<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cox-Regression</id>
	<title>Cox-Regression - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Cox-Regression"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cox-Regression&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T07:46:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cox-Regression&amp;diff=673580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FlMcc: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:3|0|0 */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cox-Regression&amp;diff=673580&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-01T08:45:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:3|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cox-Regression&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coxsches Regressionsmodell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein nach [[David Cox (Statistiker)|David Cox]] benanntes [[Regressionsanalyse|regressionsanalytisches Verfahren]] zur [[Ereigniszeitanalyse|Modellierung von Überlebenszeiten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alle ereigniszeitanalytischen Methoden ist sie ein Verfahren zur Schätzung des Einflusses unabhängiger Variablen auf die Dauer bis zum Eintreten von Ereignissen („Überlebenszeit“) bzw. deren [[Hazardrate]]. Als sog. semiparametrisches Verfahren liefert die Schätzung kein komplettes [[Vorhersagemodell]] für die Überlebenszeit, sondern lässt die [[Verteilungsfunktion]] der beobachteten Episodenenden unspezifiziert und schätzt ausschließlich den Einfluss metrischer oder kategorialer Variablen auf einer als über alle Fälle hinweg als gleich angenommenen &amp;#039;&amp;#039;Basis-Hazardrate&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modell ==&lt;br /&gt;
Das von Cox vorgeschlagene Regressionsmodell wird zur Untersuchung des Verhaltens der [[Ausfallrate|Hazardrate]]n in Abhängigkeit von Umwelteinflüssen benutzt. Grundlage des Modells sind Einflussvektoren &amp;lt;math&amp;gt;z_i \;&amp;lt;/math&amp;gt; mit &amp;lt;math&amp;gt;i = 1, \ldots, n\;&amp;lt;/math&amp;gt;, die für jedes Individuum &amp;lt;math&amp;gt;i\;&amp;lt;/math&amp;gt; der Studie beobachtet werden können. Der Zusammenhang zwischen diesen Einflüssen und der Hazardfunktion wird dann über die Relation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;h(t;z_i) = h_{0}(t) \exp(z_i \beta)\;&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hergestellt. &amp;lt;math&amp;gt;h_{0}&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet dabei eine unbekannte Hazardfunktion, die im Ausgangsfall ohne Einflüsse (also &amp;lt;math&amp;gt;z_i = 0&amp;lt;/math&amp;gt;) die zugehörige Hazardfunktion darstellt. Sie wird als [[Störparameter]] behandelt. &amp;lt;math&amp;gt;\beta&amp;lt;/math&amp;gt; ist ein unbekannter Parameter, ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-dimensional. Aufgabe der Statistik ist die [[Schätzmethode|Schätzung]] dieses Parameters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Beobachtungen ==&lt;br /&gt;
Die Beobachtungen bestehen im Modell der Cox-Regression aus einem Tripel &amp;lt;math&amp;gt;(t_i, z_i, \delta_i)\;&amp;lt;/math&amp;gt;, wobei &amp;lt;math&amp;gt;z_i \;&amp;lt;/math&amp;gt; wie oben den Einflussvektor für das Individuum &amp;lt;math&amp;gt;i\;&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;t_i\;&amp;lt;/math&amp;gt; ist (wie im Falle der Untersuchung [[Zensierte Daten|zensierter Daten]] üblich) als das Minimum von zwei Zufallsvariablen &amp;lt;math&amp;gt;x_i\;&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;y_i\;&amp;lt;/math&amp;gt; definiert. Im Falle des tatsächlich beobachteten Todes eines Individuums gibt &amp;lt;math&amp;gt;x_i\;&amp;lt;/math&amp;gt; den Todeszeitpunkt von &amp;lt;math&amp;gt;i\;&amp;lt;/math&amp;gt; an. Falls dagegen nur die Studie beendet wurde, gibt &amp;lt;math&amp;gt;y_i\;&amp;lt;/math&amp;gt; den Zeitpunkt der Beendigung an. Es ist offensichtlich, dass nur bei einer Beobachtung des Todes Rückschlüsse auf die Form der Hazardfunktion geschlossen werden können. Daher gibt &amp;lt;math&amp;gt;\delta_i = I\{x_i \leq y_i\}&amp;lt;/math&amp;gt; an, ob der Tod oder das Ende der Studie beobachtet wurde. &amp;lt;math&amp;gt;I&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet hierbei die [[Indikatorfunktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Schätzung von β ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der Struktur von &amp;lt;math&amp;gt;h(t;z_i)\;&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich das Problem, dass in Intervallen ohne Todesfall keine Rückschlüsse auf &amp;lt;math&amp;gt;\beta\;&amp;lt;/math&amp;gt; gezogen werden können. Es ist schließlich möglich, dass die unbekannte &amp;#039;&amp;#039;Basis-Hazardfunktion&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;h_0(t)\;&amp;lt;/math&amp;gt; in diesem Intervall verschwindet und also [[a priori]] keine Todesfälle stattfinden können. Man greift daher auf einen Trick zurück und betrachtet [[bedingte Wahrscheinlichkeit]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ausschließlich dann Informationen über &amp;lt;math&amp;gt;\beta\;&amp;lt;/math&amp;gt; erhalten werden können, wenn ein Todesfall stattgefunden hat, bietet sich zum Zeitpunkt des Todes von Individuum &amp;lt;math&amp;gt;i\;&amp;lt;/math&amp;gt; die Berechnung der folgenden Wahrscheinlichkeit an: Wie wahrscheinlich ist es, dass von allen noch lebenden Individuen nun ausgerechnet &amp;lt;math&amp;gt;i\;&amp;lt;/math&amp;gt; stirbt? Formal lässt sie sich als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;p_i(\beta) := \frac{\exp(z_i&amp;#039; \beta)}{\sum_{j \in R_i} \exp(z_j&amp;#039; \beta)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
berechnen. &amp;lt;math&amp;gt;R_i\;&amp;lt;/math&amp;gt; bezeichnet dabei diejenigen Individuen, die zum Zeitpunkt des Todes von &amp;lt;math&amp;gt;i\;&amp;lt;/math&amp;gt; noch leben, einschließlich von &amp;lt;math&amp;gt;i\;&amp;lt;/math&amp;gt; selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Art [[Maximum-Likelihood-Schätzer]] für &amp;lt;math&amp;gt;\beta\;&amp;lt;/math&amp;gt; zu finden, wird nun in Abhängigkeit von &amp;lt;math&amp;gt;\gamma\;&amp;lt;/math&amp;gt; die [[Likelihood-Funktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;p(\gamma) := \prod_{i=1}^{n} p_i(\gamma)^{\delta_i}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
maximiert. Dabei wird durch das Potenzieren der einzelnen bedingten Wahrscheinlichkeiten mit &amp;lt;math&amp;gt;\delta_i\;&amp;lt;/math&amp;gt; der Tatsache Rechnung getragen, dass nur die Beobachtung eines Todesfalls und nicht die des Endes der Studie Informationen über &amp;lt;math&amp;gt;\beta\;&amp;lt;/math&amp;gt; liefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Cox: &amp;#039;&amp;#039;Regression models and life tables&amp;#039;&amp;#039;. Journal of the Royal Statistical Society B, 34 (1972), S. 187–220. {{JSTOR|2985181}}&lt;br /&gt;
* A. Ziegler, S. Lange &amp;amp; R. Bender: &amp;#039;&amp;#039;Überlebenszeitanalyse. Die Cox-Regression&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutsche Medizinische Wochenschrift]], 132(S 01) (2007), e42–e44. {{DOI|10.1055/s-2007-959039}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regressionsmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereigniszeitanalyse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FlMcc</name></author>
	</entry>
</feed>