]] 7,92 mm&lt;br /&gt;
| Motor= Nuffield [[Liberty (Motor)|„Liberty“ Mk. III]], 12-Zylinder-V-Motor&lt;br /&gt;
| Leistung= 340 PS (250 kW)&lt;br /&gt;
| Federung=&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit= 43 km/h&lt;br /&gt;
| KGR= 13,0 kW/t (17,6 PS/t)&lt;br /&gt;
| Reichweite= 322 km&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cruiser Tank Mk VI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch für „[[Kreuzfahrer]]“) war die Bezeichnung eines britischen Panzers, der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hauptsächlich auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Produktion ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Den Anstoß zur Entwicklung einer Reihe von britischen Panzern, die später als [[Cruiser Tank|Cruiser-Tank]]-Kreuzer-Panzerkampfwagen bekannt wurden, gab im Jahr 1937 ein Besuch des britischen Oberstleutnants [[Archibald Wavell, 1. Earl Wavell|Wavell]] in der [[UdSSR]]. Dort beeindruckte die Mobilität der [[BT-Serie]] die Delegationsmitglieder so sehr, dass er in Großbritannien den Lizenzkauf der Konstruktion des Amerikaners [[John Walter Christie]] durchsetzte, auf der die sowjetische BT-Reihe beruhte. Der Generalstab des Vereinigten Königreichs formulierte unter diesen Eindrücken die Anforderungen des &amp;#039;&amp;#039;A13&amp;#039;&amp;#039;-Panzers. Die [[Nuffield Organisation]] entwickelte stattdessen einen A16, der allerdings zu teuer war, so dass man das A13-Konzept mit A16-Komponenten mischte und schließlich den A13&amp;amp;nbsp;Mk&amp;amp;nbsp;III unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Cruiser Tank Mk V Covenanter|Covenanter]]&amp;#039;&amp;#039; entwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;David Fletcher: &amp;#039;&amp;#039;Crusader and Covenanter Cruiser Tanks 1939–45.&amp;#039;&amp;#039; Osprey Publishing, 1995, ISBN 1-85532-512-8, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nuffield sollte den &amp;#039;&amp;#039;Covenanter&amp;#039;&amp;#039; in seiner Fabrik bauen, man fand aber, dass die Version A&amp;amp;nbsp;13&amp;amp;nbsp;Mk&amp;amp;nbsp;II mit den vorhandenen Produktionsmitteln leichter zu bauen sei und entwickelte einen neuen Vorschlag auf Basis des Liberty-Motors&amp;amp;nbsp;– den A15.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert J. Neal: &amp;#039;&amp;#039;Liberty Engine: A Technical &amp;amp; Operational History.&amp;#039;&amp;#039; Speciality Press, 2008, ISBN 978-1-58007-149-9, S. 421.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wählte Nuffields [[Liberty (Motor)|Liberty-Motor]] mit zwölf Zylindern als Antrieb. Die Baumuster Mk&amp;amp;nbsp;III, Mk&amp;amp;nbsp;III&amp;amp;nbsp;a und b und Mk&amp;amp;nbsp;IV des Motors wurden verbaut, die sich hauptsächlich in verschiedenen Konzepten für die Motorkühlung unterschieden, da sich die Version Mk&amp;amp;nbsp;III später bei Einsätzen in der Wüste als unzureichend erwies. Die Motoren leisteten alle rund 340 PS (254 kW) bei 1500 Umdrehungen pro Minute.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert J. Neal: &amp;#039;&amp;#039;Liberty Engine: A Technical &amp;amp; Operational History.&amp;#039;&amp;#039; Speciality Press, 2008, ISBN 978-1-58007-149-9, S. 422, 424 und folgende.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktion und Probleme ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Birth of a British Tank- Tank Production in England, 1941 D4507.jpg|mini|links|Ein &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039; Mk I mit dem Zusatzmaschinengewehrturm im Bau, 1941]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The British Army in North Africa 1943 E21424.jpg|mini|Motorreparatur an einem &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039;, 1943]]&lt;br /&gt;
Im Sommer 1939 wurden 100 Prototypen bei [[Nuffield Mechanizations and Aero|Mechanizations &amp;amp; Aero]] bestellt, die im April 1940 ausgeliefert wurden. Die ersten 200 Serienmodelle wurden Anfang 1941 fertig.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert J. Neal: &amp;#039;&amp;#039;Liberty Engine: A Technical &amp;amp; Operational History.&amp;#039;&amp;#039; Speciality Press, 2008, ISBN 978-1-58007-149-9, S. 421.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039; im Baumuster Mk&amp;amp;nbsp;I wurden im Mai 1941 an die Einheiten ausgeliefert. Die Baumuster Mk&amp;amp;nbsp;II und Mk&amp;amp;nbsp;III wurden im Verlauf des Jahres 1942 ausgeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert J. Neal: &amp;#039;&amp;#039;Liberty Engine: A Technical &amp;amp; Operational History.&amp;#039;&amp;#039; Speciality Press, 2008, ISBN 978-1-58007-149-9, S. 424.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Firmen wurden zu Spitzenzeiten in einem [[Konsortium]] zum Bau des &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen. Sie produzierten etwa 110 Fahrzeuge pro Monat bei Kosten von rund 13.700 [[Pfund Sterling]] pro Stück. Mechanizations &amp;amp; Aero war der Konsortiumsführer, die Firmen [[West&amp;#039;s Gas Improvement Co. Ltd.]] und [[Foden]] produzierten komplette Fahrzeuge, [[Milner&amp;#039;s Safe Co. Ltd.]], [[John Lysaght and Co.]], [[Ruston-Bucyrus]], [[Morris Commercial Cars]] und die [[MG (britische Automarke)|MG Car Co.]] gehörten zu den Zulieferern.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Robert J. Neal: &amp;#039;&amp;#039;Liberty Engine: A Technical &amp;amp; Operational History.&amp;#039;&amp;#039; Speciality Press, 2008, ISBN 978-1-58007-149-9, S. 482 – in Benjamin Coombs: &amp;#039;&amp;#039;British Tank Production and the War Economy, 1934–1945.&amp;#039;&amp;#039; wird die [[Wolseley Motor Company]] gelistet, die aber schon 1926 bankrottgegangen war. Ehemalige Fabrikanlagen Wolseleys wurden jedoch von Nuffield für die Produktion des Liberty-Motors verwendet. (&amp;#039;&amp;#039;Liberty Engine: A Technical &amp;amp; Operational History.&amp;#039;&amp;#039; S. 415)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Produktionskonsortium konnte die geforderten Stückzahlen jedoch nicht immer erfüllen. So kam es 1942 zu Lieferengpässen bei Panzerplatten und Getrieben. Weiterhin zeigten sich erhebliche Qualitätsmängel bei den &amp;#039;&amp;#039;Crusadern&amp;#039;&amp;#039;, die den nordafrikanischen Kriegsschauplatz erreichten: Die Arme der Radaufhängungen zerbrachen zum Beispiel bei ganzen Panzerlieferungen und mussten vor Ort ausgetauscht werden, Muttern waren nicht richtig festgezogen, so dass rund 200 Arbeitsstunden pro Panzer anfielen, um die Fahrzeuge überhaupt einsatzfähig zu machen. Die Reichweite, die ein &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039; zurücklegen konnte, bevor Motor oder Getriebe ausfielen, lag bei 400 [[Mile (Einheit)|Meilen]], womit das Modell 1942 der unzuverlässigste Panzer der Armee war. Bestes Fahrzeug war der [[Infantry Tank Mk III Valentine|Valentine]] mit fast 950 Meilen Reichweite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CoombsK5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptproblem war dabei nach Einschätzung von Instandhaltungspersonal der Ursprung des Liberty-Motors, der für Flugzeuge des Ersten Weltkriegs entwickelt worden war und dementsprechend über kein Kühlsystem verfügte, das für einen Panzer, vor allem in der Wüste, geeignet war. Die ab Werk verbaute Notkühlung aus Ventilatoren und einer Wasserpumpe, die mit einer Art Fahrradkette direkt von der [[Kurbelwelle]] angetrieben wurden, erwies sich als verheerend. Die Kette leierte durch Sand immer weiter aus, bis sie anfing zu springen und das Kettenrad auf der Kurbelwelle beschädigte, was dessen Austausch in einem dreitägigen Arbeitsgang nötig machte. Die Pumpe der Wasserkühlung selbst war schlecht konstruiert und wurde schnell undicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Steven Zaloga: &amp;#039;&amp;#039;Armored Champion: The Top Tanks of World War II&amp;#039;&amp;#039; Stackpole Books, ISBN 978-0-8117-1437-2, S. 154, 155&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Maßnahmen zur Qualitätssteigerung wiesen im Februar 1943 von 41 untersuchten Fahrzeugen 30 noch erheblichen Instandsetzungsbedarf auf, um sie überhaupt einsatzbereit machen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CoombsK5&amp;quot;&amp;gt;Benjamin Coombs: &amp;#039;&amp;#039;British Tank Production and the War Economy, 1934–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury Academic, 2015, ISBN 978-1-4742-2790-2, Kapitel 5 &amp;quot;Overcoming Production Problems and Delays&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Afrikakrieges wurde der &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039; schließlich für überholt erklärt und ausgemustert. Die Einheiten erhielten neue Panzermodelle, wie den [[M4 Sherman]].&amp;lt;ref&amp;gt;The Tank Museum: &amp;#039;&amp;#039;Tank Spotter’s Guide.&amp;#039;&amp;#039; Osprey Publishing, 2011, ISBN 978-1-78096-052-4, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden etwa 5.000 Panzer aller Baumuster des &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039; gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsätze ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Crusadertankandgermantank.jpg|mini|Ein &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039; passiert im November 1941 das brennende Wrack eines [[Panzer IV]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The British Army in the United Kingdom 1939-45 H19057.jpg|mini|Ein Crusader verlässt ein britisches Landungsboot (1942).]]&lt;br /&gt;
1941 wurden &amp;#039;&amp;#039;Crusader&amp;#039;&amp;#039; nach [[Ägypten]] entsandt und nahmen an der [[Operation Battleaxe]] sowie an der [[Operation Crusader]] teil. Die Verluste waren hoch und der Panzer bei seinen Besatzungen wegen der technischen Probleme nicht beliebt, obwohl er den deutschen Panzern grundsätzlich gewachsen war. Ihm fehlte aber aufgrund der Bewaffnung mit einer 40-mm-Kanone und dem damit einhergehenden Fehlen von Sprenggranaten (HE) die Fähigkeit, deutsche Panzerabwehrkanonen wirksam bekämpfen zu können. Aufgrund seiner eigenen schwachen Panzerung war der Crusader den deutschen Panzerabwehrwaffen fast schutzlos ausgeliefert. Gegen die unterlegenen italienischen Panzer [[Fiat M11/39|M11/39]] und [[M13/40]] war der Crusader eine sehr wirkungsvolle Waffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wehrmacht]] wurde der Crusader als &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Panzerkampfwagen gemäß den Kennblättern fremden Geräts D 50/12|Kreuzer-Panzerkampfwagen Mk VI 746 (e)]]&amp;#039;&amp;#039; geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten und Varianten ==&lt;br /&gt;
=== Crusader I ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A15 Mark I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cruiser Mk VI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war das erste Baumuster des &amp;#039;&amp;#039;Crusaders&amp;#039;&amp;#039;, das auf dem Schlachtfeld zum Einsatz kam. Er war mit einer 40-mm-Kanone (2-Pfünder-MK. II) und einem koaxialen Besa-MG ausgerüstet. Vorne befand sich ein weiterer kleiner und schlecht belüfteter Turm (ähnlich den Nebentürmen der frühen Vickerspanzer), der mit einem Besa-MG (7,92&amp;amp;nbsp;mm) und einem leichten MG (7,69&amp;amp;nbsp;mm) ausgerüstet war. Der Turm wurde schon bei der Mk.-I-Version häufig abmontiert und durch eine Einstiegsluke ersetzt. Es wurden 291 Stück gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neal484&amp;quot;&amp;gt;Robert J. Neal: &amp;#039;&amp;#039;Liberty Engine: A Technical &amp;amp; Operational History.&amp;#039;&amp;#039; Speciality Press, 2008, ISBN 978-1-58007-149-9, S. 484.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader Mk I CS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Crusader I CS&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lose &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;upport / Nahunterstützung) besaß eine 3″-(76,2-mm-)Haubitze anstatt der „2-Pfünder“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Crusader II ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A15 Mark II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cruiser Mk VIA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war dem &amp;#039;&amp;#039;Crusader I&amp;#039;&amp;#039; äußerlich ziemlich ähnlich, wies aber eine ganze Reihe von Modifikationen auf. Die wichtigsten Änderungen stellten der neue Motor (zuverlässiger) sowie die verstärkte Panzerung und der Verzicht auf den Nebenturm dar. Auch wurde der Munitionsvorrat von 110&amp;lt;ref&amp;gt;Robert J. Neal: &amp;#039;&amp;#039;Liberty Engine: A Technical &amp;amp; Operational History.&amp;#039;&amp;#039; Speciality Press, 2008, ISBN 978-1-58007-149-9, S. 484.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 130 Schuss aufgestockt, was aber zur Folge hatte, dass der Platz für die Besatzung noch kleiner wurde.&lt;br /&gt;
Es wurden 2312 Fahrzeuge des Baumusters produziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neal484&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader Mk II CS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wie schon beim &amp;#039;&amp;#039;Crusader I CS&amp;#039;&amp;#039; wurde auch hier die 2-Pfünder- durch eine 3″-(76,2-mm-)Haubitze ersetzt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader Mk II OP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der Befehlspanzer (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;O&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bservation &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;P&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ost) war eine Modifikation, die mit zwei No.-19-Funkgeräten und einer Geschützattrappe aus Holz ausgerüstet war. Das Weglassen der Kanone schaffte den Platz für die benötigten Funkgeräte.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader Gun Tractor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war eine Spezialausführung, die auf Basis des Crusader-II-Fahrgestells zu einer Zugmaschine aufgebaut wurde, die sowohl ein 76,2-mm-Geschütz&amp;amp;nbsp;– den sogenannten [[Ordnance QF 17-pounder|17-Pfünder]]&amp;amp;nbsp;– ziehen als auch die gesamte Munition und acht Mann Besatzung aufnehmen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Crusader III ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A15 Mark III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die letzte Version des &amp;#039;&amp;#039;Crusaders&amp;#039;&amp;#039;, die als Kampfpanzer Verwendung fand. Durch eine neue Turmkonstruktion wurde es nun möglich, eine [[Ordnance QF-6-Pfünder-7-cwt|6-Pfünder]]-(2,2″-)57-mm-Kanone einzubauen. Auch wurde die Panzerung weiter verstärkt. Dadurch konnte er nun endlich den deutschen [[Panzerkampfwagen III|Panzern III]] J und [[Panzerkampfwagen IV|IV]] F2 gefährlich werden. Einige wurden auch mit einem MG [[Vickers K|Vickers Typ „K“]] [[.303 British|.303]] (7,7&amp;amp;nbsp;mm) ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden 2362 Fahrzeuge des Baumusters produziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neal484&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader Mk. III OP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der Befehlspanzer war eine Modifikation, die mit zwei No.-19-Funkgeräten, einem No.-18-Funkgerät und einer Geschützattrappe aus Holz ausgerüstet wurde.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader III AA Mk I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Flugabwehrpanzer]] mit einem [[40-mm-Bofors-Geschütz]] (Autolader) in einem oben offenen Turm. Vier Mann Besatzung.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crusader III AA Mk II/III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ein Flugabwehrpanzer mit [[20-mm-Oerlikon-Kanone]] in einer Doppellafette. Einige wenige Exemplare wurden mit einer Dreifachlafette produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Technische Daten der Crusader Mk I und Mk III&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#CCCCCC&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten Mk I&lt;br /&gt;
! abweichende Daten Mk III&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Produzent || Nuffield [[Mechanizations &amp;amp; Aero]]&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewicht || 19,3 t || 22,12 t&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Besatzung || 5 (4 ohne Nebenturm) || 3&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bewaffnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Hauptturm ||[[Ordnance QF 2-Pfünder|2-Pfünder Mk. I 40 mm]] || [[Ordnance QF-6-Pfünder-7-cwt|6-Pfünder 57 mm]]&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || 1 × MG [[Besa-Maschinengewehr|Besa]] 7,92 mm (achsparallel)&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Nebenturm || 1 × MG Besa 7,92 mm || kein Nebenturm&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| || 1 × MG 7,69 mm mit 600 Schuss || kein Nebenturm&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Motor || Nuffield [[Liberty (Motor)|„Liberty“ Mk. III]] || „Liberty“ Mk. IV&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Hubraum || V12; 27 Liter&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Leistungsgewicht || 16 PS/Tonne || 15,37 PS/Tonne&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Antriebsanlage || Hinten&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kraftstoff || Benzin&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gänge || vier Vorwärtsgänge / ein Rückwärtsgang&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 43 km/h (Straße) / 24 km/h (Gelände)&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kraftstoffvorrat || 500 Liter (Zusatztank war beim Mk. I und Mk. II Standard)&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kraftstoffverbrauch || auf 100 km Straße: 155 Liter&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Reichweite || 322 km&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Panzerung Wanne || 2 Lagen genietet&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Panzerung Turm || 2 Lagen genietet || 1 Lage geschweißt&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Panzerung, Stärke|| bis zu 40 mm || bis zu 51 mm&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Länge || 5,97 m&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite || 2,77 m&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,24 m&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Breite der Ketten || 257 mm&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Wattiefe || 1 m&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Kletterfähigkeit || 0,69 m&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Grabenüberwindung bis || 2,6 m&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bodenfreiheit || 41 cm&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#DDDDDD&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Bodendruck || 1,06 kg/cm²&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einführung || 1940 || 1942&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhaltene Exemplare ===&lt;br /&gt;
* Crusader Mk. I, [[Royal Australian Armoured Corps Memorial and Army Tank Museum|Royal Australian Armoured Corps Museum]], [[Puckapunyal]]&lt;br /&gt;
* Crusader Mk. II, South African Museum of Military History, [[Johannesburg]]&lt;br /&gt;
* Crusader Mk III, [[Tank Museum|Panzermuseum Bovington]]&lt;br /&gt;
* Crusader Mk III AA Mk III, [[Musée des Blindés]], [[Saumur]]&lt;br /&gt;
* Crusader Mk III Gun Tractor Mk I, [[Kriegsmuseum Overloon|Nationaal Oorlogs- en Verzetsmuseum]], [[Overloon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
The British Army in the United Kingdom 1939-45 H19057.jpg|Crusader I mit dem Zusatzturm bei einer Landungsübung 1942&lt;br /&gt;
crusader tractor axb01.jpg|Crusader II Gun Tractor Mk. I&lt;br /&gt;
Cleaning6pdrGunCrusaderTank1943.jpg|Crusader III in [[Tunesien]] 1943, Reinigung der 6-Pfünder-Kanone&lt;br /&gt;
IWM-H-28356-Crusader-AA-19430325.jpg|Crusader III AA Mk. I&lt;br /&gt;
IWM-H-27697-Crusader-ARV-19430304.jpg|Crusader ARV&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Crusader tank|Crusader-Panzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3828953859}}&amp;lt;!-- Bishop: Waff: II. WK. Enz. (2000) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Benjamin Coombs: &amp;#039;&amp;#039;British Tank Production and the War Economy, 1934–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury Academic, 2015, ISBN 978-1-4742-2790-2.&lt;br /&gt;
* David Fletcher: &amp;#039;&amp;#039;Crusader and Covenanter Cruiser Tanks 1939–45.&amp;#039;&amp;#039; Osprey Publishing, 1995, ISBN 1-85532-512-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Britische Militärfahrzeuge des Zweiten Weltkrieges}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärfahrzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittlerer Panzer]]&lt;/div&gt;</summary>
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