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	<title>Cowden-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Cowden-Syndrom&amp;diff=774668&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Fehlenden Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsparameter konvertiert</title>
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		<updated>2026-02-20T14:28:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsparameter konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = Q85.8&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstige Phakomatosen, anderenorts nicht klassifiziert&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = LD2D.Y&lt;br /&gt;
| Data-01 = Sonstige näher bezeichnete Pharmakotose oder hamartoneoplastische Syndrome&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cowden-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das im Englischen auch als &amp;#039;&amp;#039;Cowden disease&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;multiple hamartoma syndrome&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird, ist ein [[pleomorph]]es, [[Autosomal-dominanter Erbgang|autosomal-dominant]] vererbtes [[Syndrom]], das klinisch durch [[Hamartom]]e aller drei [[Keimblatt|Keimblätter]] in Erscheinung tritt. Ursache ist eine [[Mutation]] im PTEN-Gen, weshalb das Syndrom auch in die Gruppe des [[PTEN#PTEN-Hamartom-Tumor-Syndrom|PTEN-Hamartom-Tumor-Syndrom]] eingerechnet wird, da es mit den anderen Syndromen dieser Gruppe, etwa dem [[Bannayan-Riley-Ruvalcaba-Syndrom]] oder dem [[Proteus-Syndrom]], zahlreiche Überschneidungen gibt. Diese heterogenen Syndrome haben eine sehr variable und altersabhängige [[Penetranz (Genetik)|Penetranz]] und [[Genexpression]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erik K. Alexander, Gayun Chan-Smutko, Mansi A. Saksena, Ion Popa: &amp;#039;&amp;#039;Case 19-2013 — A 35-Year-Old Woman with Recurrent Goiter and Ductal Carcinoma of the Breast.&amp;#039;&amp;#039; In: [[New England Journal of Medicine]] 2013; Band 368, Ausgabe 25 vom 20. Juni 2013, Seiten 2416–2424; {{DOI|10.1056/NEJMcpc1209273}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Inzidenz (Epidemiologie)|Inzidenz]] wird auf unter 1:200.000 geschätzt, wobei die Penetranz altersabhängig ist, jedoch bei 90 % der 20-jährigen Betroffenen Symptome auftreten. Beide Geschlechter sind gleich häufig betroffen.&lt;br /&gt;
Momentan sind weltweit mindestens 150 Fälle mit Cowden-Syndrom statistisch erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathophysiologie ==&lt;br /&gt;
Die verantwortliche Mutation liegt im Bereich des [[PTEN]]-Gens auf dem langen Arm des [[Chromosom 10 (Mensch)|10. Chromosoms]] ([[Genlocus]] q23), wobei PTEN (&amp;#039;&amp;#039;Phosphatase and Tensin homolog&amp;#039;&amp;#039;) ein [[Tumorsuppressor]]gen ist. PTEN ist ein Inhibitor von der Proteinkinase [[Proteinkinase#Proteinkinase B|Akt]], das ein zentrales Zielmolekül in der Transduktion vieler wichtiger [[Apoptose|antiapoptotischer]] und proliferativer Signale darstellt und bei mutationsbedingt fehlender PTEN-Inhibition überaktiv ist und so die Tumorentstehung fördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Manifestation ==&lt;br /&gt;
Beim Cowden-Syndrom treten fast immer multiple Hamartome unter anderem der Haut und der [[Schleimhaut|Schleimhäute]] auf. Die Hautveränderungen sind [[pathognomonisch]], besonders häufig finden sich [[Trichilemmom]]e im Gesicht, orale Schleimhaut-[[Papillom]]e und akrale oder palmoplantare [[Keratose]]n sowie multiple Gesichts-[[Papel]]n und eine makuläre Pigmentation des [[Penis]]. Auch finden sich oft zahlreiche [[Gastrointestinaltrakt|gastrointestinale]] Hamartome und [[Ganglioneurom]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere gutartige Tumoren in anderen Organen finden sich oft bei Vorliegen eines Cowden-Syndroms, so [[Schilddrüsenknoten]], fibrozystische Brustveränderungen, [[Fibrom]]e und [[Lipom]]e des Bindegewebes sowie Gebärmutter-Fibroide (bindegewebige Uterustumoren, die aus glatten Muskelzellen bestehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lois Jovanovic, Genell J. Subak-Sharpe: &amp;#039;&amp;#039;Hormone. Das medizinische Handbuch für Frauen.&amp;#039;&amp;#039; (Originalausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Hormones. The Woman’s Answerbook.&amp;#039;&amp;#039; Atheneum, New York 1987) Aus dem Amerikanischen von Margaret Auer, Kabel, Hamburg 1989, ISBN 3-8225-0100-X, S. 374.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vgl. [[Uterusmyom]] und [[Leiomyom]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr typisch ist weiterhin ein übergroßer Kopfumfang ([[Makrozephalie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist das Krebsrisiko deutlich erhöht. Besonders oft werden ein in jungen Jahren auftretender [[Brustkrebs]], ein [[Gebärmutterkrebs]] und ein nicht-medullärer [[Schilddrüsenkrebs]] beobachtet, auch ein [[Nierenkrebs|Nierenzell-Karzinom]] tritt häufiger auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus werden oft eine [[geistige Behinderung]] oder Störungen aus dem [[Autismus|autistischen]] Formenkreis beobachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klinische Diagnosestellung erfolgt anhand einer Kombination von sog. Major- und Minor-Kriterien anhand einer [[Medizinische Leitlinie|Leitlinie]] des amerikanischen &amp;#039;&amp;#039;National Comprehensive Cancer Network&amp;#039;&amp;#039;. Sind diese Kriterien erfüllt, sollte eine genetische Untersuchung auf das Vorhandensein einer PTEN-Mutation stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Es kann nur eine symptomatische Behandlung durchgeführt werden, die eine Kontrolle aller Anomalitäten auf Entartung und, wenn notwendig, deren operative Entfernung und weitere Therapie beinhaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prognose ==&lt;br /&gt;
Laut einer 2010 erschienenen Studie mit 211 Probanden entwickelten bis zum 70. Lebensjahr 89 % aller Patienten mindestens einen [[Malignität|malignen]] Tumor. Die Auftrittswahrscheinlichkeit von [[Darmkrebs]] lag in diesem Zeitfenster etwa bei 15 % und die eines [[Endometriumkarzinom|Endometriumkarzinoms]] bei 21 %. Bei Frauen ist zudem das [[Brustkrebs]]risiko deutlich erhöht. Bei männlichen Patienten wurden im Vergleich zu den weiblichen Patienten weniger maligne Tumore diagnostiziert.&amp;lt;ref name=Riegert2010&amp;gt;{{cite journal |first1=DL. |last1=Riegert-Johnson |first2=FC |last2=Gleeson |first3=M |last3=Roberts |first4=K |last4=Tholen |first5=L |last5=Youngborg |first6=M |last6=Bullock |first7=LA |last7=Boardman |date=2010 |title=Cancer and Lhermitte-Duclos disease are common in Cowden syndrome patients |journal=Hereditary Cancers in Clinical Practice |issue=1 |pages=6 |doi=10.1186/1897-4287-8-6 |pmid=20565722 |pmc=2904729 |url=http://www.hccpjournal.com/content/8/1/6 |language=en}}  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://escholarship.org/uc/item/6bp1n1k3 Artikel über Cowden&amp;#039;s Syndrom und Fotografie einer Patientin] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.emedicine.com/DERM/topic86.htm &amp;#039;&amp;#039;Cowden Disease (Multiple Hamartoma Syndrome)&amp;#039;&amp;#039;.] Emedicine.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://atlasgeneticsoncology.org/Kprones/CowdenID10018.html &amp;#039;&amp;#039;Atlas of Genetics and Cytogenetics in Oncology and Haematology-Cowden-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;.] (englisch) &lt;br /&gt;
* Institut für Humangenetik, Universität Bonn: [http://humangenetics.uni-bonn.de/e1022/e349/e498/e1728/e1818/index_ger.html Cowden-Syndrom (CS)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predicting PTEN mutations: an evaluation of Cowden syndrome and Bannayan-Riley-Ruvalcaba syndrome clinical features&amp;#039;&amp;#039;. PMID 21659347 (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetische Störung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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