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	<title>Courtelary - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tschubby am 31. Dezember 2025 um 21:19 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-31T21:19:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Courtelary 2026.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Courtelary COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = La Fleur de Lys-Brücke über die Schüss, Courtelary BE 20220727-jag9889.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Brücke über die [[Schüss|La Suze]] in Courtelary&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Berner Jura|Berner Jura]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Berner Jura&lt;br /&gt;
| BFS = 0434&lt;br /&gt;
| PLZ = 2608 Courtelary&amp;lt;br /&amp;gt;2608 [[Montagne-de-Courtelary (Courtelary)|Montagne-de-Courtelary]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH CTY&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.17830&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.07288&lt;br /&gt;
| HÖHE = 695&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 22.24&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.courtelary.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Courtelary&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] und [[Hauptort#Schweiz und Liechtenstein|Hauptort]] des [[Verwaltungskreis Berner Jura|Verwaltungskreises Berner Jura]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]] und damit Sitz des [[Regierungsstatthalter]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Courtelary liegt auf {{Höhe|695|CH}}, 14&amp;amp;nbsp;km westnordwestlich von [[Biel/Bienne]] (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich im zentralen Teil des [[Jura (Gebirge)|Juralängstals]] [[Vallon de Saint-Imier]] beidseits des Flusslaufs der [[Schüss]] ({{frS|Suze}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 22,2&amp;amp;nbsp;km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des breiten Talbeckens des Vallon de Saint-Imier. Den zentralen Teil nimmt die 500 bis 700&amp;amp;nbsp;m breite Talniederung der Schüss ein. Im Norden reicht das Gebiet auf die [[Antiklinale]] der [[Montagne du Droit]] (bis {{Höhe|1263|CH}}) und bis in die Senke von &amp;#039;&amp;#039;Les Chaux&amp;#039;&amp;#039; bei Les Breuleux. Nach Süden erstreckt sich Courtelary auf die Höhe der [[Chasseral]]-Kette, auf der mit {{Höhe|1540|CH}} der höchste Punkt der Gemeinde erreicht wird. Auf dem Scheitel der Chasseral-Kette wurde das harte Deckgestein aufgebrochen und wegerodiert, wodurch im Laufe der Jahrmillionen ein nördlicher und ein südlicher Kamm entstanden. Dazwischen befindet sich ein Antiklinaltal, das bereits bis auf die nächste harte Gesteinsschicht ausgeräumt ist. Dieses Gewölbe bildet zwischen den beiden äusseren Kreten einen dritten Kamm, den Rücken des &amp;#039;&amp;#039;Petit Chasseral&amp;#039;&amp;#039;. Auf den breiten Kämmen der Montagne du Droit und der Chasseral-Kette befinden sich ausgedehnte Jurahochweiden mit den typischen mächtigen [[Fichten]], die entweder einzeln oder in Gruppen stehen. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 5 % auf Siedlungen, 43 % auf Wald und Gehölze, 51 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Courtelary gehören zahlreiche Einzelhöfe, die weit verstreut im Tal und auf den Jurahöhen liegen. Nachbargemeinden von Courtelary sind [[Cormoret]], [[Nods BE|Nods]], [[Cortébert]] und [[Mont-Tramelan]] im Kanton Bern sowie [[Les Breuleux]] im [[Kanton Jura]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-left&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; margin-top:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1850 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|868&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1900 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;228&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1910 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;337&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1930 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1950 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;239&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1960 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;330&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1970 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;462&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1980 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;211&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1990 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2000 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;127&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2022 || align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&amp;#039;420&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Mit {{EWZ CH|CH-BE|0434}} Einwohnern (Stand {{EWD|CH-BE|TIMESTAMP}}) gehört Courtelary zu den grösseren Gemeinden des [[Berner Jura]]s. Von den Bewohnern sind 82,8 % französischsprachig, 11,1 % deutschsprachig und 1,9 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Courtelary stieg vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stark an. Nach einem Höchststand um 1970 wurde während der Wirtschaftskrise der 1970er Jahre eine deutliche Abwanderung beobachtet. Seit 1980 gibt es nur noch geringe Bevölkerungsschwankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahlen 2023]] betrugen die Wähleranteile in Courtelary (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den [[Schweizer Parlamentswahlen 2019|Wahlen 2019]] in Prozentpunkten): [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 40,13 % (+3,12), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 22,37 % (+6,21), [[Grüne Schweiz|Grüne]] 15,06 % (−6,21), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 8,09 % (+3.10), [[Grünliberale Partei|glp]] 4,45 % (−2,40), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 3,12 % (+1,54), [[Die Mitte|Mitte]] 1,78 % (−4,62), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 1,62 % (+1,06), [[Schweizer Demokraten|SD]] 0,28 % (+0,21).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Courtelary war bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein [[landwirtschaft]]lich geprägtes Dorf, daneben gab es eine [[Sägewerk|Sägerei]] und eine [[Schmiede (Werkstatt)| Schmiede]]. Die [[Industrialisierung]] begann um 1875 mit der Gründung einer Holzstoff-Fabrik. Gegen 1900, und damit verhältnismässig spät im Vergleich zu den anderen Gemeinden des Tals, fasste auch die [[Uhr]]enherstellung Fuss in Courtelary. Sie verhalf dem Ort zusammen mit der [[Maschine]]nindustrie zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Mit der Krise in der Uhrmacherei nach 1970 kam es zu einer Diversifizierung im Bereich des industriellen Sektors. Heute bieten die Schokoladenfabrik [[Chocolats Camille Bloch]] SA, deren Hauptsitz seit 1935 in Courtelary ist, sowie die mechanische, die [[Elektronik|elektronische]] und die [[Textilindustrie]] zahlreiche Arbeitsplätze im Ort. Auch die Landwirtschaft mit [[Zucht|Viehzucht]] und [[Milchproduktion|Milchwirtschaft]], in den tiefen Lagen auch [[Ackerbau|Acker-]] und [[Obstbau]], spielt noch eine bedeutende Rolle. Noch 13 % der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Courtelary stacidomo 854.jpg|mini|Courtelary vom Bahnhof aus]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt an der rege befahrenen Hauptstrasse von [[Biel/Bienne]] nach [[La Chaux-de-Fonds]]. Am 30. April 1874 wurde die [[Bahnstrecke Biel/Bienne–La Chaux-de-Fonds|Eisenbahnlinie von Biel nach Convers]] mit einem Bahnhof in Courtelary eröffnet. In der Ebene der Schüss östlich des Dorfes befindet sich der [[Flugplatz Courtelary]], auf dem die Segelfluggruppe Biel/Bienne und die Groupe vol à voile Courtelary beheimatet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Courtelary-LBS H1-013496.tif|mini|Luftbild (1950)]]&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes erfolgte 962 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Curtis Alerici&amp;#039;&amp;#039;, später erschienen die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Curte Alesi&amp;#039;&amp;#039; (1175) und &amp;#039;&amp;#039;Cortaleri&amp;#039;&amp;#039; (1178). Der Ortsname geht vermutlich auf den Hof eines Burgunders mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Alarich&amp;#039;&amp;#039; zurück. Courtelary gehörte dem [[Kloster Moutier-Grandval]], aber auch das Kapitel [[Saint-Imier]] besass Güter auf dem Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf teilte das Schicksal der [[Herrschaft Erguel]], die zwar dem [[Fürstbistum Basel]] unterstand, aber mit der Zeit immer stärker durch die Stadt [[Biel/Bienne]] beeinflusst wurde. 1530 wurde von Biel gegen den Willen der Talbewohner die [[Reformation]] eingeführt. Diese schlossen ein [[Burgrecht]] mit der Stadt [[Solothurn]] ab und pochten auf ein Selbstbestimmungsrecht. Als Folge dieses Vertrages wurde 1604 in Courtelary ein Gerichtshof eingerichtet, und das Dorf wurde 1606 Sitz der Vogtei Erguel. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissigjährigen Krieges]] wurde Courtelary schwer in Mitleidenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die französischen Truppen 1792 in das Fürstbistum Basel eingerückt waren, befand sich in Courtelary für kurze Zeit der Sitz einer &amp;#039;&amp;#039;Assemblée législative du Pays d’Erguel&amp;#039;&amp;#039;, die eine unabhängige Republik anstrebte. Diese Versuche scheiterten jedoch. Von 1797 bis 1815 gehörte Courtelary zu [[Frankreich]] und war Hauptort eines Kantons des [[Département Mont-Terrible]], ab 1800 des [[Département Haut-Rhin]], in dem Mont-Terrible aufging. Durch den Entscheid des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 an den Kanton [[Kanton Bern|Bern]], wurde Hauptort des Oberamtes Erguel und 1831 des praktisch deckungsgleichen Bezirks Courtelary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Courtelary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Courtelary, Schulhaus 02 10.jpg|mini|Schulhaus im Heimatstil]]&lt;br /&gt;
Die heutige reformierte Dorfkirche kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie wurde ausgehend des 10. oder 11. Jahrhunderts erbaut und dem heiligen Himerius geweiht. Der [[Romanik|romanische]] Bau wurde 1372, 1642 und 1773 erweitert und nachfolgend mehrmals restauriert. Er enthält Wandmalereien, die vermutlich aus dem 15. Jahrhundert stammen. Die Präfektur, das heutige [[Rathaus]], ist das 1606 erbaute Schloss, das als Residenz der Vögte von Erguel diente. Umbauten fanden im 18., 19. und 20. Jahrhundert statt. Von 1908 stammt das Schulhaus im Heimatstil. Die katholische Kapelle entstand 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Miche]], Schweizer Komponist&lt;br /&gt;
* [[Eugenio Santoro]] (1920–2006), Italoschweizer Bildhauer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Courtelary|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.courtelary.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Courtelary] (französisch)&lt;br /&gt;
* {{HLS|265|Courtelary (Gemeinde)|Autor=Anne Beuchat-Bessire}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Berner Jura}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4010652-4|VIAF=233666413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tschubby</name></author>
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