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	<title>Creutzwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Salzgraf: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2026-01-13T14:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Creutzwald&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Creutzwald 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle|Forbach-Boulay-Moselle]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Boulay-Moselle|Boulay-Moselle]]&lt;br /&gt;
|insee=57160&lt;br /&gt;
|cp=57150&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Warndt|Warndt]]&lt;br /&gt;
|longitude=06/41/45/O&lt;br /&gt;
|maire=Jean-Luc Wozniak&lt;br /&gt;
|latitude=49/12/19/N&lt;br /&gt;
|alt mini=198&lt;br /&gt;
|alt maxi=334&lt;br /&gt;
|image=Creutzwald lac 07.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Kreuzwalder See&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.creutzwald.fr/ creutzwald.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Creutzwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Kreuzwald&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] mit {{EWZ|FR|57160}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57160}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2016 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle]] und zum [[Kanton Boulay-Moselle]].&lt;br /&gt;
Die Einwohner werden im Französischen &amp;#039;&amp;#039;Creutzwaldois&amp;#039;&amp;#039; genannt. Bis 1961 hieß der Ort amtlich &amp;#039;&amp;#039;Creutzwald-la-Croix&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in [[Lothringen]] im [[Warndt]] am Bistbach an der Grenze zum [[Saarland]], etwa 44 Kilometer ostnordöstlich von [[Metz]], 13 Kilometer östlich von [[Boulay-Moselle]] (&amp;#039;&amp;#039;Bolchen&amp;#039;&amp;#039;) und 15 Kilometer südöstlich von [[Bouzonville]] (&amp;#039;&amp;#039;Busendorf&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Creutzwald gehören die Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;La Houve&amp;#039;&amp;#039; auf der linken Seite des Bistbachs und &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmsbronn&amp;#039;&amp;#039; südlich des Ortskerns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinde auf saarländischer Seite ist [[Überherrn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CreutzwaldL1150356.jpg|mini|Creutzwald, Marktplatz mit Rathaus]]&lt;br /&gt;
Die Gegend gehörte früher zum [[Herzogtum Lothringen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huhn&amp;quot;&amp;gt; [[Eugen Hugo Theodor Huhn|Eugen H. Th. Huhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1875, S. 361 ([https://books.google.de/books?id=lFthAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA361 Google Books]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Im Jahr 1594 kaufte der Adelige Stephan von Heiningen einen Teil des Warndtwaldes, den Kreuzwald, von den Mönchen der [[Abtei Sainte-Croix (Bouzonville)|Heilig-Kreuz-Abtei]] in [[Bouzonville|Busendorf]]. Der Name des Waldes bezieht sich auf die in der Klosterkirche aufbewahrte Heilig-Kreuz-Reliquie, die für das Kloster namensgebend war. Die [[Benediktiner]]abtei war im Jahr 1033 von Adalbert II., [[Grafschaft Metz|Graf von Metz]], und dessen Ehefrau Judith gegründet worden. Die Kreuzreliquie, ein Splitter vom [[Heiliges Kreuz|Kreuz Christi]], die Creutzwald und seiner Kirche später den Namen gab, hatte Graf Adalbert von einer Pilgerfahrt in das [[Heiliges Land|Heilige Land]] im Jahr 1033 mitgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1601 wurde der Kreuzwald an den [[Hugenotten|hugenottischen]] Glasfabrikanten Louis de Condé, der aufgrund seines Glaubens aus der [[Champagne]] in das Herzogtum Lothringen ausgewandert war, weiterverkauft. Louis de Condé ließ darauf eine [[Glashütte]] anlegen und errichtete für deren Glasbläser den gleichnamigen Weiler Creutzwald. Der Weiler befand sich in der Nähe der heutigen Heilig-Kreuz-Kirche von Creutzwald. Bereits im Jahr 1607 wurde in der Nähe ein neues Dorf gegründet, das Condé nach seiner zweiten Frau Françoise de Villers, Villers-La-Croix nannte. Heute heißt der Ort Neudorf. Condé unterstellte die Neugründung im Jahr 1611 zur Unterstützung seiner Herrschaft dem Herzogtum Lothringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618–1648) kam es zu schweren Zerstörungen der beiden Dörfer und die meist protestantischen Einwohner zerstreuten sich. Einige von ihnen kehrten nach dem Ende des Krieges zurück und zogen neue katholische Siedler mit. Im Jahr 1626 gründete Daniel de Condé eine neue Siedlung auf dem Territorium der [[Grafschaft Saarbrücken]], die er nach deren Souverän, [[Wilhelm Ludwig (Nassau-Saarbrücken)|Wilhelm Ludwig von Nassau-Saarbrücken]], Wilhelmsbronn nannte. Wilhelmsbronn ist heute unter dem Namen Nassau ein Stadtteil von Creutzwald. Im Jahr 1644 wurden Creutzwald und Villers-La-Croix vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die jetzt hauptsächlich katholischen Einwohner stellten die Herren von Condé ein Grundstück zur Verfügung, auf dem im Jahr 1653 eine erste Kapelle errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1705 erteilte der lothringische Herzog [[Leopold (Lothringen)|Leopold]] die Erlaubnis zur Gründung des Glasmacher-Weilers La Houve auf dem linken Ufer des Bistbaches, um die darniederliegende Wirtschaft in dieser Region wiederzubeleben, die unter seiner Oberhoheit stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der heutigen Stelle der Heilig-Kreuz-Kirche im Zentrum Creutzwalds errichtete man im Jahr 1730 eine steinerne Kirche, um die für die angewachsene Bevölkerung zu klein gewordene alte Kapelle zu ersetzen. Ihre heutige [[Historismus|historistische]] Form erhielt die Kirche im Jahr 1911 auf Initiative des Creutzwalder Paters Stenger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tode des letzten souveränen lothringischen Herzogs [[Stanislaus I. Leszczyński]] am 23. Februar 1766 annektierte  das Königreich Frankreich das Herzogtum Lothringen und damit auch Creutzwald und seine lothringischen Nachbarweiler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;duPrel&amp;quot;&amp;gt;Maximilian du Prel: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Verwaltung in Elsass-Lothringen 1870–1879. Denkschrift mit Benutzung amtlicher Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Karl J. Trübner, Straßburg 1879, S. 3–50, insbesondere S. 10 ([https://books.google.de/books?id=ojsOAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA10 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt;  Unter der Herrschaft von [[Napoleon Bonaparte]] wurden die drei Warndtdörfer Creutzwald, Wilhelmsbronn und La Houve am 24. März 1809 zu einer einzigen Gemeinde vereint, die fortan den Namen Creutzwald trug. Später wurde der Ort zur besseren Kenntlichmachung der Namensbedeutung für Französischsprachige erneut umbenannt und trug nun den Namen „Creutzwald-la-Croix“ (dt. „Creuzwald-das-Kreuz“). Im Jahr 1961 wurde der französische Namenszusatz gestrichen, jedoch steht er bis heute an der Fassade des Creutzwalder Bahnhofes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis des [[Erster Pariser Frieden|Ersten Pariser Friedens]] (1814) und des [[Zweiter Pariser Frieden|Zweiten Pariser Friedens]] (1815) blieb Creutzwald bei Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Frankfurter Friede]]n vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet an das deutsche [[Reichsland Elsaß-Lothringen]], und Kreuzwald wurde dem [[Kreis Bolchen]] im [[Bezirk Lothringen]] zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben etwas Getreidebau und Viehzucht und verrichteten Arbeiten in Betrieben der Eisenindustrie.&amp;lt;ref name=Huhn /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] musste die Region aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des [[Département Moselle]]. Danach galt die französische Sprache gesetzlich als alleinige Amts- und Schulsprache, auch für die deutschsprachige Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Creutzwald im Jahr 1940 von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt. Nach der [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Kapitulation Frankreichs]] wurde das [[Département Moselle]] als [[CdZ-Gebiet Lothringen]] einem [[Chef der Zivilverwaltung]] (CdZ), dem [[NSDAP]]-Politiker [[Josef Bürckel]], unterstellt. Die deutsche Sprache wurde als Amts- und Schulsprache wieder vorgeschrieben. Das Gebiet sollte später zusammen mit dem [[Saarland]] und der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] den [[Reichsgau]] &amp;#039;&amp;#039;Westmark&amp;#039;&amp;#039; bilden. Als Hauptstadt war [[Saarbrücken]] geplant, wo der Chef der Zivilverwaltung bereits seinen Sitz hatte. Die förmliche Eingliederung in das Deutsche Reich erfolgte aufgrund der Kriegsereignisse jedoch nicht mehr. Im Kriegswinter 1944/1945 wurde Creutzwald von [[westalliierte]]n Streitkräften eingenommen und wieder Frankreich übergeben. Die französische Sprache ist seither bis heute alleinige Amts- und Schulsprache.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.creutzwald.fr/fr/histoire.html, abgerufen am 6. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|+ Anzahl Einwohner seit 1945&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 13.649 || 14.471 || 15.540 || 15.060 || 15.169 || 14.360 || 13.468 || 13.042&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Territoriale Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet Creutzwalds gehörte im Lauf seiner Geschichte zu folgenden Territorien:&lt;br /&gt;
* 843: [[Lotharii Regnum]] ([[Vertrag von Verdun]])&lt;br /&gt;
* 925: [[Heiliges Römisches Reich]] - [[Herzogtum Lothringen]]&lt;br /&gt;
* 1736–1766: Herzogtum Lothringen ([[Frieden von Wien (1738)]])&lt;br /&gt;
* 1766–1791: Annexion durch Königreich Frankreich&lt;br /&gt;
* 1791–1871: Frankreich&lt;br /&gt;
* 1871–1918: [[Deutsches Reich]] - [[Reichsland Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
* 1918–1939: Frankreich ([[Friedensvertrag von Versailles]])&lt;br /&gt;
* 1940–1945: Annexion durch NS-Deutschland&lt;br /&gt;
* seit 1945: Französische Republik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Ortsnamen Creutzwalds ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Creutzwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Critzvald (1680), Craisvald (1681), Criswald (1721), Critzwaldt-la-Croix (1762), Critzwaldt (1779),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouteiller-Dic&amp;quot;/&amp;gt; Creutzwald la Croix (1793), Creutzvaldt-la-Croix (1801), Creutzwald (1961); [[Lothringisch (fränkisch)]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritzwald&amp;#039;&amp;#039; et &amp;#039;&amp;#039;Kreizwald;&amp;#039;&amp;#039; Deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Kreuzwald.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouteiller-Dic&amp;quot;&amp;gt;Bouteiller - Dictionnaire topographique de l&amp;#039;ancien département de la Moselle, rédigé en 1868&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;La Houve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: La Houve (1705), Houf (1721), Houff (1728), Houw (1731), Critzwahlt-la-Houve (1762),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bouteiller-Dic&amp;quot;/&amp;gt; Creutzwald la Houve (1793), Creutzvaldt-la-Hauve (1801).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelmsbronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: zuerst &amp;#039;&amp;#039;Neue-Glashütte&amp;#039;&amp;#039;, dann &amp;#039;&amp;#039;Wilhelmsbronn&amp;#039;&amp;#039;, Creutzwald-Wilhemsbronne (1793), Creutzvaldt-Wilhemsbronne (1801).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glasindustrie ===&lt;br /&gt;
Der industrielle Aufschwung Creutzwalds ist auf die Glasherstellung zurückzuführen, die sich aufgrund der Fülle an Holz im Warndtwald und aufgrund des Vorhandenseins von [[Quarzsand]] im Boden entfalten konnte. Eine erste Glasmanufaktur wurde zwischen 1602 und 1603 von der Adels- und Glasmacherfamilie Condé aus der Champagne errichtet. In Creutzwald waren bis Mitte des 17. Jahrhunderts mehrere Glashütten gleichzeitig in Betrieb. Die letzte Glasfabrik, La Houve, die im Jahr 1705 gegründet worden war, wurde im Jahr 1843 von der Glashütte in [[Meisenthal]] aufgekauft und umgehend geschlossen. An die Gründerindustrie Creutzwald erinnern heute noch die „Place de Condé“ (Condé-Platz), die „Place des Verriers“ (Glasbläserplatz) sowie vier historische Gläser im Rathaus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.creutzwald.fr/fr/histoire.html, abgerufen am 6. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbaugeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lh2 03.jpg|mini|Ehemaliges Kohlebergwerk]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1854 wurde im Zuge des [[Aufschluss (Bergbau)|Aufschlusses]] des [[Lothringer Bergwerke|Lothringer Kohlenrevier]] durch eine Probebohrung unweit des Weges von Creutzwald zum Lauterbach, einem Zufluss der [[Rossel (Saar)|Rossel]], in 213 m Tiefe ein abbauwürdiges Flöz gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Malte Helfer: [http://gr-atlas.uni.lu/index.php/de/articles/wi55/st71/lo92 &amp;#039;&amp;#039;Der Steinkohlenbergbau in Lothringen&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;GR-Atlas&amp;#039;&amp;#039; (Atlas für die Großregion rund um das Großherzogtum Luxemburg) auf der Website der Universität Luxemburg, abgerufen am 3. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1858 wurde eine erste Konzession erteilt, doch erst 1895 wurde der erste Schacht („Marie“) [[Abteufen|abgeteuft]], 1898 der zweite („Julius“; benannt nach Julius Schaller).&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Haßlacher: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinkohlenbergbau des Preussischen Staates in der Umgebung von Saarbrücken&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Entwickelung des Steinkohlenbergbaues im Saargebiete&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Berlin 1904, S. 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr (1898) konnte die erste Kohle gefördert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Banken: &amp;#039;&amp;#039;Die Industrialisierung der Saarregion 1815–1914&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: Bd. 2. &amp;#039;&amp;#039;Die Frühindustrialisierung 1850–1914&amp;#039;&amp;#039;. Steiner, Stuttgart 2003, ISBN 3-515-07828-2, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bergwerk &amp;#039;&amp;#039;La Houve&amp;#039;&amp;#039;, das 106 Millionen Tonnen Steinkohle produzierte und eine der modernsten Gruben Europas gewesen war,  wurde am 23. April 2004 stillgelegt. Creutzwald war der letzte Ort in Frankreich, in dem ein Kohlebergwerk betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.creutzwald.fr/fr/histoire.html, abgerufen am 6. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://apphim.fr/articles.php?lng=fr&amp;amp;pg=562&amp;amp;mnuid=1136 &amp;#039;&amp;#039;Le siège 2 de la Houve&amp;#039;&amp;#039; bei Association apphim.fr  – Mémoire de la Mine et des Mineurs de fond]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1925 bis 1961 verband eine Straßenbahnlinie Creuzwald mit [[Saarlouis]], mit der Bergmänner aus dem Saarland zur Mine &amp;#039;&amp;#039;La Houve&amp;#039;&amp;#039; fahren konnten. 1918 bis 1934 stand das Saarland und damit Saarlouis unter Verwaltung des Völkerbunds.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.republicain-lorrain.fr/culture-loisirs/2025/07/26/la-ligne-9-vestiges-d-un-tramway-ouvrier-reliant-creutzwald-a-sarrelouis |titel=La ligne 9 : vestiges d’un tramway ouvrier reliant Creutzwald à Sarrelouis |werk=Le Républicain Lorrain |datum=2025-07-26 |sprache=fr |abruf=2025-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenproduktion ===&lt;br /&gt;
Die Stahlindustrie begann im Houve-Wald auf Initiative der Familie Quien, die zwei zunächst mit [[Holzkohle]] betriebene [[Hochofen|Hochöfen]] errichtete. Das durch die Wasserkraft der Bist betriebene Gebläse diente der Erhöhung der Temperatur in den Öfen. Die Eisenindustrie Creutzwalds entwickelte sich auf Initiative der Stahldynastie [[De Wendel]]. Die Wirren der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] versetzten dem Unternehmen einen empfindlichen Rückschlag. Erst im Jahr 1814 wurde die Produktion durch François Payssé wiederbelebt. In der Folgezeit ging die Fabrik in die Hände der Familie Schlincker über, die die Herstellung von [[Gusseisen]] forcierte. Die nachfolgenden Betreiber aus der Familie Quinchez, an die heute die Namen eines Parks und einer Straße in Creutzwald erinnern, führten das Werk weiter. Schließlich wurde die Gießerei im Jahr 1929 von den Brüdern Schmitt übernommen. Die Gusseisenfabrik wurde nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig geschlossen.&lt;br /&gt;
Heute ist nur noch ein Fabrikgebäude aus rotem Backstein erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.creutzwald.fr/fr/histoire.html, abgerufen am 6. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]] und Deutung: Im heraldisch rechten oberen Feld befindet sich auf blauem Grund ein Dreiberg überragt von einem lateinischen Kreuz. Der Wappenteil erinnert an die Heilig-Kreuz-Abtei von Busendorf. Im heraldisch oberen linken Feld befindet sich auf blauem, mit goldenen Schindeln bestreutem Feld ein doppelschwänziger, rot gekrönter und rot gezungter goldener Löwe. Der Wappenteil erinnert an die Grafschaft Saarbrücken. Das untere Feld zeigt auf blauem Grund drei silberne Helme mit einem goldenen Winkelbalken. Der Wappenteil erinnert an die Gründerfamilie Creutzwalds, die Adelsdynastie Condé. Das zentrale Feld zeigt auf rotem Grund eine silberne Bergmannslampe und erinnert an die Grubentradition des Ortes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160324223320/http://genealogie-lorraine.fr/blasons/index.php?dept=57&amp;amp;blason=CREUTZWALD Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Dillingen/Saar]], seit 1967&lt;br /&gt;
[[Datei:Trierer Straße Dillingen-Saar.jpg|mini|Schachtdeckel in Dillingen]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 äußerte der Bürgermeister von Creutzwald, Felix Mayer (Amtszeit 1944–1971), in einem Gespräch mit Vertretern der saarländischen Presse den Wunsch, eine Partnerschaft mit einer grenznahen deutschen Stadt eingehen zu wollen. Ein anwesender Pressevertreter kam aus Dillingen und schlug diese Stadt als geeigneten Partner vor. Als der Dillinger Bürgermeister [[Eduard Jakobs]] darauf positiv reagierte, waren die Weichen für eine Partnerschaft gestellt. Im Vertrag, der am 9. Dezember 1967 geschlossen wurde, heißt es: „Die Partnerstädte sind überzeugt, dass Zank und Hader der Vergangenheit angehören und die Zukunft von Frieden, Freiheit und Freundschaft bestimmt sind“. Ziel der Partnerschaft sollte es sein, insbesondere der Jugend Ansporn zu geben, sich für die Völkerverständigung einzusetzen und an der Schaffung eines geeinten Europas aktiv mitzuwirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albert Kremer, der Rektor der Pachtener Volksschule sowie ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt Dillingen, trug mit seinem persönlichen Engagement maßgeblich dazu bei, dass die Bemühungen, sich von beiden Seiten anzunähern, positive Ergebnisse zeitigten. Albert Kremer wurde für seine diesbezüglichen Verdienste im Jahr 1976 zum Ehrenbürger der Stadt Dillingen ernannt. Felix Meyers Amtsnachfolger André Brohl, von 1973 bis 2007 Bürgermeister von Creutzwald, baute die Städtepartnerschaft von französischer Seite weiter aus, wofür er ebenfalls mit der Dillinger Ehrenbürgerschaft geehrt wurde. Gemeinsame Veranstaltungen der beiden Kommunen waren Sportwettkämpfe, Straßenfeste, städtische Veranstaltungen, Schüleraustausche, Seniorentreffen und gegenseitige Amtshilfe der Stadtverwaltungen und Stadträte. Der 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde der beiden Städte Dillingen und Creutzwald wurde im Rahmen einer Feierstunde im Dieffler Gemeindehaus gefeiert. Der Festakt wurde vom Dillinger Bürgermeister Franz Josef Berg und seinem Creutzwalder Amtskollegen Jean Luc Wozniak geleitet. Ehrengäste der Veranstaltung waren unter anderen der saarländische Minister für europäische Angelegenheiten [[Stephan Toscani]], die Generalkonsulin der Republik Frankreich im Saarland, Catherine Robinet, der Bürgermeister der Dillinger Partnerstadt Thomas Delling aus Hoyerswerda sowie der Creutzwalder Altbürgermeister André Brohl.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.saarinfos.de/2017/12/stdtepartnerschaft-creutzwald-dillingen-ein-modell-fr-deutschland/, abgerufen am 7. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarlouis/dillingen/dicke-freunde-seit-50-jahren_aid-2239357 |titel=Dicke Freunde seit 50 Jahren |werk=saarbruecker-zeitung.de |datum=2017-06-07 |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;6&amp;quot; caption=&amp;quot;Creutzwalder Impressionen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hôtel de Ville de Creutzwald.jpg|Hôtel de ville (Rathaus) an der Bist&lt;br /&gt;
Gare creutzwald.JPG|Bahnhof&lt;br /&gt;
Creutzwald.jpeg|Creutzwalder See (Aufstauung der Bist)&lt;br /&gt;
Église Sainte-Croix de Creutzwald.jpg|Hl. Kreuzkirche&lt;br /&gt;
Eglise ste croix Creutzwald.JPG|Hl. Kreuzkirche&lt;br /&gt;
Eglise ste therese Creutzwald.JPG|St. Theresia&lt;br /&gt;
Eglise fatima Creutzwald.JPG|Kirche Unserer Lieben Frau von Fatima&lt;br /&gt;
Eglise christ roi Creutzwald.JPG|Christkönigskirche&lt;br /&gt;
Chapelle ste barbe Creutzwald.JPG|St. Barbarakapelle&lt;br /&gt;
Temple Creutzwald.JPG|Lutherische Kirche&lt;br /&gt;
Eglise neo apostolique Creutzwald.JPG|Neuapostolische Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Creutzwald verfügt über einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Haguenau–Falck-Hargarten]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.creutzwald.fr/fr/situation-geographique.html, abgerufen am 6. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobahn ===&lt;br /&gt;
Bei Creutzwald verbindet sich das französische mit dem deutschen Autobahnnetz. Die Stadt liegt drei Minuten von der Autobahn [[Autoroute A 4|A&amp;amp;nbsp;4]] entfernt, die [[Paris]], [[Straßburg]], [[Saarbrücken]] und [[Metz]] verbindet. Über die Autobahn [[Autoroute A 31|A&amp;amp;nbsp;31]] gelangt man nach [[Luxemburg]], [[Belgien]] und in die [[Niederlande]] sowie nach [[Südfrankreich]], [[Spanien]] und [[Italien]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.creutzwald.fr/fr/situation-geographique.html, abgerufen am 6. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugverkehr ===&lt;br /&gt;
Im Umkreis von Creutzwald befinden sich folgende Flughäfen:&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.creutzwald.fr/fr/situation-geographique.html, abgerufen am 6. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Flughafen Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
* [[Flughafen Luxemburg|Flughafen Luxembourg-Findel]]&lt;br /&gt;
* [[Flughafen Metz-Nancy-Lothringen]]&lt;br /&gt;
* [[Flugplatz Saarlouis-Düren|Saarlouis-Düren]] als Verkehrslandeplatz für Privatmaschinen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Creutzwald verfügt über folgende Bildungseinrichtungen:&lt;br /&gt;
* acht Kindergärten (Breckelberg, Jules-Ferry, Garang, Houvergarten, La Houve, Maroc, Nassau, Schuman)&lt;br /&gt;
* fünf Grundschulen (Centre, Jules-Ferry, Schuman, Schweitzer, Houve)&lt;br /&gt;
* ein Collège (Jacques-Yves-Cousteau)&lt;br /&gt;
* ein Gymnasium (Félix Mayer)&lt;br /&gt;
* zwei Institute („Les Genêts“, „ESAT Les Genêts“).&lt;br /&gt;
Die Stadt bietet in Kindergärten und Grundschulen einen französisch-deutschen Sprachunterricht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In Creutzwald existieren folgende religiöse Gebäude:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Katholisch:&lt;br /&gt;
* Heilig-Kreuz-Kirche (Église de l’Exaltation de la Sainte Croix); errichtet 1730; in den Jahren von 1763 bis 1771 umgebaut; 1862 um Vorhalle und Glockenturm erweitert; 1911 Umbau im Stil des Historismus mit großer Kuppel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahre 1653 erbaute erste Kapelle wurde auf einem Grundstück errichtet, das die Herren von Condé ihren katholischen Arbeitern zur Verfügung gestellt hatten. Hier befand sich auch der erste Friedhof Creutzwalds. Die Kapelle wurde in der Folgezeit von folgenden Dörfern genutzt: Creutzwald, Wilhelmsbronn, [[Lauterbach (Warndt)|Lauterbach]] und La Houve. Wilhelmsbronn und Lauterbach befanden sich auf dem Gebiet der Grafschaft Saarbrücken, während die übrigen Dörfer zum Herzogtum Lothringen gehörten. Um die Gläubigen raummäßig unterbringen zu können, wurde im April 1730 der Grundstein zu einer größeren Kirche gelegt, die am 24. Dezember desselben Jahres durch Pfarrer Maurice/Moritz Baur auf den Patroziniumstitel „[[Kreuzerhöhung]]“ ([[Patrozinium]]stag: 14. September) geweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1743 richten die vier Gemeinden eine Bittschrift an den Bischof von Metz, Claude de Saint-Simon, in der sie die Errichtung einer Pfarrei erbaten. Daraufhin wurde Creutzwald am 13. Oktober 1747 zur Pfarrei erhoben. Diese Entscheidung schloss allerdings die Einwohner von Wilhelmsbronn und Lauterbach, die auf grafschaftlichem Gebiet Saarbrückens lagen, offiziell aus. Dennoch wurden beide Dörfer von Creutzwald aus pastoral betreut. Der erste Pfarrer der neuen Gemeinde war Frédéric/Friedrich Redinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Jahr 1730 errichtete Kirche musste aufgrund ihres schlechten Bauzustandes im Jahr 1763 erneuert werden. Der Neubau war auf oktogonalem Grundriss mit pyramidalem Dach und [[Dachreiter]] angelegt. Aufgrund mangelhafter Fundamente war die Kirche bereits im Jahr 1768 wieder baufällig, sodass man im Jahr 1771 wieder Baumaßnahmen einleiten musste. Im Jahr 1862 wurde die Kirche um eine Vorhalle und einen Glockenturm erweitert und im Jahr 1911 zur jetzigen Form gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.creutzwaldhistoire.fr/Eglise-Ste-Croix.38.html, abgerufen am 7. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Creutzwald, Heilig-Kreuz-Kirche&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
CreutzwaldL1150332.jpg|Kuppeloktogon&lt;br /&gt;
CreutzwaldL1150338 (2).jpg|Blick in die Kuppel&lt;br /&gt;
CreutzwaldL1150343.jpg|Altarraum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* St. Therese (Église Sainte-Thérèse), Kirche im Ortsteil Neuland, 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Unserer Lieben Frau von Fatima (Église Notre Dame de Fatima), Breckelberg, 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Christkönigs-Kirche (Église du Christ-Roi), 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* St. Barbara-Kapelle (Chapelle Sainte-Barbe), 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Lourdes]]-Grotte, erbaut 1925 im Ortsteil Neuland&lt;br /&gt;
* Langenberg-Kapelle im Houve-Wald in Richtung [[Falck|Falk]]; am Rande der Gemeinde Creutzwald; eingeweiht 1866; Am Pfingstmontag findet jedes Jahr eine Wallfahrt zur Kapelle statt. Die Mariengrotte wurde von Bergarbeitern errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Evangelisch&lt;br /&gt;
* Lutherische Kirche (Église luthérienne), erbaut von 1957 bis 1963&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Hugenottenweg“ führt an Creutzwald und seinen Wäldern vorbei nach [[Ludweiler]] im Warndt im [[Saarland]]. Diesen Weg gingen von 1685 bis 1787 die [[Hugenotten]] von [[Courcelles-Chaussy|Kurzel-Kelsch]], um zur [[Calvinismus|calvinistisch-reformierten]] Kirche von Ludweiler zu gelangen. Ludweiler war im Jahr 1604 von lothringischen Calvinisten gegründet worden. Hier fanden jeweils zur Herbstkirmes die in ihrer Heimat verbotenen Taufen und Trauungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.voelklingen-im-wandel.de/stadtteile/ludweiler/hugenottenkirche/, abgerufen am 7. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausübung der reformierten Religion war den französischen Protestanten nach dem Widerruf des [[Edikt von Nantes|Ediktes von Nantes]] in Frankreich verboten worden. Am [[18. Oktober]] [[1685]] hatte König [[Ludwig XIV.]] das Edikt im [[Edikt von Fontainebleau]] aufgehoben. Damit waren die französischen Protestanten aller religiösen und bürgerlichen Rechte beraubt. Innerhalb weniger Monate flohen deshalb Hunderttausende aus Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Mengin (Hrsg.): Das Edikt von Nantes – Das Edikt von Fontainebleau, Flensburg 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Duchhardt]] (Hrsg.): Der Exodus der Hugenotten: die Aufhebung des Edikts von Nantes 1685 als europäisches Ereignis, Köln und Wien 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der lothringische Hugenottenweg wurde am 19. Juni 1994 von Lothringern und Saarländern eingeweiht. Er erstreckt sich über eine Distanz von 48 km. Die Wegmarkierung ist ein blaues [[Hugenottenkreuz]] auf weißem Hintergrund. An wichtigen Stationen sind Informationstafeln aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.saarland-lese.de/index.php?article_id=512, abgerufen am 7. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein „Hugenottenmarsch“ findet traditionell im September zwischen Creutzwald und Ludweiler statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/schleife-bei-creutzwald-erweitert-den-hugenottenweg_aid-1045314 |titel=Schleife bei Creutzwald erweitert den Hugenottenweg |werk=saarbruecker-zeitung.de |datum=2011-09-09 |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Neuapostolisch&lt;br /&gt;
* Neuapostolische Kirche (Église néo-apostolique), 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
;Islamisch&lt;br /&gt;
* Al-Fath-Moschee, 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Moschee im Ortsteil Maroc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
In der Stadt Creutzwald existieren folgende Freizeit- und Sportanlagen:&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.creutzwald.fr/, abgerufen am 9. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Sporthallen: Breckelberg, Cosec Garang, Jules Ferry, Schweitzer, Siège 1, Centre, Houve&lt;br /&gt;
* Segelclub&lt;br /&gt;
* Bouleplatz&lt;br /&gt;
* Tennisclub&lt;br /&gt;
* Fußballstadion&lt;br /&gt;
* Bogenschießen-Anlage&lt;br /&gt;
* Sportschützenanlagen&lt;br /&gt;
* Minigolf-Anlage&lt;br /&gt;
* Judo-Club&lt;br /&gt;
* Schwimmbad: Hallenbad mit sechs Bahnen von 25 m Länge, Möglichkeit der Verlängerung von zwei Bahnen auf 50 m Länge, Spaßbecken, Planschbecken für Kinder, 50-m-Rutsche, Sprudelbecken, Gegenstrombadebahn, [[Tauchturm]] von 15 m Tiefe, Außenbecken, Planschbecken, Liegewiese&lt;br /&gt;
* Bist-Stausee (12 ha)&lt;br /&gt;
* Mediathek&lt;br /&gt;
* Kulturhalle (1450 Sitzplätze oder 3000 Stehplätze)&lt;br /&gt;
* Städtische Musik- und Tanzschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jacques Pierrard de Coraille]] (* um 1670 in Metz; † 1723 oder 1725 in Wilhelmsbrunn), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Marie-Jo Zimmermann]] (* 1951 in Creutzwald), Politikerin, Mitglied der Nationalversammlung&lt;br /&gt;
* [[Jean-Luc Vilmouth]] (* 1952 in Creutzwald; † 2015 in Taipeh), Installations-, Performance- und Videokünstler&lt;br /&gt;
* [[Samson Schmitt]] (* 1979 in Creutzwald), Gypsy-Jazz-Gitarrist&lt;br /&gt;
* [[Thierry Steimetz]] (* 1983 in Creutzwald; † 2026), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Samir Hadji]] (* 1989 in Creutzwald), französisch-marokkanischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Julie Nivoix]] (* 1989 in Creutzwald), Triathletin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cercle d’Histoire de Creutzwald: Creutzwald une histoire de villages et d’industries, tome 1: des origines à la fusion, Creutzwald 2014.&lt;br /&gt;
* Daniel Deutsch: De Wendel – eine Epoche im Warndt – Geschichte einer Industriellendynastie, hrsg. vom Heimatkundlichen Verein Warndt e.&amp;amp;nbsp;V., Völklingen-Ludweiler 2011.&lt;br /&gt;
* Nicolas Dicop: Creutzwald, carrefour de la Houve, Creutzwald 1968.&lt;br /&gt;
* Heimatkundlicher Verein Warndt e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Die Glashütten im Warndt, Völklingen-Ludweiler 1999.&lt;br /&gt;
* Heimatkundlicher Verein Warndt e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Der/Le Warndt, Völklingen 2006.&lt;br /&gt;
* Margot Stilz: Geschichte des nassau-saarbrückischen Dorfes Wilhelmsbrunn und des Creutzwalder Kohlengeldes nach Dokumenten erzählt, Band I und II, ohne Ort 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.creutzwald.fr/ Offizielle Webpräsenz der Gemeinde Creutzwald] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4559461-2|LCCN=n99049077|VIAF=123339862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Salzgraf</name></author>
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