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	<title>Cretzschwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cretzschwitz&amp;diff=1713959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: typo</title>
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		<updated>2025-11-01T18:40:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = &lt;br /&gt;
| Alternativname          = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Gera&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/56/23.0316/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 12/07/40.6272/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                = &lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix             = &lt;br /&gt;
| Höhe                    = 271 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 206&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.city-facts.com/&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;buckau-buckautal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/population |titel=Cretzschwitz, Gera |werk=city-facts.com |hrsg= |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1994-04-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 07554&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 036695&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                = &lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                    = KLG 4587 Cretzschwitz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Cretzschwitz, Luftaufnahme (2018)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cretzschwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet zusammen mit [[Söllmnitz]], [[Wernsdorf (Gera)|Wernsdorf]] und [[Lauenhain (Gera)|Lauenhain]]&lt;br /&gt;
den 9,66&amp;amp;nbsp;km² großen Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Cretzschwitz/Söllmnitz&amp;#039;&amp;#039; der Stadt [[Gera]] in [[Thüringen]] mit insgesamt 654 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gera.de/verwaltung-buergerservice/ueber-gera/ortsteile-der-stadt-gera/ortsteil-cretzschwitz-/-soellmnitz |titel=Ortsteil Cretzschwitz/Söllmnitz |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Gera |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Cretzschwitz ist im Nordosten der Stadt [[Gera]] an der Grenze zum [[Landkreis Greiz]] gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cretzschwitz (3).JPG|mini|rechts|Im Dorf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Cresewicz&amp;#039;&amp;#039; findet sich in einer auf das Jahr 1121 datierten Urkunde des [[Kloster Posa|Klosters Bosau]], welches hier Besitztümer hatte; spätere Schreibweisen waren u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Crescuwize&amp;#039;&amp;#039; (1146), &amp;#039;&amp;#039;Kreczkewicz&amp;#039;&amp;#039; (1333) oder &amp;#039;&amp;#039;Kretzschwitz&amp;#039;&amp;#039; (1533). Der Ortsname leitet sich von einem slawischen Personenkurznamen &amp;#039;&amp;#039;Kreš&amp;#039;&amp;#039; oder dessen Koseform &amp;#039;&amp;#039;Krešek&amp;#039;&amp;#039; ab. Die slawische Urform des Ortsnamens lautete demnach &amp;#039;&amp;#039;*Krešovici&amp;#039;&amp;#039; (was sich im ältesten Beleg von 1121 widerspiegelt) bzw. &amp;#039;&amp;#039;*Kreškovici&amp;#039;&amp;#039; (worauf die weiteren Belege hindeuten).&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Rosenkranz: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen des Bezirkes Gera&amp;#039;&amp;#039;, Greiz 1982, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 umfasst der Ort das Rittergut, 16 Häuser und 83 Einwohner. Der Ort pfarrte, schulte und begrub nach [[Dorna (Gera)|Dorna]]. 1883 wurde in Cretzschwitz eine eigene Schule gebaut, von 1950 bis 1957 bestand ein Schulverband mit Wernsdorf; die Schulen sind mittlerweile geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Cretzschwitz ein Bauerndorf mit Rittergut (letzte Besitzer Familie von &amp;#039;&amp;#039;Brandenstein&amp;#039;&amp;#039; auf [[Hain (Gera)|Hain]] (heute Gera-Hain)). In einer Beschreibung aus dem 19. Jahrhundert heißt es: „... ein nach [[Dorna (Gera)|Dorna]] in Kirche und Schule gerichteter Ort, meist von Wald umgeben. Ein kleines freundliches eingebuchtetes Dörfchen der Hochebene, 1 Stunde nördlich von Dorna und ¼ Stunde oberhalb Söllmnitz, am Rießbach und am Zusammenstoß zweier Gründchen zwischen bewaldeten Höhen, neben 6 Teichen von Ost nach West gebaut und in der Dorfmitte 759 Fuß hoch gelegen.“&amp;lt;ref&amp;gt;zit. nach E.P. Kretschmer, &amp;#039;&amp;#039;Unsere Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Gera, o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1888 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Reussengrube Erdfarben- und Verblendsteinfabrik Gera/Reuss A.G.&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Sie bezog ihre Rohstoffe aus ortsansässigen Tongruben und aus Gruben im benachbarten [[Söllmnitz]]. Zum besseren Transport der Steine bekam das Werk ein eigenes Anschlussgleis an die &amp;#039;&amp;#039;[[Gera-Meuselwitz-Wuitzer Eisenbahn]]&amp;#039;&amp;#039; (GMWE). 1946 wurde die Grube zunächst zwangsenteignet und demontiert, 1948 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;VEB Reussengrube&amp;#039;&amp;#039; neu eingetragen. Ihr Betrieb wurde zwischenzeitlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Anwerbung von Arbeitern aus dem Umland und auch aus Böhmen für die ortsansässigen Ziegelwerke begann um 1900 der Wandel vom Bauerndorf zum Industriearbeiterdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die landwirtschaftlichen Betriebe gingen ab 1953 zunächst in einer [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] Typ 1, später zusammen mit Wernsdorf und Söllmnitz in einer LPG Typ 3 auf. Sie wurde später geteilt in eine LPG (T) und eine LPG (P). Heute besteht im Ort ein mittelständischer landwirtschaftlicher Betrieb mit rund 20 Arbeitsplätzen sowie ein Dämmstoffwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1994 wurde die Gemeinde Cretzschwitz in die Stadt Gera eingemeindet; seit einem Bürgerentscheid vom 22. April 1994 bildet sie zusammen mit dem benachbarten Orten Söllmnitz, Wernsdorf und Lauenhain den Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Cretzschwitz/Söllmnitz&amp;#039;&amp;#039; der Stadt [[Gera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittergut Cretzschwitz ===&lt;br /&gt;
Das Rittergut Cretzschwitz war ein [[Landstandschaft|landtagsfähiges]] [[Rittergut]]. Mit dem Besitz des Rittergutes verbunden war die [[Patrimonialgerichtsbarkeit]] in Form der Erbgerichtsbarkeit über einen Teil des Dorfes Cretzschwitz, sowie über 11 Häuser in [[Hirschfeld (Thüringen)|Hirschfeld]], 4 Häuser in [[Söllmnitz]], 2 Häuser in [[Lauenhain (Gera)|Lauenhain]] und 4 Häuser in [[Wernsdorf (Gera)|Wernsdorf]]. Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] ging im Laufe des Jahres 1856 an den Staat über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaber des Rittergutes Cretzschwitz waren seit dem 16. Jahrhundert die Familie Winkler und ab 1722 die Familie von [[Von Ende|Ende]]. 1841 erfolgte die [[Allod]]ifikation und Eduard von Brandenstein wurde Eigentümer. 1870 erwarb Jacob Heinke das Gut.&amp;lt;ref&amp;gt; Rudolf Diezel: Übersicht über die Bestände des Landesarchivs Greiz, 1963, S. 110&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Seit 1994 besteht ein gemeinsamer [[Ortsteilrat]] (ehemals Ortschaftsrat) von Cretzschwitz und Söllmnitz (mit Wernsdorf und Lauenhain). Ortsteilbürgermeister ist seit Juni 2024 Florian Rittirsch (parteilos).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=OM&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=052&amp;amp;gemnr=52000&amp;amp;gemteil=002 |titel=Wahlen in Thüringen, Ortsteil-/Ortschaftsbürgermeisterwahl 2024 in Thüringen, Cretzschwitz/Söllmnitz |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2024-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=550&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1864&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1894&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1939&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2005&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Gera&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsches Verwaltungsarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtverwaltung Gera, FD 1200&amp;lt;/ref&amp;gt; || 128 || 83 || 272 || 252 || 217 || 210&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist über die [[Bundesstraße 2]] erreichbar. Der [[ÖPNV]] wird durch die [[RVG Regionalverkehr Gera/Land]] gesichert. Dabei ist der Ort mit der stündlich bedienten Ringlinie 229 an Gera angebunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Bahnhof ist in [[Langenberg (Gera)|Gera-Langenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Schulhaus wurde bis 2009 als Kindergarten genutzt, die nächstgelegenen Kindereinrichtung ist nun die&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte [[Brahmenau]].&lt;br /&gt;
Zuständige Grundschule ist die&lt;br /&gt;
* Astrid-Lindgren-Grundschule (Staatliche Grundschule) in Langenberg&lt;br /&gt;
Nächstgelegene Regelschule:&lt;br /&gt;
* Staatliche Regelschule 12 in [[Bieblach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brodale, Klaus und Heidrun Friedemann: &amp;#039;&amp;#039;Das war Gera im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Gudensberg 2002.&lt;br /&gt;
* Cannabich, Johann Günther Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Neueste Kunde von Baden, Nassau, Hohenzollern, Lippe, Waldeck, Anhalt und den Reußischen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Weimar 1827.&lt;br /&gt;
* Hahn, Ferdinand: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Gera und dessen nächster Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Gera 1855.&lt;br /&gt;
* Klotz, Johann Christoph: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Herrschaft und Stadt Gera.&amp;#039;&amp;#039; Schleiz 1816.&lt;br /&gt;
* Rosenkranz, Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen des Bezirks Gera.&amp;#039;&amp;#039; Greiz 1982.&lt;br /&gt;
* Thüringer Pestalozziverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thüringen in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1900. (Reprint; Augsburg 1997.)&lt;br /&gt;
* o.A.: &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatskalender für das Fürstentum Reuß j. L.&amp;#039;&amp;#039; Gera 1864.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des geschichts- und altertumsforschenden Vereins.&amp;#039;&amp;#039; Altenburg; div.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Gera}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1054178364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Gera]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Gera)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1121]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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