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	<title>Crengeldanz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T09:11:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Crengeldanz&amp;diff=871217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Snoopy1964: Archivlinks überprüft</title>
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		<updated>2024-03-22T15:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Wikipedia:Defekte_Weblinks&quot; title=&quot;Kategorie:Wikipedia:Defekte Weblinks&quot;&gt;Archivlinks&lt;/a&gt; überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Crengeldanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteilbezirk von [[Witten-Mitte]], [[Witten]], [[Nordrhein-Westfalen]]. Der Crengeldanz, so die umgangssprachliche Bezeichnung, gilt als einer der historisch bedeutsamsten Plätze Wittens. Er hatte am 31. Dezember 2015 insgesamt 3018&amp;amp;nbsp;Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.witten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/sta12/Bevoelkerung_Flaeche/Bev_nach_Stat_Bez_31_12_2015.pdf |titel=Bevölkerungsbestand nach Statistischen Bezirken |werk=witten.de |datum=2015-12-31 |format=PDF; 30&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160218111119/http://www.witten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/sta12/Bevoelkerung_Flaeche/Bev_nach_Stat_Bez_31_12_2015.pdf |archiv-datum=2016-02-18 |offline= |abruf=2024-03-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben dem Ort in Witten gibt es im [[Dortmund]]er Stadtteil [[Lütgendortmund]] eine Wohnlage mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Neu-Crengeldanz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartenstadt Crengeldanz01.jpg|175px|mini|Ansicht der [[Gartenstadt Crengeldanz]]]]&lt;br /&gt;
Das genaue Alter des Crengeldanzes ist ungeklärt. Möglicherweise befand sich im Mittelalter ein [[Festplatz|Fest-]] oder Versammlungsplatz am Ort. Dies aber ist nur eine Theorie, die sich aus dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Crengeldanz&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;Rundtanz, [[Ringelreihen|Ringeltanz]]) ableitet. Bis ins 14. Jahrhundert gehörte das am Crengeldanz befindliche Anwesen [[Haus Crengeldanz]] einer Familie [[Dücker (Adelsgeschlecht)|von Dücker]], in die Hermann von Witten-Steinhausen einheiratete. Hermann von Witten-Steinhausen, der von 1374 bis 1435 lebte, begründete mit seiner Heirat das Haus Witten-Crengeldanz. Ebenso wie das [[Haus Witten]] und das [[Schloss Steinhausen|Haus Witten-Steinhausen]] erhielt das Haus Witten-Crengeldanz die Erlaubnis, über Teile des Dorfes Witten als Gericht zu fungieren. Im Laufe der Jahrzehnte kam es zwischen den Häusern Witten, Steinhausen und Crengeldanz immer wieder zu Streitereien in Bezug auf die Einflusssphären, in zumindest einem Fall ließ ein Herr von Witten-Crengeldanz ein Mitglied eines anderen Wittener Hauses sogar ermorden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1607 entstand ein neues [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]]. Dieses Gebäude zählt zu den ältesten Gebäuden Wittens. Es ging im Jahre 1825 in den Besitz der Gebrüder Müllensiefen über, die dort eine bedeutende [[Glashütte]] erbauten. Im gleichen Jahr entstand am Crengeldanz das erste [[Postmeister]]amt in Witten, das 1850 allerdings wieder geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional gewann der Crengeldanz bereits Ende des 18. Jahrhunderts als [[Verkehrsknotenpunkt]] an Bedeutung, da hier mehrere überregional bedeutsame Wege zusammentrafen. Noch heute ist der Crengeldanz ein neuralgischer Verkehrsknotenpunkt im Hauptstraßengefüge der Stadt. Daher liegt in diesem Ortsteil auch das Wittener [[Depot (Verkehr)|Busdepot]] der [[Bogestra]], bis 1973 befand sich hier auch ein Straßenbahndepot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile vom Crengeldanz gehörten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht mehr zu Witten, sondern zu [[Langendreer]], die Gemeinde ließ 1856 für Crengeldanz und [[Krone (Witten)|Krone]] eine Schule errichten. Seit der Gemeindereform von 1929 gehört der Crengeldanz in Gänze wieder zu Witten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebrüder Müllensiefen ===&lt;br /&gt;
Gustav Müllensiefen (* 1799 in [[Altena]]; † 26. April 1874) und [[Theodor Müllensiefen]] (* 9. September 1802 in [[Iserlohn]]; † 26. Mai 1879 in Theodorshof, [[Schweiz]]) gründeten 1825 am Crengeldanz eine Glashütte, die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum bedeutendsten Hersteller von [[Tafelglas]] in Deutschland entwickelte. Auf eine [[Filiale]] dieser Glasfabrik geht auch die Wohnanlage &amp;#039;&amp;#039;Neu-Crengeldanz&amp;#039;&amp;#039; in Lütgendortmund zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glasfabrik gehörte ab 1932 zur [[Detag]], ab 1970 zur [[Flachglas AG]], ab 1980 zum britischen Konzern [[Pilkington]] und seit 2006 zur [[Nihon Ita Glass|Nippon Sheet Glass (NSG)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Müllensiefen legten den [[Privatfriedhof Müllensiefen]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gartenstadt Crengeldanz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gartenstadt Crengeldanz}}&lt;br /&gt;
1913/1914 wurde neben der Glasfabrik die Gartenstadt Crengeldanz errichtet. Die ehemalige [[Arbeitersiedlung|Werkssiedlung]] der [[Westfälische Straßenbahn|Westfälischen Straßenbahn]] gehört heute zu den bedeutendsten Siedlungen mit ver[[schiefer]]ten Fassaden im [[Ruhrgebiet]] bzw. in [[Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paul Brandenburg, Karl-Heinz Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Witten. Straßen, Wege, Plätze. Mit einem Beitrag zur Siedlungsgeschichte Wittens von Heinrich Schoppmeyer&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Geschichte der Stadt Witten. Band 1). VOHM, Witten 1989, ISBN 3-920611-13-6 ({{Webarchiv |url=http://www.annen-city.de/strassen.htm |text=Straßenverzeichnis |wayback=20060515090219}}).&lt;br /&gt;
* Michael Schenk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Witten. Neue Bilder aus alter Zeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Reihe Archivbilder&amp;#039;&amp;#039;). Sutton Verlag, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86680-409-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Zemter: &amp;#039;&amp;#039;Witten. Aus alter Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Meinerzhagener Druck- und Verlagshaus, Meinerzhagen 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* annen-city.de: {{Webarchiv |url=http://www.annen-city.de/muellsi1.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Müllensiefen&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070927015006}}. Festschrift zum 100. Geburtstag der Glasfabrik Müllensiefen 1925 mit zahlreichen historischen Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.452418|EW=7.325149|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Witten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Snoopy1964</name></author>
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