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	<title>Credo ut intelligam - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:39:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Credo_ut_intelligam&amp;diff=523309&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Perennis: /* Siehe auch */ Ersetzung des schon verlinkten Begriffs durch relevanten noch nicht vorkommenden</title>
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		<updated>2025-08-29T13:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; Ersetzung des schon verlinkten Begriffs durch relevanten noch nicht vorkommenden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Credo ut intelligam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|ich glaube, damit ich erkennen kann}}) ist eine Kurzformulierung für ein [[Theologie|theologisch]]-[[Philosophie|philosophisches]] Programm von [[Anselm von Canterbury]] (1033–1109), mit dem er den [[Glaube (Religion)|Glauben]] rational begründen will, ohne dabei diese Begründung zur Bedingung für den Glauben zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontext und Interpretation ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Credo ut intelligam&amp;#039;&amp;#039; ist in Anlehnung und Kontrast zum theologischen Ansatz &amp;#039;&amp;#039;[[credo, quia absurdum est]]&amp;#039;&amp;#039; („ich glaube, weil es widersinnig ist“) formuliert (der früher [[Tertullian]] oder [[Augustinus von Hippo|Augustin]] zugeschrieben wurde) und setzt einen ähnlichen Ansatz Augustins fort (&amp;#039;&amp;#039;Credimus, ut cognoscamus&amp;#039;&amp;#039;, „wir glauben, um zu erkennen“). Anselms Programm &amp;#039;&amp;#039;credo, ut intelligam&amp;#039;&amp;#039; ist grundlegend für die [[Scholastik]] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Proslogion]]&amp;#039;&amp;#039;, in der Anselm dieses Programm aufstellt, enthält philosophisch-theologisch argumentierende Teile wie auch Abschnitte in Gebetsform.&amp;lt;ref&amp;gt;Salesius Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Proslogion.&amp;#039;&amp;#039; 1962, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgangspunkt des Werkes ist aber das berühmt gewordene &amp;#039;&amp;#039;unum argumentum&amp;#039;&amp;#039; („das eine Argument“),&amp;lt;ref&amp;gt;Eadmer, S. 30, oder Schmitt, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Anselm zu beweisen sucht,&amp;lt;ref&amp;gt;S. Anselm von Canterbury: &amp;#039;&amp;#039;Proslogion.&amp;#039;&amp;#039; Prooemium.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=quia deus vere est, et quia est summum bonum nullo alio indigens, et quo omnia indigent ut sint et ut bene sint, et quaecumque de divina credimus substantia.&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=dass Gott wahrhaft ist, und dass er das höchste Gute ist, das keines anderen bedarf und dessen alles bedarf, um zu sein und gut zu sein, und was auch immer wir von der göttlichen Wesenheit glauben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kapiteln 2 bis 4 legt er dann den sogenannten [[Ontologischer Gottesbeweis#Der ontologische Gottesbeweis|ontologischen Gottesbeweis]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bezeichnung als „ontologischer Gottesbeweis“ erhält das Argument Anselms erst durch Kant in dessen &amp;#039;&amp;#039;Kritik der reinen Vernunft&amp;#039;&amp;#039;; vgl. z. B. Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Proslogion.&amp;#039;&amp;#039; S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; dar, bei dem es sich um das gesuchte &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; Argument handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei betont Anselm eine starke Einheit von Glauben und menschlicher Vernunft. Die Vernunft ist dabei &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; Wahrheitsquelle neben anderen. Es wird noch kein [[theologischer Rationalismus]] oder eine [[natürliche Theologie]] wie in der Neuzeit als Erkenntnisquelle gegen bzw. neben den Schriftglauben gestellt, sondern umgekehrt wird der Glaube um die Vernunft bereichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vom Glauben beschenkte Vernunft sucht nach Einsicht und Begründung, aber es liegt damit noch kein Zweifel am Glauben vor, wie etwa bei der Formulierung des ontologischen [[Gottesbeweis]]es bei [[Descartes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vollständige Zitat aus dem Proslogion lautet:&amp;lt;ref&amp;gt;S. Anselm von Canterbury: &amp;#039;&amp;#039;Proslogion.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Neque enim quaero intelligere ut credam, sed &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;credo ut intelligam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Denn ich suche nicht zu {erkennen, begreifen, verstehen}, um zu glauben, sondern &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ich glaube, um zu {erkennen, begreifen, verstehen}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Apologetik]]&lt;br /&gt;
* [[Fides et ratio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anselm von Canterbury; Franciscus Salesius Schmitt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Proslogion. Untersuchungen. Lateinisch-deutsche Ausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart-Bad Cannstatt 1962.&lt;br /&gt;
* [[Eadmer]]: The Life of St Anselm Archbishop of Canterbury / hrsg. von [[Richard William Southern]]. London u.&amp;amp;nbsp;a. 1962.&lt;br /&gt;
* [[Karl Barth]]: &amp;#039;&amp;#039;Fides quaerens intellectum&amp;#039;&amp;#039;. Anselms Beweis der Existenz Gottes im Zusammenhang seines theologischen Programms. Karl Barth-Gesamtausgabe Abt. II, Band&amp;amp;nbsp;13, Zürich (Theologischer Verlag) (1931) 2.&amp;amp;nbsp;Aufl. 1986, ISBN 3-290-16206-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://thelatinlibrary.com/anselmproslogion.html thelatinlibrary.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Theologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anselm von Canterbury]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Natürliche Theologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perennis</name></author>
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