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	<title>Crotales - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertramz: k</title>
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		<updated>2025-02-23T18:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:crotales1.jpg|mini|Crotales (oben)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crotales&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|kʀo&amp;#039;tal}}]), auch &amp;#039;&amp;#039;Krotales, Krotalen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;antike Zimbeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, französisch &amp;#039;&amp;#039;cimbales antiques&amp;#039;&amp;#039;, sind Aufschlag-[[Idiophon]]e aus kleinen [[Stimmung (Musik)|gestimmten]] Bronze- oder Messingscheiben &amp;#039;&amp;#039;([[Zimbel]]n)&amp;#039;&amp;#039;. Sie haben einen Durchmesser von 6 bis 14 Zentimetern mit einer flachen Oberfläche und einer Ausbuchtung unten. Sie können mit [[Stick (Schlagzeug)|Stöcken]] oder [[Schlägel (Musik)|Schlägeln]] gespielt werden. Man kann aber auch zwei Crotales wie bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Tingsha]]&amp;#039;&amp;#039; gegeneinanderschlagen oder einen [[Bogen (Streichinstrument)|Bogen]] verwenden. Der Klang ähnelt dem einer [[Glocke]], ist aber heller und klingt länger nach. Der Name des Instruments stammt von der griechischen Klapper &amp;#039;&amp;#039;[[Krotalon]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft==&lt;br /&gt;
Frühgeschichtliche Crotales aus der [[Späte Bronzezeit|späten Bronzezeit]] werden im [[National Museum of Ireland]] ausgestellt. Der Korpus dieser Instrumente in Anhängerform ist eiförmig und innen hohl. Sie wurden in anderer Form auf [[Korsika]] und zusammen mit Bronzehörnern- bzw. -trompeten in Form von Stierhörnern im [[Dowris-Hort]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielweise und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Heute werden Crotales [[Chromatik|chromatisch]] über bis zu zwei, meist jedoch eine [[Oktave]] angeordnet. Crotales zählen zusammen mit dem [[Glockenspiel (Musikinstrument)|Glockenspiel]] und der [[Celesta]] zu den höchsten perkussiven Orchesterinstrumenten. Sie sind transponierende Musikinstrumente und werden, um viele Hilfslinien zu vermeiden, in der Regel zwei Oktaven tiefer als der eigentlich klingende Ton notiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick F. Wallace, Raghnall O’Floinn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Treasures of the National Museum of Ireland: Irish Antiquities.&amp;#039;&amp;#039; Gill &amp;amp; Macmillan, Dublin 2002, ISBN 0-7171-2829-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen westlichen Musik fanden Crotales erstmals 1839 als &amp;#039;&amp;#039;cymbales antiques&amp;#039;&amp;#039; im Scherzo &amp;#039;&amp;#039;La reine Mab&amp;#039;&amp;#039; der dramatischen Sinfonie „Roméo et Juliette“ von Hector Berlioz Aufnahme in das Repertoire. Die hier eingesetzten Zimbelpaare in b’’ und f’’’ ließ Berlioz nach dem Vorbild antiker Kymbala anfertigen und nannte sie &amp;#039;&amp;#039;cymbales antiques&amp;#039;&amp;#039;. Unter diesem Namen stehen zwei Zimbelpaare in e’’ und h’’ in den letzten Takten des &amp;#039;&amp;#039;[[Prélude à l’après-midi d’un faune]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Claude Debussy]] (1894). Weitere Verwendung finden sie außerdem in &amp;#039;&amp;#039;[[Daphnis und Chloë]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Maurice Ravel]] (1912); &amp;#039;&amp;#039;[[Le sacre du printemps]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Igor Fjodorowitsch Strawinski|Igor Stravinsky]] (1913) beinhaltet zwei Crotales in as’’ und b’’. Der Komponist ließ sich 1918 in Paris zwei Crotales in cis’’’ und h’’’ mit einem Durchmesser von etwa fünf Zentimetern gießen; seine Tanzkantate &amp;#039;&amp;#039;[[Les Noces]]&amp;#039;&amp;#039; (1923) endet mit einer nachdenklichen Reihe von Akkorden in Klavieren, [[Röhrenglocken]] in h’ und den beiden Crotales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kammermusikalische &amp;#039;&amp;#039;From Me Flows What You Call Time&amp;#039;&amp;#039; (1990) von [[Tōru Takemitsu]] sieht eine führende Stimme für Crotales vor. [[Joseph Schwantner]]s &amp;#039;&amp;#039;… and the mountains rising nowhere&amp;#039;&amp;#039; (1977) schreibt vor, dass das Instrument mit einem Kontrabassbogen gestrichen wird, was einen unheimlichen, der [[Glasharmonika]] ähnlichen Effekt erzielt. [[Peter Maxwell Davies]] verwendet sie häufig solistisch, so z.&amp;amp;nbsp;B. in seinen Bühnenwerken &amp;#039;&amp;#039;[[The Lighthouse (Oper)|The Lighthouse]]&amp;#039;&amp;#039; (1980) und &amp;#039;&amp;#039;Miss Donnithorne’s Maggot&amp;#039;&amp;#039; (1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Steve Reich]], der ähnlich wie Schwantner recht schlagwerkorientiert komponiert, verwendet beispielsweise in seinem &amp;#039;&amp;#039;Sextet&amp;#039;&amp;#039; oder in der Psalmenvertonung &amp;#039;&amp;#039;Tehillim&amp;#039;&amp;#039; (1981) Crotales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Neil Peart]], der Schlagzeuger der kanadischen Rockband [[Rush]], benutzt Crotales auch als Teil seines grundlegenden Schlagzeugs. Ein gutes Beispiel hierfür ist der erste Takt des Titels &amp;#039;&amp;#039;[[YYZ]]&amp;#039;&amp;#039; (1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Melodieinstrument mit gestimmten runden Metallplatten an einem Gestell ist das gelegentlich in der Unterhaltungsmusik in Indien verwendete [[Srimandal|Loh Tarang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Blades, James Holland: &amp;#039;&amp;#039;Crotales.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Music Online&amp;#039;&amp;#039;, 2001.&lt;br /&gt;
* [[Carl Dahlhaus]], [[Hans Heinrich Eggebrecht]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Crotales.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus [[Riemann Musiklexikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 3. Auflage. Schott, Mainz 1989, ISBN 3-7957-8301-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://omeka-s.grinnell.edu/s/MusicalInstruments/item/2397 &amp;#039;&amp;#039;Crotales.&amp;#039;&amp;#039;] Grinnell College Musical Instrument Collection&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://eamusic.dartmouth.edu/~travis/crotales/ |wayback=20100213025009 |text=Hörbeispiele}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlagidiophon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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